Was kann ich denn noch machen? Völlig hilflos!

    • (1) 28.02.13 - 13:32

      Hallo,

      ich habe ein großes Problem über das ich mir schon seit Monaten Sorgen mache.
      Zum Verständnis, ich habe drei Katzen. Eine Wohnungskatze und zwei Freigänger. Wir haben uns vor zwei Jahren ein Haus gekauft, das direkt neben dem Dorffriedhof liegt.
      Wir haben uns schön eingelebt und mein Kater auch. Denn er geht liebend gerne auf den Friedhof und scharrt dort in den Gräbern rum und hinterlässt vielleicht auch manchmal das ein oder andere Häufchen.#schein
      Jetzt ist es seit letztem Sommer so, das immer mehr Leute sich über meinen Kater beschweren, das er alles zukackt usw. :-(
      Ich muss dazu sagen, das wir auf einem kleinen Dorf leben und es hier dreimal soviel Katzen, wie Menschen gibt, auch in unserem Umkreis. Jeder weiß, das es auch andere Katzen sind, aber meinen Tobi erwischen sie immer, wenn er durch die Gräber streift. Sie meinen seit wir hier wohnen ist es unerträglich geworden.
      Ich lasse meine Katzen über Nacht immer im Haus, sie sind eben dafür Tagsüber draussen.

      Ich würde gerne eine Lösung dafür finden, wenn es denn eine gäbe.
      Oder muss ich ihn zum Stubentiger umerziehen?

      Ich hab große Angst, das jemand ihm etwas antut. Ihn vergiftet oder tot fährt. Ich habe mal eine Frau beobachtet, die ihn auf die Strasse gejagt hat, Gott sei Dank kam kein Auto!#schmoll
      Andere fordern Fallen oder nen Elektrozaun!

      Und das angeblich nur wegen meinem Kater? Wir haben selbst zwei Gräber auf diesem Friedhof und bislang hat bei uns noch nie eine Katze da rein gemacht.
      Ich hab schon oft Abends wenn es dunkel war mitbekommen, das andere Katzen und auch Marder den Friedhof kreuzen.

      Das Problem wurde auch schon dem Bürgermeister der Gemeinde vorgelegt, was er dazu denkt oder meint ändern zu müssen, weiß ich nicht, denn irgendwie höre ich alles immer nur hinten rum. Keiner hat mich bis jetzt direkt angesprochen!

      Meine Frage ist, könnt ihr mir Tips geben, was ich an dem Problem ändern kann oder versuchen kann?
      Wie sieht es rechtlich aus? Gibt es Urteile für so einen Fall?

      Danke schon mal für eure Antworten.

      GLG Kimi mit #katze Tobi, Push und Nelly

      • darum bitten, dass man dir Bescheid geben möge, wenn dein Kater mal wieder hingekackt hat. Du gehst dann hin und beseitigst es.

        • Das hab ich mir ja auch schon überlegt, das zu tun.
          Es ist nur so, das es viele andere Katzen auch sind, die in der Nacht oder eben auch Tagsüber ihr Geschäft dort verrichten.
          Es ist halt so, wenn wer auf den Friedhof kommt und Tobi sitzt davor, nicht mal im Friedhof drin und ein Haufen liegt in dessen Grab, war es Tobi, egal ob er gerade dort war oder nicht. Weißt du was ich meine?

          Ich will damit sagen, das ich die Haufen von meinem Kater, wenn man ihn dabei erwischt gerne wegmache, aber die Haufen von den anderen zehn Katzen, die im Friedhof sind und ihr Geschäft verrichten werde ich nicht weg machen.

          Leider ist für die Leute immer sofort klar, es war Tobi, oft schwänzelt er auch nur aussen rum vor dem Friedhof. Ist ja klar, wir wohnen ja hier.

          Es ist zum verzweifeln, ich möchte ja auch keinen Ärger mit irgendwem!

