Stillen wird zur Qual... Achtung, sehr lang!

Meine Maus ist jetzt 6 Wochen alt. Sie ist mein 1. Kind. Seit Beginn an ging es nicht gut mit dem Stillen. Die erste blutige Brustwarze bekam ich noch im Kreißsaal. Auf der Wöchnerinnenstation (ich durfte dort auch nur 2 Tage bleiben) wurde das Anlegen kaum gezeigt. Oder ich hätte dafür 3 Hände gebraucht, also wenig hilfreich. Wegen "Flachwarzen" sollte ich einen Stillhut nehmen. Den hab ich gute 4 Wochen auch genutzt. Auch mit Stillhut war das Stillen schmerzhaft. Trotzdem wollte ich davon wegkommen, weil meine Hebamme sagte, dass durch den Hut wahrscheinlich früher die Milch weg bleibt. Also hab ich mit ihr trainiert. Es funktionierte überraschend gut, dass sie meine angeblich nicht säugungsfähigen Brüste annahm. Klar, am Anfang sucht sie schon nach ner harten BW, aber dann schnallt sie, dass auch aus dem "Schlabberding" gut Milch kommt (über zu wenig kann ich nicht klagen). Allerdings haben mir die BW sehr gebrannt, waren feuerrot - wie kleine Alarmknöpfe. Kühlen half schon gar nicht mehr. Lansinoh und MultiMam-Kompressen sind schon lange meine Begleiter, Luft und MuMi auch. Ich glaube zeitgleich bekam ich ordentliche Risse an der linken BW (ja, die Tage verschwimmen irgendwie in meiner Erinnerung). Direkt dort, wo sie sich nach oben erhebt, wo also auch der Druck/ Sog am stärksten ist (denk ich mal). Um etwas Ruhe in die Geschichte reinzubringen habe ich abgepumpt. Das hatte ich schonmal machen müssen, wenn ich ohne die Kleine weg musste, die Flasche nahm sie gut an. Mitte dieser Woche erwischte mich dann ein heftiger Milchstau links, der dann auch antibiotisch behandelt werden musste. Die Hebamme im KH legte mir ans Herz, dass ich auf die Milchpumpe verzichten und sie lieber anlegen soll, auch wenn es mit den Rissen halt "etwas mehr weh tut". Die Schmerzen sind furchtbar. Habe es trotzdem 2 Tage ausgehalten, dann bin ich für links wieder auf Stillhütchen umgestiegen, womit es halbwegs erträglich geworden ist. Rechts stille ich ohne, aber auch hier fängt das Brennen wieder an. Gestern nachmittag war dann Blut im Stillhütchen. Es sah nicht so aus, als würde es aus den bestehenden Rissen kommen, MuMi war nach 2 x Ausstreichen auch wieder weiß. Vor 2 h hat meine Kleine wieder Hunger bekommen, habe erst rechts gestillt. Hat noch mehr weh getan, als bei der letzten Mahlzeit. Zähne zusammen beißen. Kind muss ja satt werden. Aber rumnuckeln habe ich unterbunden und sie abgedockt. Danach war wieder kleines Theater, also doch nochmal links, mit Stillhut. Wieder Blut.

Ich bin am Ende. So verzweifelt, nur noch am heulen. Ich wollte so gern stillen, weil es ja eben doch das Beste ist für sie. Aber langsam bin ich an dem Punkt, wo ich mir denke, "du selbst bist auch mit Flaschenmilch groß geworden". Ich blicke neidisch auf die Frauen im Park, die ganz gechillt ihre Kinder auf der Picknickdecke stillen und nebenbei schwatzen. Ich sitze/ liege da und bekomme Schweißausbrüche und Tränen in den Augen. Das ist doch nicht normal.
Ich weiß gar nicht, was ich mit diesem elend langen Text bezwecken will. Von der Ferne kann mir eh keiner helfen... Heute werde ich nochmal meine Hebamme anschreiben. Wenn sie mir nicht helfen kann, dann bleibt noch die LaLecheLiga.
Es zerreißt mir das Herz, wenn ich meine hübsche Tochter sehe und ich Angst vor ihrem nächsten Hunger bekomme.

