Pflegestelle Hund ( Welpen ) Erfahrungen

    • (1) 23.07.13 - 08:08

      Pflegehund ( Welpen ) aus dem Ausland .... Tierschutz ....

      >> Protier.ev

      Was habt ihr für Erfahrungen ???
      Wielange dauert es im durchschnitt bis die Kleinen vermiettelt sind ??

      Wie schnell lassen die Kleinen sich was beibringen ?? :-)

      Da wir diesen auch gelegentlich mal 30min alleine lassen müssen.

      Vielleicht mag mir jemand ein bisschen was erzählen ?? :-)

      Auf was achtet die Dame bei der Vorkontrolle ???

      Muss man unbedingt schon ein Bett und Fressnäpfe haben ??

      • Hallo!

        Meine Eltern bieten regelmässig eine Pflegestelle an und haben auch schon einige Tiere beherbergt und vermittelt.

        Der größte Fehler, den man machen kann, ist zu glauben man hätte einen Hund auf Zeit und somit weniger Verantwortung. Man muss sich ständig bewusst sein, dass man nur eine Zwischenstation für den Hund ist und sich auch so verhalten. Andernsfalls ist es fast unmöglich, sich von dem Tier wieder zu trennen.

        Grundsätzlich werden bei uns nur Pflegefamilien ausgewählt, die eigene Hunde haben, die de Pflegestelle auch bekannt sind, um zu gewährleisten, dass der nötige Sachverstand und die Hundeerfahrung vorhanden sind.

        Jegliches Zubehör muss natürlich vorhanden sein, meine Eltern geben das dann immer mit an das neue Zuhause.

        Außerdem ist man in der Pflicht, die neue Familie des Hundes mit auszusuchen, inklusive Vor- und Nachkontrolle. Meist sind sie Hunde innerhalb weniger Monate weitervermittelt.

        In der Pflege sind besonders oft Tiere mit Krankheiten odere Traumata, die besonders vier Ausfmerksamkeit brauchen. Es ist Aufgabe der Pflegefamilie, mit dem Hund zu arbeiten und ihn zu betreuen. Wie schnell er lernt kommt immer ganz auf den Hund an, macht euch aber darauf gefasst, viel Verantwortung zu haben und viel Zeit zu investieren.

        Alles Gute!

        (3) 23.07.13 - 11:09

        Ich bin zwar "nur" Pflegestelle für Katzen, aber sei dir darüber im Klaren, dass dir der Abschied enorm schwer fallen wird.

        Hier ist es bald soweit, dass ich meine Handaufzuchten nach fast 12 Wochen gehen lassen muss und mir graut es schon davor.

        Außerdem solltest du dir bewusst sein, dass du meist keine einfachen Hunde bekommst. Viele sind von den Erlebnissen traumatisiert, haben Ängste und sind keine Hunde, die man eben mal bei sich aufnimmt, bis sich jemand nettes gefunden hat. Ich glaube, den süßen unkomplizierten Welpen wirst du nicht bekommen...

        • (4) 23.07.13 - 11:58

          Hallo,

          Wir haben ausschließlich den Wunsch geäußert nur Welpen aufzunehmen,
          und dieser Wunsch wurde entgegengenommen :-)
          Und es wurde diesem nichts entgegen gestellt ... da Sie über jede Pflegestelle froh sind...
          selbst wenn es nur Welpen sind, denn davon haben Sie mehr als genug :-)

          • (5) 23.07.13 - 12:21

            Ich habe auch nich gesagt, dass ihr keinen Welpen bekommt.

            Ich meinte viel mehr, dass ihr nich damit rechnen solltet, einen gut sozialisierten unkomplizierten Welpen ins Haus zu kriegen, wie ihr ihn beim Züchter abholen würdet.

            • (6) 23.07.13 - 12:43

              Achso ;) Hat sich so angehört ...

              Wir haben kein Problem damit den Kleinen zu erziehen... und das die aus ganz anderen Umständen kommen ist uns schon bewusst . :-)

              • (7) 23.07.13 - 13:23

                Hi,

                ich glaube, Du hast immer noch nicht verstanden, was sie gemeint hat.

                Hier geht es NICHT um normale Erziehung und Sozialisierung!

