Welche Hunderasse würdet ihr empfehlen?

    • (1) 26.05.14 - 00:54

      Hallo ihr Lieben,

      wir sind eine 4+2 köpfige Familie, dazu zählen unsere beiden Kinder ( 4,5 und 1,5) unsere beiden Kater( 1 und 1,5) uns Papa und Mama :-)
      Wir wohnen in einem ruhig gelegenem Reihenendhaus mit einem 550 m² großen Garten. Wir leben seit ca. 12 Jahren mit Katzen... und überlegen nun uns auch einen Hund anzuschaffen. Dabei wollen wir uns aber Zeit lassen... unserer neues Familienmitglied soll frühestens im nächsten Jahr zu uns kommen... nun stellen sich uns viele Fragen und ich dachte, dass hier sicherlich viele Hundeerfahrene liebe Menschen sind, die uns ihre Erfahrung mitteilen und vielleicht auch einen Rat haben... :-)

      - Welpe oder erwachsener Hund?
      - Welche Rasse?

      - Welcher Zeitpunkt? (ich bin Lehrerin- das heißt Osterferien, Sommerferien, Herbst???)
      - Wie lange sollte sich ein Hund Zuhause einleben bevor man mit ihm in den Urlaub fährt?

      Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!!!
      und LG #blume

      • (2) 26.05.14 - 07:20

        Zeitpunkt: Definitv immer den längeren Zeitraum wählen.

        Rasse: das kann dir eingentlich niemand sagen, kommz ja drauf an ob du gewisse Anforderungen stellst was Charakter und Aussehen angeht

        Ich bin eher aber ein Vertreter von HOLT EUCH EINEN AUS DEM TIERSCHUTZ, wenn es wirklich ein Welpe sein soll dann gibt auch dort
        Wenn ihr in den Urlaub fahrt und den Hund mit nehmt braucht ihr gar nicht warten. Wir haben unsere Griechin 8 Wochen später mit an die Nordsee geschleppt während die anderen Beiden zuhause bleiben mussten und von meiner Schwester eingehütet wurden

      (4) 26.05.14 - 08:00

      Zur Rasse: Warum wollt ihr denn einen Hund? Was würde euch Spaß machen? Ein Hund kann sich nicht wie die Katzen selber beschäftigen sondern muss beschäftigt werden. Schaut doch mal was an Hundesport euch gefallen würde. Zum Zeitpunkt: Auch hier, Hunde laufennicht einfach mit sondern müssen beschäftigt werden. Heißt beim Gassi gehen müssen die Kinder sich selbst beschäftigen während du den Hund mit Kopfarbeit auslastest. In der Hundeschule muss jemand auf die Kinder aufpassen oder sie müssen sich eine Stunde alleine beschäftigen. Ein junger Hund muss noch viel erzogen werden. Du musst dich beim Gassi gehen voll auf den Hund konzentrieren. Die Kinder sollten da also so alt sein dass sie nicht weglaufen und du nicht ständig hin schauen musst oder zu Hause bleiben können.

    (6) 26.05.14 - 08:23

    Also ich denke eure Familie hätte keine Probleme mit einem hund und würde nur profitieren :-D

    Wir haben drei Kinder 7,3 und 9 Monate

    Seit 5 Wochen wohnt ein collie welpe bei uns #verliebt
    Diese Rasse kann ich nur empfehlen, sehr sozial,sehr gelehrig, unsere cara hat keine schlechten Eigenschaften und ist super auch für Anfänger geeignet.

    Seit ein paar Tagen ist sie auch schon komplett stubenrein :-)

    Wenn euch ein großer collie zu groß ist,es gibt das ganze auch eine nr kleiner, nennt sich sheltie

    Wir sind im übrigen so begeistert....in drei Wochen bekommen wir eine zweite collie-Maus #herzlich

    Sucht euch einen guten Züchter und besucht "eure" Rasse oder besucht öfter mal den Tierschutz in eurer Umgebung...

Hallo,

ich würde auch einen Tierheimhund empfehlen, vielleicht einen jungen erwachsenen. Anschaffen würde ich den Hund vor den Sommerferien, dann hat die ganze Familie Zeit, sich aneinander zu gewöhnen.

Ich habe nach der PLZ in deiner VK mal einen Blick in die umliegenden Tierheime geworfen und da ist mir gleich ein toller Kandidat ins Auge gesprungen:

http://www.tierheim-badsalzuflen.de/Hund_Jonny.htm

#winke

Hallo,

der ist ja nett :-)

Den würde ich auch gleich adoptieren.

GLG

Ui der ist ja süß! Ich komme auch aus der Nähe, aber habe gerade selbst einen älteren Hund adoptiert der nicht jeden Hund mag und vor allem sein Bällchen nicht teilt#rofl

Hier in Vlotho ist noch der Eichenhof da suchen die auch immer Herrchen. Franziskushof hier in kalletal ist nicht empfehlenswert....

