Brustwarzen schmerzen héölisch

    • (1) 10.03.19 - 18:26

      Hallo ihr lieben

      Mein Sohn ist ende Januar zur Welt gekommen. Es ist mein zweites Kind aber das erste welches ich stillen kann.

      Im Krankenhaus hatten sie mir direkt Stillhütchen gegeben. Eigentlich bräuchte ich gar keine, ich hatte einfach keine Erfahrung und war unsicher. Jetzt bin ich zwar froh dass ich sie habe, möchte aber gerne ohne stillen.

      Mein Problem sind aber meine sehr empfindlichen Brustwarzen. Habe versucht ein paar Mal nacheinander ohne zu stillen, was damit geendet hat dass ich weinend gestillt habe weil es so schmerzte.
      Meine Hebamme meinte dann ich soll es langsamer angehen, ist ja auch logisch. Hab dann ein paar Tage nur mit Hütchen gestillt und jetzt stille ich wenns gut geht einmal am Tag ohne. Oft wenn ich unterwegs bin, weils ohne einfach viel besser und schneller geht.

      Während dem stillen habe ich keine Schmerzen, höchstens ein bisschen beim Ansetzen. Die schmerzen kommen dann erst beim nächsten Stillen oder einfach bei Berührung.

      Habe es mit MAM Kompressen, Schwarztee, Kamillentee, Wollwachssalbe, frischer Luft versucht. So richtig hilft nichts.

      Was denkt ihr, werden sich meine Brustwarzen irgendwann daran gewöhnen?

      Hatte Gott sei dank nie eine Verletzung, sie sind immer nur gerötet aber schmerzen halt höllisch.

      Hatte das auch jemand von euch in dieser Art?

      Freue mich auf eure Antwort.

      Liebe Grüsse

      • (2) 10.03.19 - 18:32

        Versuch Mal Johanniskrautöl. Gibt's in der Apotheke.

        Und ja, es wird besser. Mein Junior ist inzwischen knapp 7 Monate und nicht zimperlich. Wenn ich ihn Stille und mein Mann das sieht was Junior da veranstaltet, verzieht er immer Schmerzverzerrung das Gesicht und fragt "tut das nicht weh??" Nope. Nicht mehr. Die "Teile" wachsen mit ihren Aufgaben.

        Wichtig ist: wenn's blutig wird erstmal aufhören, Blut sollte nicht im Babymagen landen.

        • (3) 10.03.19 - 18:43

          Beruhigend das zu hören. Wars bei dir am Anfang auch so schlimm?

          Wie gesagt waren meine Brustwarzen nie verletzt, blutig.

          Vielen Dank und lg

          • (4) 10.03.19 - 21:33

            Wir hatten anfangs mit saugverwirrung zu kämpfen. Ich konnte ihn nicht richtig anlegen was zu ziemlich wunden Brustwarzen geführt hat. Erst ab dem dritten Monat konnte ich voll stillen. Bis dahin war es ziemlich steinig und ich war oft kurz davor auf Flasche umzusteigen.

            Jetzt bin ich froh dass ich durch gehalten habe. Stillen ist und bleibt die erste Antwort auf alle "Wehwehchen" 😉

      (5) 10.03.19 - 20:27

      Hallo 😊 Ich hatte das auch. Ich hätte jedesmal heulen können während dem Stillen!! Meine Brustwarzen haben sich nach ca. 3 Wochen daran gewohnt! Ich habe jedesmal nach dem Stillen die Salbe Lanolin von Lansiloh auf die Brustwarzen geschmiert und viel Luft dran gelassen! Mit der Salbe bekommst du „Nippel aus Stahl“ 😂 Alles Gute für dich und deinen Zwerg

      (6) 10.03.19 - 23:05

      Hallo tauhid,

      das kenne ich nur zu gut.
      2 Monate hatte ich trotz richtigem anlegens extreme Schmerzen.
      Die Brustwarzen waren total entzündet und blutig. Ich saß Minuten lang vom weinenden Baby bis ich mich überwand zu stillen - jedesmal!
      Lanolin und viel Luft haben etwas geholfen.
      Erst nach fast 2 mon wurde es besser.
      Ich spielte so oft mit dem Gedanken auf zugeben, dabei habe ich das erste Kind relativ lange gestillt.
      Jetzt ist sie 7 Monate alt und ich habe überhaupt keine Schmerzen mehr beim stillen.

      Oftmals liegt es an der falschen anlegetechnik.
      Lass mal deine Hebi beim
      Stillen drauf schauen.

      Eine letzte Möglichkeit wäre evtl. das lasern der bw.

      Wünsche dir gute Genesung

    • Hallo 😊 Ich habe von Anfang an ohne Stillhütchen gestillt, hatte das Glück einer guten Beratung im Krankenhaus. Trotzdem war es für mich die Hölle. Ich musste mich regelrecht zum stillen zwingen. Ich habe 1-2 Mal tgl. Multi Mam Kompressen benutzt und die restliche Zeit mit Wollwachsalbe nach jedem stillen eingerieben. Das hat die Sache gelindert, aber nicht komplett schmerzfrei gemacht.
      Was mir auch noch geholfen hat, waren andere Anlegetechniken, die mir meine Hebamme zuhause gezeigt hat. Im Krankenhaus hatte ich dazu noch keine Kraft.
      Das ganze ging mindestens 8 Wochen lang, und ich war kurz davor mir Stillhütchen zu besorgen.
      Aber es hat sich tatsächlich von heute auf morgen geändert und ich hatte keine Schmerzen mehr. Ich hatte es davor nicht geglaubt! Deshalb empfehle ich einfach durchzuhalten, auch wenn es wirklich nicht leicht ist! Es wird besser, wenn sie Brust sich daran gewöhnt hat!

      Liebe Grüße!

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