Probleme mit eurem Körper nach der Geburt...

    • (1) 25.02.18 - 16:18

      Hallo zusammen,

      ich hoffe, dass mein Beitrag hier bleiben kann, da ich alle Mamis anspreche.

      Ich mache mir gaannnzzz extrem viele Gedanken und Sorgen über die Geburt und meinen Körper danach.
      Ich bin jetzt in der 30. SSW und hatte vor 10 Jahren einen Not-KS. Ausser, dass rund um die Narbe die Haut etwas taub ist, habe ich keinerlei Beschwerden.

      Nun stelle ich mir häufig die Frage, ob ich wieder einen KS durchführen lassen oder eine natürliche Geburt versuchen soll.
      Einige meiner Freundinnen, die natürlich entbunden haben, haben seitdem Beschwerden - Beckenbodenabsenkungen, Inkontinenz, Darmvorfall, weitere Scheide (wodurch der Sex nicht mehr so intensiv ist)...etc.
      Natürlich weiß ich, dass das alles nicht auftreten muss. Genauso kann es Komplikationen und Verwachsungen bei einem KS geben, das ist mir klar.

      Leider gibt es keine Statistik, nach der man sagen kann, so und so viele Frauen haben Beschwerden nach einer natürlichen Geburt o. nach KS.

      Weiterhin lese ich öfter von solchen Horrorstorys, wo unter der natürlichen Geburt das Becken oder das Schambein gebrochen sind, irgendwelche Muskel abgerissen sind oder schlimme Damm/Scheidenrisse vorkamen.

      Vielleicht hat ja hier eine der Mamis Lust, mal von sich zu berichten, mit welchen Problemen oder Beschwerden oder auch mit welchen nicht sie zu tun hat.
      Ich würde mich sehr freuen #winke

      • Oh Gott was Horrorgeschichten... Dann möchte ich doch mal von meinen Geburtsverletzungen erzählen und wie es heute aussieht.

        Ich hatte einen Dammschnitt der nach 2 Wochen super verheilt war und nach 4 Wochen nicht einmal mehr gezuckt hat. Der Sex ist noch schöner als früher, denn durch die Zeit ohne Sex, wurde alles wieder schön eng :-) Mein Mann hat gesagt "Wenn ich nicht dabei gewesen wäre, würde ich dir nicht glauben das da ein 3,5 kg schweres Kind mit 36er Kopfumfang raus kam"

        Bei husten und niesen kamen immer wieder Pipitropfen aus mir raus. Seit dem Rückbildungskurs ist das völlig weg. Ebenso wie das unkontrollierte Pupsen... Das hat durch den Kurs alles aufgehört. Beckenbodengymnastik ist extrem wichtig.

        Ansonsten war ich ca. 4 Wochen nach der Geburt wie vor der Schwangerschaft auch. Ich hatte eine schnelle, aber heftige Geburt und ich würde es IMMER WIEDER normal versuchen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, es selbst geschafft zu haben. Dieser Stolz den man da empfindet, hat man wohl sonst nie.

        Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen :-) Es ist wie auch in der Schwangerschaft... es kann soooo viel passieren, muss aber nicht.

        Alles Gute

        Oh man, was hast du denn bitte erzählt bekommen.....
        Ich hab 3 Kinder, 2 habe ich spontan entbunden, ohne Schmerzmittel etc. Ich bin weder gerissen noch geschnitten, hatte keine Beckenbodenbeschwerden danach oder anderen Mist.
        Meine Tochter kam am 19.10.17 per NotSectio zur Welt und glaub mir, diese Erfahrung möchte ich niemals mehr wieder machen. Muss ich gott sei Dank auch nicht, weil meine SS schon so bescheiden war, dass ich auf einen KA schon vorbereitet war und entschieden hatte, wenn dann gleich Sterilisation, diese wurde also sogar bei meinem NotKS dann noch gleich mitgemacht. Nach dem KS hatte ich meine Tochter erst 2,5 Std später sehen können, wegen der Vollnarkose und das fand ich schon schrecklich, aber die Schmerzen danach waren die Hölle. Ich bin zwar am selben Abend noch aufgestanden, weil die Schwester mich dazu genötigt hat, aber ich bin gefühlt durch die Hölle gegangen und das bestimmt 2 Wochen lang. Ich bin gelaufen wie ne Oma und hatte keine Kraft für irgendetwas.

        Wenn ich das alles mit meinen natürlichen Geburten abwäge, dann würde ich es immer vorziehen spontan zu entbinden.

        Also bitte lass dir nicht soviel Mist erzählen und lass die Geburt auf dich zukommen, sofern du diesmal keinen Notks benötigst, versuche es spontan. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man das geschafft hat und dann sein Wunder in den Armen hält.

        LG #klee#klee#klee

        Guten Abend!

