Hündin wird immer schlimmer (bitte keine Steine)

    • (1) 07.11.12 - 12:59

      Hallo zusammen ich muss mal was loswerden.

      Im Alter von 4 Monaten ist meine Cairnterrier Mischlingshündin bei mir eingezogen, sie begleitet mich mitlerweile seit 6 Jahren und ich liebe sie, egal wie verrückt und nervig sie ist über alles.

      ABER: ich kann nicht mehr. Ich habe 2 Kinder fast 2 und 6 mein Mann geht sehr viel Arbeiten und da ich den Hund mit in die Beziehung genommen habe war es klar das ich mich alleine um sie kümmer.

      Ich finde das ok so ich war vorher alleine mit ihr und mit meinem großen und das habe ich auch Meistern können.

      Seit 1nem Jahr wird es aber immer schlimmer. Ich kann mit ihr an keinem anderem Hund mehr vorbei gehen ohne das sie völlig austickt sie kläfft wie verrückt und wenn ich zum Hund hingehe schnappt sie nach ihm. Sie hat sich 3x rückwärts aus dem Halsband gezogen und ist auf den anderen Hund los jetzt hat sie ein Geschirr da klappt das nicht mehr.

      Ich kann sie fast nirgends mehr mit hinnehmen. Seit 4Wochen versuche ich zu trainieren das heißt am Hund vorbei Milla leise = leckerlie aber sie kapiert es nicht.

      Sie war immer mein ausgleich ich habe es geliebt und gebraucht mit ihr Spazieren zu gehen sie war früher so verträglich da gab es nie solche Probleme.

      Hundeschule geht nicht weil ich immer meinen kleinen Sohn mit dabei habe.

      Ich gehe überhaupt nicht mehr gerne raus momentan zwinge ich mich extra in solche Situationen gehe extra dahin wo viele Hunde sind damit ich das in den Griff bekomme aber es wird immer schlimmer.

      ( was der auslöser war weiß ich nicht genau ca um die Zeit als das angefangen hat wurde sie von einem Schäferhund mit Maulkorb aber ohne leine angefallen weiß aber nicht ob das der Grund ist)

      So nun bin ich mit dem 3. Kind ungeplant schwanger was auch nicht schlimm ist. Jetzt bekomme ich aber richtig Angst ich weiß nicht wie ich mit 2 kleinen Kindern und einem verrückten Hund raus gehen soll. Das Thema muss erledigt sein bevor das kleine auf die Welt kommt.

      Letztens hatte ich einen Pudelmischling zur pflege hier (wenn sie einen Hund kennt geht das nach einer weile) ich war so begeistert von dem Tier es war ruhig total lieb und unkompliziert das hat mich richtig traurig gemacht.

      Ich denke schon daran sie abzugeben aber

      1. wer will einen Hund mit einem solchen verhalten.

      2. kann ich nicht ohne Hund
      3. würde es mir das Herz brechen

      Ich kann sie doch nicht abgeben und mir einen anderen holen aber ich denke immer öfter daran um ehrlich zu sein. Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.

      Ich will einen Hund mit dem man überall hinkann ohne große Probleme Macken sind vollkommen ok aber mit meiner bin ich nur noch total überfordert und verzweifelt.

      Wenn ich sie überhaupt abgeben würde dann nur mit so einem vertrag das ich sie wieder zurück bekomme wenn die Leute sie abgeben wollen aber eigentlich will ich das nicht. Ich will sie behalten aber so geht das nicht weiter.

      Bitte bitte keine Steine ich schäme mich selbst schon genug nur den gedanken zu haben sie abzugeben und mir einen anderen zu holen.

      Ich weiß auch gar nicht was ich erwarte ich glaube ich musste das einfach mal loswerden.

      Liebe Grüße sehr traurige Hundemama #schmoll

      • Hey Gelalinchen

        Sorry, ein kleiner Stein kommt trotzdem. Wenn man mit einem Hund überfordert ist (und das Problem ist nun wirklich meistens am anderen Ende der Leine), dann finde ich es unmöglich, einen Hund abzugeben, um sich einen anderen zu holen. Dein Kind tauscht du ja auch nicht um, wenns zu anstrengend wird. Nehms mir bitte nicht böse, aber für soetwas habe ich wirklich kein Verständnis. Wenn du sagst, du bekommst es nicht hin, dann finde ich die Einsicht sehr gut, sie eventuell abzugeben. Aber schon mit dem Gedanken sich einen neuen friedlicheren Hund zu holen? #kratz

        Es ist schwierig, per PC genau auf dieses Problem einzuwirken. Du solltest allerdings vorher wissen, das es Arbeit ist die auf dich zukommt und alles an deiner Disziplin liegt. Ich kann mir gut vorstellen, das du deine Angst direkt auf sie über die Leine überträgst. Du siehst einen anderen Hund und denkst dir sofort, scheiße. Das merkt sie sofort. Versuche erstmal selbstsicherer zu werden. Halte die Leine kurz, aber nicht dauerhaft straff und geh ganz normal an dem anderen Hund vorbei. Beachte den anderen Hund nicht und geh selbstsicher. Rede in deiner Situation auch nicht zu viel mit deiner Hündin, auch das zeigt ihr eine besondere Situation an.

