Welpe macht mich irre

    • (1) 04.12.12 - 15:19

      Hallo habe einen Welpen gekauft vom Züchter ein labrador

      4 Monate alt . Mit Papieren und bei uns gleich den Tierarzt vorgestellt .
      Er ist total lieb und bekommt ein sehr gutes Futter aus den Handel .
      Zahle 50,- fûr 12 kg ! Teuer aber soll sehr gut sein.

      Nur eins macht mich kirre . Er bekommt die Mahlzeit 560 Gramm auf 3
      2x den Tag verteilt.

      Er sucht den ganzen Tag nach Futter . Bettelt Besuch an springt in der Küche auf und ab um zu sehen was oben drauf ist . Den ganzen Tag rennt er die Treppe hoch und wieder runter um zu sehen ob die Kids was für ihn haben'
      Aber zum Glück habe ich große Kinder die ihn nichts geben .
      Wenn wir Mittag essen, frühstücken oder so Speer ich ihn jetzt aus er kann im ganzen Haus laufen nur nicht im Esszimmer da er alle abspringt und ablekt.

      Dann bellt er wie ein irrer er könnt ja verhungern . Meine André Hündin bettelt nie und Belt auch nicht . Aber er macht alle kirre wir sind zum Arzt alles ok. Wurmkur und alles hat er.

      Ich Verbiete jeden Ihm was zu geben auf'm Hundeplatz egal wo.
      Sobald er frei aufm Platz rum rennt und mit anderen Hunden spielt stecken ihn die anderen was zu fressen ins Maul. Das finde ich schlimm . Er ist ja stubenrein aber ich glaube das macht das betteln schlimmer nur die anderen sagen Hunde brauchen 24 Stunden am Tag.

      Was soll ich denn machen? Degas ist nun 6 Monate alt.

      Aber mehr soll er ja nicht haben was drauf steht . Ob ich ihn mal nassfutter dazu geben:-(

      • Was hat denn jetzt das Futter genau mit der Stubenreinheit zu tun?
        Die Angaben auf den Packungen sind auch nur Richtwerte, je nachdem, wie der Hund aussieht, solltest Du ohnehin anpassen. Ich würde aber keinen Welpen so hungrig herumlaufen lassen, vielleicht reicht es ihm wirklich nicht.

        Was genau fütterst Du denn? Ich wüßte kein sehr gutes Futter in der Preislage...

        LG

        Oh mein Gott, da hat ihm wohl jemand verraten dass er ein Labrador ist ;-)

        Erstmal akzeptieren dass er so ist und dann dran arbeiten. Wichtig ist Ruhe. Er ist 6 Monate, ein Alter wo sie quasi nicht auszulasten sind, nicht so viel rumhüpfen sollen und lauter Flausen im Kopf haben. Am besten ist es das zu akzeptieren und ruhig dran zu arbeiten.

        Was war es denn für eine Zucht, gemütlicher oder Arbeitslinie?

        Er muß Ruhe lernen. Ein Kennel ist gut dafür geeignet. Habe ich bei meinen beiden Flummis (Border Collie und extrem triebiger Sheltie) gemacht.

        Ständiges Treppe rauf runter ist für einen Labrador nicht wirklich gut, ein Treppengitter hilft hier.

        Und beim betteln einfach konsequent sein. Aber ganz ruhig. Angespanntheit ist nie gut, das merkt der Hund und dreht noch mehr hoch. Ruhig und bestimmt unterbinden.

        Bei der Hundeschule würde ich mit der Leitung sprechen oder wechseln. Find ich übel dass die das zu lassen.

        Wenn du das ruhig unterbindest wird das schon. Wir haben auch gerade eine verfressenen Kerl mit 7 1/2 Monaten da. Der klaut dir die Wurst vom Brot wennst nicht aufpasst. Aber ich schick ihn ruhig immer wieder weg und bleib einfach konsequent dran. Mit langem Atem wird das schon bei euch.

        Ich stelle oft fest dass sich solche Situationen hoch spielen wenn sich die Leute dadurch stressen lassen. Oh Gott er bettelt, dass haben die vorher nie getan, das soll er doch nicht, was mach ich bloß. Besser ist es, zu akzeptieren dass es so ist, und ruhig und bedacht dran zu arbeiten.