          • wenn du überhaupt keinen Ärger willst, dann wirst du deinen Kater wegsperren müssen. Wenn ihn keiner sieht, wenn er nicht mehr draussen rumstreunert, kann er es nicht gewesen sein. Da ihr aber auf nem Dorf wohnt, wird das evtl. auch nicht viel nutzen. Du hast jetzt den Stempel aufgedrückt bekommen

            • Ich fürchte das wird fast nicht möglich sein, den Kater einzusperren. Er wird alles versuchen um raus zukommen, aber ich werde vielleicht vorübergehend versuchen ihn drin zubehalten um zu schauen, ob die Leute sich dann immernoch beschweren. Einen Versuch ist es wert.

              Da hast du recht "Stempel fett auf der Stirn".

              Danke, das du mir geantwortet hast!;-)

      (7) 28.02.13 - 16:30

      Hallo!

      Also jetzt ganz ehrlich, aber ich wäre wohl auch nicht glücklich, wenn eine Katze auf das Grab eines geliebten Angehörigen scheißen würde.

      Gräber sind natürlich sehr attraktiv als Katzenklo, die weiche Erde, das ist genau das bevorzugte.

      Ich kann Dir auch nur raten, die haufen zu entfernen - und zwar alle. Es ist ja nun egal ob von Deinem Tobi oder von anderen Katzen, im Zweifel fällt der Verdacht ja doch auch Tobi - und es ist wirklich nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand ihm was tut.

      Die einzige Freigängerkatze die ich jemals hatte hat auch bei Nachbarn ins Gemüsebeet gekotet - und war drei Monate später tot. Vergiftet... wir haben erst hinterher erfahren, dass es da Probleme gab, wir wurden nie angesprochen, aber die arme Katze hat dafür zahlen müssen.

      Sonst kannst du nur ein gesichertes Gehege im eigenen Garten bauen...

      • (8) 28.02.13 - 18:52

        Hallo,

        du hast ja recht, ich sehe das auch so, das es nicht schön ist, wenn ein Grab verschmutzt ist.

        Wie gesagt bin ich auch bereit "Seinen Dreck" weg zumachen, aber bestimmt nicht für die anderen Streuner, die niemanden gehören oder von ein paar anderen Bauernhöfen immer rüber kommen.

        Nee, ich glaub ich lass ihn mal ne Zeit lang drin, ohne das den Leuten zu sagen, mal sehen, ob sie einen Unterschied bemerken.

        Es ist echt grausam, wie manche Leute "das Problem" lösen. Es tut mir leid für deine Samtpfote.

        Danke für deine Antwort

        LG Kimi

    (9) 28.02.13 - 17:36

    ich würde es so machen, wie scheinbar alle anderen: die katze über nacht raus lassen und tagsüber drin behalten.

    die leute scheinen sauer, da sie deine katze tags immer auf dem friedhof sehen. da braucht er garnicht hinmachen, seine anwesenheit reicht.

    sag den leuten, dass du ihn jetzt drinnen lässt und lass ihn erst raus wenn es dunkel ist.

    lg

    • (10) 28.02.13 - 18:41

      Das hab ich mir auch schon überlegt, ihn nur Nachts raus zu lassen, aber das würde nichts an der Tatsache ändern, wenn irgendwann jemand Giftköder auslegt.

      Ich fürchte mir bleibt nix anderes übrig, ihn einzusperren.

      Es ist so wie du es sagst, auch wenn er nicht da war, war er es!

      Danke für deine Antwort!

      LG Kimi

(11) 01.03.13 - 11:32

Hallo,

ich bin wirklich ein Tierliebhaber...habe selbst 2 Hunde und in 2 Tagen sogar noch 2 Katzen.

Aber bei aller Liebe...das geht natürlich so nicht!!

Ich habe eine verstorbene Tochter...und wenn ich an das Grab kommen würde und diese wäre verkackt, dann könnte ich für nichts mehr garantieren.