Sorry für's Ausheulen. Ich fürchte, das musste einfach raus.

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Stillen ist nicht Alles im Leben und
Nicht Stillen/Abstillen nicht der Weltuntergang

Viele werden dir heute sicher dazu raten, nicht aufzugeben, weiter zu probieren, es wird sich lohnen, du wirst das Abstillen bereuen und und und.....aber nur du kannst entscheiden. Und dieser Wille "unbedingt" stillen zu wollen finde ich absurd.

ich bin Anfang der 70er mit Kaiserschnitt zur Welt gekommen und ein Flaschenkind

Ich bin weder übergewichtig, noch habe ich irgendwelche Allergien/Unverträglichkeiten.....WAS ist so schlimm an Flaschenkindern - du hast doch wirklich dein Bestes gegeben.

Also, ein schlechtes Gewissen solltest du Abstillen wollen, brauchst du vor niemandem zu haben

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Du hast schon Recht. Ich bin auch mit der Flasche groß geworden und aus mir ist auch was geworden ;-)
Trotzdem fühlt es sich irgendwie wie "Versagen" an.

Danke für deine Worte!

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ich habe beim 1. Kind 3 Monate gestillt, mit Abpumpen und auch mal ne PreMilch

beim 2. Kind habe ich 5 Monate "durchgehalten" und da wollte ich nicht mehr

Der Beginn der Flaschenzeit war bei mir immer mit einer großen Entlastung einhergegangen. Zumal ich sehr viel Milch hatte, meine beiden Kinder schon früh nachts 8 Stunden durchgeschlafen hatten und ich aufstehen musste zum Abpumpen, sonst wäre ich geplatzt.
In der SS konnte ich schon schlecht schlafen und mit Stillbusen war's auch nicht besser.

Für mich war das Abstillen eine Erleichterung meines Tagesablaufes und die Kinder waren mit Flasche mehr als zufrieden....ich habe alles richtig gemacht und niemals an mir gezweifetl.

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Guten morgen,

genau so wie du schreibst war es bei einer Freundin auch.

Sie war dann, zwar aus anderen Gründen, mit ihrem Kleinen beim Osteopathen. Dort wurde eine Blockade festgestellt. Dadurch war der Kiefer sehr verspannt und deshalb hat er so/zu fest gesaugt und sie hatte immer Probleme mit den Brustwarzen. War danach tatsächlich besser und sie meinte er saugte ein paar Tage später entspannter.

Weiß nicht ob das was für dich wäre..?

Viel Erfolg noch und alles Gute!

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Beim Osteopathen waren wir schon, der hat Verspannungen im HWS und LWS-Bereich behoben. Andere waren da nicht.

Aber guter Einfall! Bei ihren Bauchproblemen hat's ein wenig geholfen!

