Sind vier Katzen zu viel?

    • (1) 03.04.16 - 15:38

      Hallo,

      wir haben zwei Hauskatzen. Sie sind 6 und 8 Jahre alt.

      Nun überlegen wir, ob wir zwei BKH Kitten bei uns einziehen lassen. Wir haben uns in diese Rasse regelrecht verliebt.

      Deshalb wollte ich hier mal fragen, ob jemand vier oder mehr Katzen hat und ob das gut gehen kann oder ob wir das lieber bleiben lassen sollten.

      Findet ihr vier Katzen zu viel. Wir leben auf ca. 80 m² und die jetzigen Katzen sind Freigänger, die BKHs würden wahrscheinlich Wohnungskatzen werden, weil ich schon öfter gehört habe, dass Rassekatzen gerne gestohlen werden. Kenne auch zwei Katzenbesitzer, denen das passiert ist. Eine hatte eine BKH, die andere einen Perser. Weggelaufen sind sie wohl nicht, weil sie sich immer nur auf dem Grundstück aufgehalten haben. (Oder sie haben sich doch einmalig entfernt und verlaufen? Doch Katzen gehen nicht weiter weg, als sie sich auskennen, oder?

      Naja, bin auf eure Antworten gespannt.

      Grüße

      Babydestiny

      • Hallo!

        Ich hatte jahrelang vier Katzen, jetzt nur noch drei weil eine gestorben ist. Sie fehlt uns immer noch, auch ihren Artgenossen.

        Wenn es in der Wohnung Möglichkeiten gibt, sich aus dem Weg zu gehen und jede Katze zumindest einen Raum mit passender Aufenthaltsmöglichkeit hat, und auch Platz für 5 oder mehr Klos vorhanden ist, spricht nichts dagegen.

        ABER: Du musst damit rechnen, dass die Zusammenführung es erforderlich macht, dass Deine bisherigen Katzen wenigstens eine Weile komplett im Haus bleiben müssen. Manche Katzen sind so konfliktscheu, dass sie eher gleich zu den Nachbarn ziehen, als den Stress mit den Neuankömmlingen durchzustehen. Da muss man sie schon mal ein wenig sanft dazu zwingen, diese Anfangsschwierigkeiten durchzustehen, statt gleich weg zu laufen.

        Außerdem wird es sehr schwierig, wenn zwei Katzen raus dürfen und zwei nicht. Sie sind ja nicht doof und merken, dass sie ungleich behandelt werden, das kann massive Probleme geben.

        Und ja, Rassekatzen verschwinden auffallend oft. Naja, ein nagelneues I-Phone für ein paar hundert Euro würde man ja auch nicht unbeaufsichtigt im Vorgarten lassen, weil es selbst als Gebrauchtware noch gutes Geld bringt. Verlaufen kommt praktisch nicht vor, und selbst wenn, gechippte Katzen würden ja vom Tierheim gemeldet werden. Verschwundene Katzen, die nicht innerhalb von 2 Wochen wieder auftauchen, sind entweder überfahren, irgendwo eingesperrt in einem Schuppen bis sie verhungert und verdurstet sind, oder gestohlen. Weiter verkauft oder als "ist mir zugelaufen" behalten.

        • Hi,

          nö, 4 Katzen sind nicht zu viel. Wir hatten früher immer ein 4er Gespann. Von den "alten Katzen" ist keine mehr über, jetzt haben wir "nur" noch zwei, dafür zwei Hunde dazu. Das reicht.

          Ich stell mir das ebenfalls schwierig vor, wenn zwei raus dürfen und zwei nicht. Das wird auf Dauer richtig stressig. Wir hatten immer nur 2 Katzenklos und keine 5. Hat wunderbar funktioniert, unser Bean war 10 Jahre ein Ferkel. Er hat in den ganzen Jahren sein Geschäft in den Gang gemacht. So was kann Dir auch passieren. Das nervt und ist ekelig.

          Wir hatten immer Hauskatzen, eine davon wollte raus. Er ist immer durchs Küchenfenster abgehauen - gekipptes!!! Furchtbar. Wir hatten immer Angst gehabt, dass er hängenbleibt. Durch die Tür wollte er nie raus #schwitz, nur rein zur Tür. Nach 3 Monaten kam er gar nicht mehr wieder und ist bei den Nachbarn eingezogen. Dort lebt er bis heute. #zitter Schaut uns gar nicht mehr an.... ist ja inzwischen auch schon 6 Jahre her.