Hab gerade noch mal nach jonny geschaut... Er ist jetzt schon vermittelt:-)

(17) 26.05.14 - 10:17

Hallo,

wir sind zu unserem Hund wie die Jungfrau zum Kind gekommen.

Ein Labrador, der inzwischen schon 14 Jahre alt ist.

In den Urlaub haben wir ihn bisher immer mitgenommen. Ausnahme: Wenn wir nur mal für 1 Woche nach Spanien fliegen, das wäre für ihn zu stressig.

Eingelebt hat er sich bei uns schnell, kein Wunder, vorher hatte er kein so angenehmes Leben.

Wobei wir keine Hundeerfahrung hatten, nur Katzenerfahrung.

GLG

(18) 26.05.14 - 10:18

Hallo!

Zur Eingewöhnung braucht ihr mindestens die Sommerferien, und dann auch lieber einen wenigstens halbwüchsigen Hund ab 5 Monate. Bei einem kleinen Welpen sind 6 Wochen Ferien einfach sehr knapp, um Stubenreinheit und mehrere Stunden alleine bleiben zu trainieren, das setzt euch zu sehr unter Druck.

Wegen der Rasse: was wollt ihr machen? Nur Gassi gehen oder auch öfter Fahrrad fahren? Ein etwas größerer Hund kann beim Fahrrad besser mithalten. Habt ihr Ambitionen in Sachen Hundesport, oder einfach nur ein halbwegs gehorsamer Hund zum Liebhaben? Habt ihr viele Treppen im Haus ist ein gar zu schwerer Hund ungünstig, wenn der alt wird muss man ihn nämlich dann die Treppen rauf und runter tragen. Da ist was "handliches" mit 10 Kilo einfach besser zu bewältigen.

Ich würde Dir einen Hund von einem Tierschutzverein mit Pflegestellen empfehlen, da gibt es auch viele die schon Katzen und Kinder kennen und die wissen auch schon in etwa, wie man sich in einer wohnung benimmt. Etwa das man draußen Bäum anpieseln darf, den Gummibaum im Wohnzimmer aber nicht.

Mit so kleinen Kindern ist ein Hund anstrengend, weil Du die Kinder ja zum Gassi gehen immer mitschleppen musst. Bei schönem Wetter geht es ja, aber bei schlechtem Wetter drei mal am Tag mndestens 30 Minuten das nervt die Kinder bald. Noch dazu musst Du einen guten Mittelweg finden, die Kinder dürfen nicht gar zu sehr trödeln damit der Hund sich auch bewegen kann, Hund auf Spielplatz ist oft verboten, und das sind eben eher langweilige Sachen für Kinder. Daher ist es oft entspannender die Kinder daheim zu lassen, dann kannst Du Dich auch besser auf den Hund konzentrieren und Erziehungsarbeit nebenher machen.

Ist auch Dein Mann eingebunden und kann Dich mal vertreten, wenn Du krank bist oder Dir den Fuß verstauchst?

Hallo!

Bei uns ist es fast wie bei euch, wir sind allerdings nur zu dritt (Tochter ist fast 7).
Nächstes jahr im Sommerurlaub wollen wir uns auch einen Hund holen. Das wollen/planen wir seit Jahren aber irgendwie passte nie der Zeitpunkt bisher oder ich bekam kalte Füße - ist ja doch eine Menge Verantwortung neben Kind, Haushalt und Halbtagsjob, das sollte man nicht unterschätzen (wir hatten bis vor 7 Jahren eine DSH-Mix aus dem Tierheim, ich weiß also was da auf einen zukommt).

Was wir aber im letzten Jahr entschieden haben ist, dass wir keinen Welpen wollen.
Wir möchten einen Hund aus dem Tierheim, zwischen 1 und 5 Jahre alt. Die "Rasse" ist wurscht, nur die Größe spielt eine Rolle, er sollte mittelgroß sein.

Ich denke, jede Hütehund-Rasse (da fällt der Sheltie drunter!), solltet ihr vermeiden. Diese Rassen brauchen so enorm viel Auslastung - wir wollten damals einen Australian Shepherd, damit fing eigentlich alles an. Ist für mich auch immer noch der Traumhund, aber ich kann ihm nicht bieten was er braucht.

Wieder zu euch: geht in ein Tierheim, erkundigt euch nach Hunden, die zu euch und euren Umständen passen und dann werdet ihr sicher fündig.

Alles Gute!
sonntagskind

  • Ein collie ist im übrigen auch ein hütehund,so wie der beardetcollie, gorgie....alles quatsch mit soße, egal welche Rasse, man sollte nie alle in eine Schublade stecken, sondern vorher kennen lernen und auch die Eltern des welpen.