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Hallöchen!!!
Mach dich nicht verrückt und du bist keine schlechtere Mutter nur weil du die Nase voll hast vom stillen.
Bei meiner großen Tochter habe ich 3 Monate stillen können, danach kam nicht mehr ausreichend und da hatte ich auch keine Probleme mit dem stillen.
Ich habe es auch 1 1/2 Monate bei meiner zweiten Tochter versucht, fast die selben Probleme wie bei dir ....meine Brüste haben gebrannt geschmerzt wie tausend Nadelstiche auf einmal...wenn jemand nur in die nähe meiner Brüste gekommen ist hätte ich ausrasten können...einen BH zu tragen war eine Qual.
Ich war nur ein noch ein Schatten meiner selbst und habe nur noch irgendwie funktioniert.
Mein Mann und ich haben uns dann entschieden, ihr die Flasche zu geben.
Es gibt so gute Babynahrung heutzutage, das die Kinder auch gut mit Flasche groß werden und mein Mann und ich waren auch Flaschenkinder.
Pre und 1er Nahrung sind der Muttermilch am ähnlichsten ich gebe Aptamil diese ist zwar Teuer aber meine verträgt diese am Besten.
Meine kleine wächst und gedeiht prächtig und ist nun 6 1/2 Monate alt.
Ich könnte oft einen Anfall bekommen, wenn ich höre was du kannst nicht stillen, da musst du dich richtig anstellen und durch halten, es gibt so viele Tricks und Tipps .
Hallo man ist auch noch ein Mensch und keine Maschine und irgendwann kann man auch nicht mehr und wenn sich der Frust aufs Kind und Familie überträgt ist auch keinem geholfen. Das macht all nur unglücklich. Dein Baby hat eine zufriedene und glücklich freuende Mama verdient.
Mein Tipp, gib deinem Baby die Flasche , tu einen Tag lang nur was für dich und dann genießt du das Mama leben!!!
Ich wünsche dir alles Gute!!!

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Deine Worte tun gut. Ich fühle mich wirklich irgendwie schlechter, weil ständig der Wurm drin ist. Danke!!!

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Oh je, du Arme... dass du überhaupt schon 6 Wochen durchhältst, Hut ab. Meine ersten beiden Kinder sind auch Flaschenkinder, bei der Großen lief es schon im Krankenhaus schief und endete in Brustverweigerung; das zweite Kind wollte ich auch gerne stillen und war dann von den Schmerzen so schockiert, dass ich sehr schnell abgestillt habe (ich hatte genau die gleichen Gedanken wie du- so ein süßer Junge, und ich bekam Angst, wenn er wach wurde und meckerte, weil die Qual dann wieder losging). Sie sind mit Flasche gut gediehen und waren immer gesund, trotzdem habe ich gerade beim zweiten Kind lange gehadert und mich wie eine Versagerin gefühlt (auch wenn es Quatsch ist). Wenn ich die ganzen stillenden Mütter zB im Rückbildungskurs gesehen habe, war das immer ein Stich- warum ging das bei denen und ich musste aufgeben?
Jetzt beim dritten Kind habe ich schon vor der Geburt Kontakt zu einer Stillberaterin aufgenommen und mich gut über die richtige Anlegetechnik informiert (was ja extrem wichtig ist!). Am Anfang hatte ich zwar auch ziemliche Schmerzen und auch wunde Brustwarzen bzw Gefäßspasmen, aber keine Risse oä, und nach 3 Wochen war die unangenehme Phase vorbei. Als es begann, sehr wund zu werden, hat meine Hebamme ein paar mal gelasert- ich weiß nicht, ob es daran lag, aber sie schwört darauf. Und tatsächlich heilten die Brustwarzen dann recht schnell ab. Vielleicht kommt das ja auch für dich in Frage? Dass meine Hebamme das anbietet, war natürlich Glücksache und ist sicher kein Standard, aber in Kliniken wird das oft angeboten (und die KK zahlt das meines Wissens auch).
Jetzt ist meine Tochter 7 Wochen alt, und ich habe fast keine Schmerzen mehr. Klar, es zwickt noch ab und zu, aber damit kann ich gut leben.
Ich würde dir wirklich raten, eine gute Stillberaterin zu kontaktieren und dich evt zum Laser zu informieren. Wenn es dich zu sehr belastet, ist Abstillen aber auch nicht verwerflich. Stillen ist etwas Gutes, aber doch nicht um jeden Preis. Wenn du dich nur quälst und sich die Gedanken nur noch ums Stillen drehen, nimmt dir das so viel Energie und Aufmerksamkeit, die du für dein Baby brauchst- das hat von einer entspannten Mutter sicher mehr!
Alles Gute und liebe Grüße,

Anne (die im Übrigen auch mit Flasche groß geworden ist und keinen Schaden davongetragen hat)

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Danke dir! Hab mal im Internet gesucht und auch eine Hebamme hier gefunden, die das Lasern anbietet. Konntest du damit gleich weiter stillen? Oder brauchen die BW dann erst eine Zwangspause zur Erholung? Musstest du mehrmals gelasert werden oder geht das in einem Abwasch?

