Zweitkatze - Ja oder Nein?

    • (1) 20.01.13 - 22:42

      Hallooo Katzenbesitzer und -erfahrene,

      ich habe seit über einem Jahr eine Britisch Kurzhaar - Katze, welche rassetypisch sehr! ruhig ist. Sie ist weniger verspielt, viel mehr äusserst ausgeglichen im Wesen und in ihrer Art, was bedeutet, dass sie am liebsten herumliegt, beobachtet und kuschelt.

      DIE MEINUNGEN DAZU OB KATZEN ALLG. EINZELLGÄNGER ODER GRUPPENTIERE SIND, GEHEN BEKANNTLICH WEIT AUSSEINANDER. DAHER IST NICHT DIES MEINE FRAGE, SONDERN VIEL MEHR WIE EURE ERFAHRUNG DAZU IST.

      Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass meine Katze mit einer anderen Katze 'glücklicher' wäre, geschweigeden eine bräuchte in dem Sinne - jedoch zerreisse ich mir nun seit Monaten den Kopf darüber, denn WENN eine Vergesellschaftung nicht klappt, wäre es echt schlimm. Ich bin seit ich meine Katze habe und so wie es ist und sie ist mehr als glücklich und zufrieden. Sie gehört zur Familie!

      Was 'meint' ihr? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

      Vielen Dank!!!

      • (2) 20.01.13 - 23:17

        "Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass meine Katze mit einer anderen Katze 'glücklicher' wäre, geschweigeden eine bräuchte in dem Sinne -..."

        Leider kannst Du das auch nicht beurteilen da Du Deine Katze nie in Gesellschaft von Artgenossen erlebt hast.
        Gerade ruhiggezüchtete Rassekatzen äussern sich eben meist nicht so vehement wie ihre naturbelassenen Kollegen, das heisst nicht dass sie glücklich sind.

        Katzen sind keine Einzelgänger. Punkt. Da mögen die Meinungen auseinandergehen - wer sich jedoch einmal in südlicheren Ländern umschaut wird meist große Gruppen antreffen und das ist kein Zufall.

        Richtig ausgewählt und gut gemacht funktionieren die meisten Vergesellschaftungen problemlos.

        Mal klare Worte - Dein Post klingt primär egoistisch da DU so wie es ist zufrieden bist.

        Denke mal drüber nach wie es für Dich wäre wenn Du Dein restliches Leben lang nur noch Kontakt zu seltsamen riesigen Wesen hättest die zwar nett zu Dir sind aber nicht Deine Sprache sprechen und Dich also nicht verstehen, anders riechen, anders aussehen und mit denen Du nichts gemeinsam hast. Und Du kannst nicht einmal gehen wenn Du willst.
        Grausame Vorstellung.

        LG, katzz

        • (3) 20.01.13 - 23:30

          Erstmal lieben Dank für den ausführlichen Post aber denoch mal langsam...

          "Mal klare Worte - Dein Post klingt primär egoistisch da DU so wie es ist zufrieden bist." - Hätte ich denn sonst gefragt??? ICH will eine zweite Katze aber mein Freund nicht und ich bin mir einfach unsicher... Ich schaffe mir ja nicht einfach so ein Tier an und ICH kenne meine Katze und will eben nicht egoistisch sein und meiner Katze eine Zweite (ggf.) 'aufzwängen'...

      (4) 21.01.13 - 00:57

      Huhu,

      So für meine meinungs einstellung werde ich nun wie warscheinlich in jedem forum gesteinig und getreten.

      Klar katze in rudeln halten ist durchaus nicht falscht aber ich glaube das viele andere faktoren noch eine rolle spielen.

      -will man eine zweite katze?
      -hat man platz für eine zweite katze?
      -ist der lebensgefährte damit einverstanden?
      -kann mans übers herz bringen die 2. Katze abzugeben wenn es nicht klappt?
      -kann man sich eine zweite katze leisten?