        Ich merke es an meinem Hund. Wenn ich einen schlechten Tag habe und unsicher an anderen Hunden vorbeigehe, kläfft er sofort los. Wenn ich ihn auf die andere Seite nehme, den fremden Hund nicht beachte und selbstsicher gehe (meistens meinen Hund dann noch umrenne, weil er ja zu dem fremden Hund will) dann kommt er meist gar nicht zum Kläffen.

        Wenn du schon erwartest, das was passiert, dann spannst du dich automatisch an und deine Hündin merkt, da ist etwas komisch. Mein Hund schaut mich jedes Mal genau an, um zu gucken was ich mache, wenn ein anderer Hund kommt. Bin ich unkonzentriert oder ähnliches, gehts bei ihm sofort los.

        Manchmal sind es schon so kleine Sachen, die das Verhalten des Hundes unterstützen. Da sie das schon seit einem Jahr macht, wird es für dich schwierig, das sie dich ernst nimmt und ihr Verhalten ändert.

        Wie verhält sich die kleine denn ohne Leine? Reagiert sie dann genauso, oder ist sie nur an der Leine so?

        Klar, das mit dem anderen Hund damals kann gut der Auslöser sein. Sie weiß, sie hat an der Leine nicht viel zu melden, aber mit großer Klappe kriegt es der andere Hund vielleicht gar nicht mit ;-)

        Ich habe einen "Kampfhund" und ärger mich ständig über fremde Hundehalter. Wenn mein Hund frei ist, dann können sie schnuppern, aber nicht, wenn einer an der Leine ist. Ich habe auch einen, der nimmt seinen Hund immer hoch, wenn ich komme. Dümmer gehts kaum ;-)

        GLG Anxaloi

        • Ich würde es sowieso nicht übers Herz bringen sie abzugeben :-).

          Danke erstmal für deine Antwort.

          Ich glaube auch das sie schiss hat. Ich denke schon das ich es richtig mache. Ich habe die Leine immer relativ kurz und laufe an dem anderen hund vorbei. Meistens sehe ich die Hunde zuerst und versuche auch nicht zu zeigen was in mir vorgeht. Sie kläfft wie verückt und fast ununterbrochen los und zerrt an der Leine. Ich gehe einfach weiter und ignoriere sie das Nein und Aus habe ich schon längst aufgegeben ;-).

          Sobald sie 1ne sekunde leise ist kommt ein fein und ein leckerlie.
          Habe auch schon versucht sie abzulenken mit einem Ball aber sie dreht dann völlig durch ist hin und her gerissen zwischen ball und Hund und fängt dann aus lauter verzweiflung an zu kläffen.

          Ich hatte auch paar mal das Gefühl das es besser wird aber heute hatte ich einen richtigen Rückschlag.
          Ich war mit ihr auf dem Flohmarkt weil ich weiß das dort viele Hunde sind und hatte mir vorgenommen die Komentare der Leute zu ignorieren was auch die letzten male geklappt hat.

          Dieses mal war zum Ende hin überhaupt keine besserrung zu sehen eher das gegenteil.

          Dann immer die ganzen Komentare der Hund muss mal erzogen werden, das macht man mit der Zeitung, Mensch ist das ein Kläffer u.s.w. und zu guter letzt hat sie noch nach einem Hund geschnappt.

          Boar ich glaub das sind die Hormone #schmoll

          Sie ist einfach nur verrückt das war sie schon immer und damit kann ich mitlerweile leben aber das sie jetzt auf jeden anderen Hund losgeht ist echt zu viel.
          Und sie ist dumm :-) sie versteht bis heute nicht das sie nicht wie verrückt kläffen soll wenn es klingelt und ich habe echt schon fast alles versucht.

          Sie ist früher auf den Tisch gesprungen und hat meinen kaffee leer getrunken wenn ich den Raum verlassen habe und ich habe mich immer gewundert :-D.
          Sie hat ne große Dose Knete gefressen einen halben Kilo Zucker und Backpulver. Ne Nikotinvergiftung hat sie auch schon gehabt weil sie bei Freunden Zigaretten mit Müll gefressen hat.
          Das ist jetzt besser aber mit der kläfferei bringt sie mich echt zur verzweiflung.

