brustvergrößerung mit eigenfett?

    • (1) 14.06.15 - 10:39

      Hallo!
      Hat jemand von euch eine brustvergrößerung durch eigenfett gemacht? Wie war es, wie zufrieden seid ihr? Hattet ihr problemzonen oder seid ihr vielleicht ganz schlank gewesen und es ging trotzdem? Warum habt ihr euch dazu und demnach gegen silikon entschieden?
      Würde mich sehr über erfahrungen freuen.
      Ich hader seit meiner Pubertät mit meiner brustgröße, die keine ist. Ich bin jetzt 34, hab ein kind und wirklich nichts.
      1,73m, wiege 55kg und bin wirklich trainiert (laufe und mache kampfsport). Meine oberweite hat sage und schreibe 79cm umfang, unterbrust ist 75, da passt einfach nichts.
      Allerdings widerstrebt mir silikon ganz fürchterlich, zumal ich es unter den brustmuskel legen lassen müsste, ich aber auch mal 70 liegestütze mache und die dinger verrutschen könnten. Zudem hab ich eine autoimmunerkrankung und könnte einen solchen Fremdkörper wahrscheinlich auch nicht akzeptieren.

      • Brustvergrößerung mit Eigenfett ist nich so, wie Du Dir das vorstellst: also keine Fettabsaugung an Bauch oder Hintern und dann in die Brust gespritzt.

        Es ist ein sehr schwerer Eingriff, Fett wird zumeist am Bauch entnommen und dann wird daraus eine Brust modelliert. Das Verfahren ist sehr langwierig ( 8-10 Stunden OP ) und sehr Risikobehaftet. So kommt es häufig vor, das das Transplantat nicht durchblutet wird und abstirbt. auch sind Infektionen wegen Größe des Operationsfeldes nicht selten Daher verbleibt man länger auf der Intensivstation und im Krankenhaus .

        Außerdem bleibt bei dieser Technik viel Narbengewebe zurück, am Bauch Und an der Brust.

        Es wird eigentlich nicht für Brustvergrößerungen im rein Kosmetischen Sinne eingesetzt, sondern ist viel eher als Wiederaufbau nach Krebserkrankungen gedacht. Die Ergebnisse sind auch optisch nicht mal ansatzweise mit Silikon zu vergleichen.

        Ich habe Silikon, unter den Muskek gelegt, und ich treibe viel Sport, auch Kraftsport, da verrutscht nix. Es sieht sehr natürlich aus und fasst sich auch gut an.

        Und dann sind da auch die Kosten: Silikon bekommst Du in Deutschland ab 5000€ , Eigenfett fängt erst ab 15000€ an.

        Bei all den Nachteilen und dem vergleichsweise schlechtem Endergebnis würde ich mich niemals für Eigenfett entscheiden.

        An Deiner Stelle würde ich mir Beratungstermine bei mehreren Kosmetischen Chirugen geben lassen, Fotos ansehen und dann entscheiden.

        Pina

        Nachtrag:

        "Brustvergrößerung mit Eigenfett ist nich so, wie Du Dir das vorstellst: also keine Fettabsaugung an Bauch oder Hintern und dann in die Brust gespritzt."

        Das gibt's wohl doch noch, aber das Ergebnis bleibt nur für ein Jahr, dann hat der Körper die Fettzellen weitestgehend abgebaut.

        Aber auch hier bleibt das recht hohe Infektionsrisiko und die relativ hohen Kosten für einen kurzen temporären Effekt.

        Deswegen wird das, in Europa zumindest , nur noch sehr selten angeboten.

        Pina

        Hallo,

        ich habe es noch nicht gemacht, werde es aber wahrscheinlich im späten Herbst angehen. Mit diesem Thema habe ich mich sehr intensiv beschäftigt. Sowohl Brustvergrößerung mit Implantaten als auch Eigenfett. Ich hatte bereits 2 Beratungsgespräche. Das erste damals noch wegen Implantat, war ein sehr guter Arzt, tolles Gespräch, hätte ich mich auch gut aufgehoben gefühlt. Aber dann konnte ich mich einfach nicht damit anfreunden, einen Fremdkörper in den Brüsten zu haben, den man womöglich noch sieht und fühlt #zitter
        Danach hatte ich mich noch mal ausführlich zum Thema Eigenfett "schlau" gemacht und beim 2. Arzt ganz gezielt drauf angesprochen und beraten lassen. Auch hier ein sehr kompetenter Arzt, sehr nett, gut erklärt, ehrlicher Eindruck.