        Viel Glück weiterhin!

        Gruß Sabine

        • (4) 04.12.12 - 16:22

          Ach ja, den Satz hab ich nicht verstanden:

          Er ist ja stubenrein aber ich glaube das macht das betteln schlimmer nur die anderen sagen Hunde brauchen 24 Stunden am Tag.

          Da ist glaub ich was durcheinander gekommen ;-)

          Was bekommt er denn für ein Futter? Der Preis sagt nix. Hills und Royal Canin sind auch teuer aber totaler Schrott.

      Joa, hast halt 'nen Labbi, nech. Das sagt eigentlich alles.

      Ich hatte auch mal einen Labrador und ich mag diese Rasse wirklich sehr gerne. Aber ich würde mir never ever wieder einen ins Haus holen. A: weil sie haaren wie Seuche und B: weil sie wandelnde Müllschlucker sind.

      Was Du aber schilderst hat nicht alles mit Futter und Hunger zu tun. Ich vermute, dass Dein pupertierenden Jungspund Dir ein wenig auf der Nase rumtanzt.

      Das Verhalten in der Hundeschule ist extrem unprofesionell. Ich einer ordentlich und erfahrenen Hundeschule würde kein Fremder andere Hunde füttern dürfen. Manche Hundeschulen arbeiten sogar komplett ohne Futter.

      Naßfutter hat eine komplett andere Verdauungszeit als Trockenfutter. Es darf nie mit Trockenfutter gemischt werden. Außerdem hält NF den Ernergiehaushalt nicht so lange hoch, wie ein Trockenfutter.

      Dein Labbi wird Zeit seines Lebens Hunger haben. Das liegt in seinen Genen. Er kann aber vergessen, dass er Hunger hat. Und das schaffst Du durch Auslastung und Erziehung. Betteln ist immer ein Fehlverhalten, das der Mensch verursacht hat. Auch das Anbellen ist frech und respektlos.

      Ich würde Dir raten, die Hundeschule zu wechseln. Und dann mit ganz viel Konsequenz üben, NEIN zu sagen. Harte Nerven kann man sich antrainieren.

      LG

      minimöller

      (6) 04.12.12 - 18:39

      Hallo,

      du solltest die Menge etwas anpassen. Einige Hunde brauchen eben mehr als auf der Packung steht. Steht da auch so drauf;-)

      Vielleicht versuchst du es mal mit barfen oder Hundefutter mit fast nur Fleisch, denn Getreide können Hunde nicht verwerten. Real Nature ist zum Beispiel sehr gut.

      Labradore sind aber wirklich übelst verfressen. ich habe zwei Bordeauxdogge-Boxer und wenn die nur fressen riechen, tun die als würden die jeden Augenblick tod umfallen vor Hunger. Und betteln tun sie nur bei Menschen bei denen sie sowieso immer was bekommen. Wir geben grundsätzlich nichts vom Tisch und am Esstisch haben sie sowieso nix verloren.

      Einfach ignorieren, emehr kannst du nicht machen. Und wie gesagt Menge anpassen wenn er nicht von der Figur her nicht noch mehr braucht.

      Alternativ mal vom Fleischer einen Knochen holen, da hat er was zu tun.

      lG germany

      • (7) 04.12.12 - 20:19

        Hallo,

        Knochen an einen Hund verfüttern, der mit Trockenfutter ernährt wird, ist ein großer Fehler!
        Viele Trockenfutter beinhalten schon mehr Calcium, als für den Hund gut ist. Dann noch Knochen zu füttern ist sträflich #blume

        LG Pechawa

        • (8) 04.12.12 - 20:36

          Ich rede ja von ab und zu mal und nicht täglich. Schon alleine wegen den Zähnen. (Zahnstein) Diese Büffelhautknochen gebe ich z.B. gar nicht, da meine damit s eine Sauerei veranstalten und die Teile echt wiederlich klebrig werden.

        (13) 05.12.12 - 07:36

        Er soll doch nicht täglich Mengen an Knochen vertilgen und sehr viele Hunde fressen Knochen eh nicht auf, sondern gnibbeln nur dran herum, speziell bei recht großen Knochen mit Gelenkkugel.