          • Ich meine es ja auch nicht böse, nur gibt es so viele Menschen, die einfach ohne Gedanken ein Tier abgeben. Naja, immerhin besser als sie auszusetzen, zu vernachlässigen, oder zu töten. Ich finde das sehr gut, das du das Problem auch anpacken möchtest :-)

            #rofl Entschuldigung, aber kommt mir bekannt vor! Mein Hund frisst auch alles und sobald es klingelt, ist er nicht zu stoppen. Ich habe alles versucht, jeden Tip und jeden Ratschlag befolgt. Kann ich komplett vergessen. Selbst meine Katzen habe ich erzogen bekommen, aber damit muss ich wohl leben, aber es nervt extrem. Ich muss ihn auch immer ins Wohnzimmer sperren. Wenn der Paketmensch z.B. sieht, das hinter mir ein Staffordshire Terrier rumkläfft, krieg ich das Paket noch ohne Autogramm entgegengeschmissen ;-)

            Naja, manchmal passiert das schon unterbewusst. Es muss für dich wirklich eine absolute Selbstverständlichkeit sein, an anderen Hunden vorbei zu gehen. Sobald du merkst, das sie loskläfft, ziehst du kurz an der Leine. Versuche, die Leine nicht die ganze Zeit auf Spannung zu halten, das untertützt sie nämlich zusätzlich. Das du nicht mir ihr sprichst, ist schon mal sehr gut. Sie beruhigen wirkt nämlich wie ein Lob und wenn du rummeckerst, bellst du mit ihr mit.

            Was du mal probieren könntest, wenn eine andere Person mal mit ihr Gassi geht, ob sie das dann genauso macht. Natürlich sollte die andere Person nichts von dem Problem wissen, am Besten auch bisschen Ahnung von Hunden haben und du kannst das ganz ja auch beobachten. Meistens merkst du dann schon, das du das doch unterbewusst übermittelst.

            Ein Leckerlie würde ich ihr erst geben, wenn sie ohne einen Laut an einem Hund vorbei gegangen ist.

            Hat sie denn ein Lieblingsspielzeug, oder ist das der Ball. Wann bringst du den denn ins Spiel, wenn sie schon losgekläfft hat? Dann probiere es mal, bevor sie den anderen Hund überhaupt bemerkt hat, oder eine Reaktion von sich gegeben hat.

            Ansonsten könntest dir auch einen Hundetrainer ins Haus holen. Hatte ich auch schon, wegen dem Problem mit dem Klingeln. Mir konnte allerdings leider keiner weiterhelfen.

            LG Anxaloi

            • Schlimm oder wenn man einen so verrückten Hund hat und nichts hilft :-) ich konnte sogar als Kind Kaninchen tricks beibringen aber bei meinem Hund scheiter ich kläglich.

              Ja bei meinem Mann macht sie das auch er kam letztens total erstaunt nach Hause und hat mir das erzählt ( musster er eigentlich nicht hatte sie schon gehört ).

              Das mit dem Ball habe ich vorher gemacht habe mit ihm gewedelt und bin an dem Hund vorbei als sie ihn dann gesehen hat ist sie ausgeflippt und hat immer nach dem Ball und nach dem Hund geschaut und ununterbrochen gekläfft. Als sie dann still war habe ich ihr den Ball gegeben und dann hat sie mit ball weitergekläfft da war sie wenigstens leiser :-).

              Ich denke es war heute zu viel des guten ich muss das nochmal langsamer angehen mit mehr abstand zum anderen Hund und nicht so viele auf einmal.

              Ich habe mir auch schon überlegt sie einfach auf ein Rudel Hunde lozulassen ohne leine wo die Besitzer natürlich bescheid wissen und sie einfach mal machen lassen vielleicht muss ich sie neu sozialisieren!?

              Das hat schleichend angefangen zuerst waren es nur kleine ( denke da war sie mal froh einen auf Stark machen zu können ). Dann Hündinnen große Rüden hat sie immer geliebt aber nach so einem hat sie heute geschnappt.

              Aber man merkt ihr echt an große klappe und nichts dahinter sie ist total unsicher wenn einer was leider selten vorkommt sich mal wehrt haut sie ab. Geh ich dann paar Meter weiter muss sie immer nochmal Bellen #augen.

              Ist halt nur echt schade weil es nur noch stresst es hat mir immer spaß gemacht mit ihr aber jetzt ist es weiterer Streß und Ärger und kein ausgleich mehr für mich.

              Die anderen Macken habe ich hingenommen damit kann ich mitlerweile leben.