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Ich konnte ganz normal weiter stillen, das war kein Problem. Es ist auch nicht unangenehm, hat nur etwas gekribbelt und wenige Minuten gedauert. Bei mir wurde es dreimal gemacht, ich denke, das kommt ganz darauf an, wie stark die Brustwarzen betroffen sind. Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir auch gut hilft!

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Da machst du ja wirklich was mit. Ein Punkt an deiner Geschichte macht mich stutzig, nämlich, dass du schriebst es würde brennen beim stillen. Das klingt für mich nicht nach klassischen Anfängerfehlern sondern nach einer (Pilz)infektion. Hatte ich beim 3. und 4. Kind. Bei meinem Sohn (3. Kind) hätte ich das stillen wahrscheinlich schnell aufgegeben, wenn ich nicht schon von zwei Kindern gewusst hätte, dass das absolut nicht normal ist. Es brannte, war rot und wirklich Schmerzen die mir jedes Mal die Tränen in die Augen getrieben haben.
Klarheit hat dann erst ein Abstrich gebracht und sobald der Pilz behandelt war, hatte ich nie wieder Probleme oder Schmerzen. Jetzt beim 4. Kind war ich schlauer und konnte gleich beim ersten leichten brennen reagieren.

Ich habe übrigens auch Schlupf/ bzw Flachwarzen und auch damit lässt sch ohne Hütchen stillen, es ist anfangs nur etwas fummeliger, aber die kleinen lernen das.

Mein Rat währe wirklich, lass beim KiA oder FA nen Abstrich machen, auch wenn es sonst keine Symptome gibt, die gab es bei uns auch nicht. Das was du beschriebst ist nicht normal und hat eine Ursache. Die zu finden ist nur nicht immer ganz leicht, darum kann dir eine ausgebildete Stillberaterin wahrscheinlich eher helfen als eine Hebamme.

Die AFS Stillberatung hat auch eine Hotline, da könntest du heute noch jemanden erreichen http://www.afs-stillen.de/hotline/208-hotline.html

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Meine Hebamme hat gestern auch einen Soor vermutet, möglicherweise in den Milchgängen drin (haben nur noch Kontakt per whatsapp, leider kommt sie nicht mehr vorbei. Gesehen hat sie meine Brust also schon lange nicht mehr). Morgen werde ich mich bei der FÄ vorstellen, die soll das mal beurteilen und Vorschläge bringen. Ich hoffe natürlich, dass es keine Pilzinfektion ist. Meine Kleine hat bisher jedenfalls keinen Befall.

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Ein Soor kann auch beim Baby völlig Symptomlos verlaufen. Lass das auf jeden Fall kontrollieren und dich nicht abwimmeln. Wenn es ein Pilz ist muss dein Baby unbedingt mit behandelt werden, sonst werdet ihr den Mist nicht los.

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Dein Text ist eins zu eine meine Geschichte, nur dass ich Gott sei Dank nie eine richtige Brustentzündung bekommen habe.

Ich hatte 8 oder 9 Wochen unglaubliche Schmerzen, erst dann ist es besser geworden. Es gibt von Weleda eine sauteure Tinktur, die Mercurialis Perennis heißt. ich bilde mir ein, dass die den Ausschlag zur Heilung gegeben hat. Sie gerbt quasi die Brustwarzen und macht sie unempfindlicher. Schwarzer Tee hat vielleicht einen ähnlichen Effekt. Jedenfalls sind dadurch endlich die Risse geheilt, durch Brustwarzensalbe waren die Brustwarzen zwar immer schön geschmiert aber die Risse sind nicht geheilt sondern immer wieder aufgegangen. Ich brauchte genau das Gegenteil. Etwas, dass austrocknet und die Risse trocken heilen lässt.

