alte Hündin. bin verzweifelt

    • (1) 05.01.13 - 22:06

      Hallo zusammen, ich bin ratlos wie es mit unserer alten Hundedame weiter gehen soll. Kira ist nun fast 14 Jahre alt und ein Appenzeller Sennenhund / Belgischer Schäferhund mix. Letztes Jahr haben wir schon zwei mal gedacht das war es mit ihr. Muskelprobleme konnte sich hinten kaum halten und Magenprobleme. Aber sie hat sich wieder berappelt. Nun haben wir seit Wochen (bestimmt schon seit Oktober) das Problem das sie den Urin nicht halten kann. Erst nur nachts, jetzt tagsüber auch. Auch wenn sie läuft verliert sie Urin und manchmal merkt sie das glaube nicht mal. Auch wenn sie irgendwo liegt und dann aufsteht ist nen nasser fleck. Ausserdem hat sie die Hinterbeine wie nen x stehen um sich besser zuhalten. Das hat mir unsere Tierarzt erklärt. Sie bekommt auch schon Tabletten gegen die inkontinenz. Aber sie schlagen nicht wirklich an. Muss auch dazu sagen das sie einen Herzfehler hat seit Geburt an den wir aber schon lange im Griff haben. Sie liegt auch viel und schläft. Sie hört kaum noch und sehen ist auch nicht so toll. Arthrose hat sie auch aber das geht eigentlich noch. Ist halt eine alte Dame. Ich finde sie hat in den letzten Wochen abgebaut.

      Natürlich hab ich mich schon mit dem Gedanken befasst das sie irgendwann nicht mehr da ist bzw irgendwann der Zeitpunkt da ist das wir sie gehen lassen müssen.

      Aber hat vielleicht von euch einer einen Tipp was ich machen kann das sie den Urin besser halten kann???
      Liebe grüße Mareike

      • Huhu,

        da wirst Du nichts machen können...
        Außer vielleicht Windeln anziehen. Hat meine Schwester bei unserem alten Rüden auch gemacht.

        Alles Liebe, Stepke

        Ich erlebe das auch gerade bei dem Hund meiner Schwester.

        Sie ist fast 13 Jahre alt, hatte im letzten Sommer einen Bandscheibenvorfall und ist auf Grund der Kastration inkontinent. Sie hat das gleiche Programm durch und es gab Höhen und Tiefen. Außerdem hat sie noch ein Fettgeschwulst an der Hüfte, dass sie aber nicht weiter beeindruckt.

        Du kannst nicht viel machen, außer den Hund genau zu beobachten. Solange sie noch Lebensqualität - und Lebenslust zeigt, ist alles ok. Inkontinenz ist für Hunde weniger belastend, als für den Besitzer. Und wegen Inkontinenz wird kein Tierarzt den Hund einschläfern.

        Bei uns haben die Tabletten auch nicht längerfrisig gewirkt. Wir haben halt gewischt, gewischt, gewischt. Und auf ihren Liegeplätzen sind überall so Unterlagen von Liegelind, die für Kinder oder alte Menschen gedacht sind. Da kommt keine Feuchtigkeit durch und kann problemlos gewaschen werden.

        Sonst kannst Du wohl nicht viel machen. Engmaschig vom Tierarzt kontrollieren lassen und immer ein Auge auf das Saufen und das Fressen haben.

        Alles Gute

        minimöller

        • Danke für eure antworten.

          Wegen der inkontinenz würde ich sie definitiv niemals einschläfern lassen.

          Engmaschig wird sie ja eh inzwischen vom Tierarzt überwacht alleine schon wegen dem Herz.

          Trinken tut sie nicht mehr und nicht weniger als sonst da hat sich nicht viel verändert. Fressen ist weniger geworden. Sie futtert nicht mehr soviel wie sonst und dann auch immer etappenweise weisse.

          Das mit den Windeln haben wir bereits ausprobiert mit dem Ergebnisse das diese fünf Minuten halten haben und dann in Einzelteile gefetzt wurden.