        Ich kann ganz ehrlich leider nur anders herum berichten. Meine erste, spontane Geburt war nicht schön und endete mit einem Dammriss 3. Grades, der sehr lange brauchte um zu verheilen und mir sehr lange zusetzte, von den Schmerzen her und vor allem psychisch. Meine Tochter war klein (49 cm) und normal schwer (3.400 g), Kopf 35 cm. Ich durfte sie nur ganz kurz in den Armen halten, dann musste ich zum Nähen unter Vollnarkose in den OP und war fast 2 Stunden weg. Konnte sie nicht mal anlegen, Stillprobleme folgten. (Trotz der heftigen und langen 18-Stunden-Geburt übrigens aber keinerlei Beckenbodenprobleme, immerhin...)

        Wegen dem Dammriss kam mein Sohn dann per Kaiserschnitt (zum Glück, er hatte 4 Kilo und einer 37er-Kopfumfang!). War eine ganz tolle, entspannte Erfahrung. Er hat es super verkraftet, war topfit, ich habe ihn noch im OP auf die Brust bekommen, später im aufwachraum habe ich ihn problemlos gestillt. Die Schmerzen waren ein Klacks, ich bin am selben Nachmittag noch aufgestanden und war am nächsten Tag schon im Park in der Sonne spazieren. Die Narbe ist problemlos verheilt und heute, knapp ein Jahr später, schon nur noch ein blasser Strich. Hab nicht mal mehr taube stellen.

        Unsere Familienplanung ist abgeschlossen, aber hätte ich noch eins bekommen - sofort wieder per Kaiserschnitt.

        Ich habe übrigens eine Freundin, der es ganz ähnlich ergangen ist. Erstes Kind per KS - alles prima, zweites spontan - heftiger Riss und ewig drunter gelitten.
        ABER ich habe auch viele Freundinnen und Bekannte, die ihre Kinder ganz problemlos alle spontan entbunden haben. Meine schlechte Erfahrung ist ganz sicher nicht die Norm. Und mit „Langzeitschäden“ kenne ich gar niemanden ;-)

        Dir alles Gute!

      • Spannend, ich habe bisher keine Frau kennengelernt, die ihren KS positiv empfunden hat. Aber vielleicht kenne ich nur die falschen Frauen ;)

        Meine Geburt hat lange gedauert (33 Stunden), aber dafür hatte der Körper Zeit das Menschlein sanft loszuwerden - ich hatte keine Geburtsverletzung. Ich habe mich im Wochenbett geschont, aber gezielt gefordert: Jeden Tag raus und wenigstens einen kleinen Spaziergang machen. Nach der Rückbildung (die ich suuuuper gut fand!) war sowohl der Beckenboden wieder top, als auch die Bauchmuskeln. Die betreuende Hebamme war begeistert :D

        Sex erlebe ich intensiver als vorher, mein Mann hat sich auch nicht beschwert. Er konnte sogar miterleben, wie mein Beckenboden Woche für Woche wieder stärker wurde #schein

        Ich fand die Geburt zwar waaaahnsinnig anstrengend, aber wirklich schön. Ein Versuch ist es wert, finde ich.

        Hallo!
        Wenn du hier 100 Antworten bekommst, hast du wahrscheinlich 200 Meinungen😂
        Alles, wirklich alles ist möglich. Traum- und Horrorgeburten wie auch Traum- und Horrorkaiserschnitte.

        Niemand wird dir oder irgendwem voraus sagen können, was der “beste“ Weg ist. Leider😂

        P.S. ich hatte 2 fantastische Kaiserschnitte ohne jegliche Probleme danach und eine Sopntangeburt mit allem was schief gehen kann (auch den von dir beschriebenen Brüchen) , später der Beckenbodenoperation und jetzt noch Jahre später Problemen.
        Aber das sind MEINE Erfahrungen, die keinerlei Maß sind.

        Liebe Grüße und alles Gute dir. Eine schöne Geburt🙋

      (8) 26.02.18 - 11:00

      Also meine natürliche Geburt war Horror!
      Trotzdem hätte ich nie einen Wunsch-KS gewollt.
      Ich steh nicht so auf Bauch aufschneiden:D

      Hatte die ersten 2 Wochen leichtes ziehen wegen der naht vom Scheidenriss aber nun körperlich alles top.
      Keinerlei beckenboden Probleme.

      Hallo, ich hatte ein WunschKS und würde es jederzeit wieder machen, ich hatte keinerlei probleme.

      Wie schon gesagt, hier wirst du 100 Meinungen/Erfahrungen bekommen...
      Ich hatte eine natürliche Geburt (wurde eingeleitet und ab der ersten richtigen wehe dauerte es 2 Stunden). Mein Mäuschen war recht groß (4.480g, 59cm und KU 39cm), hatte einen Dammriss 2. Grades und einen Scheidenriss.
      Das einzig nervige war das nähen. Mein Mann hatte das Mäuschen auf dem Arm und ich wurde 45 min genäht. Wollte aber nur noch meine Ruhe und kuscheln! 🤷🏻‍♀️ Aber schmerzen hatte ich nur am ersten Tag. Danach war alles gut! Auch ist jetzt nichts weiter (eher enger) und Probleme mit dem beckenboden hatte ich auch nie.
      Ich war auch am nächsten morgen gleich duschen (das war göttlich)!

