BKH - Wohnungshaltung eine Katze alleine?

    • (1) 17.03.14 - 12:39

      Hallo,

      unsere geliebte Katze ist im Dez. weggelaufen, wir trauen uns nun keinen Freigänger mehr zu.

      Deswegen eine Wohnungskatze, die BKH gefällt mir von der Beschreibung des Charakters und der Optik am Besten.

      Wir würden aber nur eine wollen, geht das?

      LG

      • (2) 17.03.14 - 12:51

        Kein seriöser Züchter wird Dir eine Katze alleine in Wohnungshaltung geben, denn das ist Tierquälerei. Die arme Katze! Keine Gefährten, keinen zum Spielen und kommunizieren...im schlimmsten Fall wird die Katze noch verhaltensauffällig.

        Wo Platz für eine Katze ist, ist auch Platz für zwei, ansonsten solltet ihr Euch dagegen entscheiden. Kein Tier soll leiden.

        Und bitte NICHT beim Schwarzzüchterkaufen!

        Kosten einer BKH ca. 650 Euro als Kitten, ältere Tiere entsprechend weniger.

        • (3) 17.03.14 - 13:07

          Was sind Schwarzzüchter? Woran erkenne ich dass sie seriös sind?

          Aber reichen die Menschen nicht für die Gesellschaft?

          Das gewünschte Kitten würde 400€ kosten

          • (4) 17.03.14 - 13:22

            Bei einem seriösen Züchter bekommt das Tier Papiere, ist mehrmfach entwurmt und geimpft und wir nicht vor der 14. Woche abgegeben. Es ist gut sozialisiert.
            Bei Übergabe bekommst Du ein Gesundheitszeugnis. Das Kitten bekommt vorzugsweise nur Nassfutter und kein Trockenfutter etc
            Du kannst den Züchter vorher besuchen, kannst die Elterntiere sehen, der Züchter wird Dir freiwillig darüber Info geben, auf was die Elterntiere getestet sind etc.

            Wo hast Du das Kitten entdeckt? Wie alt ist es? Wieviel Wurfgeschwister gibt es? Bekommst Du Papiere? Übrigens argumentieren viele, Papiere würden viel kosten...Käse! Je nach Verein 15-20 Euro!

            Nein die Menschen reichen als Gesellschaft nicht. Stell Dir vor Du würdest alleine in eine Wolfsrudel gesteckt...klar haste viel Gesellschaft...aber bist trotzdem allein.

      Hallo,

      NEIN! Wenn ihr ein Kätzchen wollt oder ein junges Tier.

      Eingeschränkt ja, wenn ihr eine ältere Katze aus dem Tierheim nehmt, die das Alleinsein in der Wohnung gewohnt ist und keine weiteren Tieren in ihrer Nähe akzeptiert. Dann aber nur, wenn du genügend Familienanschluss und Beschäftigungsmöglichkeiten sicherstellen kannst.

      Was spricht gegen ein Pärchen?

      LG

      • Ich weiß nicht, der Preis #schein, der Aufwand, dann toben sie vielleicht extrem, bei uns wäre die Katze kaum allein zu Hause.

        LG

        • Hallo,

          sei mir nicht böse, aber der Katze ist es ziemlich schnuppe, ob Du zu Hause bist, oder nicht (überspitzt ausgedrückt). Du kannst Dich nämlich nicht mit Deiner Katze unterhalten, das kann nur eine andere Katze. Du kannst Dich nicht so mit ihr beschäftigen, wie es eine andere Katze kann.

          Es ist nicht böse gemeint, aber eine Katze alleine zu halten, ist in meinen Augen Tierquälerei. Hier gibt es sicherlich Ausnahmen (alte Katze, nicht sozialisiert etc.). Aber ich denke, Du möchtest ein junges Tier haben, von daher bitte nimm zwei Katzen. Zwei Katzen spielen miteinander, eine Katze alleine spielt aus Langeweile mit Deinem Sofa ;-)

          Wenn der Preis eine Rolle spielt... warum muss es dann eine Zuchtkatze sein? Das Tierheim ist voll mit wunderhübschen Katzen, die auch dringend ein Zuhause suchen.

