Mein Mann möchte keinen Hund :-(

    • (1) 26.09.12 - 15:14

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      • du hast dir ja schon gute gedanken gemacht. und du scheinst zu wissen, was du willst! top!!! find ich spitze!!

        ABER: ja ein großes kleines aber! wenn du dir einen älteren hund holst (gehe hier jetzt mal von 2 bis 4 jahren aus), kann es dennoch probleme geben. er muss sich erst einleben. es kann sein, dass der hund ständig bellt. es kann sein, er pieschert in die wohnung (oder in die betten). es kann sein, er will erstmal nichts fressen. es kann sein, er jault die nacht über bzw. wenn er alleine ist. es kann sein...........

        das solltest du halt bedenken. ein welpe wächst von anfang an bei euch auf und gewöhnt sich schnell an eure lebensgewohnheiten. bei einem älteren hund naja.... man weiß auch nicht, was er schon erlebt hat. sicher sagen die tierheime einen alles, was sie wissen. aber dennoch.... es kann gut sein, der hund reagiert auf ein bestimmtes geräusch "böswillig". weil er vielleicht schlechte erfahrungen gemacht hat.

        wie gesagt, ich will hier nicht die tierheime schlecht machen. und bin nicht gegen tiere aus dem tierheim. nur will ich dies hier zu bedenken geben.
        denn auch ein erwachsener hund kann genauso viel arbeit machen wie ein welpe.

        doch rate ich dir, wenn du schon mit einem hund liebäugelst, so hol ihn doch mal übers wochenende zu dir. und schaue, ob es klappt und wie der hund sich bei dir fühlt. und was dein mann sagt. mach ihn doch mal den vorschlag, bloß übers wochenende.

        und wer weiß, vielleicht verliebt er sich ja dann auch in den hund.

        so, bloß meine meinung. doch ich denke, du hast dir das schon alles gut überlegt. zumindest soweit.

        also ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen. und mit dem urlaub. es gibt zeltplätze mit hunden. es gibt auch bauernhöfe oder bungalows oder oder oder...... und da dürfen hunde auch mit. also ist man da nur teils eingeschränkt. aber das kommt auch darauf an, wo man urlaub machen will und was man im urlaub machen will.

        und es gibt ja auch hundesitter und hundepensionen wo man das liebe tier hingeben kann.

        so, meine meinung. also bitte bewerft mich nicht mit steinen!!! das hier sind so meine gedanken, die ich mir erstmal machen würde!

        • (3) 26.09.12 - 17:14

          Hunde aus dem Tierheim können die liebenswertesten Wesen sein....ich habe meinen aus Rumänien, er ist traumhaft, er ist superlieb, hört auf s Wort und macht nie Probleme. Er konnte gleich alleine bleiben, bellen hat er erst von dem Griechenhund meiner Eltern gelernt. Oh, mein Hund kann bellen ;-) aber nur wenn ein Eichhörnchen auf dem Baum sitzt und nicht zu ihm runterkommt.......Ja, meine Eltern haben 2 aus Griechenland, super top, andere Bekannten haben ebenfalls einen aus Griechenland, der führt sogar Kunststückchen in Pflegeheimen mit vor, also Top!!! Der ist so supergelehrig, wow, und die Hunde waren alles keine Welpen mehr. Stubenrein ja sowieso.....Welpen sind anstrengend und da kann der Besitzer so einiges versauen und man hat dann auch nichts gekonnt.

          LG?

          • (4) 26.09.12 - 20:48

            ja wie gesagt, bei den meisten geht es auch gut. hab ja auch nur geschrieben, dass es sein kann. nicht, dass es sein muss! es ist immer wieder schön, wenn es gut geht. aber wie gesagt, es kann auch sein, dass der hund sich als problemhund herausstellt.

            deshalb hab ich auch empfohlen bzw. geraten, dass man den hund mal übers wochenende heimholt um zu schauen, wie er sich so macht.

        darf ich dich mal fragen, ob du einen eigenen hund hast oder jemals gehabt hast?

        den vorschlag mit dem "nur übers wochenende" find ich fürs tier fatal.
        jeder tierheimhund wünscht sich nichts sehentlicher, als einen "eigenen" menschen, ein warmes nest, vertrauen und liebe. du glaubst nicht, wie diese tiere so ein wochenende aufsaugen und sich schnell daran gewöhnen. und dann, montag muss er wieder weg. wieder ein verlust, nur weil ihn menschen mal eben ausprobieren wollten.

        manche menschen sehen tiere wirklich als austauschware ohne seele und eigene rechte.
        was du oben geschrieben hast ist falsch.......!

        vg diana

    (6) 26.09.12 - 16:09

    Es gibt vieles, was für einen hund spricht, aber auch vieles dagegen.