        Was man wissen muss: es muss zum einen genug Eigenfett zum entnehmen vorhanden sein, es sollte nicht an zuvielen Stellen auf einmal entnommen werden. Zum anderen ist pro OP nicht mehr als eine Körbchengröße drin, bei manchen auch nur eine halbe....also Riesenbrüste können nur mit Implantat erzielt werden. Nach der OP sind sie schon noch größer, da ist aber dann noch Schwellung drin und ein Teil des Fettes baut sich wieder ab. Wobei wie gesagt zwischen 60 und 80 % bei den heutigen Methoden dauerhaft bleiben. Man kann eine 2. OP machen, hier kann dann wieder eine halbe bis ganze Körbchengröße erzielt werden.....
        Zu den Kosten, die erste Sitzung kostet 7.000 (all inclusive, mit Miederwäsche, eine Nacht in der Uniklinik, Verpflegung usw), macht man noch eine 2. um doch noch mehr zu erzielen, die gibt es dann für 3.000.

        Bin mir halt auch noch nicht sicher, aber kann es mir besser für mich vorstellen als so Silikondinger. Aber muss jeder für sich selber entscheiden.

        Ach so, die Op dauert ca 4 Stunden, das ist die Schätzung bei mir, kann natürlich mehr sein wenn sich welche mehr Fett absaugen lassen.

        "Obenrum" ist man wohl recht schnell wieder fit, wurde da ja "nur" reingespritzt, jetzt kein Muskel hochgehoben und ein Implantat reingepflanzt. "Untenrum", also Fettabsaugen ist da schon komplizierter, hier trägt man dann für ca. 6 Wochen spezielle Miederwäsche. Der Doc meinte noch dass man auf keinen Fall zuviel absaugen darf, also da hat er seine Obergrenzen, die habe ich jetzt so nicht im Kopf, klang aber logisch....
        Vielleicht lässt Du Dich einfach mal beraten, recherchiere nach entsprechenden Ärzten in Deiner Nähe....ich werde vielleicht auch noch ein drittes Gespräch bei einem weiteren Arzt machen....

        LG
        Mareia

        • Vielleicht solltest Du Dich weniger auf Aussage eines Arztes verlassen,, der mit Brustvergrößerungen seinen Lebensunterhalt verdient, sondern stattdessen in Patientenforen lesen:

          Es ist die Resorbtionsrate ( also das was wieder weggeht ) von 60 - 80 % und das auch nur im ersten Jahr. Im 2. Jahr ist dann der Rest weg.

          Was glaubst Du, warum die zweite OP so hoch rabattiert wird? Weils weniger Aufwand ist? Weniger Narkosemittel? Weniger Überwachung? Weniger OP Personal? Weniger Hygiene?

          Nein, das ist so, weil man bei dieser Methode jährlich nachoperieren muß und der Chirug sich so Stammkunden züchtet, die jeder Jahr nachfüllen lassen müssen.

          Es gibt nur noch ganz wenige Ärzte , die diese Methode noch anwenden. Und das nunmal gute Gründe. Ein sich ständig wiederholendes OP Risiko ist nur einer davon.

          Pina

      Hallo,

      Meine Freundin hat sich die Brust vergrössern lassen mit der Eigenfettvariante.
      Das wurde ihr an den Oberschenkeln abgesaugt und dies wurde während der Op gesäubert und getrennt. Dann wurde es in die Brust gespritz. Um es mal ganz einfach auszudrücken. Diese Op ging 3 Std.

      1 1/2 Jahre später hat sie es nich einmal machen lassen. Diese war günstiger, weil es die Zweite war.