Irgendwo hört es mal auf...bau deinem Liebling ein Katzengehege (so werden wir es auch machen) und lass den Trauernden einen sauberen Gedenkort.

LG Daniela

  • (12) 01.03.13 - 12:32

    Hallo Daniela,

    Da habt ihr natürlich alle recht, das geht so auch nicht, deshalb habe ich ja hier nach Lösungen gefragt und ich möchte keine Standpauken, oder sowas.

    Wir haben zu unserem Haus leider kein Grundstück. Es liegt direkt an der Strasse und daneben eben gleich der Friedhof.Ich kann also kein Gehege bauen.

    Ich denke mir wird nix anderes übrig bleiben und ihn ab sofort drin behalten, dann sehen die Leute mal, das es nicht nur mein Kater ist.
    Ich kann jeden Tag mehrere Katzen beobachten die die Gräber kreuzen, aber das will anscheinend Keiner sehen.

    ich habe auch schon vermutet, das mein Kater vielleicht nicht mal das eigentliche Problem ist!

    Danke für die Antwort

    LG Kimi

    • (13) 01.03.13 - 12:48

      Wie, Ihr habt kein Grundstück? Schwebt das Haus in der Luft?#sorry

      Ganz ehrlich, dass kann ich mir nicht verkneifen: sowas sollte sich mal ein Hundebesitzer erlauben! Wenn jemand das Grab eines geliebten Menschen zukacken würde, wäre es mir gelinde gesagt wurscht, ob die Katze in Zukunft drin bleiben muss. Aber ich bin diesbezüglich auch recht intolerant, regt sich jeder ständig über Hunde und deren Hinterlassenschaften, sowie Freilauf auf, bei Katzen wird aber ständig argumentiert, man könne sie ja schließlich nicht erziehen, geschweige denn einsperren.

      Ich weiß, dass darüber gerne diskutiert wird und verstehe ja auch ein wenig die Katzenliebhaber. Trotzdem ist es ein Unding, dass man sich von der Nachbarskatze alles zuscheißen lassen muss und sich gefälligst nicht zu beschweren hat, ein Hund bzw. der Besitzer aber schon n Anranzer kriegt, wenn der Wauwau nur am Zaun schnuppert (jaaaa, das sind einzig und allein meine Erfahrungswerte).

      LG
      chio

      • >>Wie, Ihr habt kein Grundstück? Schwebt das Haus in der Luft?<<

        ja, so etwas gibts. Nennt sich Luftschloss;-)

        Spass beiseite, es gibt auch Häuser die das gesamte Grundstück bedecken, ausser das es vielleicht einen kleinen Vorgarten hat und sonst nichts

        • Danke für deine Erklärung, anscheinenend haben einige sowas noch nie gesehen!
          Wir haben nicht mal einen Vorgarten. Wir gehen zur Haustür raus und stehen auf Gemeindegrund! Genauso ist es um das Haus rum, 50cm gehören da noch uns!"

          Also du siehst Gehege bauen ist nicht!

          Danke für deine Antwort!;-)

          LG Kimi

      (16) 01.03.13 - 17:12

      Das Haus steht auf dem Grund und mehr gibt es nicht. Wir haben rund um noch 50cm Platz, also nix mit Gehege bauen!:-)

      Naja wurscht is es mir nicht, das er in Zukunft drin bleiben muss, aber ich werde es wohl so Handhaben.

      Denn ich muss es immer wieder sagen, ich finde es auch nicht schön, das er das macht!
      Wir haben selber zwei Gräber auf diesem Friedhof! Bis jetzt hatten wir da noch nix drin!
      Ich denke aber auch das er sich die feinste Erde aussucht, das mögen sie halt.

      Ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der über Hunde und ihre Besitzer schimpft, denn wir haben selbst einen Hund im Haus. Ich hab noch nie Probleme mit fremden Hunden gehabt, die uns oder das Haus angeschnuppert haben.
      Der Nachbarshund von einem Bauern hat uns mal vor die Haustür gekackt! Na und? Ich bin die letzte, die sich über sowas aufregt! Ich hab nen Wassereimer genommen und es weggespült!
      Finde ich nicht so schön, das du das veralgemeinerst. Aber ist halt deine Meinung.

      Was natürlich nix an der Tatsache ändert, das das was unter anderem mein Kater macht, nicht richtig ist und um das abzustellen, bleibt mir wohl nix anderes übrig als ihn einzusperren.

      Danke für deine Antwort.

      LG Kimi

(17) 01.03.13 - 11:52

Du musst Deinen Freigänger deswegen nicht ins Haus einsperren. Es bringt auch nichts wenn Du ihn nur nachts raus lässt, denn augenscheinlich ist es ja Dein Kater der all das anrichtet. Die anderen Katzen waren vorher schon da und lt. den Leuten gab es diese Probleme da noch nicht.
Erst seit Deiner immer da aufkreuzt. Wenn ich mir vorstelle dass das Grab eines lieben Angehörigen zugeschissen werden würde-ich würde auch für nichts garantieren.

Ihr habt ein eigenes Haus. Also bau ein Freilaufgehege und richte es Katzengerecht ein. So hat nicht nur der eine was davon sondern die beiden anderen auch.

Man kann im Internet super Bilder finden wie man sowas gestalten kann. Klar es kommt

etwas teurer, aber besser als wenn die Katze irgendwann ne Schaufel übergezogen bekommt, was ich unter all diesen Umständen echt verstehen könnte.

Ich bin selbst Tierbesitzer, aber das geht einfach nicht. Ein bisschen Respekt, gerade vor der letzten Ruhestätte muss sein.

LG Mona

  • (18) 01.03.13 - 12:44

    Hallo,

    ich hab schon geschrieben, das wir kein Grundstück zu dem Haus haben. Wir können also kein Gehege bauen.

    Und ich weiß das, das nicht toll ist, wenn die Gräber voll sind, ich brauche auch keine Standpauken, sondern ich hab nach Lösungen gesucht.

    Ich kann jeden Tag Katzen sehen, die den Friedhof kreuzen, deshalb werde ich ihn jetzt drin behalten, so schwer das auch ist. Dann werden sie sehen, das es nicht mein Kater allein ist!

    Er lässt sich halt immer erwischen auf dem Friedhof, auch wenn er gerade nix gemacht hat. Das ist ihm zum Verhängnis geworden.

    Danke dir für deine Antwort und den Tip mit dem Gehege, ich würde es gerne so machen, wenn es möglich wäre!

    LG Kimi

(19) 01.03.13 - 21:34

Du schreibst nun immer wieder Du sperrst ihn ein.

Man kann einen Freigänger nicht zur Wohnungskatze machen- das ist pure Tierquälerei.

Und Dein Kater wird Dir wahrscheinlich auch bald anhand von Protestpinkeln zeigen was er davon hält.

Du brauchst eine andere dauerhafte Lösung. Einsperren ist nichts.

LG Mona

  • (20) 02.03.13 - 13:01

    Ja, dann gib mir doch einen Tip, was ich noch tun kann?

    Ich möchte eventuell mal mit dem Bürgermeister reden , wie er die ganze Sache sieht. Denn er war schon mit einem Jäger zur Begutachtung an den Gräbern. Der Jäger meinte es handelt sich meist um Marderdreck!
    Die Leute sagen, es wären die Katzen! Tja, keine Ahnung, ich denke mal, das es Marder und Katzen sind.

    Wenn ich nicht bald eine Lösung finde, bleibt mir nix anderes übrig, als ihn im Haus zu halten, mit Balkonbesuch!

    Hinpinkeln wird er mir nicht, denn ich hatte ihn schon mal ein Jahr in der Wohnung, als wir noch zur Miete gewohnt haben, da war ne riesige Hauptstraße vor der Tür. Noch dazu hat er jetzt ein ganzes Haus zur Verfügung, nicht nur eine kleine Wohnung.

