Pflegeleichte Haustiere?!

    • (1) 21.01.14 - 12:40

      Ein Bekannter fragte uns vor kurzem nach pflegeleichten Haustieren für seine Tochter..

      Nun bin ich auch auf einen interessanten Blogeintrag zu diesem Thema gestoßen,

      http://www.freizeit-hobbys.de/pflegeleichte-haustiere-welches-haustier-ist-das-richtige-fur-mich/

      findet ihr die Frage nach einem pflegeleichten Tier nicht auch ein Unding? Scheint ja die Frage vieler Menschen zu sein. Warum ein Haustier holen wenn man sich nicht um das tier kümmern kann?!? Verkommt das Tier so nicht zu einem Entertainement Objekt?

        • >>Pflegeleichte Haustiere sind nicht gleichzusetzen mit nicht kümmern wollen !<<
          irgendwie doch. Wenn das Haustier "fürs Kind" ist und das Kind sich nicht mehr kümmert, müssen die Eltern einspringen. Dann kanns durch aus sein, dass es deshalb pflegeleicht sein soll, weil sich die Eltern ja eigentlich nicht kümmern wollten.

          >>Gerade bei Kindern sollte man alters und fähigkeitsentsprechend die Haustiere auswählen !<<
          womit man vernünftiger weise bei einem Stofftier landet, das einem Kind gerecht wird. Als Spielzeug

      Ich habe super pflegeleichte Haustiere...
      Achatina fulica.
      Africanische riesen Schnecken.
      Natürlich brauchen auch sie jeden Tag frisches Futter aber sonst keine bestimmte Pflege. Weder extra viel Wärme oder sonstiges.

      Das sind einfach sehr pflegeleichte Haustiere.

    • (7) 21.01.14 - 14:58

      Versteh nicht ganz wieso sich immer alle so aufregen.

      Natürlich gibt es pflegeleichtere haustiere als andere. Manche sind zeitintensiv und manche weniger.

      Wenn ein Vater danach fragt dann heisst da für mich nicht das er ein tier will um was sich nicht gekümmert werden soll sondern er informiert sich. Wesentlich besser als wahllos ein tier anzuschaffen, es gibt genug Menschen die sich hunde anschaffen obwohl sie durch Arbeit überhaupt keine Zeit haben. Das finde ich schlimmer.

    Also, wir haben Meerschweinchen und Kaninchen. Die sind definitiv NICHT pflegeleicht.
    Dann haben wir seit 3 Wochen ein Pony an der Backe...das ist irgendwie pflegeleichter. Steht in einem Vollpenionstall und wir brauchen es nur von der Koppel holen, putzen und dann geht es los auf den Platz oder in die Natur. Oder auch mal einfach nur putzen, durchkuscheln und kraulen und dann spazierengehen....

    Richtig anspruchsvoll fand ich ein Aquarium damals, total toll, aber man muss eben so viel wissen.....wie bei jedem Tier.

    Ich finde die Frage nach einem pflegeleichten Tier sehr gut.....das pflegeleichteste Tier hier ist die Katze. Die schläft auf dem Sofa oder spielt draussen in der Siedlung.

    Mona

    Ich frage mich ernsthaft, wieso du dich über den Ausdruck "pflegeleicht" so echauffierst. Pflegeleicht bedeutet doch (zumindest für mich), dass das Halten des Tieres relativ einfach und mit wenig Zeitaufwand hinsichtlich des Säuberns des Käfigs / Stalls o. ä. ist.

    Meine kleinen Ratten waren definitiv pflegeleicht. Der Käfig (wenn auch sehr groß) war innerhalb von einer Stunde komplett gesäubert. Trotzdem haben wir unsere Ratten jeden Abend mehrere Stunden lang bespaßt.

