Hündin mit 12 nochmal zahn-op?

    • (1) 23.08.13 - 13:23

      hallo ihr lieben,

      also ich habe nelly vor 1 1/4 jahr die zähne machen lassen und es mussten auch zwei raus. nun ist sie 12 jahre alt und stinkt so doll aus dem maus das es uns stört.

      sollen wir das nochmal wagen?
      ich habe ja immer so ein bisschen schiss wg der narkose. #zitter

      sie ist aber kerngesund, lediglich das herz ist altersbedingt etwas belastet.

      was würdet ihr machen?

      • (2) 23.08.13 - 13:31

        Hi,

        Mundgeruch kann von vielen kommen - es müssen nicht die Zähne sein.

        Wie sehen die denn aus? Bekommt sie noch hartes zum Kauen? Was füttert ihr?

        "sie ist aber kerngesund, lediglich das herz ist altersbedingt etwas belastet"

        Dann ist sie nicht kerngesund. Und einen Hund mit geschwächtem Herz würde ich nur im Notfall in Narkose legen lassen - und Mundgeruch ist für mich kein Notfall.

        Gruß
        Kim

        • (3) 23.08.13 - 13:36

          das herz ist gesund, es ist eben altersentsprechend... so war der wortlaut vom tierarzt.

          die zähne sehen schon schlimm aus. wir hatten beim letzten mal ein großes blutbild machen lassen...alles bestens.

          sie bekommt trockenfutter eukanuba mature und senior. das ist auch exrra geformt und für die zähne.

          aber wenn die zähne schlech sind, kann das ja auch ganz schnell auf die organe übergehen.

          ist mehr so ne angstsache bei mir. #zitter

          • (4) 23.08.13 - 13:51

            Hi,

            die Pudeline meines Vaters (14) hat auch schlechte Zähne, teilw. auch schon verloren und Mundgeruch. Mein alter Hundeopa (+23.11.10 mit mind. 17,5 Jahren) hatte so heftig Zahnstein, dass die Zähne kaum noch zu sehen waren. Allerdings hatte er einen Herzfehler und konnte nicht mehr in Narkose gelegt werden.

            Beide Hunde haben/hatten starken Mundgeruch dadurch, aber keine weiteren Probleme. Amelie hört und sieht schlecht, ist aber sonst gesund. Trotzdem werden die Zähne nicht nochmal gemacht (ist etwa so lange her wie bei euch, als sie gemacht wurden im Rahmen einer anderen OP) - sie ist uns zu alt dafür.

            Pancho hatte über mind 5 Jahre schlechte Zähne, aber war - abgesehen vom Herz - immer gesund. Und den Herzklappenfehler sowie die Herzrhythmusstörungen hatte er schon, als wir ihn mit 10 Jahren adoptierten. Gestorben ist er an Altersschwäche - er war einfach müde und konnte nicht mehr. Deshalb haben wir seine Seele fliegen lassen. Auch war er in den ganzen Jahren nie krank.

            Vielleicht probiert ihr es mit Zähne putzen, mit Denta Sticks oder anderen Zahnpflegeprodukten - gibts sogar mit Pfefferminzgeruch (liebte unser Pancho sehr). Narkose würde ich nur machen, wenn der TA es für unbedenklich und vor allem wirklich nötig hält.

            Gruß
            Kim

            • (5) 23.08.13 - 13:57

              boah so alt sind sie geworden. das wünsche ich mir auch für meine nelly #verliebt
              ich werde einfach mal beim impfen alles abchecken lassen.

              dentastick hab ich nun jeden tag gegeben...leider nix.
              und zähne putzen...kein stück. das zahnfleisch blutet sofort und sie lässt mich auch nicht ran. früher konnte ich ihr problemlos die zähne säubern...aber heute nicht mehr leider.

              danke dir für dene antworten #liebdrueck

          (6) 24.08.13 - 09:57

          Hunde sollten auch Knochen bekommen und nicht nur Trockenfutter(auch wenn das Trockenfutter noch so hochwertig ist ,ersetzt es niemals einen Knochen ) !

          Zahnsteinprobleme hatten wir nie !

          LG

    Ich würde es machen lassen. Das ganze kann ja auch zur Zahnfleischentzündung werden und dann bis zu den Nebenhöhlen und Augen sich ausbreiten.