          #winke

        (13) 17.03.14 - 17:03

        Hallo,

        mein Partner wollte damals auch nur 1 Katze und auch mich hat der Preis für zwei abgeschreckt.
        Ich habe dann aber länger gesucht und über die Kleinanzeigen zwei einjährige British Langhaar gefunden (wegen Allergie abzugeben). Die haben zusammen nicht mal so viel wie eine einzelnes BKH-Kitten gekostet.
        Und die zwei sind ein Glückstreffer, so lieb, lustig und so interessante Charakter.
        Mehr Aufwand hast du auf jeden Fall nicht, weil sie sich ja miteinander beschäftigen. Etwas höhere Kosten sind natürlich beim Streu und Futter da.
        Aber die zwei miteinander spielen zu sehen, ist unbezahlbar... ;-)

        LG

        (14) 17.03.14 - 20:40

        ehmmm... was meinst Du, wie eine Katze toben kann, die sich allein fühlt... Im Zweifelsfall fängt sie an, die Einrichtung zu zerlegen, Regale auszuräumen usw....

        Auch steigt das Risiko, dass sich das Tier aggressiv gegenüber den Menschen verhält.

        Wenn Du ein ruhiges Tier willst, rette einen Senior aus dem Heim, am Besten wirklich einen Einzelgänger.

        Welpen müssen toben dürfen, alles andere ist unrealistisch.

Huhu,

wir haben 3 BKH Katzen und sind vollends begeistert von diesen tollen Tierchen :-)

Alleine würde ich niemals eine Katze halten. Dir wird auch kein Züchter, der Verantwortung für die Tiere hat, eine Einzelkatze übergeben, wenn du nicht nachweisen kannst, dass du schon eine Katze zu Hause hast.

Der Preis hat uns natürlich auch zuerst abgeschreckt, aber wir möchten einfach keine Schwarzzüchter unterstützen. Unsere Katzen haben einen Stammbaum und waren mehrfach entwurmt und zum Zeitpunkt der Abgabe einmal 12 Wochen und einmal 16 Wochen alt.

Tut mir Leid wegen deiner Katze ... :-(

LG

  • Es handelt sich in dem Fall um einen Schwarzzüchter...Miezen sollen bereits mit 9 Wochen abgegeben werden, vom Impfung steht nichts und wenn man sieht wie oft die Anzeigen schalten...Papiere gibt es auch nicht etc.

    • Ja, dann Finger weg.

      Es gibt aber durchaus auch seriöse Züchter, die ihre Kitten NICHT für 650 € verkaufen, sondern für 500,00 €.

      Unser Kater hat als Liebhabertier (dazu wurde dann im Stammbaum vermerkt, dass wir keinesfalls züchten dürfen) 400,00 € gekostet, unsere Kleine 550,00 €.

      Man muss sich sehr gut im Vorfeld informieren.

      Meist haben Züchter auch Internetpräsenzen, auf denen bereits steht, welchem Züchterverein sie angehören.

      Man sieht schnell, sofern es denn erstmal zur Kitten-Besichtigung kommt, ob es den Kätzchen dort gut geht oder ob nur schnelles Geld gemacht werden will.

      Bei unserem letzten Neuzugang (jetzt 9 Monate alt) standen im kompletten Haus über 10 Kratzbäume von PETFUN. Die Vorratskammer war voll mit Kittenfutter von hochwertigen Futterherstellern, die Tiere waren gepflegt und zutraulich.

      Wäre es anders gewesen, hätten wir direkt wieder den Heimweg angetreten.

      Wir hätten uns auch keine BKH - Kitten gekauft, wenn mein Freund keine Allergie gegen EKH hätte, sondern Seelchen aus dem Tierheim gerettet.

      Die Leidenschaft für die Tiere kam erst nach einer Recherche im Internet.

      LG

      • Ich finde es manchmal so trauri....für ein neues Auto wird geguckt und recherchiert und dies und jenes.

        Ein Lebewesen, was im günstigsten Fall 20 Jahre bei Dir lebt, sollte möglichst billig sein...meist merken die Leute erst hinter her, was es bringt...nämlich horrende Tierartzkosten und dann ist das Geschrei groß.

