Katze in Wohnung 2. OG & den ganzen Tag draußen. Machbar???

    • (1) 12.11.13 - 10:29

      Hallo,
      ich habe mal eine Frage an die Katzenerfahrenen. Ich bin kein völliger Katzeneuling,
      aber hier weiß ich nicht, ob das gut ist, was ich da vor habe. Daher hätte ich gern ein
      paar Meinungen.

      Wir wohnen in einer Wohnung im 2. OG. Wir hätten gern eine Katze, ich möchte aber keine reine Wohnungskatze. Nun hatte mein Mann die Idee, ihr doch Freigang zu ermöglichen, trotz Wohnhaus mit 10 Familien. Es soll so laufen, dass wir die Katze (nach Eingewöhnung und Angewöhnung natürlich) morgens, wenn wir zur Arbeit gehen mit raus nehmen und abends, wenn wir von der Arbeit kommen (ca. 18:00 Uhr) oder wenn die Kinder kommen (ca. 14:00 Uhr) wieder mit rein nehmen. Sie müsste dann natürlich auch da sein, ich kann ja nicht halbstündig runterlaufen und nach der Katze rufen. Ich meine, würde ich schon machen, bis sich das alles eingespielt hat.

      Ich hatte schon mal Katzen, da war es allerdings unkomplizierter. Wir hatten ein Haus und wenn sie nach Hause kam, "wartete" sie im Garten oder erschien irgendwann auf dem Fensterbrett, da konnte man fast die Uhr nach stellen.

      Mit der Wohnung kann sie sich allerdings nicht bemerkbar machen. Wie "finden" wir uns dann aber?

      So richtig die ideale Lösung ist es nicht. Aber die ganze Familie hätte so gerne eine. Aber die Umsetzung ist schwierig. Wohnungskatzen tun mir irgendwie leid, wir hätten nicht mal einen Balkon. Ich will ja auch keine Katze anschaffen und ihr dann nicht gerecht werden. Allerdings weiß ich nicht, ob ich ihr mit meiner Lösung gerecht werde.

      Ich muss noch dazu sagen, fast vor der Haustür ist eine Hauptstraße, befahrbar mit 50 km/h. Aber hinten raus sind nur Felder, Wiesen, Gräben und dann kommt irgendwann Wald. Und wenn man sie kastrieren lässt, gehen sie ja sowie nicht weit weg. Allerdings kann ich ihr ja auch nicht die Richtung "vorschreiben".

      Das ist alles recht kompliziert. Bitte schreibt mir doch mal eure Meinungen. Ein anderes Haustier kommt nicht in Frage.

      Dankeschön!

      • Hallo,

        mit einer Hauptstraße in der Nähe käme das für mich nicht in Frage.
        Wir haben hier ne Ministraße neben dem Haus mit 30km/h und es ist mir trotzdem zu gefährlich. Es wurden auch schon Katzen überfahren. Es gibt Leute, die extra drauf zu fahren.

        Wenn ihr soviele Familien im Haus habt, dann müsst ihr auch damit rechnen, dass mind. eine dabei ist, die keine Katzen mag und Probleme macht. #schwitz

        Ich hab mir damals extra ne ruhige Katzenrasse ausgesucht. Die haben auch nicht so das Problem damit, drinnen zu bleiben.
        Zwei müssen es natürlich sein.

        Wie groß ist denn eure Wohnung?
        Käme vielleicht auch eine nicht mehr so junge Tierheimkatze in Frage, die gar nicht raus will?

        LG

        Hallo
        mit einer Hauptstraße direkt vor der Tür kannst du damit rechnen, dass deine Katze nicht älter als ein Jahr wird.

        Auch das sie den ganzen Tag draußen bleiben muss, auch im Winter, geht gar nicht. Sie wird jede Gelegenheit nutzen beim Öffnen der Haustür rein zu kommen. Eine miauende Katze im Hausflur gibt Ärger.

        Entweder zwei Wohnungskatzen oder man muss bei diesen Voraussetzungen aus Tierliebe eben verzichten.

        Sini

        Ne, das klappt wohl kaum. Warum macht Ihr keine Katzentreppe zu Eurem Balkon und dort am Fenster/Tür eine Katzenklappe?

            • Hallo,

              ich nochmal: das hat meine Nichte für ihre Katze am Balkon, die wohnt aber Parterre. Und selbst da haben die Nachbarn schon pikiert geguckt.

