Einige Fragen zur Katzenhaltung

Hallo ihr Lieben,

Wir bekommen Anfang April zwei Bkh Kater, sie werden dann zwölf Wochen alt sein.
Wir hatten noch nie Katzen, haben also keine Erfahrung im Umgang mit Katzen.
Einen Kratzbaum, ein Kratzbrett, eine Heizungsliege und einiges an Spielzeug haben wir schon angeschafft. Zwei Katzenklos, Futternäpfe, etc haben wir auch schon.
Gibt es sonst noch Dinge, die Katzen gerne mögen oder sollen wir erstmal abwarten, bis sie da sind?
Zum Thema Ernährung hab ich mich auch schon eingelesen und bin ganz begeistert von barf. Hat da jemand Erfahrung von euch und kann mir ein bisschen berichten?
Von der Züchterin bekommen sie Nass- und Trockenfutter von Felix.
Könnte ich sie dann noch umgewöhnen?
Ist das überhaupt eine gute Marke?
Ach und falls das wichtig ist, sie sollen keine reinen Wohnungskatzen werden!

Vielen Dank für eure Hilfe!

Liebe Grüße!

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Hi!

Ihr seid besser vorbereitet als ich, als ich die Kleine adoptiert habe. Ich hatte zwei Tage um alles zusammenzukriegen und habe Näpfe ausgeliehen, ein uralt Katzenklo aus einem Keller ausgegraben und geputzt, ein IKEA-Teppich war eine Kratzmöglichkeit und eine Hundekiste der Transportkorb.
Katzen sind erstaunlich anpassungsfähig.... jetzt, auch mit der Grossen, sieht alles ein bisschen anders aus, aber wie gesagt, ihr habt ja schon viel.

Noch zu den einzelnen Punkten:
Zum Futter findest du hier einen ausführlichen Beitrag von mir, auch mit empfehlenswerten Marken. (Beitrag #11)
Unbedingt umgewöhnen, das sollte in dem Alter auch kein Problem sein. Gute Züchter sollten aber nicht minderwertiges Futter von Felix füttern... Kommen eure BKHs mit Stammbaum? Sind die Eltern getestet?

BARF mache ich nicht, es ist auch von Vorteil wenn die Katzen zumindest Dosenfutter akzeptieren, falls ihr aus Gründen mal nicht Fleisch zubereiten könnt, nehmen sie es hoffentlich an.

Kleine Katzen sind wie Kinder, sie sind furchtbar verspielt und vergessen vielleicht mal auf's Klo zu gehen, bis es ganz dringend ist. Die Regel lautet 1 Toilette pro Katze + 1, in eurem Fall also eigentlich 3. Bei späterem Freilauf kann man das auch wieder reduzieren, ich habe hier zwei für zwei Katzen + eben draussen.
Falls eure Kitten aber noch ein paar Unfälle haben, könnt ihr noch mehr Toiletten aufstellen, damit die Wege nicht so lang sind. Da tun es auch Blumenuntersetzer, ist ja nur provisorisch. Aber das werdet ihr merken.

Für Unfälle könnt ihr euch auch einen Enzymreiniger wie Biodor besorgen. Der vernichtet den Geruch der Hinterlassenschaft auch für Katzennasen und verhindert, dass sie die Stelle als Toilette ansehen, weil es für sie noch so riecht.

Und weil kleine Katzen eben noch so verspielt sind, sollte Freilauf erst mit einem Jahr gewährt werden. Verspielte Katzen laufen schneller mal vor ein Auto, weil sie einem Blatt nachjagen. Wenn ihr ihnen mehr Zeit gebt, haben sie eine höhere Überlebenschance. Es empfiehlt sich auch sie mit einem Chip zu versehen und zu registrieren.

Falls es ein Pärchen ist, so früh wie möglich kastrieren lassen bzw. zeitnah bei eurem Einzug. Auch wenn sie kein Pärchen sind, unbedingt frühzeitig kastrieren lassen. Für Kätzinnen ist eine Rolligkeit nur Qual und erhöht das Risiko von Krebs, bei Katern besteht das Risiko von Markierverhalten. Ausserdem schiessen Kater auch nach der Kastration noch bis zu sechs Wochen scharf.