      So um nun allen schon mal den wind aus den segel zu nehmen beantworte ich auch gleich ein fragen aus meiner sicht mit meinem kater felix:

      -wollen schon bei passenden umständen.
      -zu wenisg platz. Auch wenn einige behaupten das der platz nicht alles ist und katzen sich auch so bespaßen können sind für mich 45m² mit zwei personen und 2 katzen einfach zu viel.
      -mein partner wäre nicht damit einverstanden, er wollte nicht mal eine. Da felix aber ein findelkind ist und wir ihn groß gezogen haben darf es bleiben. Außerdem würde ich nicht meine beziehung für eine zweite katze aufs spiel setzte.
      -sollte es nicht klappen könne ich die katze nicht einfach wieder abgeben.
      -könnte ich.

      Ich glaube durchaus das felix keine andere katzen dulden würde da er sehr auf mich geprägt ist. Außerdem führe ich ihm damit unnötig stress zu indem eine andere katze sein reviert betritt. Keiner kann garanieren das es klappt. Vielleicht erst nach einer weile vielleicht auch nie. Aber auf den stress habe auch ich keine lust.

      So nun bin ich warscheinlich für einige die tierquälerin schlechthin die ihren armen felix alleine lässt. Nun ja damit kann ich leben...

      Mein tipp an dich:
      mach was du für richtig hälst,du musst damit leben kein anderer. Holst du keine 2. So ist das vollkommen ok aber in foren wie diesen oder anderen wirst du gesteinigt da nur eine hast.

      Eine 100% auskunft was du machen sollst, kann ich dir nicht geben. Denke aber gut darüber nach.

      Alles gute, lasse mich mal wissen wie es ausging. :-)

      Emlienchen

      • Sry, ein paar sätze sind komisch, ich denke aber du weist was gemeint war. Ich hab mit dem handy getippt, sry nochmal. :-)

        • (6) 21.01.13 - 10:08

          Haha... :) Das macht doch nix. Kenne das mit dem Handygetippe.

          Ich weiß nicht recht... Bei Hunden (= Rudeltiere!!!) die allein gehalten werden *was meistens vorkommt* sagt keiner was. Das ist 'ok', während man bei einer Katzeneinzellhaltung fast schon als Tierquäler bezeichnet wird.

          Gut, ich bin noch in Elternzeit und fast ganztags zu Hause... Aber was wenn ich mal bis nachmittags arbeiten gehe...?! Wobei ich eben auf der anderen Seite meine Katze nicht so einschätze als wenn sie unbedingt und allg. tierische Gesellschaft braucht.

          Es ist so eine schwere Entscheidung!!!

          • (7) 21.01.13 - 10:55

            Ich habe neben Katzen auch einen Hund.

            Natürlich weiß ich dass Hunde Rudeltiere sind, aber:

            1. sie neigen dazu sich in ihre Menschliche Familie ähnlich zu integrieren wie in ein Rudel, was aber an dem Einzigartigen Verhältnis zwischen Menschen und Hunden liegt und das außergewöhnlichen Begabung von Hunden, die Menschensprache zu verstehen.

            2. Als Normalo-Halter ein eigenes Hunderudel zu halten ist nicht einfach, weil sich darin eine eigene Rudeldynamik entwickelt, man dafür besonders erfahren in der Haltung und Erziehung sein sollte und für jeden Hund einzeln Zeit braucht für Erziehung und Beschäftigung.

            3. Nahezu jeder Hundehalter den ich kenne gibt sich die größte Mühe, seinem Hund mehrmals die Woche Kontakt zu Artgenossen zu ermöglichen. Das kann man vielleicht noch mit Freigängerkatzen vergleichen, die außergewöhnlich soziale Artgenossen in der Nachbarschaft vorfinden (keine sozial gestörten Einzelkatzen), aber Wohnungskatzen haben gewöhnlich über Jahre keinerlei Kontakt zu anderen Katzen. Noch dazu sind Katzen wesentlich Revierbezogener, und schließen nicht innerhalb ihres oder eines fremden Reviers spontan Freundschaft.

            Andererseits lernen Katzenhalter oft auch nichts von den Erfahrungen bei Hundehaltern - sie neigen dazu irgendeine willkürlich ausgesuchte Katze anzuschleppen und erwarten, dass ihr Stubentiger sich freut. Dabei weiß jeder, dass auch das Rudeltier Hund nicht JEDEN anderen Hund toll findet, sondern den einen mag und den anderen nicht. Bei katzen muss man eben auch durchdacht auswählen, mit Ruhe und Zeit zusammen führen, und darf nicht beleidigt sein oder es auf Krampf erwarten, dass zwei Katzen sich mögen, wenn die Sympathie eben nicht stimmt.

