Baby und ­čÉĽ - wie macht ihr das?

    • (1) 15.10.18 - 23:00
      Inaktiv

      Ich frage mich wie das alles so klappt mit Baby und Hund.

      Unser kleiner Mischlingshund ist 5 Jahre alt und vom Charakter eher ein ruhigerer Typ.

      Er ist ganz gut erzogen, liebt kleine Hunde und Kinder. Allerdings ist mir aufgefallen, dass er bei Kleinkindern etwas unsicher ist. Wenn Kinder direkt vor ihm schreien oder quietschen kam es schon vor da├č er kurz gebellt hat und die Flucht ins Schlafzimmer ergriffen hat ­čśü. Das finde ich aber absolut in Ordnung! Besser als schnappen oder so.

      Seine Mittagsrunde geht eine halbe Stunde bis Stunde und damit ist er neben den kleinen Gassirunden echt ausgelastet. Die Mittagsrunde k├Ânnte ich ja mit dem Baby drehen.

      Ansonsten kommt er eigentlich ├╝berall mit uns mit, wenn wir Essen gehen oder zu Freunden (au├čer im Hochsommer oder zu gro├čen Veranstaltungen).

      Das w├╝rden wir alles auch gerne so beibehalten. Wir m├Âchten weder das, dass Baby leidet, aber auch nicht der Hund.

      Wie macht ihr das so? Nehmt ihr euren Hund weiterhin ├╝berall mit oder kann es mit Baby und Hund schnell stressig werden?

      Wie reagieren eure Hunde auf Kleinkinder ?
      Ist es realistisch dem Kind beizubringen den Hund in Ruhe zu lassen, wenn er im K├Ârbchen schl├Ąft? ( Ab Krabbelalter).

      Liebe Gr├╝├če
      Mami.2019

      Probleme mit Hundehaltung und Baby?

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      • Ich habe zwar zwei Kater, aber es ist ja ├Ąhnlich. Wir mussten einiges ├Ąndern. Unseren Katern beibringen was ihres ist und was Baby. Das lernen sie noch. Aber ich wasch mir immer die H├Ąnde bevor ich ans Kind gehe und hochnehmen wie vor dem baby tue ich sie nciht mehr.

        Wir werden unserem Sohn des respektvollen Umgangs mit den Tieren beibringen sobald er das verstehen kann. Bisher ignorieren unsere Kater ihn eher.

        Ihr solltet eurem Hund aber beibringen, das er nicht an der LEine zieht und wenn ihr Baby auf dem Arm habt sie nciht anspringt. Aber ich denke das sollte mit ein bisschen Umstellung und ein bisschen gesunder Vorsicht kein Problem sein.

        • (3) 15.10.18 - 23:44

          Er l├Ąuft super an der Leine und anspringen kennen wir bis jetzt auch nicht.

          Bei Katzen h├Ątte ich st├Ąndig Panik, dass sie sich auf das Baby legen. Wahrscheinlich etwas ├╝bertrieben.

          Unser Hund ist nicht viel gr├Â├čer als die meisten Katzen. Da werde ich vorallem am Anfang auch sehr vorsichtig sein m├╝ssen.

      (4) 15.10.18 - 23:24

      Huhu ­čśŐ wir haben zwei Staffordshire Pitbull Damen (6 und 2 Jahre alt).. Sie sind beide vom Charakter her sehr unterschiedlich.. Die ├ältere liebt ihre ruhige orthop├Ądische Couch, wobei die J├╝ngere nur darauf wartet, bespielt zu werden :-D
      Levi ist der Kumpel von beiden, gerade wenn es um seine Leberwurst Schnitte geht.. Ich habe immer ein wachsames Auge auf alle und habe als SafePlace f├╝r Levi ein Laufgitter, falls es mal nicht vermeidbar ist, das Auge abwenden zu m├╝ssen.. Ich versuche allen gerecht zu werden und alles jedoch irgendwie zu vereinen.. Wir gehen jeden Tag, trotz 1000 qm Grundst├╝ck, eine riesige Runde zum auspowern, die Hunde haben ihre Auszeiten, bei denen sich nicht am Geschehen teilnehmen und jeder hat seine Regeln.. Alles machbar, wenn man Situationen einzusch├Ątzen wei├č, sich jedoch nie auf ein "dass w├╝rden meine (egal ob Kind oder Hund) nie tun" verl├Ąsst :-)
      Liebe Gr├╝├če, Frense mit Levi ­čĹ­čĆ╝ ­čĺÖ 10 einhalb Monate alt

      • (5) 15.10.18 - 23:41

        Ich finde deinen Beitrag sehr interessant, du klingst sehr strukturiert was eure Hunde angeht. So klappt das bestimmt gut­čĹŹ

        Wie gesagt unser Hund ist ist ziemlich klein, nicht da├č es niemals passieren k├Ânnte das er zu schnappt, daf├╝r w├╝rde ich nicht meine Hand ins Feuer legen.