Ich hab dann letztendlich doch 10 Monate durchgestillt und bin froh, durchgehalten zu haben. Aber eine Freundin von mir hatte auch ständig Milchstau und Brustentzündungen. Nachdem sie zum dritten Mal Antibiotika nehmen musste hat sie sich auch zum Abstillen entschlossen. Ich denke ab einem gewissen punkt geht die eigene gesundheit vor und ständig Medikamente kann auch nicht gut sein.

Ich kann deine ganzen Gedanken soooo gut nachvollziehen. Ich hab quasi 6 Wochen nur heulend zu Hause gesessen und hatte Angst vor der nächsten Mahlzeit. Aber aufgeben darf man ja nicht, weil man will ja das beste fürs Kind. Und weißt du was? Mit Flasche sind die Kinder genauso glücklich.

Ich hab meinen Zwerg jetzt mit 10 Monaten abgestillt, weil er nachts stündlich an die Brust wollte. Er hat die Monate davor nie aus der Flasche getrunken und in der besagten Nacht war ich so genervt, dass ich es einfach nochmal mit einer Flasche Premilch versucht habe. Und er hat sie in einem Zug ausgetrunken und ist satt und zufrieden für mehrere Stunden eingeschlafen. Ich hab mir erst Gedanken gemacht ob es nicht fies ist, ihm von jetzt auf gleich die Brust zu entziehen. Aber mit der Flasche macht er einen viel glücklicheren Eindruck. Gut, mein Kind ist schon älter aber ich wollte damit nur sagen, dass die Flasche genauso gut ist und du deinem Kind auch die gleiche Nähe wie beim Stillen geben kannst. Mach dir darum bitte keinen Kopf.

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Die Tinktur klingt wirklich gut. Ich frag mich, warum jede Hebamme immer nur das Lansinoh los werden wollte. Haben die nen Vertrag mit der Firma? Genau dieses Aufweichen ist nämlich auch mein Problem, so kann das nicht heilen. Werde morgen auf dem Weg zur FÄ gleich in der Apotheke nachfragen. Danke für den Tipp!

Ist doch gut, dass dein Kind so problemlos die Flasche angenommen hat. Ich freu mich für dich. Meiner scheint es auch egal zu sein, wie sie satt wird :-)

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Aber sei gewarnt. Ein kleines fläschchen kostet über 30 Euro! Ist wirklich sauteuer. Meine Schwiegermutter ist Stillberaterin und Kinderkrankenschwester, die benutzen das Zeug im KH und haben es da wohl in großen Mengen. Aber da ich es sofort haben wollte hab ich auch in den sauren Apfel gebissen und es in der Apotheke gekauft.

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Hey :)

Stillen hat viele positive Effekte, ja. Aber großen Anteil an diesen Effekten hat eben die Nähe, die beim Stillen zwischen Mutter und Kind besteht und gar nicht direkt die MuMi. Das lässt sich nur nicht genau beziffern und auseinander halten.

So gesehen macht es keinen Sinn, unbedingt Stillen zu wollen, wenn frau dann Angst hat vor dem nächsten Anlegen. So kann ja keine entspannte Nähe entstehen.

Ich hab auch hier bei Urbia ehrlich gesagt noch nicht erlebt, dass unbedingt und ohne Rücksicht auf Verluste zum Weiterstillen geraten wurde. Viele dieser Versagensängste gehen da glaub im eigenen Kopf ab.

Bei mir waren die ersten 6 Wochen auch sehr schmerzhaft. Meine BW sind auch immer weggeflutscht (was für ein Wort ;). Meine Hebamme hat dann rausgefunden, dass es am ständigen Cremen mit der Lansinoh-Salbe lag. Ich brauchte auch eher etwas zum Derb-Machen der BW (bei mir wars schwarzer Tee).