    Ich wollte vor 2 Jahren meinem Kater auch so ein OP ersparen mit seiner Athaxie ist eine Narkose schon riskanter, und dann bekam er eine Eitrige Bindehautentzündung, weil eben das ganze Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen war - da wäre es besser gewesen ihn schneller operieren zu lassen.

(10) 24.08.13 - 15:50

Huhu,

ich würde es auch machen lassen, sofern es wirklich von den Zähnen kommt (ggf. schon beginnende evtl. eitrige Entzündung im Mundraum). Zumal euer Hund ja derzeit noch keine Zahnschmerzen zu haben scheint, wäre es vielleicht auch noch nicht allzu aufwendig und schmerzhaft für sie.

aber würde es definitiv beim TA abklären lassen. Vielleicht ist es auch was, was ohne OP behoben werden kann.

Unser Hund wird nächsten Monat 14 Jahre alt und hatte Anfang August auch eine große OP an der Halswirbelsäule wegen einem Bandscheibenvorfall. Gut muss dazu sagen, er ist wirklich kerngesund - Herz, Organe, Blutwerte alles im grünen Bereich :-)

Was wäre denn eine Alternative zur OP? Den Hund ggf. leiden lassen oder ständig unter Medikamente stellen (die auf Dauer evtl andere Probleme mit sich bringen)?

Wünsche eurer Süßen viel Glück, dass es doch nur was harmloses ist. #klee #hund

LG

(11) 25.08.13 - 12:02

hallo s.e.
was für einen hund habt ihr denn? es ist ja ein großer unterschied ob ein schäferhund 12 ist oder ein JRT...
generell ist aber alter keine krankheit. ich kann nicht nachvollziehen wie man einen hund dem seine zähne man vor lauter zahnstein nicht mehr sieht (wie hier igrendwo beschrieben -> finde ich fast schon tierschutzwiedrig!) nicht mehr hilft!!! massiv zahnstein ist immer auch ein indikator für fäule oä zähne! die gefahr die davon ausgeht ist wesentlich höher als die gefahr einer narkose, es kann zu herz oder nieren belastungen kommen, pathologischen kiefer brüchen, permanenten sodbrennen und dadruch zu ösophagitits ect. zusätzlich haben diese tiere sicherlich permanent einen ekelhaften geschack im mund und von schmerzen kann man zu 100% ausgehen. dann wird zwar immer gesagt "aber er frisst ja noch, dann kann er keine schmerzen haben..." doch kann er! er kann es nur nicht sagen und hunger hat er ja trotzdem.
das heißt nicht, dass ich denke, dass euer hund massiv eitrige zähne hat, aber es kann durchaus sein.

wenn organische alles ok ist (kompletter blutcheck KURZ vor der OP) gibt es keinen grund die zähnen nicht mehr zu machen. sie belasten den organismus eventuell viel mehr als eine narkose. die alters aussage über das herz sollte aber nochmal etwas vom TA eingegrenzt werden. hat der hund ein herzproblem oder nicht? wenn ja sollte ein ultraschall gemacht werden um die narkose auf die herzveränderungen abzustimmen. das der herzfehler so massiv ist, dass keine narkose mehr möglich ist, denke ich nicht, da ihr ja bisher nicht von einer herzveränderung gemerkt habt.
wenn der TA mein euer hund wäre "zu alt" für einer narkose würde ich mir einen anderen suchen, hört sich dann nämlich eher nach einen TA der seine standart narkose hat und nichts weiteres kann und somit aufgrund seines könnens die zähen nicht mehr machen will...

  • (12) 26.08.13 - 08:30

    Hi,

    "generell ist aber alter keine krankheit. ich kann nicht nachvollziehen wie man einen hund dem seine zähne man vor lauter zahnstein nicht mehr sieht (wie hier igrendwo beschrieben -> finde ich fast schon tierschutzwiedrig!) nicht mehr hilft!!! massiv zahnstein ist immer auch ein indikator für fäule oä zähne! die gefahr die davon ausgeht ist wesentlich höher als die gefahr einer narkose"

    Das war ich. Und es ist toll, dass Du unseren alten Hund so beurteilen kannst - scheinbar besser als unser Tierarzt. Pancho war alleine wg seinen Herzrhythmusstörungen und dem Herzklappenfehler 3x jährlich zur Kontrolluntersuchung. Jedesmal wurden auch die Zähne geprüft - er hatte nichtmal Zahnfleischentzündungen.

