können wir ihr den Hund wegnehmen?

    • (1) 23.07.15 - 22:27
      Inaktiv

      Hallo,

      es geht um den Hund meiner Mutter. Der hat es bei ihr einfach nicht gut! Er bekommt zu wenig Erziehung, zu wenig Auslauf weil sie selbst nicht gut zu Fuß ist und gepflegt wird er auch nicht richtig! Das Fell fühlt sich schmutzig an und er ist voller Flöhe! Gegen die sie leider nichts machen kann, weil sie kein Geld hat für die Behandlung! Die Wohnung wird auch nicht gut gereinigt! Der Hund macht oft in die Wohnung und es wird nur so drübergrwischt!! Wenn er nicht so will wie sie dann kriegt er auch mal eine drüber!! Sie ist nun seit längerem im Krankenhaus und wir haben den Hund! Es war uns schnell klar, daß er nicht wieder zurück soll! Wir wollten ihn weggeben aber mittlerweile gehört er zu uns und wir würden ihn behalten! Was können wir tun? Freiwillig gibt sie ihn natürlich nicht ab!

      Vielen Dank und Grüße Nina

      • Deiner Mutter während ihres Krankenhausaufenthaltes den Hund wegzunehmen zu wollen finde ich sehr hartherzig.

        Warum unterstützt ihr sie nicht lieber bei der Hundehaltung? Finanziell beispielsweise, indem ihr ihr das Geld für eine Behandlung gebt. Und mit Taten, indem ihr ihr den Hund regelmäßig abnehmt und mit ihm Gassi geht, wenn ihr schon seht, dass sie selbst nicht mehr so kann?

        Wie gründlich sie die Hundehinterlassenschaften in ihrer Wohnung wegputzt und wie intensiv sie den Hund erzieht, geht euch im übrigen nichts an, letzteres zumindest nicht, solange er niemanden belästigt oder schädigt.

        Deine Worte klingen sehr kalt und deine Mama tut mir echt leid!

      Hallo,

      wegnehmen könnt ihr ihn ihr natürlich nicht. Es ist ihr Hund.
      Ich gehe davon aus, dass deine Mutter alleinstehend ist. Für alte Leute, die allein sind, ist ein Haustier oft am Tag der einzige "Ansprechpartner". Quasi gibt das Tier den alten Menschen Lebensmut, weil sie etwas haben, worum sie sich kümmern müssen.

      Allerdings würde ich an deiner Stelle deine Mutter in Sachen Gassigehen, Sauberkeit In der Wohnung, Tierarzt und -kosten unterstützen, damit es beide leichter haben.
      In Sachen "Hund klapsen", kannst du natürlich nur Aufklärungsarbeit leisten.
      Für mich würde im Fokus stehen, wie kann ich mithelfen, dass Mutter und Hund ein angenehmes Leben haben.

      Ich kann nicht beurteilen, wie dein Verhältnis zu deiner Mutti ist. Aber dein Posting liest sich so, als ob du dir mehr Sorgen um den Hund als um deine Mutter machst. Schon in Bezug auf die nicht so saubere Wohnung würde ich ihr unter die Arme greifen. Du schreibst ja, deine Mutter ist nicht mehr gut zu Fuß. Könnt ihr nicht Einkäufe etc. für sie übernehmen, oder sie einfach mitnehmen zum Einkaufen?
      So wärt ihr ofters zusammen und könntet gleich mit überprüfen, wie es dem Hund geht.

      LG

      Nici

      Helft der Mutter bei der Pflege :-)
      Vielleicht dürfen sich ja "die Enkel" den Hund an den Wochenenden ausborgen ;-)

      Wenn ihr den Hund einbehaltet ist deiner Mutter wahrscheinlich auch nicht geholfen und der Hund vermißt deine Mutter vielleicht auch.

      Rede mit deiner Mutter, frage ihr ihr vielleicht bei der Pflege des Hundes helfen sollt.
      Frage sie ob sie den Hund vielleicht gern an euch abgeben möchte.