          Vielleicht würde ich es doch so lassen, wie es ist und mir keine weiteren Katzen holen.

          LG
          Caro

      Wir haben 4 Katzen, alles Freigänger. Manchmal denke ich schon, es sind ein oder zwei zuviel, aber sie sind ja nun mal da.
      Ich denke auch, es wird schwierig, dass 2 raus dürfen und 2 nicht. Darin sehe ich da größte Problem.

    • 2 Freigänger und 2 Wohnungskatzen - ich wüsste nicht, wie das funktionieren soll

      Es könnte auch passieren, dass eure Freigänger nicht mehr ins Haus kommen, oder im schlimmsten Falle garnicht mehr nachhause kommen, wenn die "Neuen" da sind.

      Was versprecht ihr euch von den BKH's? Dass sie ständig um euch sind?

      Ich mag generell keine Rassekatzen. Die überzüchteten Rassen haben für mich alle einen an der Klatsche. In unserer Nachbarschaft gibt es eine Siamkatze, sie kommt durch den Keller zu uns ins Haus (ich habe 2 Freigängerkatzen) und ist extrem aufdringlich. Sie hat vor nichts Angst etc. für mich eine untypisches Verhalten.

      • Die Orientalen (und dazu gehören die Siam) sind generell sehr offen und kontaktfreudig. Das hat nichts mit "einen an der Klatsche haben" zu tun.

        Schade, dass du so vorurteilsbehaftet bist und alle Rassekatzen über einen Haufen scherst.

        Im übrigen haben wir sogar 6 Katzen, 2 davon sind Freigänger. Das klappt seit Jahren wunderbar.

    Guten Morgen,

    wir haben selbst drei liebenswerte BKH von einem Züchter gekauft.

    Es waren drei Geschwisterkatzen. Von ihrem Wesen sind sie eher sehr ruhig, gemütlich und und verschmusst und eigentlich als Hauskatzen gut geeignet. Sie bewegen sich bei uns jedoch auf ca. 360 m2 Wohnfläche und können sich entsprechend bewegen. Vier Katzen auf 80 m2 zzgl. deiner Familie und Katzentoiletten wäre möglicherweise etwas zu eng auf Dauer.

    Ich finde 4 Katzen auf 80 m2 sehr viel - da werdet ihr ganz schön mit Staubsaugen beschäftigt sein :-)

    Hallo!

    Wir hatten bis zu 6 Katzen, alle Wohnungskatzen und unser Haus hat etwa 80 qm, die die Katzen ständig zur Verfügung haben. Mittlerweile sind es leider nur noch 4 Katzen, dafür ist ein Hund mit eingezogen.

    Wie das mit teils Wohnungskatzen, teils Freigänger funktionieren könnte weiß ich nicht. Schön wäre natürlich, wenn auch die Rassekatzen einen gesicherten Balkon oder so hätten...

    Auch ich hatte mir diese Frage übrigens gestellt, als unsere 4 Kitten zu den älteren Beiden eingezogen sind und ich hatte damals eine Kollegin, die hatte 6 Katzen und einen Hund in einer 2-Zimmer-Wohnung... Sie hat halt mehrere Etagen für die Katzen eingebaut, einen schönen vernetzten Balkon etc. Das ging auch.

    Grüße

    Pamamaroo

    (10) 04.04.16 - 23:48

    wir haben drei katzen und einen hund.

    die ersten jahre hatten wir unsere 2 neueren katzen als hauskatzen. unsere alte katze ist freigänger. inzwichen gehen alle 3 raus, weil es einfach blöd für die hauskatzen ist, wenn sie nicht raus dürfen. bei uns sind die hauskatzen richtig eifersüchtig geworden und haben sich dann mit unserer freigängerin in die haare bekommen, wenn sie wieder ins haus kam. seit sie alle raus dürfen sind auch alle glücklich. unser kater bleibt ausschließlich bei uns im garten, seine schwester geht ganz selten mal zu den nachbarn und unsere ältere dame ist den ganzen tag in der nachbarschaft unterwegs. unsere zwei 'kleinen' sind sibirer, aber ich finde es recht unwahrschienlich, das einer ne katze klaut.