Inzwischen kann ich entspannt auf der Picknickdecke stillen. Aber in den ersten Wochen hab ich fast täglich ans Abstillen gedacht. Ich fand Stillen aber so praktisch und hatte schlicht keine Lust, nachts andauernd aufzustehen und Flasche zu machen. Unterwegs daran gebunden zu sein, ob man noch genug Fläschchen dabei hat etc. Daher nahm ich die Motivation, weiter zu machen.

Versagensängste sind keine so guten Motivatoren. Setz dich da nicht so unter Druck. Du tust das Beste für dein Kind - so oder so.

LG

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Ja, auf jeden Fall. Die Gedanken und Befürchtungen zu versagen kommen ganz allein von mir. Hab das auch erst so richtig gemerkt, als mir so viele hier geschrieben haben, dass Flasche geben auch nicht schlimm ist. Manchmal tut ein bisschen Zuspruch doch gut.

Ich werde mir und der Kleinen noch ne Woche geben. Wenn sich dann keine Tendenz zur Besserung zeigt, dann wirds auf's Abstillen zugehen. Auch, wenn es schon etwas umständlicher ist mit dem Zubereiten, sauber machen, Flaschen nie vergessen... aber das wird sich auch einspielen.

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Das hört sich doch gut an. Du wirkst auch schon viel gelassener. Ich wünsche euch alles Gute!

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Lass mal das Zungenbaendchen bei deiner Tochter kontrollieren, wenn Es zu kurz ist kann das auch zu nassiven Schmerzen fuehren!

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Laut meiner Hebamme ist das Zungenbändchen in Ordnung.

Habe heute irgendwo gelesen, dass es auch das obere Bändchen sein kann, das scheuert. Von der Lokalisation her würde es auch passen. Genau da, wo sie die Mitte ihrer Oberlippe hat, sind die Einrisse. Und zwar schön getrennt je nach Stillposition Liegen und Wiegegriff. Ich werde das mal abklären lassen.

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Hallöchen nochmal!

Bitte lass an deinem Kind nicht herumschnippeln, nur damit du stillen kannst.
Was ist wenn sich im nach hinein heraus stellt das es nicht daran gelegen hat und du weiterhin schmerzen hast. Dann machst du mehr Vorwürfe.
Es macht mich wütend und traurig wie weit Mütter gehen nur damit sie UNBEDINGT Stillen.
Ich habe auch viel aus probiert! Aber an meinem Kind rumschnippeln nur damit ich die Maus stillen kann, sorry aber das geht zu weit. Eure Kinder werden euch nicht weniger lieben wenn sie nicht gestillt werden und Mutterbindung kommt nicht vom stillen. Tausende von Müttern die Kinder adoptieren, können nicht stillen und haben eine enge Bindung zu Ihrer nicht leiblichen Kindern. Es gibt Kinder die haben einen zu kleinen Mund um an der Brust zu saugen, weitet man den Kindern jetzt noch den Mund damit diese gestillt werden können. Ich bin sprachlos. LG#aerger

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Qualvolles stillen führt zu gar nichts. Also wenn du eventuell an abstillen denkst werde zumindest ich dich nicht verurteilen. Muttermilch ist gut aber sicher nicht das Wichtigste was ein Kind braucht. Ich selbst wurde nicht gestillt, bin kerngesund, keine Allergien. Mein Sohn Flaschenkind - kerngesund, keine Allergien. Ich kenne genug gestillte Kinder die dauerkrank sind. In der heutigen Zeit gibt es andere wichtigere Themen als das stillen. Respekt zu deinem Durchhaltevermögen!

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Danke dir!

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Und auch allen anderen. Mit so vielen Reaktionen hab ich wirklich nicht gerechnet. Und vor allem habt ihr mir ein wenig die Augen öffnen können, dass ich keine "schlechte Mutter" wäre, wenn ich mit dem Stillen aufhören würde. Ich denke auch, dass meine Kleine wieder ihre glückliche Mama braucht und weniger das Saugen an der Brust. Kuscheln kann man auch nach dem Fläschchen-Bäuerchen.