            Wenn mein Hund die Nachbarshunde nicht mag, dann kann ich eben nicht gemeinsam mit denen Gassi gehen, auch wenn es sich aus meiner Bequemlichkeit her anbieten würde - und wenn ich eine neue Katze in meinen haushalt hole und es klappt gar nicht, dann muss ich das auch akzeptieren. Wenn man bei der Auswahl aber mit denkt, dann geht es in 95% der Fälle gut.

            (8) 21.01.13 - 11:08

            also :-D kauf dir einen hund zur katze ;-) nein scherz.

            also felix ist meist auch einen ganzen tag alleine zu hause und wenn ich heim komme wird er betüddelt und bespast. #huepf

            • Das heißt wenn ich Arbeit, Schlafen, Haushalt, Freizeit etc. abziehe dann wird Felix genau wie lange beschäftigt - und wie lange liegt er gelangweilt rum?

              20 Stunden Langeweile auf 4 Stunden Beschäftigung? Ist das ein erstrebenswert? Wirklich?

              schau in Dein Herz, ist das wirklich ein Leben?

              • hallooooo jetzt bin schon fast herzlos weil mein kater glücklich alleine lebt?

                also ihr übertreibt.

                ich arbeite 6 stunden, in der regel ist mein freund zu hause wenn ich arbeiten bin da er dann feierabend hat und ich dann beginne. alleine ist er vielleicht 3 stunden in denen er warscheinlich schläft (vermutung).

                und sonst wird er beschäftig und mit meinem freund ist sogar raufen angesagt.

                soooo alsoooo, weil die diskusion eher sinnlos ist, weil mir keiner beibringen kann das mein kater tot unglücklich ist und ich niemanden beibringen kann das eine katze auch alleine glücklich sein kann. (auch wenns nicht die optimale haltung ist). denke ich beenden wir das hier besser.

      (13) 21.01.13 - 09:23

      Mein tipp an dich:
      mach was du für richtig hälst,du musst damit leben kein anderer. Holst du keine 2. So ist das vollkommen ok aber in foren wie diesen oder anderen wirst du gesteinigt da nur eine hast.

      FALSCH: vorallem die Katze muß damit leben.

      • (14) 21.01.13 - 11:03

        nein, auch sie muss damit leben!

        stell dir vor sie holt eine zweite katze und ihr freund (mann?) verlässt sie weil es so kracht zwischen ihnen oder auch einfach nur andauernder streit... will man selber damit leben?

        ich glaube nicht das jede katze totunglücklich ist nur weil sie alleine lebt! zumal es katzen gibt die können mit anderen katzen gar nicht, da kann man 100 von zusammenführungen machen und es würde nie klappen.

        sinnvoll wäre es eher gewesen 2 aus einem wurf zu nehmen oder direckt eine zweite hinzu so das die mieze von anfang an nichts anderes kennt.

        außerdem, sie muss es abwegen, was macht sie wenn sie eine zweite katze nimmt wofür sie vielleicht gerade mal das geld für futter und normale tierarztkosten hat und dann bekommt sie ein tier das dauerhaft irgendetwas hat. das muss auch gesichert sein... es kann immer passieren.

        lieber ein tier gut versorgt als 2 nur so halb.

        jaja ich bin soooo egoistisch weil ich meinem felix keine felixline kaufe. aber er ist nunmal ein findelkind und war somit "nicht geplant". ich denke auch nicht das er unglücklich ist.

        auch wenn ich vieles für ihn tun würde, ich barfe für ihn, ich zahle gerne seine tierarztkosten wenn mal etwas ist und sorge für pfelge wenn wir im urlaub sind... und und und... trotzdem darf man nicht außer acht lassen das es "nur" ein tier ist.

        bevor sich nun welche an dem wort "nur" aufgeilen möchte ich noch dazuschreiben das damit gemeint ist das eine katze bez. ein tier nicht überalles stellen darf! Wenn ich ein Kind bekomme und mein felix würde damit nicht klar kommen (in z.b. sehr schwierigen fällen, kind angreifen u.s.w.) und es wäre nicht möglich dies zu regen, würde ich auch nicht mein kind abgeben nur damits der katzer weiter gut hat. natürlich würde ich vorher alles versuchen und natürlich auch letztendlich (sollte es so sein) einen guten platz für ihn finden.

        fazit:
        generell sind 2 oder mehr katzen gut da sie es mögen unter artgenossen gehalten zu werden, jedoch muss man es auch für sich selber abwegen.