      Was soll ich sagen, ihre Brust sieht sehr gut und Echt aus. Nicht zu vergleichen mit den Silikon Dingern.
      Meine Freundin ist sehr zufrieden. Sie hat es in der Parkklinik Birkenwerder machen lassen

      Lg

    • Nach langen Recherchen mit meinem Mann haben wir uns für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett in dieser Privatklinik- Schlossstrasse-Praxisklinik entschieden - also ohne Silikonimplantate. Ich habe dort auch vor paar Jahren Bauchstraffung (https://www.privatklinik-schlossstrasse.de/bauchdeckenstraffung/) gemacht - war damals sehr zufrieden.
      Zurück zum Thema Brustvergrößerung:
      Mein Fett wurde dann gleich während der Operation aufbereitet und mir in die Brust eingespritzt. Keine Fremdkörper in der Brust!!! Alles ohne Vollnarkose und ohne Aufschneiden der Brust. Nur in örtlicher Betäubung. Keine Narben und Nachbehandlungen bzw. Beschwerden. Es schaut natürlich aus und fühlt sich auch so an.
      Noch eine kleine Anmerkung am Ende:
      Bei Brustvergrößerungen mit Eigenfett kann man die Brust nicht beliebig vergrößern. Mehr als eine, bestenfalls 1,5 Körbchengrößen sind nicht drin.

      Hallo,

      Persönlich habe ich das Gefühl, dass Vergrößerungen mit Eigenfett einfach meist natürlicher Aussehen (aber das hängt sicherlich auch zu großen Teilen vom behandelnden Chirurgen ab). Außerdem gefällt mir einfach der Gedanke eines Implantates nicht.
      Was das Ergebnis angeht bin ich sehr zufrieden. Natürliches Aussehen, gutes Gefühl, keine Problemzonen. Also bisher noch keine Beschwerden =)
      Ich würde an deiner Stelle einfach mal einen unverbindlichen Beratungstermin beim Fachmann ausmachen. Der kann nämlich am besten einschätzen, was für eine Art von Vergrößerung bei dir überhaupt möglich ist. Und wenn du schon da bist kannst du die Gelegenheit auch nutzen um dich über Kosten, Risiken etc. zu erkundigen. Nebenbei kannst du auch noch deinen eventuellen Chirurgen kennen lernen und entscheiden, ob du ihm deine OP anvertrauen wollen würdest.
      Wenn du einen Tipp möchtest kann ich persönlich die Vitalitas Privatklinik in Neustadt empfehlen. Wie bereits erwähnt super Ergebnis. Dazu kommt noch eine nette und ausführliche Beratung und eine reibungslose OP. Solltest du dort mal anrufen oder vorbeischauen wollen findest du hier alle Kontaktdaten: https://www.vitalitas.de

      Schöne Grüße und alles Gute

      (9) 29.03.18 - 17:21

      Hey,

      Also persönlich hab ich mich für Eigenfett entschieden, weil ich immer das Gefühl hatte es wäre natürlicher und würde vor Allem auch so aussehen. Das ist vermutlich nicht wirklich in allen Fällen korrekt, aber so war eben meine persönliche Argumentation. Bei Implantaten hat man immer diese "Barbies" im Kopf (wenn du verstehst was ich meine) und das war auf keinen Fall das was ich wollte.
      Die Entscheidung für's Eigenfett habe ich später eigentlich nie bereut. Das Ergebnis war (und ist) super und genau so, wie ich es mir erhofft hatte. Man muss nur bedenken, dass vermutlich nicht alles vom Fett angelagert wird und daher die Brüste nach der OP wieder etwas kleiner werden. Aber das wird dir der Arzt ggf. sicherlich vorher erklären und dann einfach die Brüste etwas größer machen, als sie letztendlich sein sollen. Das pendelt sich dann recht schnell wieder ein und man hat die gewünschte Größe.

      Was das Gewicht angeht so ist das sicherlich individuell unterschiedlich und jetzt schwer zu sagen. Also mit 1,70m und 57kg hat es bei mir funktioniert, aber da würde ich jetzt keine definitive Aussage treffen wollen. Das ist eine Frage, die du am besten an den Fachmann richtest.
      In diesem Sinne würde ich dir generell mal ein Beratungsgespräch ans Herz legen. Da können viele dieser Fragen beantwortet werden und es ist nicht verbindlich. Solltest du noch nach einem geeigneten Fachmann suchen kann ich persönlich sehr die Vitalitas Klinik empfehlen. https://www.vitalitas.de/
      Die haben zumindest bei mir ein gutes Ergebnis erzielt und waren sehr freundlich und geduldig bei der Beratung (ich war etwas ängstlich #zitter).

      Hoffe das hilft dir ein wenig.

      Schöne Grüße und viel Glück!

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