    Dein Mann hat absolut recht - ein hund macht dreck, man ist angebunden (über Jahre!), die flexibilität, was urlaubs- und freizeitgestaltung angeht, schrumpft. man muss mit ihm raus, immer, egal, ob es 30grad hat oder -20, windstärke 12 oder ob es katzenköpfe regnet. sowas muss man mögen und wollen. dein mann ist dazu nicht bereit, und ich finde, dass du das akzeptieren solltest.

    denn:
    die zeit, die du dem hund widmest, fehlt an anderer stelle - deinem mann und deinen kindern. das geld, das du für ihn aufwendest, ebenfalls. insofern wäre es unfair, solch eine entscheidung nicht gemeinsam zu tragen und der streit ist möglicherweise vorprogrammiert.

    und auch, wenn der hund "deiner" ist - was ist, wenn du krank wirst, nicht mit ihm gehen kannst, in irgendeiner form ausfällst? dann ist da dein mann, der mit dem hund nichts zu tun haben will. und dann?

  • (7) 26.09.12 - 16:20

    Hallo!

    Ich fürchte Du kannst Dir noch so viele Gedanken machen und es versuchen deinem Mann schmackhaft zu machen - bleibt er dabei, keinen Hund zu wollen wirst Du ihn nicht zwingen können.

    Einen Kompromiss wie mit der Katze wirst Du nicht finden.

    #liebdrueck

    LG
    netty

    Ich kenne mich mit den Krankeiten deiner Kinder leider nicht so aus, aber eine Bekannte von mir hat einen Sohn mit Down Syndrom und die geht einmal in der Woche zur Hundetherapie. Deinen Kids würde es sicher gut tun, und vielleicht ändert dein Mann ja seine Meinung wenn er erstmal sieht wie toll es auch für die Kinder ist.

    Trotzdem ist es eine große Verantwortung, und hat natürlich nicht nur Vorteile, wenn dann sollten schon alle Familienmitglieder hinter so einer Entscheidung stehen.

    I

    (9) 26.09.12 - 17:20

    Hallo,

    mein Mann wollte auch nie ne Katze, jetzt haben wir zwei. Er wollte nie nie einen Hund, auch da haben wir jetzt zwei, vor kurzen zog ein Welpe ein (oh ja, super super anstrengend, da war mein erster, aus Rumänien, so schön einfach) Er liebt die Tiere genauso wie ich, obwohl er nie irgendwas wollte, nur ich habe mich sowas von durchgesetzt und jetzt ist es wunderschön :-) Meinem jüngsten tat ein Hund auch super gut, er ist Epeleptiker und leicht in der Entwicklung zurück und durch den/die Hund(e) hat er Selbstvertrauen bekommen, er geht so liebevoll mit den Tieren um, das ist so schön zu sehen und gerade bei Autismus muss das doch auch enorm vom Vorteil sein.

    LG

    • (10) 26.09.12 - 17:38

      Es ist schön, dass dein Mann jetzt, wo sie da sind, die Tiere, die er anfangs nicht wollte, genauso liebt wie du. Aber so muss es nicht zwangsläufig kommen - so ein Schuß kann auch ziemlich nach hinten losgehen.

      Ich würds nicht machen, wenn nicht ALLE damit einverstanden sind, und jemanden zu überfahren nach dem Motto "das wird schon" finde ich ziemlich unfair - auch dem Hund gegenüber in dem Moment, wo "es" eben nicht "wird".

(11) 26.09.12 - 17:20

Hallo!

Das kenn ich aber anders herum. Wir haben soweit auch alles das ein Hund wieder passen würde, aber ICH will keinen mehr. Vor 2 Jahren haben wir unseren Hund einschläfern müssen. Mein Mann hätte gerne wieder einen, aber Fakt ist, das alles wieder an mir kleben würde und darauf hab ich einfach keine Lust mehr.
Mit Hund war eine schöne Zeit, aber das reicht mir eben auch. Wir haben jetzt 2 Katzen und das ist auch gut so. Ich möchte nicht mehr im Regen latschen müssen, mit Fahrrad durch den Matsch. Stundenlang durch die Felder laufen.....ne, keine Lust mehr.
Mich kann man dazu auch nicht mehr Überreden. Für mich ist diese Zeit eben vorbei. Ich möchte auch was anders machen als so gebunden zu sein und das bist du mit Hund schon extrem. Der Tagesablauf wird ja auch viel durch den Hund geprägt, wenn man dem denn gerecht werden will. Ich bin IMMER 3 mal am Tag raus und dafür hab ich auch keine Zeit mehr....und Lust....schon gar nicht.