      Hallo hundemama :-)

      Erstens, was dein Hund erlebt hat das weiss er schon nicht mehr, Hunde denken nicht was die Vergangenheit angeht, sie leben im jetzt.

      Siehst du einen anderen Hund auf der strasse, siehst du gleich die Situation vor dir mit dem Schäferhund stimmts?
      Einen anderen Hund, ist leider keine lösung, denn in dir drin hast du grosse schuldgefühle das du dann deinen weg gegeben hast.das über trägst du wieder auf den neuen Hund.

      Mal ein Beispiel von uns, meine hündin ist im welpenalter in einen Bach gefallen, seit dem sagte ich mir, sie hat angst vor Wasser, sie geht nie rein weil der Gedanke bzw ich das Bild immer vor mir hatte.
      Jetzt waren wir an der Ostsee am hundestrand und siehe da, stöckchen geworfen und sie traute sich bis zum Bauch ins Wasser :-)

      Das ist ein riesen Erfolg gewesen.
      Das nur weil ich nicht dran gedacht habe, habe es völlig ausgeblendet.

      Als Rat empfehle ich dir eine private hundetrainerin die nach hause kommt, wo dein ,Mann auch dabeisein kann.
      Wir hatten auch eine und man sieht mit welchen kleinen Veränderungen man den Hund verändert so zu sagen.

      Lg alles gute

      • Hallo,

        mir ist das heute erst wieder mit dem Schäferhund eingefallen ich habe auch keine Angst um sie eher im gegenteil ich habe mir schon desöfteren gewünscht das ihr mal einer zeigt wo es langgeht.

        Im Kindergarten habe wir eine Mutter die eine Hundeschule leitet ich werde sie mal ansprechen.

        Mit dem anderen Hund es macht mich selber traurig das ich überhaupt solche Gedanken habe. Ich werde das auch nicht übers Herz bringen einfach weil ich nicht weiß wo sie landet und wie sie behandelt wird das ist meine größte Angst.

        Danke :-)

        (8) 07.11.12 - 17:22

        Erstens, was dein Hund erlebt hat das weiss er schon nicht mehr, Hunde denken nicht was die Vergangenheit angeht, sie leben im jetzt.

        Das glaubst Du doch nicht wirklich, oder? Natürlich steckt die Erfahrung "mich hat ein fremder Hundangegriffen" noch drin! hunde sind lernfähig und empfinden genauso Angst, Unsicherheit etc wie wir.

        Gruß
        Kim

        (9) 07.11.12 - 17:25

        ***Erstens, was dein Hund erlebt hat das weiss er schon nicht mehr, Hunde denken nicht was die Vergangenheit angeht, sie leben im jetzt.***

        Tut mir leid, aber das ist einfach nur riesengroßer Blödsinn. Wenn das so wäre, bräuchte man seinen Hund ja auch nicht zu erziehen - er weiß ja ein paar Stunden später eh nichts mehr davon und man fängt von vorne an.

        Ob er sich nun genau an den Vorfall erinnern kann, sei mal dahingestellt, aber dass andere Hunde eine Gefahr bedeuten, vorallem wenn man selbst angeleint und somit nur bedingt handlungsfähig ist, das kann sich durchaus bereits nach einem Negativerlebnis sehr nachhaltig festsetzen!

    (10) 07.11.12 - 13:31

    hallo.

    die hündin ist also ca 6 jahre und war früher mit anderen hunden verträglich? jetzt flippt sie völlig aus wenn sie einen hund sieht?

    hm, also um ehrlich zu sein denke ich das da nur eine hundeschule hilft bzw ein GUTER hundetrainer.

    hast du danach schonmal geschaut? das jemand zu dir nach hause kommt und die lage erstmal beurteilt und dann mit dem hund auf gassigängen übt?

    das sollte ja auch mit deinem 2 jährigen kein problem sein?

    ich glaube nicht so recht das du die lage alleine in den griff bekommst.

    ein cairn terrier ist ja ein recht kleiner hund, kannst du ihn nicht einfach ganz kurz an der leine halten und am anderen hund vorbei schleifen??

    unser hund (shih tzu) mag auch nicht jeden anderen hund und er hat so den ein oder anderen den er garnicht leiden kann.
    wenn ich mit ihm laufe und so ein hund kommt gerade dann nehme ich ihn ganz kurz und gehe kommentarlos am anderen hund vorbei.
    so einem kleinen hund ist man ja körperlich überlegen, also ich meine, es ist ein unterschied ob man einen tobenden schäferhund an der leine hat oder einen kleinen terrier.

    wieso nimmst du ihn im zweifel nicht hoch wenn ein anderer hund kommt? sicher nicht die beste lösung aber es wäre erstmal ein weg um den getobe deines hundes aus dem weg zu gehen wenn dich das so überfordert.

    wenn ich von weiten schon sehe das ein ungeliebter hund kommt dann nehme ich meinen oft zur seite und übe kommandos und schwenke mit leckerlies... da hat er garkeine zeit mehr sich um den anderen hund zu kümmen ;-)

    • (11) 07.11.12 - 13:46

      Sie ist relativ klein das stimmt aber sie ist ein Terrier :-) das ist nicht so einfach die hat eine kraft das glaube ich manchmal selber nicht. Ich schleif sie ja vorbei aber ich will gar nicht wissen wie das für andere Leute aussieht :-) ich stolper dann meistens noch über sie.