    Eine Narkose hätte er aber aufgrund der Herzproblematik nicht überlebt. Und die Herzprobleme kamen nicht von den Zähnen - die hatte er vorher schon. Und glaub mir, unsere Tiere lassen wir nicht leiden. Pancho war die 7,5 Jahre bei uns immer gesund, wenn man das Herz außen vor lässt. Die Medis dafür waren über 5 Jahre stabil dosiert und mussten nicht angepasst werden. Er lief bis ca 6 Monate vor seinem Tod noch eine Stunde mit spazieren, ohne Probleme zu haben. Katzen jagen (kam nicht dran, da wir Fort Knox zu Hause haben - konnte sie nur sehen) fand er auch noch toll, hat seine Denta Stix gekaut etc. Die letzten 6 Monate wurde er müde, schlief noch mehr (aber da er damals mind. 17 Jahre - lt. TA wohl eher 18-19 Jahre - alt war, war das völlig ok), die Spaziergänge wurden kürzer und an ihn angepasst bzw. er eben getragen, wenn er eine Pause brauchte (hatten ja noch zwei Hunde - damals 13 + 6 Jahre alt).

    Naja, und Geschmack im Mund... Hunde fressen verwendes Fleisch + Kot anderer Tiere , wenn sie dran kommen - ob da dann ein für uns schlechter Geschmack im Maul wirklich auch für Hunde so ist?

    Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich mich rechtfertige. Vielleicht, weil wir wirklich alles für unsere Tiere tun, aber auch unsere Grenzen kennen und lieber unserem Tierarzt als dem Internet vertrauen?

    Und wenn Du richtig gelesen hättest, dann hättest Du auch gelesen, dass ich geraten habe, den TA zu fragen. Ein geschächtes Herz (wie die TE schreibt) kann alles bedeuten und nichts.

    Gruß
    Kim

    • (13) 26.08.13 - 11:27

      hallo kim,
      ein hund der so stark zahnstein hat, dass man die zähne fast nicht mehr sieht, hat keinen gesunden zahnstatus. ein klappenfehler der sich im laufe des lebens entwickelt ist auf eine deformierte herzklappe zurück zuführen die wiederrum durch eine abgeschwämmte entzündung noch deformierter werden kann. dh schlechter zahnstatus -> zusätzliche belastug für ein schon vorgeschwächtes herz.
      ein 14 jahre alter pudel der topgesund ist aber wegen des schlechten zahnstatuses schon zähne verloren hat: "sie ist uns zu alt dafür". wenn sie top gesund ist, warum muss sie dann die letzten jahre mit solch einer massiven zahnproblematik leben?!?! zähne fallen nicht aus weil sie topgesund sind. bis ein zahn so krank ist, dass er ausfällt kann man zu 100% von schmerzen ausgehen!
      ich weiß nicht wie die 3mal jährliche kontrolluntersuchung aussah, aber ein hund der eine korrekte kardiologische untersuchung 3 mal pro jahr bekommt, 5 jahre stabil auf herzmedikation ist und somit keine dekompensierte herzproblematik hat, ist für einen guten kardiologen idR sicher mindestens nicht von anfang an nicht mehr narkosefähig gewesen. fast jeder hund hat eine arrythmie, das ist bein hunden in der einatmungsphase physiologisch. wenn euer hund eine andere arrythmie hatte, dann ist das was, was nur ein kardiologisch guter TA korrekt untersuchen kann, und selbst da gibt es simple narkose die auf solche patienten abgestimmt sind.
      ich bezweifel, dass ein so herzkranker hund noch so viele jahre nicht nur ohne dekompensation sondern auch ohne zusätzlicher medikationsanpassung so gut leben kann, aber keinen narkose überleben würde. aber gut es gibt natürlich immer mal wieder ausnahmen. 5 jahre ist aber schon mehr als extrem für so ein starkes herzproblem.
      man kann bei halbwegs kooperativen hunden (und auch katzen) übrigens auch mit zahnscaler und ein speziellen zange den zahnstein recht gut entfernen. das hätte dann ein guter TA zu mindest anbieten können! das klappt nur bei extrem ängstlichen oder unkooperativen tieren nicht. da hast du somit recht: man muss nicht jedes tier (egalt ob alt oder jung) auf biegen und brechen in narkose legen, es gibt durchaus alternativen die ohne probleme erstmal ausprobieren kann.
      ich zweifel etwas an dem TA ehrlich gesagt. und ich finde, dass man als besitzer manche dinge auch ab und an mal hinterfragen sollte. leider gibt es viele Tierärzte die selber mal gerne sagen: der hund ist zu alt dafür, dem wollen wir das jetzt nicht mehr zumuten... ohne grund! solche tierärzte sollten auch mal mit simpel zu behebendnen problemen rumlaufen und dann das gleiche gesagt bekommen.
      gruß
      jopf

