Hund anschaffen trotz Arbeit?

    • (1) 06.11.13 - 11:31

      Hallo ihr lieben, bin ganz neu hier unter euch und hätte direkt eine Frage.

      Mein Mann und ich überlegen schon länger uns einen Hund anzuschaffen. Wir wohnen in einer großen Wohnung ( 110 m²) mit Balkon,kleinem Garten,nicht weit von einer geeigneten "Gassirunde" ( bei uns hier die Mulde mit km weiter Laufmöglichkeit)

      Wir haben eine Tochter,die jetzt 2 wird und Hunde überalles liebt.

      Leider arbeiten wir beide voll,ABER ich meist früh und er meist spät. Der Hund wäre trotzdem ca. 7 Std alleine.

      Ist das einem Hund zumutbar? Gibt es Möglichkeiten an die wir noch nicht dachten?

      Es sollte eine franz. Bulldogge werden#verliebt

      • Ich sage mal so ,einen jungen Hund 7 Stunden am Stück (sind die überhaupt am Stück ?) fände ich jetzt nicht so toll !

        LG

        Hallo!

        Ich kenne viele arbeitende Hundebesitzer (wir damals auch) und es klappt gut und den Hunden geht es auch gut.

        Es kann ja nicht sein, dass nur Renter oder Arbeitssuchende Hunde besitzen können, nur weil diese oft zu Hause sind, denn schließlich kostet ein Hund ja auch Geld und das muss man doch verdienen, sprich man muss eben einige Stunden aus dem Haus.

        Es ist alles eine Gewöhnungssache und sollte gerade bei erwachsenen Hunden kein Problem sein. Viel Auslauf ist dann natürlich davor und danach wichtig.

        LG

        • (4) 06.11.13 - 14:11

          Hi,

          natürlich muss ein Hund auch alleine sein können, aber 7h am Stück regelmäßig alleine sein ist auch für einen erwachsenen Hund zu viel.

          Mein Mann sucht auch wieder Arbeit (ist seit 10 Jahren Hausmann, ich arbeite VZ) - wg. den Hunden in Teilzeit 20h pro Woche, damit die Hunde incl. Fahrzeit nicht länger als 5h alleine sind.

          Ich bin der Meinung, dass man auch im Interesse eines Hundes / Tieres denken sollte - und nicht nur die eigenen Wünsche sehen sollte. Der Hund hat schließlich keine Wahl: wenn der Besitzer ihn alleine lässt, dann ist das so und für den Hund aus eigener Kraft nicht zu ändern.

          Gruß
          Kim

      Hallo
      Wir haben eine französische Bulldogge. Täglich 7 Stunden sind meiner Meinung nach viel zu lange. Bulldoggen sind sehr gesellig. Unser Bub kann locker mal 5 Stunden allein bleiben ohne dass er etwas anstellt, aber das kommt fast nie vor. Ich glaub er wäre todtraurig wenn er regelmäßig so viel allein wär.

      Lasst es lieber! LG

      • (6) 06.11.13 - 12:15

        Noch was, falls ihr euch dafür entscheidet, holt euch einen bei einem anständigen Züchter, schaut euch die Elterntiere an und achtet auf eine gute Atmung. Unser Frenchie ist topfit und hat keinerlei Probleme mit der Atmung, er war aber auch nicht ganz billig. LG

    Ach so, vielleicht gibt es ja ein Nachbarskind (oder eine Omi), dass vielleicht zwischendurch den Hund sonst ausführen könnte (wenn ihr euch denn einen anschafft)? Wäre sonst eine Möglichkeit, die Stunden zu überbrücken, wenn man den Hund nicht ganz alleine lassen möchte.

    Hallo,

    7 Stunden alleine finde ich doch etwas zu viel.

    Wäre ein Hundesitter etwas für euch?

    Wir werden in 2-3 Jahren einen Berner zu uns holen, da wir warten wollen, bis das Ungeborene aus dem Gröbsten raus ist. Da ich aber von Zuhause aus arbeite, ist es kein Problem.

    LG Babydestiny

    Hallo!