        Tier ist Tier und da Kleinkinder ja auch echt nervig sein k├Ânnen f├╝r Hunde ­čśÇ aber das Ausma├č w├Ąre zum Gl├╝ck nicht mit dem bei gr├Â├čeren Hunden zu vergleichen.
        Ich habe da eher Angst, dass er sich auf das Baby drauf legt zum kuscheln.

        Sch├Ân, dass ihr so viel Platz habt ­čĹŹ wir wohnen in einer Wohnung, da kann man den Hund leider nicht einfach so raus lassen, der Hinterhof ist daf├╝r ziemlich gro├č und mit Rasenfl├Ąche. (F├╝r den Notfall w├╝rde das auch mal gehen mit Babyphone).

        • (6) 15.10.18 - 23:49

          Die Struktur kam auch erst mit der Zeit und meine M├Ądels mussten sich ebenso an den Familien Zuwachs gew├Âhnen, wie ich mich daran, nun nicht nur Hundemama zu sein.. Ich rate dir, deinem Hund in eurer Wohnung einen R├╝ckzugsort zu schaffen.. Denn wenn es ihm, oder auch dir, zu viel wird, soll er lernen zu gehen.. Wenn er dir das signalisiert, dann ist es deine Pflicht, ihm das zu erm├Âglichen :-) und wegen dem drauf legen bzw kuscheln, ja, das wird kommen und wenn es alles in einem angenehmen Ma├č ist, ist es einfach wundersch├Ân, diese Freundschaft wachsen zu sehen ­čśŐ

    (7) 16.10.18 - 06:02

    Hey, ja, das ist alles v├Âllig realistisch, erfordert nur viel Konsequenz, Geduld und Ausdauer.
    Das Ding ist, du musst mit Baby dann nat├╝rlich genauso vor die T├╝r mit dem Hund, wie vorher auch ohne Baby.
    Das umzusetzen finde ich oft schwierig. Dann schl├Ąft das Baby oder hat eigentlich Hunger, aber man findet einen Weg.
    Wir waren bis der Kr├╝mel 6 Monate alt war, habe ich ihn nur getragen, so waren die Gassi Runden wesentlich einfacher.
    Mit Kinderwagen muss man schon mal eher gucken, wo man lang scheppert.

    Wir bringen dem Kr├╝mel auch bei von dem Hundeschlafplatz fern zu bleiben.
    Wenn er rauf will kommt ein nein und wir nehmen ihn da weg.
    Inzwischen z├Âgert er oder krabbelt zur├╝ck.

    Wir haben auch einen Mischling (7 Jahre) und der ist wirklich eine Seele von Hund.
    Er l├Ąsst den Kr├╝mel auf sich rum turnen und ihn all sein Spielzeug und bringt ihm sogar sein tau zum spielen ­čśŹ

    Es ist wirklich sch├Ân mit anzusehen, wie die beiden zusammen sind.

    Liebe Gr├╝├če Janina mit Logan 10 Jahre und Leo 8,5 Monate und kleine Raupe 7+4

    (8) 16.10.18 - 06:42

    Hi!
    Unsere H├╝ndin war 5 als unser gro├čer Sohn geboren wurde. Wir haben ihn einfach immer mit auf die Hunderunden genommen. Das Miteinander der beiden war nie ein Problem. Auch wenn die Krabbelgruppe bei uns war, lag der Hund immer dabei. Auch beim zweiten Kind vor f├╝nf Jahren war unsere H├╝ndin noch entspannt. Jetzt bei Nummer drei ist sie schon eine alte Hundedame von 15 Jahren und braucht ihre Ruhe. Kinder muss ich von ihr fernhalten. Wir haben zum ersten Mal einen Laufstall f├╝rs Baby, das war vorher nie n├Âtig. Das Baby kommt immer noch mit auf die Hunderunde, im Kiwa oder in der Trage.
    Auch wenn hier leider nie die gro├če Liebe zwischen den Kindern und dem Hund entstandenen ist, hat die alte Dame doch immer das Bed├╝rfnis dass ÔÇ×die HerdeÔÇť beisammen bleibt ­čśé Sch├Ąferhundmischling halt...
    Bezogen auf eure Situation w├╝rde ich abwarten wie es sich entwickelt. Ruhezonen f├╝r den Hund schaffen und das Baby einfach mit auf die Gassirunden nehmen. Was du so berichtest, klingt gut und so, als w├╝rdet ihr das problemlos meistern!
    Liebe Gr├╝├če!