        Gruß,

        W

        (14) 06.12.12 - 06:28

        100 Gramm abgenagter Kalbsknochen beinhalten ca. 14 000 - 15 000 mg Calcium.
        Alle Futtersorten über 1,2 % Calcium haben in der Regel zuviel Calcium!
        Mein 27 kg Labrador hat einen täglichen Calciumbedarf von 50 mg - 90 mg Ca pro Kilo Körpergewicht - das sind zwischen 1350 mg und 2430 mg Calcium pro Tag und 9450 mg und 17 000 mg Calcium in der Woche.
        Wenn ich nun täglich 300 Gramm von einem Trockenfutter fütter, mit einem Calciumgehalt von 1,2%, dann sind das täglich 3600 mg Calcium und pro Woche 25 200 mg Calcium. Wenn da noch Calcium von Knochen hinzu kommen, ganz zu schweigen von Käseleckerchen ...... :-[
        Na ja - Hunde scheiden das Zuviel an Calcium über die Nieren aus und es sollte uns schon zu denken geben, warum soviel Hunde Nierenerkrankungen, bzw. schlechte Nierenwerte haben!
        Also Knochen zu Fertigfutter sind ein NO GO #herzlich

        LG Pechawa

(15) 04.12.12 - 20:42

Hallo,

ich hab auch einen Labrador, der ist jetzt fast 1 1/2 Jahre alt!
Bei dieser Rasse musst du wirklich konsequent sein!
Treppen rauf und runter rennen ist sehr schlecht für seine Gelenke, das musst du verhindern - entweder mit geschlossenen Türen, oder einem Treppengitter!
Du musst Regeln einführen, an die sich alle zu halten haben! So einem Hund würde ich außerhalb seiner Fressens - und Trainingszeiten im Haus nichts geben und einen Teil seines Futters würde ich draußen im Training verfüttern.
Bekommt dein Hund manchmal von dir im Haus eine Belohnung? Das ist der Grund, warum er den ganzen Tag danach geiert! Es könnte ja sein, dass noch was abspringt! Labradors sind so! Die lernen ganz schnell.
Was Gutes hat die Verfressenheit aber auch, denn die kann man gut über die Belohnung erziehen!

Beispiel: Wir haben einen offenen Wohn - Küchenbereich. Mein Labrador hat von Anfang an gelernt, auf seinem Teppich zu warten, denn ein Leckerchen gibt es nicht, wenn er mir hinterher läuft, oder am Esstisch bettelt, sondern für ruhiges Warten auf seinem Teppich. Und so sitzt mein Hund häufig dort zu warten, ganz brav! Anfangs muss man so ein "Training" ganz schnell belohnen, also immer dann, wenn er mal einige Sekunden dort sitzt. Später darf er da schon mal 1/2 Stunde sitzen, ehe es was gibt. Die Formel ist ganz einfach: gutes Verhalten wird belohnt, schlechtes ignoriert.
Wenn er dir mit seinem Bellen auf die Nerven geht, solltest du ihn auf seinen Platz bringen - notfalls anbinden, wenn er dort nicht bleibt. Und wenn er weiter bellt, nicht beachten! Wie gesagt, nur gutes Verhalten wird belohnt oder beachtet!
Noch was: Ein Hundeplatz, wo andere meinen Hund füttern, geht garnicht! Vor allen Dingen nicht bei einem Labrador! Labradors dürfen nur von ihren eigenen Leuten gefüttert oder belohnt werden, sonst von niemandem!
Ich nahm das bei meinem Hund anfangs nicht so genau mit dem Ergebnis, dass er unterwegs zu jedem Fremden hingelaufen ist und sich einschleimen wollte!
Als ich dann konsequent jedes Füttern verboten hatte, war dieses Thema innerhalb kurzer Zeit vom Tisch, denn mein Hund hat gelernt: Es lohnt sich zum Frauchen zu rennen, denn nur dort gibt es lecker ;-)
Dann habe ich noch eine Frage: 560 Gramm Trockenfutter täglich kommen mir sehr viel vor, hast du dich verschrieben? Welches Futter fütterst du denn?
Beim Labrador musst du auf das Gewicht achten, Käse und andere fetthaltigen Sachen würde ich nur wenig füttern, getrocknete Lunge ist ein guter extra Leckerbissen, für extra Belohnung und die ist kalorienarm!