    7 Stunden finde ich auch arg lange. Wären es jetzt 5-6 und da warst Du schon im Supermarkt und bist dann wirklich zu Hause wäre es was anderes, aber 7 Stunden sind schon extrem lange. Gäbe es da keine Möglichkeit, noch 1-2 Stunden raus zu holen?

    Ein Welpe geht da natürlich gar nicht, das dauert einfach zu lange bis der so lange einhalten kann. Bei franz. Bulldoggen bitte ganz intensiv auf Herkunft und Gesundheit achten. Die sind leider arg in Mode geraten und werden gerade auf Teufel komm raus gezüchtet - mit Wasserkopf, schiefen Zähnen, Schnauzen mit denen sie kaum noch atmen können, Gelenkproblemen... bitte unbedingt vorher einen guten Tierarzt drauf schauen lassen und dann erst entscheiden.

    Mit einem Zweijährigen Kind kann ein Hund ziemlich anstrengend werden. Du musst sie ja bei jedem Wetter mitschleppen, und das eher im Buggy, so ein Kleinkind-Trödel-Tempo ist mit Hund kaum auszuhalten. Hätte Deine Tochter wirklich bei JEDEM Wetter daran Spaß?

    Bitte auch bedenken, dass ihr immer jemand braucht der den Hund auch mal nehmen kann etwa wenn ihr mal einen längeren Tagesausflug machen wollt wo kein Hund mit kann, was ist wenn ihr mal nach der Arbeit noch ins Schwimmbad wollt, oder wie die Planung aussieht, wenn noch weitere Kinder kommen sollen?

    mein mann und ich haben kürzlich unsere Arbeitszeiten verändert, dadurch ist unser Hund von montags bis donnerstags ebenfalls rund sieben stunden allein (vorher 4 1/2 stunden).

    er kommt damit klar, aber optimal finde ich das nicht, zumal oft nachmittags noch was anliegt (einkaufen, arzttermine, unternehmungen, bringdienst für die kiddies zum sport/zu freunden etc.) und der Hund dann nochmal allein ist. wäre unsere Situation schon so gewesen als wir den Hund bekommen haben, wäre er nicht eingezogen.

    außerdem solltest du wirklich bedenken, dass dein Kind im Moment noch zu klein ist, um allein zu hause zu bleiben, während du mit dem Hund gehst. und längere gänge mit einem Kleinkind können gerade im winter, wenn er wetter einfach nur grauselig ist, schnell zum Horrortrip werden ;-).

    unsere kiddies waren sechs und sieben, als der Hund zu uns kam, das war optimal. wenn sie keine lust hatten, zum Gassi mitzukommen, blieben sie halt allein zu haus (allerdings waren wir immer so unterwegs, dass sie uns notfalls mit dem Fahrrad hätten folgen können und wir im notfall per Handy erreichbar und binnen kurzer zeit zu hause gewesen wären).

    Hallo,

    mein Mann und ich arbeiten auch beide voll und haben einen Hund. Allerdings überlappt sich das durch die Schichtarbeit meines Mannes, so dass der Hund im Normalfall höchstens 4 - 5 Stunden alleine ist. Mein Hund ist aber schon ein Opi aus dem Tierschutz.

    In eurem Fall würde ich auf keinen Fall zu einem Welpen raten. Auch wenn ihr vielleicht 14 Tage Urlaub habt, wenn ihr ihn holt, in dieser Zeit wird er auf keinen Fall stubenrein. Wenn er ab dann jeden Tag 7 Stunden allein ist, kannst du dich schon mit einem Wischlappen/Eimer bewaffnen, wenn du nach Hause kommst, weil die ganze Bude vollgepinkelt ist. Kann ich mir persönlich nicht wirklich prickelnd vorstellen, beim Nachhausekommen mit Kleinkind über einen längeren Zeitraum erst mal die Wohnung vom Hundekot und Urin zu befreien.

    Und bedenkt auch, dass ihr den Hund nicht überall hin mitnehmen könnt. Im Zweifelsfall muss immer gewährleistet sein, dass der Hund versorgt ist und seine Gassi-Runde + Beschäftigung bekommt. GErade mit einem Kind möchte man doch auch sicherlich mal in einen Freizeitpark o. ä. fahren, z. B. sind Ausflüge über den ganzen Tag nicht möglich, wenn der Hund nicht mitkann und ihr keinen habt, der ihn versorgt.