    • Die Züchterin der Australian Shepherds, bei der wir waren, meinte nur "was er nicht kennt vermisst er auch nicht" - das ist der größte Quatsch den ich jemals gehört habe, denn es steckt nun mal in der Rasse drin, egal wie die Elterntiere sind.

      Klar kann man einen erwischen, der genauso gern auf der Couch liegt wie man selbst, aber woher soll man das vorher wissen? In 12 Wochen kann man nicht zu 100% den Charakter eines Hundes bestimmen, nur erahnen.

      Ich erkundige mich lieber VORHER, was da auf mich zukommen KANN und entscheide danach, ob ich darauf eingehen will und kann oder eben nicht.
      Aber jeder wie er meint, nur sind die Leidtragenden immer die Hunde.

      • Genau, deshalb Sitzen auch so viele labradore im Tierheim oder suchen ein neues zu Hause...weil die ach so tollen familienhunde sich plötzlich als hyperaktive Sportler herausstellen...

        Und selbstverständlich kann man den Charakter des Hundes vorher erkennen und auch in etwa sein Temperament,deshalb sollte man beim Züchter ein und aus gehen,wenn man einen Hund holt.

        Wie will ich bitte im Tierheim ein hund beurteilen, das wäre mir viel zu gefährlich, da würde ich mich keinesfalls festlegen.

        • Tatsache ist, dass ich mich vorher ausgiebig mit der Wunschrasse und ihren möglichen Ansprüchen befassen muss und nicht davon ausgehen darf, dass der Welpe sein ganzes Leben so sein wird, wie in den gerade mal 10-12 Wochen beim Züchter.
          So oder so hat man keine Garantie, aber man kann von vornherein schon mal ausgrenzen, was nicht zu einem passt. Mehr wollte ich auch gar nicht sagen.

          Dass Labradore sehr aktive Sportler sein können liegt daran, dass die Sportlichkeit in der Rasse auch festgelegt ist. Wer einen Retriever in einer Linie als Sofa-Hund anschafft muss damit rechnen, dass der durch Langeweile schwierig wird.

          Dieser Ruf als Couch-Potatoe-Rasse ist nur geschicktes Marketing der Züchter. Ich kenne aber keinen Retriever, der nicht durchaus in der Lage und Willens wäre, 3 Stunden intensive Arbeit am Tag mitzumachen.

          "Will to please" heißt eben nicht, dass ein Hund sämtliche eigene Bedürfnisse total vergisst.

          Aber wenn erst mal in ein paar Ratgebern, Zeitungsartikeln und Homepages zu lesen ist, dass Retriever in Sachen Bewegung und Auslastung genügsam wären glauben es am Ende die Leute einfach.

          Als mein Golden Retriever jung und fit war bin ich 2-3 Stunden am Tag mit ihm gelaufen und dann noch abends eine halbe Stunde "richtig" Apportieren mit Herrchen - also nicht Bällchen 5 Meter weit werfen, sondern mit entsprechenden Hilfsmitteln 200 Meter weit schleudern. Da wird es erst ernsthaft anstengend und erfordert höchste Konzentration (das merkt man dann wenn der Hund den Ball nicht mehr findet und man selber suchen muss, auch wenn man als Zweibeiner einen wesentlich besseren Überblick hat ist es nicht einfach auch nur die ungefähre Richtung und Entfernung einzuhalten).

(25) 26.05.14 - 12:28

hallo,

wir haben seit knapp 3 monaten 2 bolonka zwetna welpen. wir hatten vorher 3 katzen. unsere alten katzendamen sind allerdings alle schon im himmel. unsere kinder sind jetzt 5 und 10 geworden. ich bin hausfrau.

ich würde euch generell einen bolonka empfehlen. die rasse ist sehr kinderlieb, familientauglich, leicht zu erziehen und für anfänger gut geeignet. allerdings weiß ich nicht, wie du das machen willst, wenn du arbeitest. wer passt denn dann auf den hund auf? wer geht gassi? wer füttert?

ich finde vollzeit arbeiten (oder auch 20 std. teilzeit) und hund, das passt nicht.

unsere beiden hunde sind jetzt 18 wochen alt und ich muss alle 2-3 stunden mindestens raus. das geht doch gar nicht, wenn du arbeiteten gehst. hast du denn eine oma oder jemand, der in der zeit dann auf den hund aufpassen würde? wenn nicht, würde ich lieber ein anderes haustier in betracht ziehen. hunde sind doch sehr menschbezogen. stundenlang alleine zuhause, nee, das könnte ich mir bei unseren beiden gar nicht vorstellen.

lg
blucki

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