So ein Beschützer ist mein Hund... Silopo

    • (1) 23.01.17 - 15:04

      Ja, mein Schmuseltier ist seitdem ich schwanger bin mein Beschützer... leider.

      Das heißt dass er auf der Straße immer auf mich aufpassen muss. In der Stadt ist es schon locker da er irgendwie sein Instinkt unterdrücken kann, aber im Dorf... läuft einen unbekannten Rüden vorbei muss er sich erkundigen was mit dem anderen los ist und vielleicht auch anbellen#augen. Die Leute werden intensiv angeschaut, da ist es aber locker da er Menschen sehr liebt.

      Aber die Sachen die Räder haben brachten mich heute am "Ende". Ich habe 2 Mamis aus der Nachbarschaft gesehen und die waren mit den Kiwas auf der Straße. Ich wollte fragen wie die sich fahren lassen etc. Im Mitte des Gesprächs bewegt einer der Mamis den Kiwa hin und her und mein blöder Hund denkt dass er mich beschützen muss und bellt. Keine 2 Minuten später fährt ein Kind mit dem Fahrrad schnell neben mir vorbei. Wieder denkt mein Hund: wie erlaubt sich das Kind sowas? Und bellt wieder... ich habe mich sowas von schlecht gefühlt den anderen Mamis gegenüber da ein von den Kids angefangen hat zu weinen :-(.
      Ja, ich weiß... Riesen Problemen #rofl
      Wie macht ihr das mit euren Hunden?

      LG
      Madalinchen

      • War das vor deiner Schwangerschaft wirklich nie ein Problem?

        • Mit anderen Rüden manchmal.. aber Kiwa oder sowas war nie ein Problem. Den Traktor mag er nicht, aber man kann es nicht vergleichen#rofl. Und wir gehen 3 mal täglich gassi, öfters pro Monat durch die Stadt.. er kennt das ganze schon gut. Finde ich jetzt ein bisschen komisch von ihm, er ist aber auch ein nur Halbstarken Rüde....

      Hm, irgendwie sagt hier jeder, dass die Tiere seit der Schwangerschaft anders reagieren. Ich kann mal sagen, mein Hund weiß nicht, dass ich schwanger bin, oder es ist ihr egal ;-)

      Kann es vielleicht sein, dass dein Hund Angst vor Kinderwägen hat, wenn die sich bewegen. Und gestresst ist, wenn Kinder ganz schnell dran vorbei rennen? Ist ja die Frage, ob er damit vorher schon konfrontiert war, oder du das jetzt bewusster wahrnimmst.

      Als wir unsere aus dem Tierheim geholt haben, hatte die vor allem Angst, was sie noch nicht gesehen hatte. Und ich glaube den Kinderwagen Word sie auch erstmal nicht toll finden, wenn wir den schon mal holen, damit sie sich dran gewöhnt. Kinder findet sie aber gut, da ist sie gut gebrieft von den drei Nachbarskindern.

    • Oje...ich kenn das....
      Als uch mit neuner Tochter schwanger war, hatre uch einen Kater. Die treuest Seele, die man sich vorstellen kann. Er ist mut mir einkaufen gegangen ubd gat wie ein hubd vorm laden gewartet usw.

      Als ich schwanger war, tat er das immernoch, aber jeder, der mir scheinbar zu nahe kam, wurde angefaucht...kinder, erwachsene, hunde sowieso, andere katzen (sogar weibchen).
      War sehr belastend, weil alle dachten, er sei aufeinmal verrückt geworden oder unerzogen.

      Als meine Tochter dann da war, gat er sie beschützt, wie seinen Augapfel.

      Wehe, jemand fremdes wollte in den Kinderwagen gucken....

      Ich denke, Hunde mit Katzen zu vergleichen, ist kontraproduktiv. Aber ich hab wirklich versucht, ihm das Gefauche abzuerziehen....vergebens.

      Er ist gestorben mit stolzen 17 jahren, als meine Tochter 4 war. Und sobald er sie (ich war dann nach der geburt weitgehend uninteressant) in Gefahr sah, war er zur Stelle.

      Ich drück dir die Daumen, dass du das irgendwie hinbekommst. Vielleicht mal in ner Hundeschule unverbindlich nach Tipps fragen?

      LG

      Hallo Madalinchen,

      dein Hund scheint zu denken dass das sein Job ist. Entweder ist er einfach nur unsicher, oder er meint es ist sein Job weil er der Chef im Rudel ist. Ggf. auch eine Kombination aus beidem. Sobald das Baby da ist kann sich das dann noch verstärken. Stell dir vor eine Oma schaut in den Kinderwagen während du eine Sekunde abgelenkt bist, und dein Hund kneift ihr in die Wade. Gar nicht gut. :-(

      Ich denke an deiner Stelle würde ich mir Hilfe suchen solange das Baby noch im Bauch ist und du die Zeit dafür hast. Er muss lernen, dass du dich um "Gefahrensituationen" kümmerst und dass das nicht sein Job ist. Nicht nur für dich, auch für ihn wird das Leben dadurch stressfreier.

      Liebe Grüße, Hope #klee

    • (7) 24.01.17 - 09:18

      In der SS reagieren manche Tiere seltsam - is einfach so. Meiner wurde in den letzten Wochen der Schwangerschaft total überängstlich (ist ohnehin ein eher unsicherer Rüde - und nachdem ich normal der Rudelchef bin, hat ihn meine fehlende Belastbarkeit wohl irritiert...). Nach langem überlegen haben wir uns entschieden, ihm übergangsweise pflanzliche Mittel zur Stressreduktion zu geben. Das hat tatsächlich etwas geholfen, zumindest soweit, dass er nicht mehr vor jedem Geräusch zusammengezuckt ist. Nachdem das Baby dann geboren war und ich wieder "normal" hat sich das Problem dann übrigens von allein erledigt - er ist wieder ganz der Alte. Vielleicht hilft dir ein ähnliches Präparat ja auch, den Stress dich beschützen zu müssen zu reduzieren? Weil gefährlich ist das ja schon, wenn er den Macker macht und dich schwanger eventl. (versehentlich) umschubst oder auch jemanden anderen gezielt... Sollte er vorher schon "Pöbel anfällig" gewesen sein, empfehle ich aber eher gezieltes Training, am besten mit einem versierten Hundetrainer in Einzelstunden...

      • (8) 24.01.17 - 12:01

        Ach ja, ich vergaß: sollte es ein pupertierender Border Collie oder Aussi sein, dann hol dir ganz, ganz schnell rasseversierte Unterstützung. Denn dann hats vermutlich nix mit der SS zu tun,sondern ist angehendes Hüteverhalten, dass im Zusammenleben mit Kindern ein riesen Problem werden kann, wenn es nicht richtig gelenkt wird... Das nur als Randbemerkung für den Fall der Fälle... Wenns kein Hüter ist: nix für ungut!

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