verwahrloste Katze, wie kann man sich am besten kümmern

    • (1) 07.07.13 - 11:45

      Hi ihr Lieben,
      vor unserem Mehrfamiliehaus (9Wohnung) hält sich schon seit längerem eine Katze auf. Sie sieht optisch aus wie eine Main Coon, ob es tatsächlich eine ist spielt keine Rolle. Niemand scheint sich um das Tier zu kümmern, sie liegt immer unter einem Busch vorm Haus und steht öfter vor dem Eingang und Mauzt rum, kein Nachbar will aber angeblich der Besitzer sein. Eine liebe Nachbarin und Freundin hat schon den Tierschutz informiert und bekam nur als Antwort sie solle sich drum kümmern (Futter hinstellen). Mein Partner hat ihr gestern etwas Futter und Wasser gegeben und nach einiger Zeit wurde sie dann sehr zutraulich und lief uns nach, ließ sich streicheln etc. Sie frisst sehr sehr schlecht, kann kaum kauen, hat aber noch Zähne, wenn auch nicht alle, das lange Fell ist extrem stark verfilzt und klebt. Wahrscheinlich ist sie voller Zecken und Flöhe. Der Tierschutz will sich nicht kümmern und wir können die Katze nicht aufnehmen da wir selber schon 2 Stubentiger haben, wovon unsere "Diva" absolut keine fremden Katzen duldet. Wir haben uns nun dennoch gemeinsam entschlossen uns wenigstens ein bisschen um das arme Tier zu kümmern, werden nun täglich Futter und Wasser rausstellen. Das die Katze extrem abgemagert ist konnte ich beim Streicheln fühlen, trotz des dicken Fells hätte man Harfe auf den Rippen spielen können.

      Was können wir noch tun? Ich würde mich schon gerne um die Fellpflege kümmern, aber habe mit Langhaarkatzen gar keine Erfahrung, zumal das Fell wie gesagt stark verfilzt und verklebt ist. Scheren kann ich sie ja wohl kaum, da sie die ganze Zeit draußen ist und wir nun ja auch nicht wissen ob es vielleicht doch irgendwo ein Besitzer gibt. Gehen Flöhe und Zecken gibt es ja Präparate die man auftragen kann. Ob sie Würmer hat wissen wir auch nicht. Wir möchten natürlich unsere Katzen nicht gefährden, waschen unsere Hände nach dem Kontakt. Für gute Ratschläge wären wir sehr dankbar.

      LG Manu

      • (2) 07.07.13 - 12:08

        Ich würde ein fremdes Tier NICHT füttern, auch nicht, wenn sie dünn aussieht. Du weißt ja nicht, ob sie z.B. Futterunverträglichkeiten hat. Medizinisch versorgen finde ich auch fragwürdig. Ich würde das örtliche Tierheim informieren, die können erstmal schauen, ob die Katze evtl. gechipt und registriert ist. Ansonsten sollen sie sie mitnehmen.

      Ihr habt nich zufällig einen Katzenschutzverein? Ich versteh nich, wieso sich die TSchV immer so anstellen, wenn es um sowas geht.

      Ich würde die Katze einfangen und sie zum Tierarzt bringen. Wenn sie nich frisst, scheint es an den Zähnen zu liegen. Das muss kontrolliert werden, denn nur so kann sie auch wieder zunehmen. Das arme Tier wegen einer evtl Futterunverträglichkeit nich zu füttern, finde ich wenig sinnvoll.

      • Einen Katzenschutzverein gibt es hier in der Nähe nicht, hab zumindestens keinen im Internet gefunden. Da könnte eventuell ein Tierarzt Auskunft drüber geben, ich werde das mit meinem Partner besprechen ob wir mit dem Tier zum Arzt fahren können, haben nur leider auch nicht soviel Geld um Behandlungen einer fremden Katzen zu zahlen, aber vielleicht kann man sich da als Nachbarn + Tierarzt ein wenig zusammen tun.

        • (6) 07.07.13 - 13:37

          Hallo!

          Fangt sie ein und bringt sie zum TA. Sie ist ein Fundtier und dafür ist die Kommune zuständig.

          Schau mal ob Du in Deiner Nähe eine private Tierschutzorga findest und ruf dort an.

          LG
          ohne-worte

        • Genau, ruf bei deinem TA an und frag ihn nach Adressen und erzähl ihm eben auch, was Sache ist. Bei uns trägt der Katzenschutzverein die Kosten für solche heimatlosen Katzen, das muss nicht der Finder tun.

          Es muss auch gar nich bei euch im Ort sein. Unser Verein zb ist gute 30 kh entfernt und dennoch für die gesamte Umgebung "zuständig".

    (8) 08.07.13 - 10:09

    Ich würde gar nicht lange vorher irgendwo anrufen. Schnappt euch die Katze, fahrt ins TH und gebt sie als Fundkatze ab.
    Diese Katzen müssen sie annehmen. Würden sie sich weigern würde ich klipp und klar sagen dass das nicht meine Katze ist und das ich sie gefunden habe-und das ich sie sicherlich nicht wieder mit nehme.

    LG Mona

    Also das du das Tier fütterst kann ich schon verstehen auch wenns nicht immer das beste sein mag weil ja keiner was weiß. Ich tät es vermutlich aber genauso machen wie du. Wie auch immer unser Kater ist auch super Mager und ne Harfe hat noch richtig Fett gegen mein Bärchen. Aaaaaaber Bärchen ist 1. 13 Jahre alt 2. war ich schon wegen der Magerkeit bei der Tierärztin 3. sagte sie es sei Altersmagerkeit/Muskelabbau und 4. seh ich ihn täglich. Der frißt wie immer, ist fit wie immer, fängt Mäuse wie immer und und und. Es hat sich eigentlich nichts verändert. Er ist gesund aber aufgrund des Alters einfach nur mager.

    WEnn das einer nicht weiß, meint man auch der Kater ist verwahrlost!
    Vielleicht ist das bei "eurer" Katze auch so gerade weil da Zähne fehlen wie du schreibst. Bring doch die Katze mal zum Tierarzt und lass sie checken. Vielleicht hilft das weiter.

    Ela

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