              Das 2. OG wären bei uns bestimmt gut und gerne 7 Meter Höhenunterschied gewesen. Und jetzt rechne mal wie weit das Brett entfernt sein müsste vom Haus (schräge Ebene), damit die Katze halbwegs gut hochlaufen kann. Von der Länge des Brettes mal ganz abgesehen.

              Der Vermieter hätte zumindest uns damals einen gepflegten Vogel gezeigt, wenn wir so eine Konstruktion am Haus angebracht hätte. Das mit der Katzenklappe von der Wohnung auf den Balkon leuchtet mir ein, aber vom 2. OG auf den Hof per Katzentreppe müsste sie bestimmt einen Bauantrag stellen, weil es vielleicht von Amts wegen als Anbau an das Wohnhaus gesehen wird (das war ein Witz).

              LG

              Nici

              • Wir haben ein eigenes Haus, insofern hat sich das natürlich einfacher gestaltet.

                Das Brett ist gar nicht vom Haus entfernt, Du hast da einen Denkfehler :-) Es führt an der Mauer befestigt im Zickzack nach oben, die Kurven springen die Miezen :-)

                vg corny

              Schau mal, hier sind einige Beispiele. So was meint Corny bestimmt:

              https://www.google.de/search?q=katzentreppe+am+haus&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=pnuEUsvsJonetAaLoIHQDA&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1024&bih=643

              Die Idee ist ja gut, nur wird das sicher nicht jeder Vermieter mitmachen #gruebel

              LG

      Hallo,

      na, sie lehnt einfach einen langen Baumstamm schräg ans Haus.#rofl

      Eine Einladung für alle Katzen und Einbrecher.

      Die Posterin hat bei Ihrer Idee mit der Katzentreppe sicher überlesen, dass es sich um die 2. Obergeschoss handelt.

      Nici

Hallo,

ja, das ist machbar. Ist bei uns ca. 5 Jahre so gelaufen, allerdings mit 3 Katzen. Wir wohnten damals im Mehrfamilienhaus im 2. OG, war abends immer eine ganz schöne Lauferei, wenn eine Mietze raus wollte. Aber mein Mann und ich habens sportlich gesehen, Treppenlaufen steigert die Fitness.
Aber ich muss zugeben, dass es rückblickend betrachtet, doch ein ganz schöner Aufwand war. Und in dem Maße mit drei Katzen konnten wir das auch nur machen, weil es die Nachbarn nicht gestört hat. Die eine oder andere Katze hat nämlich die Gelegenheit genutzt, wenn unsere Nachbarn rein und raus gegangen sind und sind oft in den Treppenflur geflitzt und haben sich vor unsere Wohnungstüre gesetzt. Und manchmal stundenlang gewartet. Meine Nachbarn (ganz nettes Rentnerpaar) haben sie dann bei Bedarf wieder rausgelassen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass mal was vollgepieselt war.

Meiner Meinung nach kann das gutgehen, muss aber nicht. Spätestens wenn einem Nachbarn einfällt, dass er die im Hausflur sitzende Katze nicht möchte oder noch schlimmer - die Katze vielleicht mal in die Schuhe des Nachbarn pieselt, weil sie im Hausflur auf euch wartet und nicht rauskommt - setzt ihr eure gut nachbarschaftlichen Beziehungen aufs Spiel.
Dass es auch richtige Katzenhasser gibt, weißt du sicherlich selbst. Was die mit einer Katze anstellen mögen, die vielleicht mal irgendwo hingemacht hat, möchte ich mir nicht vorstellen.

Bei uns in der Nähe ist auch eine Bundesstraße. Bisher ist hier noch keine Katze, die ich kenne, überfahren worden. Wenn die Hauptstraße natürlich direkt vor eurer Tür entlang führt, ist die Gefahr eines Unfalls natürlich viel größer.
Die Entscheidung, den Katzen den Freilauf zu gewähren, muss schlussendlich natürlich du treffen. Da können dir unsere Gedanken nur helfen.

LG

Nici

(14) 12.11.13 - 15:29

Hallo!