        • Hallo!

          Wenn jetzt jemand ein Pferd im Vorgarten stehen hat, auf ganzen 20m² Rasen, würdest Du dann auch sagen, dass er eben nur eines haben kann und halt nicht genug Platz hat?

          Was ich damit meine: entweder halte ich Tiere artgerecht, oder eben gar keine Tiere.

          Wenn Dir Deine Wohnung zu klein ist für zwei Katzen, Dein Freund schon mit einer Katze nicht glücklich ist, und Dein Kater deswegen alleine bleiben muss, ist es dann wirklich besser, ihn auf Krampf selber zu behalten, auch wenn er euch zugelaufen ist? Oder wäre er doch glücklicher, wenn er zu Artgenossen in eine größere Wohnung kommt?

          Wenn er wenigstens Freigänger ist und draußen viele Kontakte hat ist es gerade noch tragbar, aber eine Wohnungskatze alleine halten ist wirklich unschön. Der Freigänger kann wenigstens jeden Tag viele Stunden rumstreunern, aber die Wohnungskatze liegt dann eben wirklich nur gelangweilt rum, ohne Artgenossen und ohne Unterhaltung. Gerade wenn die Menschen dann auch noch 8 Stunden arbeiten, 8 stunden schlafen, 3 Stunden Hausarbeit erleidigen, 2 Stunden anderweitig beschäftigt sind, leben einzelne Wohnungskatzen wirklich nur für mal 3 Stunden auf dem Sofa kuscheln am Tag, und das ist kein Leben mehr.

          • also ich arbeite keine 8 stunden und brauche keine 3 stunden für meine hausarbeit. #schock wie gesagt 45m² da braucht man net so lange. :-p

            ich glaube durchaus das felix wo anderes sehr unglücklich wäre, er hat schließlich fast alles von mir gelernt und nicht von seiner mama auch habe ich ihm die falsche gegeben und wir reden auch miteinander. ok ob wir uns wirklich verstehen ist die andere sache, warscheinlich denkt -was sagt die olle da zu mir- aber trotzdem. wir verstehen uns.

            ich sage ja nicht das es falsch wäre eine 2 katze dazu zunehmen ich sage nur das man es abwegen muss und das muss man heute nunmal. auch habe ich geschrieben das es besser gewesen wären direckt eine zweite dazu zu nehmen.

            außerdem gibt es katzen die nicht mit katzen können.

            abgeben würde ich ihn nicht und geholt hätten wir uns katzen erst wenn wir umgezogen wären. felix bekommt also vielleicht erst einen artgenosse wenn wir umziehen, dann fände es mein freund nicht mehr tragisch. nur in der wohnung halt nicht. er muss damit leben.

            sollte er sich irgendwann ein schild umhängen und mir aufschreiben "ich will einen partner oder ich bin unglücklich" können wir darüber nochmal reden.

            finde jedoch nicht das er unglücklich ist. es ist zumindest hier, gut so wie es ist.

            • (17) 21.01.13 - 20:56

              Hey Emlienchen!

              Katzen die nicht mit anderen Katzen können sind höchst selten und leider liegt es meist am Menschen, der nicht weiß wie man 2 Katzen vergesellschaftet.

              Ich habe 2 Kater vergesellschaftet von denen jeder meinte das funktioniert nicht. Der eine kam im Alter von 5 Wochen schwerstkrank zu mir. Ich musste ihn aufpeppeln (Chancen standen schlecht) und er hat nie den Umgang mit anderen Tieren gelernt, also war er sehr unsozial. Kater Nr. 2 kam im Alter von 2 Jahren zu mir, er wurde vergewaltigt und war höchst aggressiv, hat alles und jeden angegriffen der sich ihm näherte (die Spuren trage ich wohl immer) und war auch extrem unsozial.

              Was soll ich sagen? Heute liege ich mit beiden Tigern zusammen auf der Couch. Es ist absoluter Unsinn und eine Ausrede, die man sehr oft hört. Nur wie gesagt, kaum eine Katze lebt gern allein und kann nicht mit anderen.