      Hochnehmen geht nicht dieser Hund nimmt jede Pfütze mit freude mit und dafür brauche ich 2 Hände dann kann ich den Kinderwagen nicht mehr schieben. Dafür ist sie auch schon fast zu groß. Wenn das kleine kommt ist das schon gar keine Lösung mehr.

      Das mit den leckerlies funktioniert nicht obwohl sie fressen liebt. Sie ist dann total auf den Hund fixiert und auch nicht mehr ansprechbar.

      Danke

      • (12) 07.11.12 - 20:12

        Also das schlimmste was du machen kannst, ist den Hund dann noch hochzunehmen. Das geht nun wirklich gar nicht. Erstens machst du ihn damit zum Opfer von anderen Hunden und zweitens, machst du ihn noch unsicherer. Dann kann er auf das Geschehen ja gar nicht mehr eingreifen. Wenn du richtig Pech hast, zwickt er dich, weil er mit der Situation überfordert ist.

        Entweder, du lebst damit oder du suchst die Hilfe. Terrier sind Dickköpfe und egal in welcher Größe, schwierig beim "Abtrainieren" von Fehlverhalten.

        Ich drücke dir die Daumen!

        LG Anxaloi

ich würde dir empfehlen einen hundetrainer zu holen. die können dir sehr weiterhelfen! und mit viel übung bekommt ihr beiden das sicher in den griff.
so eine ferndiagnose ist immer schlecht.

und ich denke mal, du hast zuviel baustellen daheim. wie gesagt, hole dir proffesionellen hilfe für den hund. gib nicht auf!

(14) 07.11.12 - 16:10

Hallo,

ich hab ja auch so ein kleines Fellbündel und ich weiß nicht genau, ob die pädagogisch sinnvollste Art ist, aber wenn er Terror macht, nehm ich ihn auf den Arm, das kann er nicht besonders leiden und dann ist gleich Ruhe. Ich hab ihn unter Kontrolle, der andere Hund läuft doch dann weiter und wenn er weg ist, lass ich ihn wieder runter. So spar ich mir Stress und der Hund lässt es mit der Zeit auch sein, weil er keine Lust hat.

Oder Leine kurz nehmen, ignorieren wenn sie sich aufführt, und sobald sie wieder brav ist LOBEN.

Das du wegen Kind keine Hundeschule besuchen kann? Hm. Es gibt doch mittlerweile viele mobile Hundetrainer, die sich die Situation "im wahren Leben" bei euch zuhause anschauen. Da ist es doch kein Problem, ein Kind im Kinderwagen mitzunehmen, wie es eben sonst auch ist.

Dieses Verhalten haben viele Hunde, ihn deswegen abzugeben wenn sonst alles passt und sie schon so lange bei dir ist.

Wie viel Kontakt zu Hunden hat sie denn so? Also, darf sie auch mal mit Hunden spielen? Hat sie als Welpe den Umgang mit anderen Hunden gelernt?

  • (15) 07.11.12 - 17:25

    Hallo,

    also früher war ich täglich auf einer Hundewiese mit ihr und da hat eigentlich alles immer super geklappt.

    Ich bin dann aufs Land gezogen und hier sehe ich trotzdem täglich mit ihr andere Hunde.
    Spielen nicht mehr so oft weil ich sie nur noch selten los mache weil ich Angst habe das sie auf einen anderen Hund losgeht. Sie jagt auch deswegen kann ich sie nur Mittags oder in offenem Feld wo keine Straße in der Nähe ist laufen lassen.

    Ich werde sie auch nicht abgeben. Ich bin halt nur total verzweifelt und als ich heute Mittag geschrieben habe war ich total mit den nerven am Ende.

    Der Gedanke war schon öfters in letzter Zeit da aber ich würde es nicht übers Herz bringen.