                Hier KANN es sein, dass ihr einen psychisch gestörten Welpen bekommt, einen der extrem ängstlich ist, einen der sich nicht anfassen lässt, der nicht stubenrein wird über Monate, etc. - "

                andere Umstände" wie Du es nennst, können körperliche Mißhandlungen sein, weggeworfene Tiere (auch das hat Folgen für die Psyche - so einen Hund haben wir auf dem Hundeplatz), zu früh von der Mutter getrennte Welpen (führt zu Problemen - sowas haben wir zu Hause), etc.

                Natürlich KANN es auch sein, dass ihr völlig unkomplizierte Welpen bekommt. Aber die meisten werden in irgend einer Form ein mehr oder weniger großes Problem haben.
                Nur leider sagen das viele Tierschutzorgas nicht, weil sie viel zu froh über Pflegestellen sind.

                Und eine, zwei Fragen am Rande:

                Wie definierst Du "Welpe"?
                Habt ihr Hundeerfahrung? Wie viel?

                Nichts für ungut
                Kim

                P.S.: generell finde ich es toll, dass ihr helfen wollt - ICH könnte es nicht, obwohl ich viel Hundeerfahrung habe. Aber niemals könnte ich einen Hund, mit dem ich gearbeitet habe, der mir vertraut, wieder weg geben.

      (8) 23.07.13 - 13:44

      Hallo,

      ich stehe nun seit zwei Wochen auch als Pflegestelle zur Verfügung und bekomme meinen ersten Pflegehund (kein Auslandshund sondern eine junge behinderte Hündin, für die der Tierheimalltag einfach nichts ist) in ca. einer Woche.

      Ich bin ja selbst Mitglied in dem Tierschutzverein, welches das Tierheim betreibt, und bei uns wird darauf geschaut, dass die Pflegeperson genügend Sachverstand hat, und Zeit und Platz vorhanden sind. Das nötige Equipment wie Näpfe (zwei ausrangierte Schüsseln aus deinem Haushaltsbestand tun es auch, es ist dem Hund nämlich scheißegal, ob auf dem Napf Blümchen oder andere Motive sind), Schlafplatz (zur Not auch eine alte Kindermatratze mit weicher Decke) o. ä. sollte natürlich vorhanden sein. Der Hund sollte sofort nach dem Einzug einen Ruheplatz haben, auf den er sich zurückziehen kann, und zeitnah seine Wasser- und Futterstelle kennen.

      Bei mir persönlich hängt es letztendlich davon ab, ob sich unsere Katzen mit dem Familienzuwachs verstehen. Aber ich bin da optimistisch, da es bei unserem vorhandenen Hund auch geklappt hat.

      P.S. Ich sehe gerade in deiner VK, dass du noch zwei kleinere Kinder hast. Bitte unterschätze den zeitlichen Aufwand nicht, den so ein kleiner Welpe mit sich bringt (aber warum erzähle ich dir das überhaupt;-)). Außerdem solltest du bedenken, dass die KLeinen meist noch nicht stubenrein sind. Bedeutet also zu Anfang noch Pfützchen und Kacka auf dem Teppich. Habt ihr genug Platz, damit der kleine Hund auch seine Ruhephasen hat? Ich könnte mir vorstellen, dass es ziemlich laut werden kann, wenn deine beiden Sprößlinge toben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Kinder es nicht verstehen, wenn ein kleiner Hund eben nicht den ganzen Tag für Spiel und Spaß zur Verfügung steht sondern auch noch ausgedehnte Schlafphasen hat.

      LG

      Nici

      (9) 23.07.13 - 16:20

      Hast Du schon einen Hund? Gerade wenn Du Welpen aufnehmen möchtest, finde ich es wichtig, einen "Vorreiter" daheimzuhaben, der den kleinen viel beibringen kann.

      (10) 23.07.13 - 23:04

      Du brauchst natürlich alles an Zubehör.

      Du bekommst einen Hund der nicht stubenrein ist und oft MONATE braucht um normales Benehmen in einer Wohnung zu lernen.

      alleine lassen kann schwierig bis unmöglich sein, je nach Vorgeschichte

      Der Hund kennt wahrscheinlich weder Halsband noch Leine und wird auch sicher mehrere Wochen brauchen um sich daran zu gewöhnen

      Erwachsene Hunde als gutes Vorbild sind mehr als sinnvoll

      Pflegehund und kleine Kinder zusammen ist keine gute Idee, so ein traumatisiertes Tier kann auch beißen. Auch welpen können da gefährliche Wunden verursachen, Finger abbeißen und bleibende Narben hinterlassen.

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