    freunden von uns ist mal eine französische bulldogge au dem garten geklaut worden (sie haben den hund wiederbekommen, weil ein tierarzt misstrauisch wurde, als der hund bei ihm in der praxis war und er den chip ausgelesen hat), das leuchtet mir noch eher ein weil man einen zutraulichen hund realtiv leicht aus nem garten holen kann, wenn grad keiner kuckt. aber bei ner freigängerkatze, die draußen rumwuselt, müsste man schon glück und geduld mitbringen, das würde sich wohl eher nicht lohnen. zumal die meissten freigänger kastriert sind und sich da kein geld mit machen lässt.

    ich hatte nen sehr seltenen windhund, als wir den erst bekommen haben, tauchten auch ein paar sehr eigenartige leute bei uns am grundstück auf, bis sie mitbekamen dass er kastriert war und dann kam auch keiner mehr vorbei. ein kastrierter hund ist schlichtweg die mühe nicht wert, sich strafbar zu machen, weil man nen hund ohne papiere nur für wenig geld los wird, man aber trotzdem den kaufwert des tieres mit papieren vor gericht angerechnet bekommt, sollte man erwischt werden. und papiere fälschen lohnt sich nur, wenn man das tier dann auch züchten, oder auf der rennstrecke einsetzen kann.

    sobald das tier also kastriert und registriert ist, ist damit kein gewinn mehr zu machen, der den aufwand vertretbar machen würde.

    von daher kann es einem höchstens passieren, dass einer die katze süß findet, sich einbildet sie habe sich verlaufen, und mit heim nimmt. das risiko ist aber eher überschaubar, da die meisssten leute nicht bekloppt genug sind, sich ne fremde katze einzupacken.

    ich würde vermuten, dass es sich hierbei viel mehr um einen vorwand für leute handelt, um nicht laut ausprechen zu müssen, dass egal wie sehr man sein tier liebt, es trozdem für die meissten besitzer nen unterschied macht, ob 600 euro zuchtkatze platgefahren auf der landstrasse liegen, oder 20 euro ekh vom bauernhof. das risiko ist bei hauskazen ja wesentlich niedriger.

    lg

    • (11) 05.04.16 - 07:22

      Auch ohne Papiere lassen sich auch kastrierte Rassekatzen noch für gut und gerne 400 Euro verkaufen - die Kitten von einem guten Züchter liegen nämlich bei ca. 1.200Euro bei BKH.

      Und sie sind oft sehr zutraulich, eine Katze, die sich streicheln lässt kann man schnell ins Auto packen.

      • (12) 05.04.16 - 11:38

        ja, aber wie viele leute machen sich den stress, für 400 eus nen nachmittag sinnlos im auto rumzukurven, in der hoffnung, dass ihnen zufällig die katze über den weg läuft, grad keiner kuckt und sie sie dann ins auto packen können?

        das ist dann wirklich eher ein gelegenheitsdelikt und dementsprechend unwahrscheinlich, dass die katze genau in dem moment, wenn einer vorbeikommt, der schon immer so ne katze klauen wollte und grad kein mensch weit und breit zu sehen ist, alleine auf der strasse steht.

        so betrachtet, wär es wesentlich einfacher, ne wohnungstür aufzuhebeln und ne hauskatze plus dem fernseher und nem laptop einzupacken, wenn man denn so dringend sein geld mit katzenhelerei betreiben will. und selbst da wäre es wohl wahrscheinlicher, dass jemand einbricht, den laptop mitnimmt und die tür offen stehen lässt, woraufhin die katze rausläuft und verschwindet.

        wer mit tieren geld machen will, der kann ganz leicht irgendwo im ausland zu schleuderpreisen 'zuchtkatzen' kaufen und sie dann in deutschland per kleinanzeige verhökern.

        • (13) 05.04.16 - 13:05

          es reicht doch aber schon, wenn der Nachbar zwei Straßen weiter immer schon mal gern eine BKH haben wollte, sie sich aber nicht leisten konnte
          und da sie nun immer bei ihm vorbei spaziert kommt, wird sie eben mit Futter rein gelockt und drin behalten
          BKH sind meist sehr lieb, unsere könnte auch jeder einpacken und mitnehmen (BLH)

          LG

          (14) 05.04.16 - 17:49

          Man kennt doch die Katzen in der erweiterten Nachbarschaft - aber oft nicht deren Besitzer. Klar kenne ich die Stubentiger, die durch meinen Garten laufen, und auch die, die immer entlang meiner üblichen Wege von der Straße aus sichtbar sind. Arbeitsweg, Spaziergehstrecke etc. Wenn man regelmäßig vorbei fährt weiß man doch, was da so wohnt. Ich kenne an die 20 Katzen die ich regelmäßig entlang meiner üblichen Wege treffe, und dabei bin ich weder arg viel unterwegs noch besonders aufmerksam.