    Es muss halt eine Lösung her das Spazierengehen macht keinen Spaß mehr ich nehme sie nur noch selten mit wenn ich wohin fahre weil sie immer so einen Streß macht. Das tut mir auch voll leid für sie.
    In letzter Zeit habe ich ja schon geschrieben zwinge ich mich aber dazu extra in solche Situationen zu kommen aber es bessert sich ja nicht und ich erkenne meinen eigenen Hund nicht wieder die Situationen sind mehr als peinlich aber ich denke auch das das jetzt auch an den Hormonen liegt das mich das so trifft.

    • (16) 07.11.12 - 20:20

      Mir ist noch was eingefallen: Oft verschlechtert sich das Verhalten auch, wenn der Hund einfach nicht ausgelastet ist (hatten das Problem mit einem Jack Russel Mischling in ähnlicher Form. Er hat dann beschlossen, das "Kommando" zu übernehmen, gerade weil du auch schreibst, dass sie sich aufführt, wenn jemand fremdes in die Wohnung kommt. Vielleicht denkt sie einfach, dass sie der Chef ist und auf dich aufpassen muss und verbellt deswegen? Wie gesagt, ich würde mich mal nach einem Hundetrainer umschauen, der was auf dem Kasten hat (hatte unserer damals leider nicht). Oft sind die Probleme viel komplexer und mit ein bisschen an anderen Hunden vorbei laufen nicht zu lösen. Da muss man manchmal viel tiefer ansetzen.

      LG und alles Gute!

(17) 07.11.12 - 16:24

Kümmert sich dein Mann garnicht um den Hund?Weiß er was der Hund dir bedeutet und würde er dich deshalb unterstützen?

Wie ist sie wenn sie von der Leine ist und auf Hunde trifft?

Wie ist sie wenn sie mit anderen Gassi geht und Hunde trifft?

Ganz ehrlich: deine innere Stimmung wenn du schon siehst dass ein Hund auf euch zu kommt? Schaffst du es kein bißchen mit dem Finger zu zucken und so zu bleiben als würde kein Hund auf euch zu kommen?

Deine Kinder kannst du ja abends bei deinem Mann lassen, dann könntest du vielleicht da einmal die Woche einen Kurs mit dem Hund machen. Auslastung hilft oft zusätzlich bei solchen Problemen.

Und dann unbedingt privaten Hundetrainer, und einer der was kann, auch wenn der ne Stange kostet. Im Idealfall ist der sein Geld auch wert.

Meine ältere Hündin ist auch angespannt an der Leine. Ist ist einmal gebissen worden an der Leine und wir hatten beide eine Zeit zu kämpfen mit dem Erlebnis. Immer mal wieder bricht das durch. Mal im Dunkeln, jetzt die ersten Woche als der Welpe da war, sie ist dann total ausgetickt an der Leine, wie wild. Da könntest meinen sie ist eine Bestie. Ist aber reine Unsicherheit. Von der Leine ist sie ein Lamm. Und auch an der Leine wenn die Hunde sich beschnüffeln ist sie eher zurückhaltend. Nur aufdringliche Rüden werden in die Schranken gewiesen.

Gruß Sabine

  • Doch ab und an geht er auch mit ihr oder passt auf die Kinder auf das ich mal alleine gehen kann aber eher selten.
    Ich verlange das aber auch gar nicht er geht auf dauernachtschicht und macht nebenbei den Meister.

    Vor ein paar Monaten hat das ohne Leine noch super geklappt wenn sie andere Hunde getroffen hat da war sie halt normal ist hingelaufen hat geschnuppert und ist dann weiter. Bei kleinen Hunden rufe ich sie bevor sie ihn sieht immer vorher zurück weil sie ohne leine schon 2 mal einen kleinen Hund angefallen hat.

    Soweit ich das beurteilen kann hat sie noch nie richtig gebissen aber meine Hand würde ich dafür nicht mehr ins Feuer legen.

    Ich habe mich letztens mit einer Frau getroffen die sich auf eine suchanzeige bei mir gemeldet hat wo ich das Problem beschrieben habe und das ich mich freuen würde wenn sich jemand fürs gassi gehen findet.
    Sie hatte eine kleine Jackrusselhündin ( also beutemuster für meine ) und einen Labradormischling. Erstmal hat sie wieder gebellt dann hab ich sie schnuppern lassen und dann hat sie nach der Hündin geschnappt.

    Dann sind wir zusammen los es war alles super dann hat sie sich mit der Hündin angelegt die hat sich aber durchgesetzt und dann wars gut mit dem Rüden hat sie auch gespielt.

    Früher war ich sehr oft auf der Hundewiese mit ihr täglich unter vielen Hunden da gab es fast nie Probleme. Jetzt durch die 2 Kinder und Umzug sieht sie seltener Hunde aber min. täglich einen.