Ansonsten wachst ihr mit den Kitten... als ich meine adoptiert habe hatten wir sofort einen Tierarztmarathon vor uns, nach zwei Monaten dann endlich eine Ausschlussdiagnose: chronische Krankheit, Medikamente alle 12 Stunden und gleichzeitig eine Sozialisierung mit einer zweiten Katze. Nach vier Monaten haben wir endlich Alltag. It is what it is. #herzlich

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Futter: https://www.urbia.de/forum/34-mein-tier-und-ich/5039955-was-fur-katzenfutter#

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Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Die Dosenfutter schau ich mir auf jeden Fall an. Für den Notfall ist es ja immer praktisch darauf zurück greifen zu können.
Was meinst du denn mit getestet?
Die Katzen sind von einer privaten Züchterin ohne Stammbaum. Sie hat auf uns aber einen guten Eindruck gemacht.
Wir bekommen sie geimpft und entwurmt!
Sollen wir sie dann direkt mit zwölf Wochen kastrieren lassen?

Liebe Grüße!

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Ich hab letztens erst wieder ne Studie gelesen, das Barf ein völlig überschätzter Trend ist, da Halter natürlich meist auf Supermarkt Fleisch zurück greifen müssen, dass roh gegeben häufig durch Transport Lagerung etc eine hohe Keimbelastung hat, die zwar für den Menschen nicht weiter wild ist - wir kochen ja - aber für die Tiere roh das Risiko zu erkranken ernsthaft erhöht. Dazu ist Barf eigentlich nur mit Zusätzen bestimmter Stoffe/Vitamine zu empfehlen, da das Fleisch, was normale Leute kaufen nicht von freilaufenden Wildtieren stammt die unterschiedliche Nahrung aufnehmen sondern von hochgezüchteteten Tieren, die mit Fertigfuttermischungen schnell schlachttauglich gefüttert werden. Denen fehlen dann Nährstoffe. Und dann hat man noch das ganze Antibiotika was zu viel gegeben wird. Kurzum wenn du nicht sehr viel Geld in sehr gutes schlachtfrisches Biofleisch zur direkten Rohverfütterung investieren willst, ist es besser du kaufst hochwertiges gekochtes und dadurch nicht keimbelastetes Katzenfutter in dass die Vitamine und Zusätze, die die Katze braucht in der Regel schon beigemischt werden. Hochwertig ist wie gesagt das Stichwort.

Achte auf einen hohen Fleischanteil. Das meiste Futter in Supermarktregalen und aus der Werbung taugt erschreckenderweise rein gar nichts. Es gibt ein paar glückliche Ausnahmen bei Eigenmarken von Aldi und Kaufland. Ansonsten steht fast überall drauf dass in der Geflügel Box wo so fett Huhn drauf steht nur 4% Huhn tatsächlich drin sind. Das selbe natürlich bei allem anderen Fleisch und Fisch. Lies dir einfach Mal das Kleingedruckte auf der Packung durch. Warum sich sowas noch Katzenfutter nennen darf, ist mir schleierhaft.

Felix ist genau so ein Rotz, was nicht gerade für deinen Züchter spricht. Ich habe hier gerade selber einen Wurf Katzen. Wir füttern Cosma Nature Kitten mit 70% Fleischanteil. Das hat für Kitten eine sehr schöne Konsistenz und ist bei mir schwer beliebt. Wenn sie aber nur Felix kennen, kauf vorsichtshalber ne Packung und biete beides an bis du sicher bist, dass das bessere Futter ausreichend gefressen wird. Dann lass das billige weg und nimm nur gutes. Da leben die Katzen länger von. Ich bestelle immer meistens bei Bitiba oder Fressnapf größere Mengen zum MengenSparpreis und lass es mir vor die Tür liefern. Da haben ich und die Katzen mehr von als die ewige Suche nach was brauchbaren im Supermarktregal.

