Baby schreit nach dem Stillen

    • (1) 01.01.19 - 18:23

      Diese Frage gibt's bestimmt öfter. Ich frage dennoch nach Rat, Leidensgenossinnen, Tipps.

      Unsere Kleine ist 7 Wochen alt und hat starke Bauchschmerzen. Nach dem Stillen ist sie mindestens eine Stunde wach, oft sehr geplagt von Schmerzen, sie schreit dann ununterbrochen sehr laut. Manchmal hilft Bauch an Bauch tragen, "Fahrrad fahren" oder einfach nur Trost spenden. Aber meistens müssen wir einfach aushalten. :(

      Stillabstände sind noch sehr verschieden. Gestern hat sie nur alle 3,5 bis 4 Stunden getrunken, tags wie nachts, und nicht einmal geschrien. Hat sogar abends lang wach und zufrieden und lächelnd mit mir gekuschelt. Lege ich sie schon eher an, so nach 2 oder 2,5 Stunden, ist nur Gebrüll, nach dem sie gut und zufrieden wie immer getrunken hat.

      Heute habe ich versucht die Stillabstände auf 3 Stunden zu ziehen, aber sie wachte immer nach 2 bis 2,5 Stunden auf und schrie. Ich versuchte sie dann anders zu beruhigen, aber sie schrie, bis ich sie anlegte. Trank zufrieden und schrie dann wieder vor Schmerzen... ach man, sie tut mir so Leid.

      Ist das noch normal? Kennt das jemand? Hat das einen Namen? :D

      • (2) 01.01.19 - 19:14

        Ich gehe mal davon aus dass du nicht jeden Tag Kohl und Bohnen isst? Daher die Frage, bist du dir sicher dass es der Bauch ist? Streckt sie sich beim schreien oder krümmt sie sich?
        War das von Anfang an so( also ab der 2. lebenswoche?)
        Ich gebe zu bedenken dass du 7. Woche schreibst... ca. 7/8. Woche beginnt in der Regel ein großer Wachstumsschub! Unruhe, schreien, schlecht schlafen sind da nicht ungewöhnlich...

        Eigentlich ist beim stillen es kaum denkbar dass da großartig Nebenluft (wie bei der Flasche) gezogen wird. Blähungen sind dann entweder aufgrund der Nahrungsmittel der Mutter oder einer wirklich sehr seltenden Unverträglichkeit beim Kind zu suchen.

        Was deine Essgewohnheiten betrifft, das kannst nur du selbst beurteilen. Aber Dinge wie blähendes Gemüse/Hülsenfrüchte und größere Mengen Kuhmilchprodukte würde ich weglassen. Stattdessen Fenchel/Anis/Kümmel Tee trinken und nach bedarf sab simplex beim
        Baby testen.
        Aber wie gesagt... ich vermute eher einen Wachstumsschub ... da könntest du viburcol ausprobieren.

        Viel Glück ...

        • (3) 01.01.19 - 22:43

          Ja, das war schon immer so. Mal mehr mal weniger. Sie streckt sich immer durch und hat auch einen ganz harten Bauch... ich werde mal den kia um Rat bitten, hab nächste Woche eh einen Termin.

          Soweit ich informiert bin wird Muttermilch aus dem Blut gebildet und nicht dem Mageninhalt der Mutter.

      Hier eine Leidensgenossin....der Name: ich tippe auf klassische dreimontaskoliken. Ich hatte das beim ersten und jetzt beim zweiten. Ich muss meiner Vorrednerin widersprechen. Ich denke nicht dass die Ernährung da eine große Rolle spielt , weil mein erstes Kind das gleiche an der Flasche hatte. Und ein Kind kann auch beim stillen Luft schlucken, zb wenn man es falsch anlegt oder das Kind immer wieder abdockt, weint, wieder andockt etc. Mein kleiner schafft leider oftmals nicht mal richtig zuende zu trinken, dann geht’s schon los. Am besten klappt da das stillen im Liegen. Anschließend natürlich bäuern (manche Sagen dass stillkinder keine Bäuerchen brauchen, weil sie eben keine Luft schlucken. Wenn ich mir aber vorstelle, dsss die ganze Luft drin bleiben würde, die mein kleiner bäuert, dann krieg ich schon bei der Vorstellung einen blähbauch😆 gemütlich stillen und einschlafen ist bei uns meistens leider auch nicht der Fall. Und dadurch dass er spuckt und nie zum Ende kommt,‘kommt er auch ziemlich oft....die Zeit wird’s richten, denk ich :) viele Grüße

      • Unsere Große hat nur bei Hunger geschrien- was waren wir da verwöhnt! Oh man. Ich hoffe wirklich, dass sich das bessert. So schlimm die Kleine leiden zu sehen :(
        Alles Gute euch!

    Ich würde auch sagen das es die koliken sind wir haben das selbe hinter uns es wurde dann mit 4,5 Monate langsam besser was uns sehr geholfen hat war lefax vor dem stillen ihr zu geben und später haben wir das einfach mit in die Flasche getan 😊

Hallo
Der Darm muss noch ausreifen. Das hat auch nichts mit deiner Ernährung oder Abständen zu tun. Warum meinst du, es sei besser, wenn sie in grösseren Abständen trinkt? Ich würde eher behaupten, wenn sie öfter kleine Mengen trinkt, dann hat sie weniger Bauchweh. Also, wenn sie verlangt ruhig anlegen. Bei uns wurde es mit 3 Monaten besser.
Tragetuch in der Anhock Haltung soll übrigens auch gut sein fürs Bauchweh.

  • Die Abstände waren ein Experiment, weil sie gestern so zufrieden war und keine Probleme hatte - da hat sie halt nur selten getrunken. Aber wahrscheinlich liegt's wirklich nicht daran.

    Ich trage sie viel- heute fast den ganzen Tag. Aber außer dass nicht nur mein Schädel brummt, sondern auch die Beine schmerzten hat es nicht viel gebracht :(

(11) 02.01.19 - 09:05

Hallo,

versuche mal, ob es mit Entschäumern besser ist (Lefax, Sab Simplex oder Espumisan).

Und leg ihr mal ein warmes Kirschkernkissen auf den Bauch. Das entspannt.

LG Nenea

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