    Unter uns lebt ein Chihuahua Mischling da war es am Anfang genauso jetzt verstehen sie sich aber super begrüßen sich im Treppenhaus und toben zusammen.

    Sicher bin ich innen angespannt wenn ich einen Hund sehe vorallem wenn ich sehe das er nah an uns vorbei muss. Ich schaffe es aber das nicht nach außen kommen zu lassen.
    Ich weiß das weil wir schon öfter die Situation hatten das ich einen Hund gesehen habe und sie nicht auch teilweise ganz nah auf dem Flohmarkt. Sie hat sich aber nicht anders verhalten und ist einfach weiter gegangen. Ansonsten wenn sie etwas merken würde würde sie ja anhand meines verhaltens erkennen das ein Hund in der Nähe ist.

    Ich habe sie mit 4 Monaten bekommen ich weiß ja nicht was vorher war. Ich habe sie vom Tierschutz die Dame meinte das sie abgegeben worden sei weil die Frau einen yorkshire terrier wollte die seien ja viel süßer.#augen
    Und ich weiß das sie noch 5 Geschwister hat wo 4 immer weiter gegeben worden sind weil niemand mit ihnen zurecht gekommen ist.

    • (19) 07.11.12 - 17:34

      Hi,

      das gleiche Problem haben wir mit unserer jungen Hündin - bei ihr ist es aber Unsicherheit.

      Sobald uns ein fremder Hund begegnet, macht sie Spektakel, als wollte sie diesen fressen (was bei einem Schäferhundmix nicht mehr lustig aussieht). Kann man stehen bleiben, sich mit dem anderen Hundehalter unterhalten, dann beruhigt sie sich nach 1-3min und man kann schnüffeln lassen und gut ist. Allerdings ist Sana grundsätzlich freundlich, beisst nicht und wenn uns der gleiche Hund noch 1-2x wieder begegnet, dann ist es auch kein Problem mehr.

      Beim Training auf dem Hundeplatz haben wir allerdings nur ganz selten Probleme. Freies Spiel klappt prima, Trainingseinheiten mit den anderen hunden der Gruppe - kein Problem. Theater gibt es nur, wenn z.B. ein neuer Hund während dem Training auf den Platz kommt oder wir das Gelände verlassen und an einem unbekannten Hund vorbei gehen müssen. Schnüffeln darf sie nur, wenn sie ruhig ist - ansonsten belohnen wir das Pöbeln.

      Die Folge von diesem Verhalten:

      1. Wir ERWARTEN dieses Theater, sind angespannt, nehmen den Hund kurz
      2. Sana puscht sich hoch "wenn Frauchen angespannt ist, dann muss was schlimmes kommen"
      3. Sie macht die anderen Hunde an und reagiert auch fast nichts mehr

      Training für uns:

      1. entspannt bleiben

      2. Hund frühzeitig ablenken (bevor sie sich reingesteigert hat) - unsere steht z.B. auf Käse
      3. zügig weiter gehen - und NICHT schnüffeln lassen, solange der Hund pöbelt
      4. nicht laut werden (hey, Frauchen macht mit - #cool)

      Daran arbeiten wir - und erste kleine Erfolge sind sichtbar. Aber es dauert. Und Du wirst dabei die Unterstützung von Deinem Mann brauchen, damit Du auch mal alleine rausgehen kannst bzw. zur Hundeschule. Es muss auch klar sein - schnappt sie willkürlich nach freundlicher Kontaktaufnahme nach anderen Hunden, dann darfst du sie nicht mehr schüffeln lassen. Schade für den Hund, aber irgendwann gerät sie "an den falschen" - und das schadet nicht nur Deinem Hund sonder wie auch das schnappen den anderen.

      Gruß
      Kim

      • (20) 07.11.12 - 19:34

        Ja das ich sie nicht mehr schnüffeln lassen kann ist mir seit heute auch klar.

        Muss ich ihr einen Maulkorb anlegen oder sie nur noch an der Leine laufen lassen?

        Ich hab mich mal schlau gemacht wir haben hier eine sehr gute Hundeschule die machen auch Hausbesuche ich kenne die Mutter über den Kindergarten ich mach mich bei ihr mal schlau.

        Danke für deine Antwort #winke

        • (21) 08.11.12 - 07:50

          Hi,

          ich würde sie nur noch an der Leine laufen lassen - Maulkorb halte ich nicht für nötig, da sie ja nicht zu anderen bzw. fremden Hund hinkommt.

          Hundeschule ist eine gute Idee!

          Gruß
          Kim

(22) 07.11.12 - 17:24

Hey
Hab mir jetzt leider nicht alle Beiträge durchgelesen.