              Eine Katze lernt von einem Menschen nichts, klar kannst du sie erziehen, aber du wirst nie wie ein Katzenpartner sein und du siehst auch erst was deiner Katze fehlt wenn du einen Partner für sie hast. Wenn die Katze raus darf, alles okay, aber sobald es sich um eine reine Wohnungskatze kümmert sollte immer ein Partner vorhanden sein.

              Nichtsdestotrotz hast du vollkommen damit recht, das man sich ein zweites Tier auch leisten können muss.

              LG Anxaloi

        (18) 21.01.13 - 14:55

        Du hast geschrieben dass NUR die TE damit leben muß und das ist schlichtweg falsch. Die Katze muß auch damit leben.

        Wenn ich ein Tier nicht artgerecht halten kann halte ich es nicht, PUNKT. Meine Meinung, deine ist eine andere.

        Abgabe ist immer eine Option. Wir haben unseren Kater auch 2 mal versucht zu vergesellschaften und mußten eine davon auch abgeben. Passiert! War zum Wohle des Tieres, somit hab ich da ein reines Gewissen und keine Probleme mit.

        Und wieso um Gottes Willen schreist du hier ständig nach Steinen und Leuten die sich an irgendetwas aufgeilen?????????

        • (19) 21.01.13 - 17:00

          das ist wohl ganz einfach warum ich das schreiben!

          man wird doch niedergemacht nur weil man sagt das man besitzer EINER katze ist und wenn man das nicht dazuschreibt, drehen gleich alle durch.

          wie gesagt, ich denke nicht das felix unklücklich ist und empfinde es auch nicht so. punkt, er bekommt keine felixline zumindest zum jetztigen zeitpunkt nicht!

          dann bin ich halt eine gemeine egoistin die tiere nicht artgerecht hält! (ps: gilt ja dann auf für dich, artgerecht ist es auch nicht katzen in wohnungen zu halten, wenn man dann mal kleinlich wird.)

          aber lassen wir das...

          • (20) 21.01.13 - 18:42

            Wer schreibt denn dass ich Katzen in ner Wohnung gehalten habe. Meine waren Freigänger. Egal ob in meiner Terassenwohnung oder später im Haus mit Ziegenstall.

            Und hier hat doch keiner keinen niedergemacht. Jeder sagt seine Meinung. Du trampelst ständig auf dem Thema rum, schlechtes Gewissen ;-) ?

            • (21) 21.01.13 - 20:13

              nein kein schlechtes gewissen, aber wenn man IMMER niedergetramplet wird weil man (oh mein gott) nur eine hat, dann hat man irgendwann auch keine lust mehr immer ja und es einfach so hin zu nehmen.

(22) 21.01.13 - 10:48

Hey an.ni!

Erstmal finde ich es sehr gut, das du dir Gedanken um eine Zweitkatze machst. Natürlich sollte da die erste Frage sein, kann ich mir 2 Katzen leisten.

Ich würde dir zu einer Zweitkatze raten, denn grundsätzlich gibt es nur wenige Katzen die sich nicht vergesellschaften lassen.

Ich selbst habe 2 Stubentiger und eine sehr schlimme Vergesellschaftung hinter mir. Zu meinem BKH-Norwegermix kam noch ein Siam-Hauskatzemix dazu. Meiner BKH hast du nie angemerkt das sie unglücklich ist, allerdings merke ich jetzt das sie glücklich ist ;-)

Du solltest dich natürlich wenn du dich für eine Zweitkatze entscheidest, darüber informieren welche andere Katzenrasse zu deinem gemütlichen Tiger passt. Dann ist es wichtig wie du vergesellschaftest. Viele behaupten ihre Katze mag keine anderen Katzen, weil sie Vergesellschaftungen falsch angehen.

Es kann natürlich auf Anhieb klappen, aber auch lange dauern.

Meine Vergesellschaftung hat ein halbes Jahr gedauert und mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Allerdings trafen 2 total unsozialisierte Kater, welche unter extremen Umständen zu mir gekommen sind, aufeinander. Es ist also kein Normalfall, kann aber durchaus vorkommen und sollte bedacht werden.

Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt und ich bereue keine Minute. Was denkst du wie schön es ist, zu sehen wie die 2 miteinander spielen und kabbeln, wie der eine auf den anderen aufpasst und jeder versucht den gebauten Mist auf den anderen zu schieben. Das ist einfach unbezahlbar :-D

Informiere dich doch mal im Tierheim nach einer geeigneten Katze, wenn du den Entschluss fassen solltest einen zweiten Tiger zu holen. Die wissen genau, mit welchem Tiger die Chancen gut stehen. Eine Garantie gibt es jedoch nicht.

Gleichgeschlechtliche Katzen wären die beste Lösung, da beide Geschlechter andere Vorlieben haben und anders miteinander spielen :-)

Solltest du weitere Fragen haben kannst du mir gerne eine PN schicken. :-)

LG Anxaloi

(23) 21.01.13 - 10:49

also, vorraussetzung für eine zweitkatze wäre eine vernünftige sozialisierung deiner katze. wenn sie aus guter hand kommt, also nicht schon mit 8 sondern mit 16 wochen bei dir eingezogen ist, wäre dies erfüllt.

meine persönliche erfahrung ist folgende:

ich finde es viel zu schön zu sehen, wie meine katzen sich gegenseitig putzen engumschlungen schlafen und spielend durch die wohnung toben, um eine katze allein zu halten.

selbst meine äusserst ruhige oma (fast 20) geniesst es deutlich, wenn eine der anderen beiden ankommt, sich zu ihr legt, sie putzt oder sich putzen lässt...

lg

(24) 21.01.13 - 11:05

Hallo!

Es ist sogar wissentschaftlich untersucht : KATZEN SIND KEINE EINZELGÄNGER.

Das kann man also nicht weg diskutieren, und entsprechend dringend rate ich Dir zu einem Artgenossen. Gleichgeschlechtlich in ähnlichem Alter mit ähnlichem Charakter klappt meistens am besten. wenn deine Katze bisher sehr ruhig ist wundert es Dich vielleicht, wenn sie dann mit einer Kollegin auch mal durch die Wohnung tobt, aber auch mal Bauch an Rücken eingekuschelt auf dem Sofa schläft.

womit zeigt sie denn, dass sie nicht unglücklich ist? Sie hat noch kein schild geschrieben, ja. Aber sie liegt viel rum, ist vielleicht manchmal euch Menschen gegenüber arg aufdringlich und verschmust, weicht euch kaum von der Seite wenn ihr daheim seid? Könnte das nicht doch auch daran liegen, dass sie sich nach anderen Lebewesen sehnt, dass sie einsam ist wenn sie alleine ist?

Keine Sorge, auch wenn Du zwei Katzen hast werden die noch immer mit Dir schmusen, aber diese überextreme Menschenbezogenheit, dieses keine Sekunde alleine sein wollen, das lässt dann nach. Es ist ja auch ganz angenehm, wenn die Katze nicht an der Klotür kratzt, wenn Du wenigstens das mal alleine machen willst.

Such einfach eine Katze die wirklich passt, bei der Du ein gutes Bauchgefühl hast, und lass Dir Zeit bei der vergesellschaftung. Es darf auch erst mal viel gefaucht werden und ein ausgesprochen "beleidigtes" Verhalten sein, es darf auch 12 Wochen dauern, bis es ruhiger wird - aber es lohnt sich, vor allem für die vielen Jahre die Folgen.

Und dann in einem halben Jahr sprechen wir nochmal über glücklich und unglücklich, und ob "nicht deutlich zeigen dass sie unglücklich ist" mit glücklich sein gleichgesetzt werden kann.

Huhu,
Also ich habe eine BKH Mix,und die ist genau wie Du Deine beschreibst.
Ruhig,liebt es den ganzen Tag rumzuliegen und zu schauen,zu schmusen....
AAAAAAABER,da ich hier noch 2 Pelznasen und nen kKleinkind habe,hat sie da nicht die Chance zu.
Sie wäre definitiv als Einzelkatze zufriedener.
Sie arrangiert sich allerdings mit allem,von daher ist sie auch so zufrieden ;)

Ich an Deiner Stelle würde ihr den Stress nicht antun.Lass sie allein wenn sie so glücklich ist.

Lg#winke

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