        Ich hab für meine Beiden Ragdoll und Highlander (British Langhaar) je 650 Euro bezahlt, entwurmt, geimpft, gechipt und frühkastriert. Sie sind jetzt 7 Jahre alt und waren nicht einmal krank. Ergo aktueller Anschaffungspreis der Beiden umgrechnet: 185 Euro/Jahr

        • Gut, meine waren schon deutlich mehr krank. Kater Struvit & Oxalat-Steine inkl. 3 Tage Klinikumaufenthalt und die Kleine ständig Augen entzündet. Steckt man nicht drin.

          In den letzten zwei Jahren kam da schon ein 2 wöchiger Malediven-Urlaub zusammen #schein

Hallo,

wir hatten als ich Kind war zwei Katzen - nacheinander. Beide waren Freigänger und hatten ihre "Katzenfreunde" draußen. Hab mir darüber nie wirklich Gedanken gemacht. Ich wusste es nicht besser.

Vor zwei Jahren haben wir nun unsere Katzen bekommen und im Vorfeld haben wir uns doch genauer informiert weil für uns Freigang nicht in Frage kam (beide Katzen wurden als ich Kind war hier an der nahen Umgehungsstraße überfahren). Überall, wirklich überall, wird empfohlen mindestens zwei Katzen zu holen. Und mittlerweile weiß ich auch warum...

Unsere Katzen (Geschwisterpärchen aus einem 2er Wurf) putzen sich gegenseitig, spielen Katzenspiele, jagen sich, kommunizieren miteinander, fressen zusammen, schlafen eng gekuschelt und umarmen sich dabei #verliebt

Es ist kein Vergleich zu den Katzen von damals. Die waren wirklich völlig anders und diese Art von Sozialverhalten kenne ich von diesen Katzen nicht.

Übrigens haben zwei Katzen zusammen einen großen Vorteil: Sie sind nie allein und es ist ihnen nicht langweilig. Darum kommen sie auf weniger blöde Ideen als eine alleine - gerade im jungen Alter. Unsere Katzen haben wirklich noch nie etwas absichtlich beschädigt. Die Katzen früher haben bewusst Dinge heruntergeschmissen, kaputt gebissen, zerkratzt etc. Ihnen war einfach langweilig. Das passiert jetzt nicht weil beide einander zum Spielen haben.

Ein Mensch kann niemals eine andere Katze ersetzen. Egal wie sehr er sich anstrengt. Das werdet auch ihr nicht schaffen.

Heute habe ich wirklich ein schlechtes Gewissen unseren früheren Katzen gegenüber denn artgerecht ist eine Einzelhaltung definitiv nicht.

Mehr Platz braucht ihr auch nicht für zwei. Ob der Kratzbaum von einer oder zwei Katzen genutzt wird ist doch egal und der eine Futternapf mehr macht den Gaul auch nicht fett. Ok, wir haben ein zweites Katzenklo - aber daran sollte es bei euch doch auch nicht scheitern, oder?

Wenn es am finanziellen scheitert: Ich finde zwei Katzen - entweder Rasse aus dem Tierheim oder auch ganz stinknormale 08/15-Katzen (die ich sowieso am Besten finde ;-)) - ist definitv besser als eine einsame Rassekatze vom Züchter.

In eurem eigenen Interesse sollten die Katzen mindestens 12, eher 14 Wochen alt sein bis sie zu euch kommen. Die Katzen sind dann besser sozialisiert, fressen besser, die Stubenreinheit ist zuverlässiger und sie stellen auch weniger an.

Wir haben unsere schon mit 10 Wochen bekommen (dafür gab es aber gute Gründe, sie hätten sonst noch für zwei Wochen einen weiten Umzug mitmachen müssen und das wollten wir ihnen nicht zumuten) und eine hat wirklich Schwierigkeiten gehabt bis sie vernünftig gefressen hat. In Notsituationen ja aber wenn es anders geht lasst ihnen die Zeit bei der Mutter.

Liebe Grüße
Ina #winke

(21) 17.03.14 - 17:24

Nein, auf keinen Fall!