      Allerdings entnehme ich deinem Beitrag, dass deine Mutter generell etwas Hilfe gut gebrauchen könnte.
      Vielleicht habt ihr die Möglichkeit da einmal im Monat etwas zu helfen-vorausgesetzt sie läßt es zu und für euch ist es machbar.

      LG
      Karna

    • Hallo!

      Also wenn ich sehe das meine Mutter so mit ihrem Hund umgeht, würde ich da was sagen. Wenn sie kein Geld für die Pflege des Tieres hat, würde ich sie unterstützen.
      Ich weiss nicht wie alt deine Mutter ist und wie dein Verhältnis zu ihr ist, aber dem Hund zuliebe würde ich da schon aktiv werden.
      Wie sie ihren Haushalt führt geht dich wirklich nichts an. Du kannst da aber auch deine Hilfe anbieten.

      Alternativ könnt ihr das so machen, das ihr deine Mutter mit dem Hund hin und wieder entlastet. Das der Hund mal ein paar Tage bei ihr ist und dann bei euch. Oder der Hund lebt bei euch und sie könnte ihn Besuchen. Ich würde einfach mal mit der Mutter reden und ihr auch klar machen, das so ein Leben für den Hund nicht gut ist und du helfen möchtest. Dann wirst du sehen wie sie reagiert. Weg nehmen würde ich ihr den Hund nicht, solange du da noch Einfluss hast. Du kannst ja auch immer mal kommen und mit ihm Gassi gehen, oder ihn zum Tierarzt bringen usw. Dann pflegst du den Hund mit und sie ist nicht alleine.

      LG Sonja

      Hallo!

      Nein, ihr dürft ihr den Hund nicht wegnehmen. Ihr könnt mit ihr reden. Ihr könnt sie unterstützen, aber nicht weg nehmen.

      Wenn der Hund wieder bei ihr ist und Du findest, dass sie sich nicht kümmert, dann wende Dich an Veterinäramt, die sind zuständig, aber es klingt nicht so als müsste da ein Haltungsverbot ausgesprochen werden, sondern eher nur gedrängt werden das Tier zu entflohen wenn nötig.

      Also ganz ehrlich es mag laut einer anderen SChreiberin nicht gut sein den Hund während des Krankenhausaufenthaltes deiner Mutter den Hund wegzunehmen. Ich würde es vermutlich schon tun. Denn ich weiß nicht wie weit er deiner Mutter noch bei der Genesung helfen kann wenn sie ihn sonst schon so mies behandelt. Der Hund kommt kaum raus, gut aus Altersgründen noch hinnehmbar, aber wieso geht hier kein anderer mit ihm raus. Doch das ist ja nicht das einzigste. Du schreibst er macht auch noch rein, die Sachen werden nicht anständig sauber gemacht, der Hund hat Flöhe und wird nicht mal behandelt. Haste ne Ahnung was das für eine Wohnung bedeuten kann? Ich hab ne Freundin die in einem Altersheim schafft. Dort hatte ein älterer Herr auch einen Hund und der wurde standhaft, trotz massivem Flohbefalls, nicht behandelt. In dem Heim ging ne Weile der Kammerjäger ein uns aus bis hier wieder alles sauber war. Das hatte echt üble Auswirkungen und das Heim wurde mit viel GLück nicht geschlossen! Verdammt und dann brät sie dem Tier wegen ihrer eignen Blödheit noch eine über? Tickt die gute Frau noch ganz richtig? Ehrlich hier werde ich wütend.

      Ela

      Hallo!

      Rechtlich gesehen dürft ihr den Hund natürlich nicht behalten. Aber vielleicht kannst du dich mit deiner Mutter ja einigen, dass er zukünftig bei euch bleibt, da sie so finanziell und arbeitstechnisch entlastet wäre. Vielleicht sieht sie es ja ein - zum Wohle des Hundes.

      Ansonsten kannst du ihr nur Unterstützung anbieten. Falls du das nicht bereits vergeblich getan hast ...

      Ward ihr denn inzwischen beim Tierarzt und habt etwas gegen die Flöhe getan? So wie er ist habt ihr ihn hoffentlich nicht bei euch aufgenommen!

      LG
      sonntagskind

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