Hund bellt & Beschwerde deswegen

    • (1) 12.12.13 - 09:57

      Hallo!

      Ist jetzt vielleicht ein bisschen bloed formuliert, aber mir faellt keine passendere Ueberschrift ein.
      Mein Problem: ich nehme meinen Hund morgens immer mit in den Kindergarten, wenn ich die Kleine frueh bringe. Er wartet dann angebunden im Hof die maximal 5 Minuten, die ich brauche um ihr beim Ausziehen zu helfen und sie in den Gruppenraum zu bringen.
      Das Problem dabei: er bellt dann die ganze Zeit! Ich weiss, ich hab es selbst verbockt, musste ihn vom ersten Tag, an dem wir ihn hatten mitnehmen und konnte ihn so nicht langsam an die Situation gewoehnen :-(
      Heute kamen nun die ersten Beschwerden: der Kindergaertnerin geht es auf den Nerv, wenn drin die Kinder laut sind und draussen auch noch der Hund und eine Bekannte meinte, sie kaeme von der Nachtschicht und waere dann immer gerade eingeschlafen, er solle dann doch bitte leiser bellen...
      Zu Hause lassen ist fuer mich keine Alternative, er ist um die Zeit wirklich "reif" fuer einen Spaziergang, zu Hause wuerde er mir dann aus Frust wahrscheinlich alles auseinander nehmen.
      Ich habe auch schon versucht, ihm fuer die Zeit einen Knochen als Beschaeftigung zu geben... sowie ich aber durch die Tuer bin, laesst er ihn fallen, bellt und nimmt ihn erst wieder, wenn ich auch wieder da bin. Spielzeug brauche ich gar nicht versuchen, das reizt ihn schon zu Hause nicht.
      Habt ihr noch Tipps, wie ich ihn dazu bringen kann, wenigstens die paar Minuten ruhig zu sein?

      • Hat dein Hund eine Erziehung genossen? Kann er paar Komandos?
        Ist das dein erster HUnd?
        Warst du mit ihm in der Hundeschule?
        Was für eine Rasse oder ist das?

        Das sind viele Fragen aber in meinen Augen sehr wichtig.

        Ich würde an deiner Stelle dem HUnd langsam beibringen das er still sein soll wenn er auf dich warten soll. Schaffst du das nicht allein dann hole dir professionelle Hilfe.

        Ich habe meinem Hund von Anfang beigebracht das er nicht zu bellen hat. Er ist der ruhigste Hund überhaupt. Wenn ihn andere ankläffen dann guckt er nur blöd.

        Das einzige wo 1 - 2 Beller rauskommen, das ist wenn er bei uns zu Hause ein ungewöhnlliches Geräusch hört.

        • Er ist eigentlich auch kein Beller. Zu Hause 1-2 Wuffs, wenn jemand aufs Grundstueck kommt und selbst dann nicht immer. Einen Nachbarn mochte er anfangs nicht besonders und hat ihn immer angebellt. Das haben wir Dank seiner Mithilfe (Bestechung!) aber auch gut in den Griff gekriegt.

          Zu den anderen Punkten: bei der Erziehung bin ich noch dabei, er ist "erst" 9 Monate jung. Er kann Sitz, Platz, Bleib (aber hauptsaechlich zu Hause, draussen gibt es spannendere Sachen), laesst sich in den meisten Situationen abrufen.
          Bellen mussten wir ihm (ausser beim Nachbarn) auch erst beibringen, wir wollen ja, dass er Laut gibt, wenn jemand aufs Gelaende kommt.
          Es ist mein 2. Hund, den ersten hatte ich in solchen Situationen aber gar nicht dabei. Ich musste ihn (an meine Eltern) abgeben als wir umgezogen sind, die haben ihn dann zu einem regelrechten Klaeffer verzogen.
          In der Hundeschule waren wir nicht (ich finde hier keine, die mir zusagt), "nur" in einem Verein. Der dortige Trainer war mit ihm sehr zufrieden, meinte aber wir sollten noch ein paar Monate warten, das was wir mit ihm machen, wuerde fuer sein Alter ausreichen.
          Ach ja, es ist ein Mischling zwischen Boston Terrier und Shih Tzu.

          Das mit dem langsam beibringen ist mir schon klar, aber WIE??? Ich kann ja morgens auch nicht alle 10 Sekunden, wenn er mal still ist rausrennen und ihn belohnen #gruebel Dann braeuchte ich ja eine halbe Stunde um die Kleine abzugeben...

          • Zitat:
            Ich kann ja morgens auch nicht alle 10 Sekunden, wenn er mal still ist rausrennen und ihn belohnen #gruebel

            Ganz ehrlich, aber nur so wirds funktionieren! Der Hund muss lernen, dass in dieser Situation "brav dasitzen" und nicht bellen erwünscht ist, und das wird er nur dadurch lernen, dass Du ihn in der Zeit, in der er leise ist, belohnst!
            Würde das erstmal wo anders üben, wirklich sekundenweise, dann steigern und dann auf den Kiga übertragen.

            Bis es nicht funktioniert, würde ich ihn vorerst nicht mehr mit hinnehmen, wenn Du es nicht ständig überwachen kannst!

            • Erziehung ist kein Zuckerschlecken...es bedeutet Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit.