Das Kitten das ihr angeschaut habt kommt sowieso nicht in Frage, weil es zu jung abgegeben werden soll. 12 besser 14 Wochen brauchen Katzen bei Mama und Geschwistern, um eine ausreichende Erziehung zu bekommen. Es geht doch nicht nur drum, dass sie ohne Mama überlebensfähig sind, sie sollen ja auch normales Katzenverhalten beherrschen. Je jünger sie von der Mutter weg kommen desto mehr Probleme:

- Probleme mit der Stubenreinheit
- übertriebenes Treteln, Sabbern oder Nuckeln beim Streicheln
- Probleme beim Anfassen, etwa wenn man mal in die Ohren schauen muss
- noch nicht Futterfest
- Schwierigkeiten mit Artgenossen, Hunden, fremden Menschen

Also die paar Wochen müssen wirklich sein, kein guter Züchter gibt sie zu jung ab. Ich würde da ganz egoistisch nicht mal dann zu junge Kitten nehmen, wenn die Mutter gestorben ist, wenn man schon den teuren Züchter zahlt, dann soll der auch ordentlich arbeiten!

Eine Katze alleine ist immer einsam, auch zwischen Menschen. Schließlich findet keine echte Kommunikation statt, Du verstehst nicht was die Katze von Dir will, sie versteht nicht, was Du von ihr willst, und warum die komischen Menschen die ganze Nacht schlafen, wo das doch die natürliche Aktivitätphase der Katzen ist, wird die Katze auch nicht nachvollziehen können.

Zu zweit haben die Katzen sich gegenseitig, und können wirklich kommunizieren. Sie spielen, schlafen und kuscheln zusammen, fressen beide von einem Teller ohne Streit. Auf ihre Art sind Katzen wesentlich sozialer als Hunde.

(22) 18.03.14 - 04:15

Hallo.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen: Bitte, bitte tu das keiner Katze an! Vor 3 Jahren haben wir uns eine Maine-Coon-Mix Dame geholt als Kitten. Alleine, Wohnungshaltung. Die Argumente waren damals ähnlich: Geld, Angst dass zwei zuviel kaputt machen etc.

Ich komme vom Bauernhof, wir hatten immer mehrere Freigänger-hab mir nie Gedanken darüber gemacht.

Das Ende vom Lied? Wir hatten eine wunderschöne Katze die uns die Bude auseinander genommen hat. Wenn ich daran denke mache ich mir extreme Vorwürfe aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen. Sie war total einsam und traurig.

10Monate später haben wir eine Norweger-Hauskatzen Mischung dazu geholt. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht!!! Plötzlich wurden Tapeten in Ruhe gelassen, die beiden haben miteinander gespielt. JETZT nach zwei Jahren können wir sagen dass die Große weitestgehend das richtige Sozialverhalten, auch gegenüber uns Menschen zeigt. Es hat zwei Jahre gedauert bis sie sich normale Katzenverhaltensweisen von der Kleinen angeeignet hat....

Also bitte bitte bitte tu das keiner Katze an!!!!!

LG

(23) 19.03.14 - 07:35

ich habe eine BKH-Dame die als Einzelkatze viel besser dran wäre.....
Hab sie mit 4 Jahren bekommen - jetzt ist sie knapp 8......sie war scheu und ängstlich....hat sich aber gegeben.
Hab dann unseren Bengalen-Mix dazu geholt....der wird jetzt 3.
Das war für die BKH schon arg schlimm.......
Mit unserem Goldie vertrug sie sich immer super.....aber mein Terrier-Mix-Mädel die im Sommer zu uns kam war für die BKH gar nicht gut.
Hundi will immer spielen und läuft auch hinter den Katzen her - darunter leidet die BKH.
Mittlerweile ist es so arg das sie nicht mehr zum Klo gehen mag und gelegentlich in die Höhle vom Kratzbaum macht.

Sie wäre definitiv die ideale Einzelkatze!
Aber das weiss man vorher natürlich nicht.
Schau Dich in Tierheimen oder so um, dort findest Du Katzen die besser als Einzelkatze leben

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