    (9) 16.10.18 - 06:57

    Huhu! Vielleicht kann ich dich beruhigen: unsere H├╝ndin ist ziemlich unsicher und manchmal sogar b├Âse zu kleinen (fremden) Kindern. Nie w├╝rde ich ein Kind sie streicheln lassen.
    Zu meinem Kind jedoch ist sie einfach nur toll. Ein richtiges Muttertier. Die zwei spielen zusammen und meine H├╝ndin ist sehr geduldig und liebevoll!
    Ich kann dir nur raten, den Hund weiter so zu behandeln wie jetzt. Bindet ihn mit ein, sperrt das Baby nicht weg oder sch├╝tzt es ├╝bertrieben vor ihm. Das sch├╝rt Eifersucht und Unsicherheit beim Hund.

    (10) 16.10.18 - 08:26

    Huhu, wir haben 2 Hunde eine Katze und H├╝hner ( Brahma). Seit unsere kleine mit 7 monaten Krabbeln konnte, ist unsere Mischlingsdame nach draussen gefl├╝chtet. Wir haben ein 2000qm grosses Grundst├╝ck und sie liebt es eh draussen zu sein ( nat├╝rlich nur am Tag). Unser Labbi ist da anders, er liebt die kleine, die kleine f├╝ttert ihn, die kleine darf sich auf ihn legen, halt Labbi er l├Ąsst alles zu. Unsere Mischlingsdame ist da etwas zur├╝ck haltender, sie konnte schon immer nix mit Kindern anfang3n, was auch nicht schlimm ist. Sie w├╝rde trotzdem nie und nimmer etwas machen. Unsere Katze, halt Katze, mal hier mal da :D. Wenn der Labbi im Korb ist, sollte die kleine ihn eigentlich in ruhe lasse , klappt leider nicht immer, denn sie liebt es sich zu ihm rein zulegen. Trotz dessen das wir sehr viel Platz haben, gehen wir jeden Tag einen 6 Kilometer Spaziergang, die kleine in der Trage und die Hunde haben ihren Auslauf ( sind ehemalige Rettungshunde, die brauchen lange Strecken). Alles klappt prima und wir geniessen es wie unsere kleine mit den Tieren aufw├Ąchst :) LG

    (11) 16.10.18 - 09:19

    Hiho, wir haben auch einen Mischling, er vertr├Ągt sich ganz gut mit den Kindern. Aber ich achte auch darauf, da├č meine Kinder ihn in Ruhe lassen, wenn er schl├Ąft oder auf dein Platz einfach Ruhe will.
    Gerade bei der kurzen muss ich aufpassen das sie dem Hund nicht kneift oder sowas.
    Ich finde da sind Eltern gefragt, die daf├╝r sorgen m├╝ssen das sich Hund und Kinder verstehen und lernen miteinander umzugehen.
    Anders sieht das bei unserem Kater aus, er hasst die Kinder, geht ihnen aber auch aus dem Weg. ­čÖł
    Da wissen beide auch, da├č sie ihn nicht anfassen d├╝rfen.
    Lg

    (12) 16.10.18 - 09:34

    Wir hatten schon immer Hunde, deshalb stand es nie zur Diskussion uns zwischen zweien zu entscheiden. Leider ist unser Alter (14Jahre) verstorben, als ich schwanger war. Eine Freundin hatte Welpen, zack da war einer bei uns.

    Ehrlich muss man sagen, mit Junghund (6Monate) und Baby (14Wochen) ist anstrengend. Aber es geht. Unser Hund passt aufs Baby aufs. Meldet z.B. wenn die Kleine weint und wir nicht sofort bei ihr sind. Er l├Ąuft super neben dem Kiwa.
    Er bekommt jeden Tag Zeit mit uns f├╝r sich und hat einen Platz der ihm ist wo er schl├Ąft. Genau das wird auch das Baby lernen.

    Ich denke es klappt, mit Konsequenz und kl├Ąren Regeln die f├╝r beide Seiten gelten. Und aufpassen von Mama und Papa.