    Tierquälerei nennst du so was, ich nenne es Tierquälerei wenn ich ihn weiterhin raus lasse und irgendwann irgendjemand Giftköder auslegt, oder einer ihn verprügelt und er qualvoll sterben muss!

    Ich kann nun mal mein Haus nicht versetzen, sogern ich das auch möchte!#schmoll

    LG Kimi

    • (21) 02.03.13 - 17:07

      Damals als Du ihn ein Jahr in der Wohnung gehalten hast- war er da vorher auch schon Freigänger??

      Dann könnte das wirklich klappen. Wenn er da allerdings noch relativ jung war und vorher keinen Freigang gewohnt war dann kann es sein das er dagegen protestiert.
      Du kannst es nur ausprobieren.

      Ich nenne es Tierquälerei wenn man ein Tier das raus WILL, einsperrt. Schau mein Kater kennt nur die Wohnung. Egal was ich offen lasse-er geht gar nicht raus. Er war bereits bei seinem Vorbesitzer eine reine Wohnungskatze.
      Wenn Deine Kater sich einsperren lässt und keine Anstalten macht das er raus will dann spricht sicherlich nichts dagegen ihn dauerhaft drinnen zu lassen. Anders sieht es aus wenn er ständig vor der Tür sitzt, maunzt oder an der Tür kratzt.

      Warum hast Du eigentlich 2 Wohnungskatzen und einen Freigänger?

      Du bist in einer sehr doofen Situation. Ich kann sowohl die Leute als auch Dich verstehen. Du hast die ganzen Leute gegen Dich und da wird auch ein Bürgermeister nichts ausrichten können oder meinst Du er verbürgt sich für Deine Katze?

      Vielleicht liegt euer Problem auch ganz wo anders. Du schreibst es ist ersichtlich das andere Tiere auch dort sind und nur auf euch schießen sie sich ein. Vielleicht liegt etwas im Argen und Du weißt nichts davon. Gibt es andere Gründe warum euch da keiner mag? Wollte jemand das Haus oder das Grundstück vor euch und ihr habt den Zuschlag bekommen? Es können Kleinigkeiten sein. Ich lebe ebenfalls auf dem Land und weiß wie die Leute da ticken.

      LG Mona

      • (22) 03.03.13 - 21:18

        Hallo Mona,

        danke für deine Antwort.

        ich sehe das ganze auch so wie du. Es ist nicht schön für einen Freigänger, eingesperrt zu werden. Für Tobi wäre es auch erst einmal nicht so schön, aber er war wie gesagt schon mal ein Jahr in der Wohnung.
        Ich habe ihn damals aus einem Tierheim geholt, die meinten damals er wäre ein Freigänger in seinem früheren Leben gewesen, das hat man an den Pfoten gesehen. Er wurde in einem Wohnblock gefunden und Keiner kannte ihn. So ist er ins Heim und dann zu mir gekommen.
        Es hat alles gut geklappt damals.

        Ich habe noch eine Perserdame, die lasse ich nicht raus. Sie kennt es nicht anders. Und dann hab ich noch eine Langhaardame aus einen Wurf, den keiner haben wollte. Wer weiß, was mit ihr passiert wäre. wenn.....Naja.
        Sie darf raus, wenn sie möchte, meistens möchte sie aber gar nicht. Sie geht auf die Dachterrasse schaut bissl und kommt wieder, tja und Tobi, der geht und kommt irgendwann wieder.

        Du hast recht, ich habe auch schon gedacht, das Tobi gar nicht das eigentliche Problem ist.
        Wir haben das Haus aus einer Zwangsversteigerung gekauft. Es wurde zweimal angeboten und keiner wollte es haben, weil es eben kein Grundstück hat.
        Dann haben wir Nägel mit Köpfe gemacht und haben es sehr günstig ersteigert.