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Ich esse gar kein Fleisch, mein Mann kauft immer beim Metzger im Nachbarort mit eigener Schlachtung. Dort wollten wir auch für die Katzen einkaufen.
Aber die Studie werd ich mir auf jeden Fall suchen und nochmal darüber nachdenken.
Danke dafür und auch für deine Futter Empfehlungen!
Bei Felix möchte ich auf keinen Fall bleiben. Das Thema kam ganz nebenbei auf und sie hat mir noch erzählt, dass sei viel besser, als das "Discounter" Dosenfutter. Ich hatte da schon meine Zweifel, wollte ihr aber nicht dagegen reden.
Bei Bitiba haben wir schon das ganze Zubehör bestellt, da schau ich mir gleich auch die Dosenfutter an!
Trockenfutter soll man ja gar nicht geben, lieg ich da richtig?

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Ja, gar kein Trockenfutter, ausser als Futter im einem Fummelspielzeug. (Meine habe kein Spielzeug, ich werfe da Leckerlies mal in einen Eierkarton, kleine Kartonschachteln, WC-Röhren usw.)

Du kannst dir meinen Beitrag wirklich an den Kühlschrank heften, ich habe mich selber lange informiert.

Dosenfutter empfiehlt sich zu Beginn Probepakete, zum ein bisschen rausfinden was ihnen schmeckt und was sie vertragen. Es kann sein, dass sie am Anfang das "gute" Futter verschmähen, da Felix und anderes minderwertiges Futter chemische Stoffe drin hat, wie Junk Food bei uns und leicht süchtig macht.

Deshalb würde ich für die erste Zeit noch Felix Zuhause haben und wenn sie das neue alleine nicht fressen, einfach mischen. Zuerst Felix mit einem Teelöffel neues Futter und dann langsam steigern.

Du kannst dir auch noch zooplus.de ansehen, mit den Sparpaketen fährst du sehr günstig. Mit einem E-Mail an den Kundendienst solltest du auch einen 7 %-Sparplan bekommen. Ansonsten ist Sandra's Tieroase super, sie haben viel hochwertiges Futter.

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Hast ja eigentlich schon alles gesagt bekommen.

Wenn du vernünftiges Naßfutter fütterst - bitte nicht nur eine Marke, Trockenfutter höchstens als Leckerlie gibst, am Besten getreidefei, kannst du 20 % der Nahrung durch Rohfleisch ersetzten. Wenn sie später im Freigang sind sorgen sie selber für Barf.
Solltest du tatsächlich dich für Barf entscheiden, gibt es auch online Händler die dir Fleisch und notwendige Suplemente liefern. Normales Supermarktfleisch wie wir es essen ist nur bedingt geeignet. Katzen essen in der Natur auch fast das ganze Tier. Knochen, Innereien, Fleisch, Sehnen, Fell, Federn.

Allerdings unbedingt kastrieren vor der Geschlechtsreife die kann ab dem 4. Monat eintreten. Viele Katzendamen hauen ab bei der 1. Rolligkeit und ups Würfe gibt es genug. Kater markieren oftmals weiter, auch nach der Kastration. Im Tierschutz und bei den meisten Tierärzten ist Frühkastration bis zur 14 Lebenswoche gang und gebe und es gibt keine Langzeitschäden.

Und ja du hast keine BKH's. Du hast Lastramis. Tiere ohne Stammbaum sind einfache Landstraßenmischungen. Deine Tiere kommen nicht vom Züchtern, sondern von einem Vermehrer. Zu Gute halten kann man dem Vermehrer, das er die Kitten immerhin 12 Wochen behält. Die Meisten geben nach 6-8 Wochen ab. Da fangen die richtig das fressen an.

Achja und wundere dich nicht über die Futtermengen. Du hast Katzen die nicht gerade zierlich werden, da gehen große Mengen weg. Hatte schon Katerkitten, die haben in dem Alter mal so 1.000 gr hochwertiges Naßfutter verputzt. Sind halt wie Jungs im Wachstum.

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Danke auch dir für deine Antwort!
Den Begriff Lastrami musste ich erstmal googeln :-)
Das war mir leider nicht klar, ich hab blauäugig an die Reinrassigkeit geglaubt...

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Machen viele. Leider

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Du hast ja bereits viele gute Tips bekommen, ich will nur kurz ergänzen:
Die Wahl Eures "Züchters" war sehr medium aber ist ja nicht mehr zu ändern - ich persönlich nehme immer nur Tiere aus dem Tierheim bzw. Tierschutz, auch da sitzen Rassekatzen (sofern das denn sein muss) die dringend ein Zuhause brauchen.