    Wellensichtiche hingegen sind für mich definitiv nicht pflegeleicht. Schon allein das Wegmachen der Köttel aus jeder denkbaren Ecke und Ritze, den Oberseiten der Schränke etc. hat mich verrückt gemacht. Unsere Ratten waren so nett, dass sie eine Toilettenecke im Käfig hatten ;-).

    Ganz und gar "unpflegeleicht" sind größere Tiere wie Katzen und Hunde. Das liegt aber schon daran, dass die Einzelhaltung sehr viel mehr Aufmerksamkeit und Hingabe vom Herrchen erfordert. Auch das Säubern der Katzentoilette bzw. der Spaziergang für den Hund nehmen viel Zeit in Anspruch. Außerdem sollte ab und zu Fellpflege stattfinden.

    Summa summarum: Wenn mich jemand nach pflegeleichten und supertollen Haustieren fragt, werde ich ihm Farbratten wärmstens empfehlen. Dank meiner krassen Allergie gegen Ratten (-haare, -urin) darf ich sie ja nicht mehr halten. #heul

    Ich finde es ja interessant, dass der Blog seit unserer letzten Diskussion darüber in der wir ihn scharf kritisiert haben geändert wurde. Scheint wohl jemand mitzulesen.

    Fragt sich nur: warum schreibt man über ein Thema in seinem Blog, wenn man so gar keine Ahnung hat, offenbar auch nicht gründlich im Vorfeld recherchiert hat?

    Kinder und Tiere bleibt doch immer bei einem Punkt stecken: die Interessen von Kindern können sich verändern. Nur wenige Kinder finden an einem Hobby so viel Spaß, dass sie wirklich Jahrelang dabei bleiben.

    Und so wollen sie eben auch die Haustierhaltung oft erst mal ausprobieren - ebenso wie Fußball, Tennis, Gitarre, Karate, Klavier und Einradfahren. Nur sind Haustiere eben was anderes als ein Verein oder Kurs, wo man sein Kind nach einigen Wochen in denen es zunehmen das Interesse verloren hat, wieder abmelden kann.

    Daher sollte man als Familie nur dann Haustiere anschaffen, wenn vor allem auch die Eltern selber Haustiere halten wollen. Die Eltern müssen sich drum kümmern, zumindest überwachsen, dass Reinigung, Futter und Wasser regelmäßig klappen. Die Eltern sollten auch die Tiere beobachten und einen wöchentlichen Gesundheitscheck vornehmen, Kinder können noch nicht einschätzen, ob vielleicht eine Krankheit vorliegt und wie dringend ein Tierarztbesuch ansteht.

    Daher sollten die Tiere auch nicht in den Kinderzimmern leben, sondern in den gemeinsamen Räumlichkeiten. Auch nächtliche Geräusche, Staub und Allergene sollten die Kinder nicht die ganze Nacht lang belasten.

    Die Tiere bleiben immer die gleichen, egal ob nun für Kinder oder Erwachsene angeschafft:

    Echte Streicheltiere sind meist nur Hunde und Katzen. Kleintiere sind oft scheu und haben andere Aktivitätszeiten als Menschen, lassen sich nicht gerne anfassen. Noch dazu brauchen sie erheblich mehr Platz als die Käfige im Zoohandel implizieren. Vögel machen einiges an Dreck, insbesondere im Freiflug. Fische und Reptilien erfordern schon im Vorfeld einiges an Wissen, insbesondere was die notwendige Technik angeht. Über wirklich jede Tierart sollte man sich umfassend und aus verschiedenen Quellen informieren, und bevor man sie wirklich holt ist es sehr sinnvoll, sich in einem spezialisierten Forum anzumelden und nochmal im Detail bei Leuten nachzufragen, die selbst jahrelange Erfahrungen mit genau dieser Tierart haben - da bekommt man oft Tipps, die wesentlich maßgeschneiderter sind als das, was in einem dünnen Büchlein drin steht.

    (15) 22.01.14 - 18:19

    Ich empfehle ein Stofftier. Absolut pflegeleicht.

    Gruß

    Manavgat

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