        Im Dorf kam Neid auf und viele haben auf einmal nicht mehr gegrüßt.
        Der Frau, der das Haus gehörte, haben wir angeboten, in die Mietwohnung zu ziehen, die mit in dem Haus ist.
        Das wollte sie aber nicht. Bald gingen Gerüchte rum. wir hätten sie raus geekelt und würden eine Hammermiete verlangen. Das war aber nicht so. Im Gegenteil.
        So schnell wie alles die Runde machte, so schnell beruhigte sich das auch wieder, nur haben anscheinend auch nach über zwei Jahren manche Leute immer noch Probleme damit!
        Tja und jetzt werden Gründe gesucht zum sticheln!

        Ich möchte aber betonen, das ich es trotzdem auch nicht in Ordnung finde, was da auf dem Friedhof passiert.
        Deshalb möchte ich eine Lösung für alle Beteiligten finden!

        Es ist eine sehr verzwickte Situation, ich bin einfach ratlos, verstehst du?

        LG Sandra

        • (23) 04.03.13 - 08:12

          Guten Morgen,

          und wenn Du dieDachterrasse zum Katzenparadies ausbaust? Ich habe wirklich schon tolle Bilder gesehen. Ja, das mit den TH Aussagen ist immer so ne Sache. Ich hatte mal einen Kater aus dem TH. Der wurde dort "eingeliefert" als er etwa 6 Monate alt war. Vermittelt wurde er an mich mit 4 Jahren.
          Er wurde als Freigänger vermittelt. Da legte das TH großen wert drauf und das wurde auch kontrolliert. So sollte ich z.B. Bilder schicken wo zu sehen ist das er draußes ist.

          Folglich war der Kater vor seiner Einlieferung ins TH gerade mal ein halbes Jahr Freigänger und dann 3,5 Jahre gar nicht. Ich musste ihn jedoch wieder zum Freigänger machen.
          Ich gestehe-ich bereue das, denn er war kein Jahr Freigänger, da wurde er überfahren. Drum gefällt es mir, das wir unseren Joey bekommen haben als reine Wohnungskatze. Wir suchen jedoch eine neue Wohnung wo er vielleicht zumindest einen Balkon haben kann.

          Ich denke da liegt der Hase bei euch begraben. Die alten Einwohner sehen es oft nicht realistisch. Da ist man der Böse obwohl man letztendlich nichts dafür kann das derjenige der vorher dort gelebt hat sein Haus nicht mehr zahlen konnte...

          LG Mona

          • (24) 04.03.13 - 13:06

            Ja, klar, ich kann auch nur an dem festhalten, was das TH mir gesagt hat, allerdings war meiner schon ca. 1,5 Jahre und er war keine drei Monate im Heim, dann kam ich und hab mich unsterblich in den Rotschopf verliebt.
            Er lebt jetzt zwei Jahre als Freigänger, im Winter ist er kaum draussen. Er ist ne richtige Frostbeule.

            Bei uns ist auch das Risiko sehr groß, das er überfahren wird. Hier haben wir auch die Straße vor der Tür, aber damals das war ne Umgehungsstraße!
            Hier sind "nur 50" erlaubt. Das mindert das Risiko natürlich nicht wesentlich, aber immerhin.
            Das mit deinem Kater tut mir sehr leid!

            Ich hoffe und bete auch jeden Tag, das er heil wieder heim kommt.
            Mal sehen, wie ich es jetzt mache. Wenn ich ihn erst mal drei, vier Wochen drin behalte, schaue ich mal wie die Leute reagieren.

            Ja, für die Leute ist es echt schwer gewesen, das alles zu akzeptieren. Aber wir können ja nichts dafür, das die Besitzer das Haus nicht mehr halten konnten!
            Und wenn wir das nicht bekommen hätten, wäre es ein anderes gewesen!

            LG Sandra

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