Felix ist, wie schon gesagt, so ziemlich das Letzte.
Umgewöhnen geht einfach, wenn man immer etwas mehr vom "Guten" unter das alte mischt.
Futter sollte immer zimmerwarm sein.

Hier gibt es seit 14 Jahren hochwertiges Nassfutter, 40% und zu ca. 60%, Rohfleisch. Es ist Unsinn, dass man ab 20% Rohfleisch supplementieren muss, in gutem Nassfutter ist ausreichend viel der lebenswichtigen Stoffe zugesetzt.Trofu gibt es hier nur zum "jagen" und für Notfälle, das ist dann aber auch sehr hochwertig, Orijen z.B.

Laut meines Tierarztes, der reiner Katzenspezialist ist, ist das eine perfekte Mischung, meine Mädels waren nie krank, haben nie Zahnstein gehabt (weil sie die dicken Fleischbrocken selbst zersäbeln müssen) und sind für ihr alter extrem fit.
Ich kann das also nur empfehlen.
Zu vermeiden ist rohes Schweinefleisch, da gibt es einen Erreger der ihnen sehr schaden kann. Ich übergiesse das Fleisch vorher nur ganz kurz mit kochendem Wasser, um evtl. äussere Erreger abzutöten.

Ihr habt ja gut vorgesorgt, das wird genügen, im Laufe der Zeit merkt ihr schon, wenn etwas fehlt!

LG, katzz

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Schön das ihr euch Gedanken macht. Felix ist Schrott! Trockenfutter sowieso. Katzen trinken nicht genug und nehmen fast 70% ihres Flüssigkeitsbedarfes über die Nahrung auf. Trockenfutter kann langfristig zu übergewicht, Zahnstein und Blasensteinen führen.

Meine 2 bekommen Feringa, Animonda Carny, Macs und ab und zu roh. Leider frisst das nur eine von beiden. Die andere würde eher verhungern als rohes Fleisch zu fressen. Gewöhn die schnell um. Felix ist echt so richtig Müll.

Und ganz wichtig, so früh es geht kastrieren! Das geht auch mit 16 Wochen schon. Wenn die erstmal markieren, wird das wirklich ekelhaft. Wenn die mal raus sollen, nicht unter einem Jahr. Katzen erkennen vorher Gefahren nicht so gut. Ähnlich wie Kleinkinder.


LG

Franzi

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Hi,

ich habe zwei Lastramis und würde immer auch nur solche wählen. Menschen die züchten sind mir suspekt und im Grunde sind das für mich auch nur vermehrer mit Urkunde.
Manche davon sind sicherlich sehr gewissenhaft, aber auch unter den anerkannten Züchtern gibt es genug schwarze Schafe die man als Laie gar nicht erkennen kann.
Ok, wenn es denn unbedingt eine bestimmte Rasse sein muss kommt man an einem Vermehrer mit Urkunde nicht dran vorbei, aber wozu braucht man bei Katzen bitte einen Stammbaum?

Ich hab zwei super Katzen, gesund, Freigänger, gelehrig und zufrieden.
Die Herkunft ist eine reinrassige Zuchtkatzenoma, welche wohl Mal dem Hause entflohen ist und von einem Kater der Nachbarschaft gedeckt wurde. Daraus entstand dann die Mutter meiner Katzen welche dann von der Züchterin abfällig verschenkt wurde da dieser Nachwuchs ja "nicht tragbar" ist.
Diese Katze landete bei einer Nachbarin, hatte Freilauf von Beginn an und war halt leider (oder in meinem Fall nicht leider) trächtig und bekam meine beiden.
Ich hab meine mit nem halben Jahr kastrieren lassen, finde das selbstverständlich.
Trotzdem ihre Herkunft so Hoppla ist bin ich froh sie zu haben

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Au weia, selbst noch Mal durchgelesen was ich geschrieben habe....klingt eigentlich nicht so wie ich es meine.
Eigentlich meine ich eher dass Katzen nicht unbedingt von einem Züchter kommen müssen. Ich verstehe auch dieses rumgezüchte nicht wirklich. Und auch Zuchttiere sind vor Krankheit nicht bewährt, manche werden ja direkt krank gezüchtet, Plattnasen zum Beispiel die kaum schnaufen können oder nackte Tiere dir nen Sonnenschutz brauchen wenn sie in die Sonne gehen.....
Ich hab meine Katzen gern genommen wie sie sind. So ne Hobbyzucht die soviel Geld nimmt ist aber auch komisch.