    LG

    Nici

    (12) 06.11.13 - 14:06

    Hi,

    regelmäßig 7h sind definitiv zu viel, wenn wirklich gar keiner nach dem Hund schaut und mal mit ihm geht. Es wird euch auch kein vernünftiger Züchter unter diesen Voraussetzungen einen Hund verkaufen.

    ABER:

    Meine Freundin und ihr LG haben auch einen Hund und arbeiten beide Vollzeit. ABER: der Nachbar nimmt die Hündin regelmäßig zum Gang mit und die Eltern meiner Freundin holen sie auch 3-4x pro Woche am Nachmittag zu sich. So ist der Hund eigentlich nie länger als 5h wirklich alleine.

    Denkt einfach mal bei der Entscheidung daran: ihr habt Freunde, Arbeit, Familie, Hobbys - der Hund hätte NUR euch. Es bleibt nicht beim Alleine sein während ihr arbeitet. Es kommen Kindergartentermine, Arzttermine, Ausflüge, etc dazu, an denen der Hund wieder alleine wäre.

    Dazu kommt, das franz. Bulldoggen alles andere als gemütliche gesellen sind. Das sind sehr aktive und quirlige Hunde, die rennen, spielen wollen und außerdem sehr gerne kuscheln.

    So sehr ich euren Wunsch nachvollziehen kann, aber unter den zeitlichen Voraussetzungen wären vermutlich zwei Katzen sinnvoller für euch!

    LG
    Kim

    (13) 06.11.13 - 15:35

    Egal, ob man der Meinung ist, ob es funktioniert, das kann man einem Hund nicht zumuten. Unter diesen Bedingungen kann man sich keinen Hund anschaffen, Das wäre bodenloser Egoismus.
    Was heißt den überhaupt, es funktioniert? Heißt das, er lebt noch? Dazu gehört nicht viel. Ein Mensch in Einzelhaft überlebt das auch lange. Lebensfreude wird da aber nicht aufkommen.
    Wenn man sich ein Tier anschafft, heißt das, über eine lange Zeit für die Bedürftnisse des Tieres sorgen. Das kann auch eine starke Belastung sein, manchmal reagiert ein Tier nicht so, wie man es gerne hätte. Ist z:B. nicht schmusig, manchmal überängstlich, will nicht kommen, wenn man es gerne hätte.
    Auch in diesen Fällen kann man, meiner Meinung nach, nicht den Hund wieder zurück geben. Wenn er erstmal da ist, ist er vollwertiges Mitglied der Familie, in guten wie in schlechten Zeiten. Euer Kind würdet Ihr bei Nichtgefallen doch auch nicht weggeben.

    Es gehört viel Überlegung und Einfühlungsvermögen dazu bei der Frage, Tier anschaffen oder besser nicht.

    Gruß barts

    • (14) 07.11.13 - 10:34

      **Ein Mensch in Einzelhaft überlebt das auch lange.**

      Einzelhaft? Ach du meine Güte! Übertreibst du da nicht etwas?

      Der Hund wäre ja nicht 24h und 7 Tage die Woche alleine, sondern einige Stunden am Tag und das sicher nicht alle 7 Tage in der Woche.

Hallo

ich find 7 h am Tag für einen Hund egal welcher Rasse unzumutbar!!!

Wenn ihr nach Hause kommt, müßt ihr mit ihm raus, egal obs regnet oder euer Kind ist krank...oder ihr habt bestimmt auch noch andere Termine...

Und übrigens, ich kenn kein 2 Jähriges Kind, was keine Haustiere mag;) Die freuen sich auch über einen Elefanten.

Alternative: Gassigehen mit TH Hunden.

LG

Das Hauptproblem ist: für den Hund seid ihr ALLES. Er hat ja sonst nichts. Wenn ihr arbeitet, schlaft, beim Arzt bei Freunden oder im Schwimmbad seid - dann ist er alleine. Nicht mal auf Spielplätzen sind Hunde erwünscht.

