Hundefutter Rocco

    • (1) 28.08.12 - 09:30

      Hallo,

      kennt jemand von euch das Hundefutter Rocco?

      Unser Hund hat Hautirritationen von denen wir einfach nicht wissen woher sie kommen (Tierarzt ist auch hilflos!). Jetzt versuche ich es über das Futter. Einfach ein Futter zu finden, dass unserer Hündin vielleicht hilft. Wäre schön.

      Jetzt bin ich auf das Rocco Futter gestossen. Habe Leckerlies von der Firma geschenkt bekommen und die scheinen sehr gut angekommen zu sein. Scheint auch pures Hähnchenfleisch getrocknet gewesen zu sein. So roch es auch. Und nun überlege ich, ob ich dieses Hundefutter kaufen sollte.

      Hat jemand Erfahrungen und kann mir da weiterhelfen?

      Danke schonmal.

      LG
      Lumasan

      • futter ohne getreide ist so oder so nichts falsches...ob die haut jetzt juckt oder nicht.

        wurde ein allergietest gemacht? ggf. besteht getreideallergie?

        was ich auch empfehlen kann ist wolfsblut Hundefutter - da gibt es auch erstmal kleine proben zum bestellen um zu schauen ob es überhaupt den hunden schmeckt

          • (5) 28.08.12 - 13:42

            Hallo,

            wenn auf deinen Wunsch kein Allergietest gemacht wird und nur geraten wird, das teure Tierarztfutter zu füttern ...... von dem Tierarzt wäre ich schnell weg!
            Davon abgesehen, wenn dein Hund eine Getreideallergie hat, dann hilft kein Futter mit Nudeln!
            Ich selbst fütter Trockenfutter von Wolfsblut als Leckerchen, da gibt es auch getreidefreie Sorten. Sehr gut sind "Cold River", "Dark Forest" und "Wide Plain"(hat wenig Fett und ist gut zum Abnehmen).
            Allerdings haben diese Sorten auch zuviel Ca und die würde ich nicht füttern:
            "Blue Mountain", "Green Valley", Grey Peak"!

            Hast du schon mal an die Rohfütterung gedacht? Alternativ könntest du an 3 Tagen das getreidefreie Rocco mit viel Calcium füttern und an den anderen Tagen rohes Fleisch mit Kartoffeln, Gemüse + Obst. Da darfst du nur keine Knochen füttern, da dein Hund über das Feuchtfutter genügend Calcium erhält!

            LG

            • (6) 28.08.12 - 13:48

              Wieviel rohes Fleisch sollte meine Hündin denn dann bekommen? Sie wiegt 27kg und sollte eigentlich um die 22-23 kg wiegen #hicks Das rohe Fleisch ist dann wahrscheinlich Pute und Schwein? Das ist wohl das BARFEN?

              • von rohem schwein wird abgeraten..ich würde es nicht füttern!

                rind, huhn, kaninchen

                wir barfen selbst nicht, hab da meine probleme als veganer #schwitz
                was nicht heißt dass unsere hündin kein fleisch bekommt

                in diversen foren kannst du dich aber bestens übers barfen erkundigen und dich auch austauschen

                (8) 28.08.12 - 14:24

                Das hier ist das beste Forum im Netz über die Rohfütterung
                http://www.gesundehunde.com/forum/index.php

                Wenn du deinen Hund barfen möchtest und er sollte 23 kg wiegen, dann wäre sein Bedarf an Futter ca. knapp 500 Gramm pro Tag, bzw. 3,5 kg Futter in der Woche. An Fleisch sollten darin ca. 400 Gramm pro Tag enthalten sein. Die Hündin sollte dann also 400 Gramm Fleisch mal 7 Tage = 2800 Gramm bzw. knapp 3 kg aufgeteilt auf 6 Tage bekommen plus 1 fleischfreier Tag. Sie würde dann 6 mal in der Woche täglich 500 Gramm Fleisch, 80 Gramm Gemüse und 20 Gramm Obst zu fressen bekommen - das würde ich aufrunden auf 100 Gramm Gemüse/Kartoffeln und 50 Gramm Obst (z.B. 1 Kiwi oder 1 kleiner Apfel/Banane)
                Ich würde kein Schwein füttern und wenn du einen sensiblen Hund hast, würde ich anfangs nur Pute, Lamm oder Pferd füttern.
                Informiere dich in dem Forum oder besorge dir diese Broschüre
                http://www.amazon.de/BARF-Biologisch-Artgerechtes-Rohes-Futter/dp/3939522007/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1346156228&sr=8-1
                Wenn du nur roh fütterst, musst du gemischt füttern, also 15% Innereien, 20% rohe, fleischige Knochen, 20% Pansen und den Rest Muskelfleisch.
                Du kannst aber auch teilbarfen, z.B. 3 Tage Dosenfutter und 4 Tage rohes Futter! Wenn du da dieses calciumreiche Rocco fütterst, brauchst du beim barfen keine Knochen zu füttern und keine Innereien, sondern nur Pansen/Blättermagen und Muskelfleisch. Blättermagen hat sehr wenig Kalorien und ist geeignet, wenn der Hund abnehmen soll ;-) Das bekommst du im Internet bei verschiedenen Frostfleischanbietern.
                LG