Ich kann deinen Mann da schon verstehen, das es für ihn eben erledigt ist und er sich keinen Hund mehr ans 'Bein' hängen möchte.

Ich finde das ist auch eine Entscheidung mit dem alle einverstanden sein müssen. Wenn er nicht will, ist das dann so.

LG Sonja

Hallo,

wie lange ist es her, dass du deinem Mann den Wunsch nach einem Hund erzählt hast?

Du schreibst schon von Zweit- und Dritthunden, daß solltest du wirklich erstmal vergessen.

Mir geht es ähnlich wie dir. Wir möchten auch einen Hund, aber der Vermieter erlaubt keinen. Deshalb suchen wir in aller Ruhe nach einem Haus und dann erfüllen wir uns den Wunsch, er läuft uns nicht weg.

Was ich damit sagen möchte, lass ihm Zeit, dass er sich an den Gedanken an einen Hund gewöhnen kann.

Ich drücke dir die Daumen, dass er bald ja sagt zu deinem Herzenswunsch

LG

Babydestiny

(13) 26.09.12 - 20:59

Hallo

ich bin auch so ein hundemensch! Zu meinem leben gehört ein hund! Ohne hund ist mein Leben eben nicht komplett....

Mein mann wolllte auch keinen hund. Er ist ebem kein hundemensch ;-) er braucht keine tiere um sich. Es kostet geld und man ist gebunden.

Tja. Mein mann hat mich mit hund kennengelernt! Und... Ehrlich, ich hab ihm deutlich klar gemacht dass ich mein leben so lebe wie es für mich richtig ist und ich nicht ein leben lang auf etwas verzichte wegen ihn!... Aber, in einer Partnerschaft muss man auch kompromisse eingehen ;-)

die sind bei uns

*kleiner, nichthaarender hund
* gut erzogen
* darf nicht aufs bett
* ich kümmere mich hauptsächlich um ihn
* fährt nicht mit in den Urlaub

* zuverlässige hundebetreuung vorhanden

damit können wir alle gut leben :-)

wir haben uns übrigens auch keinen Welpen angeschafft. Es gibt genug hunde die ein Zuhause suchen.

(14) 27.09.12 - 07:51

Hi,

es ist utopisch zu sagen " das ist mein Hund und ich würde alles machen" weil es so in einer Familie niemals funktioniert und auf Dauer zum Krach führen wird.

Mein Mann hat mich kennengelernt, da hatte ich im Wohnzimmer eine Auffangstation für abgegebene Papagein#verliebt, die konnte ich alle zum Glück vermitteln, als ich mit Zwillingen Schwanger war.
Ich hätte so gerne wieder mind. zwei und wenn es Pflegetiere wären. Aber mein Mann will nicht....fertig....Punkt....aus.Ich verstehe und respektiere es und da muss ich nicht betteln, weil er Recht hat mit, Zeit, Dreck, angebunden sein....

Oftmals muss man zum Wohle der ganzen Familie auf sein eigenes Ego verzichten!!!!

Grusse
Lisa

(15) 27.09.12 - 08:49

Was dafür oder dagegen spricht wird dein Mann sicher wissen, und es hilft euch ja nicht wenn wir es nochmals aufzählen.

Vieleicht ist er in ein bis zwei Jahren offener dafür? Besorgen ohne seine Zustimmung würd ich definitiv nicht machen.

(16) 27.09.12 - 09:29

Huhu,

mein Rat: wenn nicht beide zu 100% dahinter stehen hat das keinen Sinn.

Es spricht genauso viel für wie gegen einen Hund - das könnte man alles aufzählen, aber: dein Mann will nicht, stell dir vor, er stimmt dir zuliebe zu.

Irgendwann zerbeißt der Welpe dann die Lieblingsschuhe, die Couch, pinkelt auf den Teppich, hat eventuell Durchfall und dein Mann sagt zu dir - du wolltest den Hund - bring das in Ordnung!

Oder es regnet in Stömen und euer Hund ist noch nicht stubenrein und ihr müsst jede Stunde für ne kleine Runde raus, weil dein Mann ja eigentlich keinen Hund wollte und nur dir zuliebe zugestimmt hat machst du das allein - bist du dann zufrieden?