LG Pechawa

(16) 04.12.12 - 20:59

Ich würde ihm einfach mal mehr zu fressen geben.

Unser kleiner frisst auch mehr als auf der packungsangabe steht. Er ist aber normal gewichtig.

Also ich messe nix ab. Ich geb ihm einfach 2 mal am tag seinen napf voll;-) nur nassfutter bekommt unserer

Hallo!

Gibst Du ihm die Futtermenge für sein aktuelles Gewicht oder für das Gewicht, dass er mal haben soll?

Viele Retriever sind sehr verfressen, weil sie eben so sind - manche sind aber einfach nur hungrig weil sie zu wenig bekommen.

  • Sehr wichtige Frage!!!

    Auf manchen Futterpackungen muß man sich nämlich danach richten, wie schwer der Hund mal wird und bei manchen, wie schwer der Hund aktuell ist.

    Hatte mal ne Bekannte, die über Monate falsch gelesen hat....und er Hund IMMER Hunger hatte....was dann verständlich war!

    sparrow

Ruhe und Entspannung sind sehr wichtig!
Futter gibt´s nur wenn er absolut entspannt ist(keine wedelnde Rute,kein Zappeln)
Sehr langwirig,vor allem bei Labbis,aber es hilft ungemein später
Und du sollst jederzeit den Futter beanspruchen können

Mein Tipp,der Hundeflüsterer auf SIXX.Es funktioniert wirklich!!!!
Wir hatten zum Glück nie Probleme mit dem Futter,kann unserem aus dem Maul den Knochen rausnehmen.

Aber noch vor einem Jahr konnte ich mir nicht vorstellen,dass ich mit Hund(40 kg Muskelmaße) und Kinderwagen alleine spazieren gehen kann.Und ich mach´s!
Der war früher ziemlich aggressiv den anderen Hunden gegenüber.
Seit wir die Methoden aus der Sendung benutzen,ist unser Hund wie ausgewechselt

#winke#winke#winke

  • (20) 04.12.12 - 23:48

    ***Seit wir die Methoden aus der Sendung benutzen,ist unser Hund wie ausgewechselt***

    Das glaube ich Dir auf´s Wort - das arme Tier...

    Unglaublich, dass es wirklich Leute gibt, die die "tollen Tipps" dieses Typen umsetzen. Noch viel unglaublicher, solch´ fragwürdige (und in meinen Augen oft schon tierschutzrelevante) Methoden in einem Internetforum zu empfehlen, ohne Hund und Halter zu kennen bzw. einschätzen zu können.

    Hundeflüsterer - wenn ich das schon höre. Ich glaube, das einzige, was bei dem Kerl flüstert, sind die Stimmen in seinem Kopf...

    Gruß, Alex

    • (21) 05.12.12 - 05:46

      Das unterschreib ich sofort!

      (22) 05.12.12 - 06:40

      Na, dann schau dir mal die neueren Folgen auf Sky an, Cesar Millan hat seine Methoden überdacht und geht mittlerweile anders ran - sofern das Fernsehen alles zeigt .....;-)
      Ich bin mittlerweile sehr angetan von seiner Art, auf Hunde einzugehen, jedenfalls von dem, was ich z.Z. auf Sky sehe!
      Bewegung, Disziplin, Zuwendung - 3 Eckpfeiler, die ein gutes Grundgerüst bilden :-)

      Schade ist natürlich, wenn sich Hundehalter die negativen Dinge raus suchen, wie z.B. am Würgehalsband den Hund nach oben ziehen. Aber das war einmal, solche Handlungen sehe ich von CM nur in seinen alten Folgen, die leider noch auf sixx gezeigt werden :-(

      LG Pechawa

      Guten Morgen!

      Ist das dieser Ami, der ganz lässig mit Stachelwürger "das Sozialverhalten korrigiert"???
      Hab beim Durchschalten mal paar Szenen gesehen und war sprachlos.

      LG,

      W

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