Ihr habt die Arbeit, euer Kind, Freunde, Spielverabredungen vom Kind, Hobbys, Sport, Haushalt, Gartenarbeit, Familie und ungefähr 1000 andere Sachen.

Wenn Du das so durchrechnest, wie viel zeit bleibt dann am Ende wirklich für den Hund?

7 Stunden sind zu viel, auch weil ehrlich gesagt gar nicht so viel Freizeit bleibt. Wenn Du jetzt mal die Momentane Jahreszeit nimmst - morgens bevor ihr zur arbeit müsst ist es noch dunkel, kommt ihr heim dauert es nicht mehr lange und es dämmert. Wann soll denn da ein Hund ausgelastet werden? Mal ohne Leine richtig rennen?

Echt, ich finde es einfach zu knapp.
Bei uns geht auch nur ein Hund, weil mein Mann Wechselschicht arbeitet und ich an den Tagen an denen er Frühschicht hat extra schaue, dass ich später in die Arbeit gehe, damit genug Zeit für den Hund bleibt.

Wir waren beide arbeiten und hatten einen Hund. Wo wir ihn holten war ich noch arbeitslos später war er meist 8 Stunden alleine. Was hätte ich auch tun sollen Hund abgeben? Niemals. Mein Hund hat den ganzen Tag verschlafen und Nachmittags wenn ich heim kam gings dann raus. Er hat kein Schaden davon getragen. Wenn man hier immer so liest dürften sich nur Arbeitslose und Rentner einen Hund halten, völliger Quatsch. Nur für ein Welpen sind 7 Stunden echt zu lang.

Lg

  • Es soll auch Menschen geben, die einfach andere Arbeitszeiten haben. Wo eben einer erst Nachmittags mit der Arbeit anfängt, während der andere schon morgens im Büro sitzt. Menschen die Teilzeit arbeiten, von zu Hause aus, oder die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen können.

    Aber wenn alle weg sind, 8 Stunden plus Fahrzeiten, das wird einfach zu lang.

(19) 06.11.13 - 23:42

bei euch möchte ich kein hund sein. . . . 7 stunden halte ich definitiv für zu lang.

Natürlich geht das. Dem Hund bleibt ja auch nichts anderes übrig.

Bedenke aber, dass ihr erst mal einige Monate mit einem Hund (Welpe?) üben müsst, so lange allein zu bleiben - hast du so viel Urlaub?

Hallo,

wir haben eine 9 Monate alte Hündin und arbeiten beide Vollzeit.
ABER: Sie darf mit in die Arbeit, ist also IMMER bei mir in der Arbeit oder wenn mein Mann frei hat, bei ihm zuhause.
Das war die Grundvoraussetzung für sie, sonst hätten wir sie uns nicht ´´geholt``.
Sie kam als Welpe zu uns, wir haben unseren gesamten Jahresurlaub in der Anfangszeit genommen (getrennt), waren also 3 Monate zuhause und sie durfte in diesen 3 Monaten immer wieder minuntenweise, später stundenweise mit mir in die Arbeit gehen, bis sie sich an alles gewöhnt hatte. Wir haben die 3 Monate auch genutzt für Welpenschule etc.

Jetzt kommt sie von Mo bis Do 7:30 bis 16 Uhr und Fr. 7:30 bis 14 Uhr mit mir in die Arbeit und die Morgende ,Mittage, Abende und das kpl. Wochenende gehören ihr.
Wenn sie zwischendurch pieseln muss, gehe ich mit ihr raus (direkt hinter der Firma ist ein großes Felder- und Wiesenareal)
Das hört sich vielleicht nach viel Zeit an, ist aber notwendig, gerade für einen jungen oder später mittelalten Hund.

Ein gut-erzogener, ausgelasteter und glücklicher Hund macht Arbeit, viel viel Arbeit.

Sei mir nicht böse, aber unter den beschriebenen Voraussetzungen solltet Ihr eher über ein Haustier nachdenken, das nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt. Ein Hund würde es schon aushalten, wäre aber nicht ´´glücklich``, Du verstehst.

Talula

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