          Und Gelegenheit macht Diebe - wenn im Nachbardorf immer eine unbeaufsichtigte Rassekatze auf dem Mülltonnenkasten direkt an der Straße liegt, dann kann man die schnell ins Auto packen, wenn keiner guckt.

          Und etwas entferntere Nachbarn füttern auch gerne fremde Katzen an, und behaupten dann die wären zugelaufen. Das passiert erstaunlich oft bei besonders hübschen und besonders zutraulichen Katzen - und viel zu selten bei "echten" herrenlosen Straßenkatzen, die oft sehr scheu sind. Und da muss man dann ja die Kratzbürste erst noch zum Tierarzt bringen, entflohen, impfen und kastrieren lassen, das kostet ja Geld.

Hallo,

ich habe 89 qm und hatte vier eigene Katzen. Zwei sind im letzten Jahr leider gestorben, jetzt habe ich wieder eine meiner Pflegekatzen dazu adoptiert und bin bei drei. Bevor ich Pfleglinge aufgenommen habe, habe ich jahrelang mit den vieren, die Wohnungskatzen sind, gelebt, und das hat super geklappt. Mit den Pflegekatzen bin ich z. T. über Monate auf 8 gekommen, im Moment sind es sechs. Ändert auch nicht viel mehr, weil ich eh jeden Tag saugen und saubermachen muß.

Schwieriger stelle ich mir den geteilten Freigang vor. zwei rein, zwei raus, könnte schwer werden.

Grüsse
Maria

Hallo,

also zu viel würde ich nicht sagen, sie können sich ja aus dem Weg gehen.

Wenn es dir nicht zu viel Katzenhaare usw. sind....

ABER:

Es ist schon hart, wenn die einen raus dürfen und die anderen drinnen hocken müssen.

Wie stellst du dir das genau vor? Die Katzen aus dem Zimmer sperren wenn die anderen in der Terrassentüre stehen weil sie noch nicht entschieden haben ob sie nun eine weiteer Pfote raus strecken wollen....(ist doch typisch Katze #schock).

Unsere Nachbarn haben auch eine Perserkatze. Die ist immer draußen.

Meine Einstellung ist die, das ich persönlich - auch wenn ich sie sehr schön finde - keine Rassekatze oder anderes Tier das besonders gezüchtet wurde - kaufen würde.

Es gibt genügend Tiere mit liebenswerten Charakter die ein zu Hause suchen. Wenn ich mir ein Tier hole, dann soll es so artgerecht wie möglich (wenn man das bei Haustierhaltung sagen kann) gehalten werden. Eine Katze nur in der Wohnung zu lassen gehört meiner Meinung nicht dazu. Die Katze kann ja nichts dafür, dass sie so "wertvoll" ist.
Das widerstrebt mir direkt zu schreiben. Denn ich kann den Wert ja nicht von der Fellfarbe ausmachen. Für mich ist der Wert ein anderer. Und somit sollte ich meine Katze auch nicht rauslassen - sie ist eine stinknormale Hauskatze - weil den Wert den sie für mich und meine Familie hat nicht auszumachen ist. Für uns ist sie ein Familienmitglied deren Bedürfnisse eben auch sind raus zu gehen. Auch wenn ich täglich dem Risiko ausgesetzt bin, dass sie evtl. unter ein Auto gerät.

Du fragst ernsthaft wie weit Katzen weggehen????

Das liegt ebenfalls an der Katze. Wir haben momentan eine die bleibt auch mal ein paar Tage weg. Dann liegt sie wieder wochenlang im Wozi.
Wir hatten eine, die ging immer nur ums Haus oder mit uns spazieren.
Eine andere war zwar einerseits immer da aber andererseits ging sie täglich mittelgroße Runden (was ihr mehrmals zum Verhängnis wurde).

Es heißt auch, es hängt davon ab ob Männchen oder Weibchen, Kastriert oder Sterilisiert. Den Unterschied konnte ich aber nicht feststellen.
Also, überleg dir gut was du dir und den Tierchen zumuten möchtest, mir wären zwei genüg ;-).

LG und alles Gute!

Ich finde 4 Katzen auf 80 qm zu viel - und ich bin einfach kein Fan von Wohnungskatzen.

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