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Doch, es klingt so, wie du es meinst.

Du rätst von seriösen Züchtern, die ihre Katzen auf Erbkrankheiten testen und andere gesundheitliche Vorsorgen unternehmen ab, weil du dieses "rumgezüchte" nicht verstehst.

Das ist aber kein Grund Anständige Züchter, die den Rassenstandard respektieren und denen de Gesundheit ihrer Katzen am Herzen liegt mit Vermehrern gleichzustellen.

Eine Zucht existiert um, wie gesagt, eine Rasse zu erhalten. Wie bei den meisten Haus- und Nutztieren ist da der Wunsch Merkmale eines Rasse beizubehalten. Weil wir Zeit mit ihnen verbringen, suchen wir Tiere, die in unser Leben passen. Jemand, der viel im Gelände ist, profitiert eher von einem nerven- und trittsicheren Haflinger, jemand, der Vielseitigkeit reitet, wünscht sich ggf. einen temperamentvollen und ehrgeizigen Trakehner. Wer mit Hund und Kindern lebt, sucht vielleicht eher eine soziale Katze wie eine Maine Coon und jemand anderes wünscht sich ein lebhaftes Bengalenpärchen.

Der Wunsch nach einer bestimmten Rasse war schon immer da - daraus haben sich über die Jahre ja bestimmte Rassen erst entwickelt - und wird auch bleiben. Nun geht es darum diese Rassen tiergerecht zu erhalten.

Ein seriöser Züchter lässt die Elterntiere auf Erbkrankheiten kontrollieren. Er macht weitreichende Gesundheitsvorsorgen und hat umfangreiches Wissen über Schwangerschaft und Geburt, aber auch Verpaarung, z. B. das Scottish Folds nicht mit Scottish Folds/Straights zusammengeführt werden! Seine Tiere sind gesundheitlich gut versorgt und werden artgerecht gehalten und gut ernährt.
Ein Stammbaum nennt die Vorfahren des Kitten, damit zurückverfolgt werden kann, aus welchen Verpaarungen dieses stammt und wie es mit Inzucht und Gesundheit aussieht. Ein Stammbaum bedeutet TRANSPARENZ.

Wichtig ist auch die Zugehörigkeit in einem anständigen Verein. Denn dieser hat Auflagen, die kontrolliert werden. Z. B. dass das Muttertier nicht zu früh schwanger wird oder zu häufig hintereinander und so als Geburtenmaschine missbraucht.

Ein seriöser Züchter hat Interesse die Rasse gesund und mit den vorteilhaften Merkmalen zu erhalten. Wir reden hier nicht von Qualzuchten.
In der Regel wird dieser auch später mit Rat und Tat zu Seite stehen, sich für seine Tiere interessieren und wenn nötig, bei der ersten Zeit helfen.

Mit einem anständigen Züchter ist die Wahrscheinlichkeit eines gesunden, gut sozialisierten Tieres sehr hoch. (Ausnahmen gibt es immer, aber es wurde bis zu diesem Zeitpunkt alles menschenmögliche unternommen!)

Ein Vermehrer, und Hobbyzüchter sind nichts anderes, hat alldies nicht. Dementsprechend ist hier gerade der umgekehrte Fall: die Wahrscheinlichkeit eine kranke Katze zu erhalten ist sehr hoch, es besteht keine Übersicht, Erbkrankheiten und Inzucht werden nirgends kontrolliert oder festgehalten.

Schlussendlich gibt es beim Katzenkauf zwei Möglichkeiten:
1) Man hat einen konkreten Rassenwunsch und geht zu einem seriösen Züchter mit Stammbaum und Vereinszugehörigkeit.
2) Man hat konkreten Rassenwunsch - oder einen vagen - und geht zum Tierschutz.

Vermehrer gehören nicht unterstützt und ein Kauf oder eine Unterstützung derer ist verantwortungslos.

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