Liebe Grüße

Tine

(17) 27.09.12 - 09:50

Ganz ehrlich, der einzige Hund der in Eure Familie passt, wäre ein Hund mit spezieller Ausbildung für Deine Kinder.

Ich kann mir kaum vorstellen das Du die Zeit für einen Hund hast, auch ein Hund der schon älter ist muß erzogen werden, ggf. hat er Marotten die Ihr erstmal los werden müsst, etc.
Auch ein älterer Hund kann wieder in Wohnung machen, ist nichts ungewöhnlich bei einem Halterwechsel.

Wir haben zwei Katzen und einen Hund, es ist wahnsinnig viel Arbeit und mir fällt es sehr schwer hier allen gerecht zu werden, ich zerreiß mich täglich auf's neue. Ich würde das in dieser Form nie wieder machen. Ich wünsche mir noch sehr viel Zeit mit meinen Tieren aber sie werden definitiv nicht "ersetzt"!

LG

(18) 27.09.12 - 13:15

Bei uns war die Ausgangssituation ähnlich. Wir haben uns hingesetzt und die einzelnen Punkte diskutiert und aufgelöst. Die waren übrigens ähnlich ;-) Lösung ist hier z.B, dass meine Eltern sich einverstanden erklärten, im Urlaub den Hund zu nehmen bzw. sie dann in eine Tierpension gehen muss.

Hallo,

wir hatten dieselbe Diskussion - immer wieder, über Jahre. Ich wollte unbedingt einen Hund, er partout keinen. Es gibt in dieser Sache keinen Kompromiss, der für beide Seiten passt. Das ist einfach so.

Ich habe irgendwann akzeptieren können, dass mein Mann eben keinen Hund möchte. Auch wenn es schwer fällt. Ich biete zwischendurch Hundebetreuung an für andere und komme damit zumindest ein wenig auf meine Kosten :-) Wir haben uns sonst auf andere Haustiere geeinigt (Hamster, Geckos ;-) ).

Wenn nicht beide wirklich dahinterstehen, wird das nichts. Auch wenn du sagt, du würdest dich ausschließlich kümmern - in einem Notfall muss doch dein Mann ran, obwohl er nicht möchte. Und Dreck und sonstige Hinterlassenschaften und Ärgernisse mit Hund sowie die mangelnde Flexibilität sind schon Argumente, die sich nicht von der Hand weisen lassen.

Aber ich versteh dich total, mir ist es auch schwer gefallen, die Meinung meines Mannes zu akzeptieren.

(20) 28.09.12 - 19:11

Was dafür spricht hast du ja schon aufgezählt, aber auch von mir ein aber, ich bin da auf der Seite deines Mannes.. Ich hätte echt was dagegen einen Hund im Haushalt zu haben, ich mag Hunde aber sehr gerne und generell Tiere. Dennoch käme es nicht in Frage weil ich den Dreck nicht möchte, wir hatten bisher mein Leben lang Katzen 3 stück an der Zahl. Sind nun alle verstorben, ich kann mir nicht mehr vorstellen welche zu haben, wenn ich sehe wie sauber die Bude nun ist..kein Geruch mehr-..jedes Tier riecht, wer was anderes sagt lügt ganz einfach. Besonders Hunde haben einen starken Eigenduft, nein kein Gestank, dass will ich nicht sagen, aber das Tier riecht eben, genau wie sein Futter, dass Auto riecht auf ewig usw usw.
Urlaub ist auch ganz klar ne Ansage, Tierpension kostet auch Geld, urlaub mit Hund machen ist begrenzt und abhängig davon wo man urlauben möchte.
Das wäre mir aber nicht so wichtig, da ich eh nicht wegfliege.
Wie geschrieben ich kann deinen Mann verstehen wenn er das nicht möchte, ich würde sehr wütend werden wenn man mir sagt wir holen nur übers Wochenende einen Probehund her. Weiss ja nicht wie dein Mann reagiert. Er hat aber schon Recht, genauso wie du Recht hast das es dir viel Spass bereiten würden (deinem Mann scheint ein Tier bzw. ein Hund anscheinend nicht soviel Spass zu bereiten, er sieht das wohl anders mit den langen, schönen Spaziergängen etc)

(21) 30.09.12 - 21:24

Och. Du könntest deinen Mann gegen einen Hund tauschen...

Ne mal ernsthaft, ich finde in einer Partnerschaft kann man sich nicht einfach so über den anderen hinwegsetzen, zumal dein Mann ja auch Argumente hat.

Gruß

Manavgat

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