      (5) 06.01.13 - 14:18

      Hallo Mareike 1809
      Unserem alten Bobtail(14 Jahre)und uns geht es gerade genauso.Seit ungefähr 2 Jahren baut er immer mehr ab.Erst kam er die Treppe ins Obergeschoss nicht mehr hoch,dann hat er angefangen in der Wohnung seinen Urin zu verlieren.
      Eigentlich ist man kurz vorm verzweifeln.Mittlerweile muss ich ihm hoch helfen.Auch zwischendurch wenn er eigentlich schläft,damit er nicht im See aufwacht.(auch nachts)
      Hab mir bei seinen 30kg letztens das Kreuz verhoben,muss ihn ja auch die Stufen von der Terasse unterfassen,damit er nicht abstürzt und sich richtig verletzt.
      Mit dem Kot ist das eigentlich so ähnlich.
      Buma schläft nachts in der Küche-das mit dem ständigen Wischen ist mir sehr vertraut.
      Sehen und hören ist schlecht,aber er frisst wie eine siebenköpfige Raupe,schläft viel und ist halt "nur"alt nicht krank.
      Mit dem Thema "einschläfern"kann ich mich nicht anfreunden,ich hätte das Gefühl wir würden uns nur das Leben leichter machen denn er ist ja nicht krank!
      Da musste ich mir aber auch schon ganz andere Meinungen anhören,die aber durchweg von Nichttierbesitzern.
      Abends reduziere ich das Wasser etwas,aber nicht so das er dursten muss.
      Nur halt nicht mehr ohne Ende saufen.
      Mehr Tipps hab ich leider auch nicht.
      Alles Gute für Euch!

      • (6) 06.01.13 - 16:24

        Hallo loewi,
        danke für deine Antwort. Wir hatten auch mal eine Bobtail Hündin. Sie ist leider nur 12 Jahre alt geworden. Sie hatte leider Krebs.

        Mit dem kot haben wir nur über Nacht das Problem. Aber das macht mir weniger aus als der Urin.

        Mir geht es mit dem Gefühl wie dir. Hab auch Angst den falschen Zeitpunkt zutreffen. Ausserdem hängt unsere kleine Tochter so an ihr.

        Euch noch einen schönen Sonntag und vielleicht kann man sich ja noch weiter austauschen.

        Gruß Mareike

        • (7) 09.01.13 - 18:05

          Hallo Mareike!
          Danke für die nette Antwort.
          Buma ist schon unser 2.Bobtail,ich such aber immer noch den Reißverschluss an dem Kerl.
          Darunter muss irgend ein anderer Hund oder so versteckt sein.Er war noch nie ein kinderlieber,ruhiger,entspannter Bobtail.
          Wir sind jeden Tag mindestens 2Stunden durch den Wald gerannt.Ich arbeite im Haus,also war er auch nie alleine.Dann hat ihn sich meine Nachbarin auch noch für ihre sportlichen Runden geborgt.
          Trotzdem war er nie müde zu kriegen.Sobald einer draussen war fing er an Schwalben zu jagen,Steine über den Hof zu schieben bis die Nase blutig war und dann bellen,bellen,bellen.
          In der Grillsaison war das mehr als zermürbend.
          Dagegen war unser 1.Bobby ganz der Bobtail.Den hatten wir schon älter aus dem Tierheim aufgenommen.
          Wo er lag,lag er.Da musste man denn rübersteigen oder ihn wegschieben.Und immer die Ruhe selbst.
          Bobby war später schwer herzkrank.Hab ihn noch ein gutes Jahr gepflegt.
          Naja und Buma geht es im Moment nicht so richtig gut.Er ist sehr wackelig auf den Beinen.
          Es regnet schon seit 2Wochen bei uns,das bekommt seinen Knochen scheinbar nicht.
          Das mit dem Kot naja....wenn er nicht gerade durchrennt!!!!
          Nachts stehe ich manchmal 2mal auf.Wenn ich ihn höre,gehe ich erstmal schauen was los ist.
          Wir waren im Sommer in Lanzarote im Urlaub.Da bin ich vom Hundeschniefen aufgewacht und wollte losrennen.
          Mein Männe hat mich dann sachte darauf hin gewiesen,das wir im Urlaub sind und Buma gar nicht mit ist.
          Soviel zum Gemütszustand!
          So ich glaube das reicht erstmal zum lesen,mein 1Finger-Suchsystem macht schlapp.
          Euch noch einen schönen Abend!

          • (8) 13.01.13 - 12:46

            Hallo,
            Ja manche Hunde passen irgendwie nie in die Rassebeschreibung und sind mehr als Rasseuntypisch. Kenne da auch mehrere aber manchmal ist das auch ganz schön. Wir haben noch einen zweiten Hund, naja der gehört eigentlich meiner Mutter aber da wir in einem Haus wohnen sind die Türen immer auf und so die Hunde meistens zusammen. Aber der ist auch nicht müde zubekommen. Haben immer gedacht er würde mit dem alter ruhiger aber das war nen Riesen Satz mit x!!!
            Kira hat der dauerregen auch zu schaffen gemacht und sie ist sehr ruhig geworden. Treppen laufen ist sehr sehr schwer geworden sie hüpft sie meist runter.

            Das mit dem Gemütszustand versehe ich voll. Ich gucke auch nur noch auf den Boden um zu gucken ob irgendwo ne Pfütze ist.

            Alles etwas schwer.

            Lg und einen entspannten Sonntag.

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