      (9) 28.08.12 - 13:31

      Hallo,

      an sich liest sich das Futter "Rocco sensible" gut, ich würde es aber keinesfalls ausschließlich füttern!
      Ich habe mir die Zusammensetzung mal angeschaut. Lt. Futterempfehlung müsste mein 26 kg schwerer Labrador davon täglich 1200 Gramm fressen und würde somit 7200 mg Calcium und 6000 mg Phosphor zu sich nehmen! Sein Bedarf sind täglich ca. 2300 mg Calcium und 1500 mg Phosphor. Hunden sollten ma. 90 mg Calcium und 60 mg Phosphor pro Kilo Hundegewicht täglich bekommen.
      Fütter das einige Jahre, dann brauchst du dich nicht zu wundern, wenn dein Hund an Nierenversagen stirbt oder einen Leberschaden hat :-(
      Mir fällt auf, dass die z.B. die Sorte "Rocco Classic" die richtige Menge Ca und Ph beinhaltet! Ich weiß auch nicht, woran das liegt, viele getreidefreie Feuchtfutter beinhalten viel zuviel Ca/Ph im Vergleich zu den Feuchtfuttersorten mit Getreide!
      Schau dir die Zusammensetzung des Futters an! Ein Feuchtfutter hat idealerweise max. 0,3 % Calcium und max. 0,15 - 0,2% Phosphor. Das hängt allerdings auch von der empfohlenen Futtermenge ab! Je mehr gefüttert werden muss, desto geringer sollte der Ca/Ph Gehalt sein!

      LG Pechawa

      • (10) 28.08.12 - 13:44

        Danke für die Info! Man lernt nie aus.

        Ich habe meiner Hündin auch schon Rinti gegeben. Das mag sie wohl auch.

        Danke

        LG

        • (11) 28.08.12 - 14:10

          Rinti Kennerfleisch hat die ideale Ca/Ph Zusammensetzung, wie es bei dem getreidefreien Rinti Sensible ist, weiß ich nicht. Fressnapf führt das aber, da würde ich auf dem Etikett nachlesen.

          LG

    (12) 28.08.12 - 14:15

    nur mal so noch..mich erschreckt dieser TA schon etwas...

    kein Allergietest machen wollen....zu Nudeln raten...

    ich denke du solltest schleunigst wechseln

    • (13) 28.08.12 - 14:47

      Ich dachte auch, ich würde dort hingehen und die würden einen Bluttest machen um festzustellen was der Hund hat. Doch statt dessen sollte ich ihr nur Fleisch geben und Nudeln oder Reis und ein Ei dazu. Und als das nach 4-6 Wochen nichts gebracht hat, sollte ich ein sehr teures Futter kaufen. Das habe ich dann aber abgelehnt.

(14) 28.08.12 - 21:31

Hallo,

leider sind Allergietests bei Hunden sehr umstritten, da sie sehr häufig falsch positiv oder auch mal falsch negativ ausfallen.

Die bisher einzig wirkungsvolle Art, eine Futtermittelallergie relativ sicher zu diagnostizieren bzw. das Allergen zu finden, ist die Ausschlussdiät (es wird über 8-10 Wochen EINE Fleischsorte mit EINER Kohlenhydratquelle gefüttert, idealerweise hat der Hund beides vorher noch nie gefressen, gerne wird Pferdefleisch mit Kartoffel genommen, in dieser Zeit darf der Hund nichts anderes fressen, danach werden entweder nach und nach neue Lebensmittel eingeführt oder aber man testet direkt das Futtermittel, auf das man die Allergie vermutet). Eine Ausschlussdiät ist mühselig und langwierig, aber der sinnvollste Weg.

Hier ist auch noch mal eine Seite zu dem Thema:

http://www.hauttierarzt.de/lexikon/futtermittelallergie

Bevor Du jetzt anfängst, wild rumzuprobieren, kann ich Dir eigentlich nur empfehlen, Dich sehr gut zu diesem Thema einzulesen und Dir einen genauen Fahrplan zu überlegen - es bringt z.B. nichts, wenn Du nun hingehst und zwei Wochen dieses Futter gibst, dann aber feststellst, dass Dein Hund immer noch Probleme hat und für die nächsten drei Wochen jenes Futter gibst. Es gibt Hunde, die brauchen wirklich 10 Wochen oder sogar länger, ehe sie sich von einer Allergie erholt haben und keine Symptome mehr zeigen.

Leider ist das Thema Allergie beim Hund bei uns aktuell auch ein ganz großes und nach langer Internetrecherche, Gesprächen mit Tierärzten und Mails mit einer Ernährungsberaterin für Hunde bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Allergietests für uns null in Frage kommen. Mit der Ausschlussdiät hardere ich aktuell aber auch noch etwas, da es bei uns unheimlich schwierig (bis unmöglich...) ist, dass unser Hund wirklich gar nichts anderes nebenbei frisst. Mal schauen...

Viele Grüße, Alex

  • (15) 29.08.12 - 08:34

    einen allergietest schlecht zu reden (ich weiß, hast du nicht, du hälst nur nichts davon ;-)) ist auch nicht das gelbe vom ei...

    bei uns bestand der verdacht auf eine allergie...test positiv...futterumstellung..alles ok innerhalb von 1-2 wochen

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