    (13) 16.10.18 - 13:32

    Wir haben 2 gro├če Hunde/r├╝den einen Rottweiler und einen sehr gro├čgewachsenen Labrador R├╝den...
    Haben eine - in 3 Wochen- 2 j├Ąhrige Tochter und eine 3 Wochen alte Tochter....
    Der Rottweiler ist total vernarrt in unsere gro├če die sind jeden Tag mindestens 5-6 stunden am herumtoben usw.. unser Labrador ist eher ruhiger aber beide haben einen enormen besch├╝tzerinstinkt gegen├╝ber den zwein. Wenn wir besuch haben sperren wir sie in den gro├čen vorderen Bereich des Gartens da sie schon sehr schnell reagieren wenn eines der M├Ądels weinen und gleich schauen wer ihnen weh getan hat auch ohne das jemand was getan haben.. das legt sich aber auch wieder ­čśë bis dato bleiben sie aber getrennt von uns wenn die Kinder spielen...
    Mia wei├č auch wenn einer knurrt oder so das sie gleich weggeht...wir passen da sehr auf und lernen ihr von Beginn an Wie sie mit den Hunden umzugehen hat und das sie wenn die Hunde was nicht m├Âgen es auch respektieren und akzeptieren muss ... ansonsten kann ich nur sagen sie sind alle ein Herz und eine Seele und wir w├╝rden es nie anders wollen­čśŐ

    • (14) 17.10.18 - 15:00

      So wie du das beschreibst, w├Ąre ich mit Spielbesuch sp├Ąter aber seeehr vorsichtig... genau dieser Besch├╝tzerinstinkt ging in meinem Bekanntenkreis n├Ąmlich schief.

      • (15) 18.10.18 - 15:12

        Er ist sehr lieb zu Kindern.... aber seit er von einem 3 j├Ąhrigen jungen bis zum geht nicht mehr ge├Ąrgert wurde... und der junge unsere Tochter gehauen hat weil ihm was nicht aus ging ....seit dem ist er sehr kritisch darum ist er auch von uns getrennt wenn Kinder zu Besuch kommen und spielen...
        Er ist aber auch von Beginn an in einer Hundeschule und mit ihm wird t├Ąglich fast trainiert es wird immer besser aber wir sollen halt auch nichts riskieren

(17) 18.10.18 - 15:37

Hallo,

Erstmal vorweg, wir sind erst noch in der Planung, aber ich mache mir jetzt schon schon Gedanken und lese die Kommentare hier gerade gespannt durch ­čśŐ

Wir haben einen fast 40Kilo schweren Labbi/Goldie Mix, erst ist nun etwas ├╝ber 4Jahre,aber ein Energieb├╝ndel ­čśů

Das gute ist, wir haben jetzt schon Kleinkinder in der Nachbarschaft die sich immer freuen unseren Hund zu treffen.
Ich ├Ąrger den guten auch mal gerne ­čśü das h├Ąlt er alles durch und hat eine enorme Toleranz.

Als wir mal mit ihm im Restaurant waren und er ein Knochen hatte, kam mal eine Fremde! Und wollte mit dem Knochen spielen. Da habe ich auch kurz die Luft angehalten, sie darauf hingewiesen dass man das bei fremden Hunden nicht machen sollte, aber unser blieb, trotz extremer Vefressenheit, ruhig und freute sich sogar ­čśů
Wir k├Ânnen ihm auch jederzeit einen Knochen oder das Essen wegnehmen.
Also alles ansich ein ganz Lieber, aber trotzdem ein Hund!

Wir werden immer versuchen ihn weiterhin auszulasten, Bereiche die er nicht nutzen darf gibt es heute schon (Sofa, Bett o. Ä.) und das werden wir beim Kinderzimmer auch sofort einleiten, dass er da nichts zu suchen hat.

Im engen Freundeskreis gibt's auch ein Baby, der freut sich auch immer unseren Hund zu sehen, es st├Ârt unseren Dicken auch nicht wenn ein Baby schreit oder sonstiges. Denke das sind alles gute Anzeichen.

Einzige Problem was ich sehe ist zum einen das Kinderspielzeug, wobei er es egtl nach 2 bis 3 Ermahnungen versteht wenn etwas nicht sein Spielzeug ist und er spielt leider sehr wild, hier gebe ich meinen Mann die Schuld ­čśů, er tobt wahnsinnig gerne wilder mit unseren Hund. Ich ├╝be seither aber mit ihm dass ich kein Bellen beim Spielen gestattet sowie er seinen K├Ârper nicht gegen mich schubsen darf. Unser Dicke hat beim Spielen schonmal ein Kind umgerannt ­čśé­čś▒
Wenn es soweit ist wird aber unsere Hundetrainerin auch mit einbezogen.

Hoffe sehr dass dann alles rund l├Ąuft, weggeben w├╝rde ich unseren Dicken aber niemals, ich denke mit erfahrenen Trainern kann man alles in den Griff bekommen, vielleicht ist es mal nicht so bequem und einfach wie man es sich w├╝nscht, aber er geh├Ârt zur Familie und wir lieben ihn ├╝ber alles ­čśŐ die richtigen Charakterz├╝ge hat er auf alle F├Ąlle.

W├╝nsche dir alles Liebe ­čŹÇ

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