Darf Vermieter Hund im Mietshaus verbieten?

    • (1) 01.09.13 - 12:14

      Hallo,

      meine Frage steht ja schon oben. Wir wohnen in einem Haus zur Miete und würden uns eventuell gerne einen Hund anschaffen (Golden Retriver). Beim Einzug wurde aber vom Vermieter gesagt dass Hunde und Katzen im Haus verboten sind.

      Es ist ein Einfamilienhaus.

      Ich bin nicht sicher ob das so zulässig ist??! Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

      Bevor ich den Vermieter anspreche hätte ich vielleicht gerne noch das ein oder andere Argument in der Rückhand.

      Lieben Dank schonmal

            • Ha ha merkt man fast nicht ;-)

              Hm...das Haus war bei unserem Einzug nicht renoviert wir mussten alles komplett selbst renovieren (Türen, Wände usw).

              In Unserem Vertrag steht auch dass wir es bei Auszug nicht renoviert übergeben können..

              Aber ist unwichtig?

              LG

              Ach und noch was anderes: Früher haben in diesem Haus schon Hunde und Katzen gelebt. Ist das auch nicht von Belang?

              LG

      Ja, der Vermieter darf Hunde und Katzen verbieten.

      Zwei Probleme:

      - Schäden am Haus wie etwa verkratzte Türen, Kot und Urin auf den Böden (teilweise bis in den Estrich eingezogen), umgegrabener Garten... In jedem Fall ist das Haus für mehrere jahre für Allergiker nicht mehr zu gebrauchen, auch wenn alle Böden und Tapeten erneuert werden dauert es oft Jahre bis die Allergene wirklich weg sind.

      - Ärger mit den Nachbarn, etwa weil der Hund bellt oder so viel Hundekot im Garten oder auf dem Komposthaufen liegt dass das schon zur geruchlichen Belästigung wird.

      Indem der Vermieter Hunde verbietet kann er also einen Haufen Ärger vermeiden. Wenn er euch schon lange Zeit als absolut zuverlässige Mieter kennt gibt es vielleicht eine Chance, aber nicht immer. In jedem Fall solltet ihr vorher schriftlich die Zustimmung aller angrenzenden Nachbarn einholen.

      Gerade ein großer Hund ist oft noch problematischer als ein kleinerer.

    Hallo,

    ob Wohnung oder Haus zur Miete ist egal. Das wird gesetzlich gleich behandelt.

    D.h. es liegt im Ermessen des Vermieters, ob er die Haltung eines Hundes (zumal es sich bei Eurem um ein großes Tier handelt) erlaubt oder nicht.

    GLG

    Ja, warum nicht?

    Ob ein Ein- oder Mehrfamilienhaus.....wenn der Eigentümer die Verträge so macht, ist es so.

    Nicht jeder möchte Tiere haben, die womöglich auch Schäden verursachen.

    Ihr könntet höchstens mit dem Vermieter reden, in dem ihr auch zeigt, das ihr eine Versicherung habt, die für Schäden aufkommt.

    Unser damaliger Eigentümer war auch erst nicht glücklich, das wir mit Papagein eingezogen sind aber wir haben ihn überzeugt, das wir für die Schäden haften.

    lisa

    Ok danke, ich habe verstanden!!

    Heisst also ganz lieb beim Vermieter anfragen!! Ich hoffe er wird er erlauben, da wir wirklich einiges hier renoviert und auf Fordermann gebracht haben und immer zuverlässig waren / sind.

    Liebe Grüße

    • Ich würde beim Mieterschutzbund nachfragen oder eine Anwältin aufsuchen. Die Rechtsprechung ist hier nicht so einheitlich und eindeutig. Es kommt darauf an, ob der Vermieter dadurch einen Nachteil hat. 1 Hund in einem Einfamlienhaus sollte da kein Problem sein. Möglicherweise habt ihr einen Anspruch auf Zustimmung zur Hundehaltung.

      Gruß

      Manavgat

Hallo,

generell darf ein Haustier nicht verboten werden.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/urteil-vermieter-duerfen-hunde-und-katzen-nicht-generell-verbieten/7961712.html

Was genau steht denn im Mietvertrag? Der schriftliche Teil zählt.

Gruß Karin

soviel ich weiß,darf er es nicht mehr grundsätzlich verbieten.
gibt dazu ein neues Gesetz.
aber wenn du auf Nummer sicher gehen willst,dann frag am besten mal nen Anwalt für mietrecht.

LG Vanny

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