              Du muss ihn für gutes belohnen und für schlechte ignorieren und wenn du das 1000x am Tag machst bis er es kappiert hat...

                • Ging mir ähnlich. Anfangs saß unser Hund brav vor der Kita...
                  schon von da ab, belohnte ich dieses Wünschenswerte Verhalten mit Worten u. evtl. Leckerlis.

                  Im laufe der Zeit bellte er sobald ich ausser Sicht war. Er lies den Macker raushängen.
                  Ich war in der Hundeschule, sprach mit dem Trainer...
                  Er sagte mir das selbe mit alle 10 Sek. raus, positives Verhalten belohnen etc....
                  Nur das war schwierig. Sobald ich um die Ecke ging, gab er seinen ersten Laut.

                  Nervig.

                  Da unser Hund (Labrador-Schäferhund) plötzl. an dem Ort sich sicher fühlte, ihn kannte, meinte er er könne nun den Proll raushängen lassen...

                  Ich nehme ihn nicht mehr mit. Fand der Hundetrainer auch o.k.

                  Man kann auch manche Situtationen umgehen u. muss nicht alles auf biegen u. brechen antrainieren, weil der Hund das ja unbedingt können soll/muss.

                  Dann muss er eben paar Minuten warten bis ich wieder zu Hause bin u. gehe dann mit ihm laufen. Vorher darf er kurz im Garten Wissen gehen.

                  Es sei denn du hast die Zeit u. Geduld dies zu tun.
                  Hatte ich nicht.

                  Gruß
                  frotteemonster

      um dir einen gescheiten Tipp zu geben, weiss man zu wenig von deinem Hund. Kann er Kommandos wie "sitz" und legt er sich auf Hinweis hin? Alleine wirst du das wohl nicht schaffen, da brauchst du bestimmt Hilfe. Und sei es eine Freundin, die morgens mit geht, die dann für dich dein Kind in den KiGa hinein bringt und du deinem Hund langsam bei bringst, dass er ruhig warten kann, weil du wieder zurück kommst

      • Danke, das koennte passen! Das Kind meiner Nachbarin geht ja auch hier in den KiGa, sie gehen aber frueher als wir. Und: sie haben auch einen Hund, einen guten Freund von unserem. Der ist angeblich ruhig im Kindergarten (dafuer bellt er zu Hause wie verrueckt...). Vielleicht sollten wir wirklich wieder eine Zeit lang zusammen gehen.
        "Sitz" und "Platz" klappen bei ihm so gut wie immer, "Bleib" leider bisher nur zu Hause. Aber wir ueben es immer wieder...

        • ob das nun so sinnvoll ist, wenn ein anderer Hund dabei ist, keine Ahnung. Ich dachte eher daran, dass du ihn draussen anleinst, ihm sagst, dass er warten soll, zuerst dabei bleibst und dann immer ein Stück weiter weg gehst, na halt so lange, bis er kapiert hat, dass du 5 Minuten weg bist und er ruhig auf dich warten soll, ohne Rabatz zu machen

          • Das mit dem Hund und noch ein paar andere Sachen an meiner Nachbarin waren der Grund warum ich das bisher eigentlich auch nicht wollte... die beiden Wuffs spielen die ganze Zeit miteinander (auch auf der Strasse - haben wir schon getetstet), da hab ich ja keine ruhige Minute.
            Seit ein paar Tagen ist aber mein Grosser so nett, mich beim Abholen zu begleiten. Vielleicht kann der mir ja helfen? Im Moment bleibt er immer mit dem Hund draussen und uebt in der Zeit Sitz, Platz und "Kunststuecke". In der Zeit ist der Hund auch ruhig, er ist ja nicht allein. Ob es reicht, wenn er einmal am Tag mitkommt? Und dann auch langsam vom Hund weg geht, jeden Tag ein bisschen mehr? Dem Wuff scheint es ja relativ egal zu sein, Hauptsache, irgendjemand ist da... selbst wenn andere Eltern kommen, ist er ruhig...

            • ich denke auch, er hat das Problem des Alleinseins. Wie alt ist dein Großer, weiss er, wenn du es ihm erklärst, worauf es ankommt? Versuchen kannst du es, warum denn nicht ;-) Irgendwann wird der Hund ruhig da sitzen und warten, weil er weiss, du kommst ja wieder

              • Er ist 9, denke schon, dass er es versteht, wenn ich es ihm vernuenftig erklaere. Vielleicht krieg ich auch die Kleine noch so weit, dass sie sich morgens ein bisschen mehr beeilt, dann koennen wir auch frueh zusammen gehen und entsprechend 2 Mal am Tag ueben. Dann sollte er es ja auch schneller lernen ;-)

                • :-)Gutes Gelingen!

                  Hallo!
                  Du kannst das Anbinden und weggehen doch überall üben. Wenn du spazieren gehst , bind ihn an einen Baum,ein Geländer... Geh kurz weg, komm wieder mach ihn los geh weiter.. Ohne großes Gedöns, warten ist nicht schlimm,das muß er lernen. Ansonsten ist die Idee mit deinem Großen nicht schlecht aber grundsätzlich würd ich das so oft wie möglich in verschiedenen Situationen üben nicht nur vor dem Kindergarten.

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