Damit würdet ihr euch und der Katze keinen Gefallen tun.
Was ich so sehe:
1. Die Nachbarn im Haus. Eventuelle Probleme wegen Maunzen usw.
2. Katze müßte dann auch im Winter draußen sein, das sind die Seltesten. Eine Freilaufende Katze müßtet ihr dann doch irgendwie einsperren. Dann wäre sie wieder den halben Tag alleine, find ich persönlich Mist. Da weiss man nie wie die Katze darauf reagieren wird. Notfalls pinkelt die euch in die Wohnung usw.
3. Die Hauptstrasse vor der Tür.

Es ist einfach nicht annährend Optimal, von daher würde ich davon Abstand nehmen.
Ich finde es gut das du dir darüber Gedanken machst. Auch wenn man gern ein Haustier hätte, sollte man sich genau überlegen ob man dem Tier gerecht werden kann.

LG Sonja

Hallo,

ich sehe das auch so, das kann nicht klappen.
Gerade jetzt im Winter kann man nicht verlangen, daß eine Katze den ganzen Tag über draußen sein muß. Wenn ich da an mein eigenes wärmebdürftiges Katerchen denke, finde ich das mindestens genauso schlimm, wie drinnen eingesperrt zu sein.

Ich denke auch, daß sie bei ungemütlichem Wetter bei der nächster Gelegenheit in den Hausflur schlüpfen und sich anderweitig ein warmes Plätzchen suchen wird. Damit würde sie sich dann entweder (von Euch ungewollte) Freunde oder eben Feinde machen.

Und Ärger wäre vorprogrammiert.

Die Idee eine Katzenleiter in den 2. Stock an einem Mehrfamilienhaus anzubringen wäre wohl auch schwer umsetzbar. Da hätten ja noch die anderen Bewohner ein Wörtchen mitzureden und ob da jeder mit einverstanden wäre, ist fraglich...

Und die Sache mit der Straße wäre mir auch viel zu gefährlich.

Vielleicht denkst Du nochmal über die Anschaffung von 2 Hauskatzen nach. Geh doch mal ins TH, vielleicht gibt es dort 2 Katzen, die Innenhaltung gewohnt sind, bzw. ein Handicap haben und deshalb sowieso nicht mehr raus können.

LGs

LGs

Meine Nachbarin bringt ihren Kater immer durchs Treppenhaus raus, und das klappt gar nicht. Morgens um 5 will er raus und weckt sie eher brutal auf, damit sie dann im Morgenmatel runter gehen muss. Abends kommt er meistens nicht pünktlich und sie sucht ihn dann und pfeifft nach ihm, teilweise kommt er auch, weigert sich dann aber rein zu gehen - ja sie steht dann wirklich alle halbe Stunde unten und pfeifft wieder. Echt, das ist nicht schön.

Wohnungskatzen müssen einem nicht unbedingt leid tun. Ich habe extra nach Katzen gesucht die nicht raus dürfen - Behinderungen, extreme Ängstlichkeit, oder Langhaar-Mixe, Katzen die mit Ansteckenden Krankheiten infiziert sind (Leukose etwa bricht bei gesunden und gut ernährten Tieren selten aus, aber natürlich sollten das keine Freigänger werden die das dann auch an halb verhungerte Straßenkatzen weiter übertragen). Ich hatte schon eine Blinde Katze, und mein Kater hat Epilepsie.

Also such doch einfach nach Katzen, die einfach nicht raus dürfen, am besten gleich zwei die sich gut miteinander vertragen. Da musst Du zwar ggf. ein wenig länger nach den richtigen Katzen suchen, aber die brauchen ja auch ein gutes Zuhause. Muss doch nicht sein, dass eine Katze nur weil sie den FeLV-Virus trägt aber nie krank wird, ihr ganzes Leben im Tierheim sitzt.

(17) 12.11.13 - 20:01

Hallo,

kauft euch doch direkt Zwei Katzen! Die Katze hat jemand zum spielen, die Wohnung kann man auch gut für Katzen einrichten mit Höhlen und hohen Verstecken ect.

Mit der Hauptstraße vor der Tür, würde ich sie nicht rauslassen! Unsere drei sind Wohnungskatzen und denen geht es gut. Die toben und kuscheln und jagen sich.

Einzelhaltung finde ich furchtbar. Aber zu Zweit, haben die auch viel Spaß ohne raus zu dürfen. Dürfen dann nur keine älteren sein die Freigang schon kennen.

lG germany

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