Ich kann dir den Tipp geben dich mal über einen Caesar Milan etwas zu Erkundungen. Ich finde ihn einen tollen Trainer der auch mal beim Besitzer ansetzt. Gibt gute Bücher oder einfach mal auf Sixx seine Sendung schauen. Bei fragen kannst mich gern fragen. Auch falls du weiterhin mit dem Gedanken spielen solltest deinen Hund auf "zeit" abzugeben. Einfach mich Anschreiben.

Alles liebe

Hallo liebe Hundemama,#winke

das klingt ja gar nicht gut.

Deinen Hund abzugeben ist aber auch keine Lösung des Problems. Ich hätte keine ruhige Minute ohne meinen Hund.

Hast Du es zum Ersten mal mit einem Hundegeschirr probiert, sodass er Dir nicht mehr aus dem Halsband entwischt!?!?! Das wäre meine erste Maßnahme. Hast ihn dadurch besser unter Kontrolle.

Zum spazieren gehen empfehle ich Dir eine Spritzpistole oder eine Plastikflasche mit Wasser mitzunehmen. Immer wenn er ausrastet bei einem anderen Hund mit der Flasche bzw. der Pistole mit Wasser vollspritzen. Wichtig ist aber das der Hund nicht bewusst mitbekommt von wo da Wasser kommt. Glaub mir der erschrickt erstmal und Wasserspritzer mögen die Strolche gar nicht.#schwitz

Leider kann ich Dir nicht sagen ob die Maßnahme zu Hundertprozent aus der Welt schafft, aber viel ruinieren kannst nicht.

Sonst musst Du Dir soch noch eine Meinung vom Fachmann einholen, weil ich finde es sehr schade ein langjähriges Familienmitglied (auch ein Hund zählt bei mir dazu) bei den ersten Problemchen abzugeben.

Ich wünsche Dir und Deinem #hund alles Gute.

Liebe Grüße

freudi1801

  • Hey,

    das mit der Wasserpistole ist wirklich noch eine gute Idee hab zu dem Zweck sogar noch eine hier als ich das problem mit dem wie verrückt kläffen wenn es klingelt lösen wollte.
    Problem ist das sie nie kapiert hat warum sie angespritzt wird und mein timing war immer sehr gut. Das werde ich in der Situation echt nochmal versuchen.

    Mir gehts jetzt auch besser hab jetzt wenigstens nochmal einen Plan :-)

    1. Das mit der Wasserpistole versuchen.
    2. Die Sache langsamer angehen (ich denke sie war zum ende heute auf dem Flohmarkt einfach nur noch total überfordert).
    Also langsam aber stetik diese Situationen aufsuchen.
    3. Nicht mehr schnüffeln lassen solange sie nicht still ist.

    4. Kontakt mit der Hundeschule aufnehmen. Vielleicht habe ich ja das Glück und die Frau ist so lieb und gibt mir so ein paar tips.
    5. Nach noch mehr Ideen im Internet suchen.

    Und wenn das Thema erledigt ist mache ich mir dann Gedanken darum wie ich es schaffe das sie sich wieder mit anderen Hunden versteht ohne das ich Angst haben muss das sie den Hund ohne vorwarnung angeht.

    Mit der Wasserpistole habe ich nur bisschen Angst weil: sie ist ja unsicher und hat Angst, das Gefühl sich selbst verteidigen zu müssen weil sie ja anscheinend denkt ich wäre nicht in der Lage dazu.
    Wird sie dann nicht noch unsicherer wenn sie dann Plötzlich bespritzt wird und dummes Frauchen ist nichmal in der Lage sie davor zu beschützen?
    Dazu fällt mir noch 6. ein.

    6. Hund-Frauchen Bindung/Vertrauen stärken.

    So dann geh ich das mal an vielen vielen Dank an alle die mir geantwortet haben #winke

    Ich werde mal in ein paar Wochen bescheid geben ob sich was verändert hat.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht eine etwas besser gelaunte Hundemama :-D

    • (25) 08.11.12 - 07:56

      Hi,

      "2. Die Sache langsamer angehen (ich denke sie war zum ende heute auf dem Flohmarkt einfach nur noch total überfordert)."

      Das ist etwas, was für mich abslout nicht nachvollziehbar ist. Warum nimmt man einen (kleinen) Hund mit auf den Flohmarkt? Aus meiner Sicht haben Hunde da nichts zu suchen - je nach Andrang sieht so ein Hund nur noch Beine, evtl. wird er getreten, fühlt sich bedrängt etc. Solchen Situationen muss man einen Hund nicht aussetzen.

      Ich würde niemals auf die Idee kommen, unsere Hunde mitzunehmen - und die haben mit großen Menschenmengen wirklich kein Problem.

      Gruß
      Kim

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