      • (14) 26.08.13 - 11:44

        Hi,

        bei unserem Pancho wäre ohne Narkose nichts gegangen... er hat, bevor er zu uns kam, 10 Jahr auf der Straße gelebt und liess sich gerade mal von mir ins Maul schauen bzw. die Lefzen hoch ziehen, damit der TA gucken konnte - mehr nicht. Mit 10 Jahren wurden die Zähne noch unter Narkose gemacht - danach nicht mehr, weil 2 Tierärzte - unabhängig voneinander (andere Praxis wg Umzug, davon eine Kleintierklinik), eine Narkose ablehnten. Ich denke, die werden schon wissen, was sie tun und ob es das Risiko Wert ist.

        "ein 14 jahre alter pudel der topgesund ist aber wegen des schlechten zahnstatuses schon zähne verloren hat: "sie ist uns zu alt dafür". wenn sie top gesund ist, warum muss sie dann die letzten jahre mit solch einer massiven zahnproblematik leben?!?! zähne fallen nicht aus weil sie topgesund sind. bis ein zahn so krank ist, dass er ausfällt kann man zu 100% von schmerzen ausgehen!"

        Hä? JA, Amelie hat Zähne verloren - aber bei ihr wurde das im Rahmen der Zahnsteinentfernung im Januar oder Februar 2012 festgestellt. Ob das auch schlechte Zähne oder das Alter zurückzuführen ist, keine Ahnung. Im Moment fängt eben eine neue Zahnsteinbildung an - sie riecht aus dem Maul, aber die Zähne sehen nicht schlecht aus, Entzündungen sind auch keine da. Und auch bei ihr möchte der Tierarzt sie nur in Narkose legen, wenn es unbedingt nötig ist. Und das ist es bei dieser geringen Neuzahnsteinbildung nicht. Aber richtig ist, dass das in meinen Post nicht klar rauskam.

        Naja, und ich denke schon, dass ich sehen kann, ob (m)ein Hund Schmerzen hat oder nicht bzw. sollte ich nicht sicher sein, wird der TA dies können. Dafür haben wir ihn und er kennt unsere Hunde mittlerweile sehr gut.

        Gruß
        Kim

        • (15) 26.08.13 - 15:50

          hallo kim,

          die wenigsten besitzer bemerken zahnprobleme. meist wird das bei routineuntersuchungen wie impfungen oä festgestellt. die besitzer sind immer äußerst überrascht , und durch die bank durch sicher, dass ihr tier aber keine schmerzen hat. manchen muss man sogar die schemrzen zeigen, andere sehen das problem sofort wenn man es ihnen zeigt und sind auch sofort dafür dem tier zu helfen. nach einer zahnsanierung sind die leute dann häufig ganz überrascht, "wir haben einen ganz neuen hund/katze". plötzlich nehmen dürre tiere endlich wieder zu... diese tiere hatten vor den OPs alle schmerzen.
          aber ich denke das hier weiter auszubreiten hat keinen sin.
          leider hört man immer wieder den satz: "wir lieben unseren hund/unsere katze WIRKLICH sehr, wir würden auch ALLES für sie tun..." und dann kommt immer das schöne "ABER".

          ich sage nicht, dass das bei euch so ist. ich sage auch nicht, dass man jegliche therapien ect beim tier durchführen soll wie beim menschen. aber zahnprobleme sind der alltag von vielen tieren und zahnprobleme sind das das häufigst übersehene problem von tieren, sogar von tierärzten.
          zahnprobleme zu beheben ist häufig so simpel, und viel zu oft wird es den tieren nicht mehr gegönnt weil sie "zu alt" sind... das ist für die tiere sehr traurig.
          grüße

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