      Aber wie schon geschrieben, der Stolz, den man empfindet, wenn man es geschafft hat, ist wirklich abartig! 💪💪 Bei uns war es zwischendurch etwas happig, da die Herztöne der Maus absanken, ich sie aber anfangs einfach nicht rausbekam... dann ließen die Presswehen auch noch nach und ich dachte mir nur „jetzt erst recht“ und schaffte es ohne Wehen und ohne Schmerzmittel!

      Ein Wahnsinns Gefühl, ich würde es jederzeit wieder machen!!

      Alles Gute! 🍀

      Hallo,
      klar kann dir keiner sagen, wie es im Fall der Fälle bei dir kommen würde... aber du willst ja Erfahrungen hören, hier also meine:
      Ich hatte 3 spontane Geburten und nie auch nur ein ernsthaftes Problem hinterher. Beim ersten Mal hatte ich einen Mini-Scheidenriss und "untenrum" die ersten Tage ein paar Hämatome, hätte aber direkt vom Kreissaal aus heimlaufen können. Bei den weiteren Geburten hatte ich gar keine Beschwerden mehr außer einem ganz leichten Scheidenvorfall, der mit Beckenbodengymnastik recht schnell weggegangen ist. Beckenbodenschwäche kann man aber schon allein durch die Schwangerschaft haben, schließlich lastet da monatelang Druck drauf.
      Mir ist klar, dass ich mit meinen Geburten echt Glück hatte, beeinflussen kann man da ja selbst nichts. In meinem Bekanntenkreis kenne ich beide Versionen, wobei ich sagen würde, dass die Mehrzahl hinterher eher wenig Blessuren hatte.

      Kind 1 und Kind 2 habe ich spontan entbunden - beide Mal mit Geburtsverletzungen, die nicht ohne waren.
      Kind 3 kam per sekundärer Sectio zur Welt. Blendet man die Umstände aus weswegen es zur sekundären Sectio kam, fand ICH die Zeit nach der Sectio angenehmer 👍.
      Verlangst du nach einer spontanen Geburt ein Schmerzmittel wegen den Verletzungen, wirst du dumm angeschaut/behandelt.

      ICH war auch nach Sectio wesentlich schneller wieder fit, als nach den spontanen Geburten.
      Auch der Sex nach Sectio war wieder so wie vorher 😜, was man nach einer spontanen Geburt nicht behaupten kann.

      Ich persönlich lehne WKS ohne „echte“ Indikation ab und würde ein mögliches 😁 4. Kind wieder spontan zur Welt bringen wollen 👍. Würde es eine erneute Sectio werden, so stellt dies auch kein Problem für mich dar.

      Hallöchen
      Meine Entbindung ist nun sechs Wochen her... Mein Sohn wog 4820g und war 56 cm groß mit einem kopfumfang von 36 cm... Ich hatte einen Dammriss 2. Grades und einen leichten Scheideneinriss... Die Ärztin, die mich genäht hat, hat zwar nicht ihre beste Leistung gezeigt, aber sie musste sich bei mir auch mega beeilen, da ich sehr sehr viel Blut verloren hatte... Sex wäre theoretisch wieder möglich, aber ich habe noch nicht mit der stillpille angefangen... Bei der Abschlussuntersuchung, empfand ich das Gewebe aber schon wieder als recht eng... Zwar noch nicht so eng wie vor der Geburt, aber die Geburt ist ja auch erst sechs Wochen her... Das dauert selbstverständlich alles seine Zeit, um sich wieder zusammen ziehen zu können... Ich schätze, dass in einigen Monaten alles wieder genauso, zumindest fast, wie vorher ist beim Sex... Ich hatte bis vor zwei Wochen Probleme mit dem Stuhlgang und bin am After dezent gerissen... Mit Vaseline habe ich dann regelmäßig meinen anus und Damm eingerieben, um das Gewebe geschmeidig zu machen und hab an meiner Ernährung ein wenig was geändert... Seit dem "flutscht" es im wahrsten Sinne des Wortes spitzenmäßig...

      Da ich selber mfa bin, wäre für mich ein Kaiserschnitt nur im äußersten Notfall eine Lösung... Es birgt viel mehr Risiken, als der von der Natur vorgegebene Vorgang...
      Für mich persönlich würde es nicht in Frage kommen... Jedoch musst DU dich dabei wohlfühlen und sonst niemand!!!

      Höre bitte nicht auf andere und deren Erfahrungen bzw Geschichten... Ein Resümee aus zig Dramen zu ziehen, hilft dir bei deiner Entscheidung nicht wirklich... Jeder ist anders und somit ist auch jede Geburt eine andere, egal ob von der selben Frau durchgezogen oder nicht...

      Alles liebe

      Hallo
      Ich kann nur positives berichten. Schön ist natürlich was anderes. Ich hatte keinerlei Schmerzen nach der Geburt und auch nicht zu Hause. Hatte einen Dammschnitt, tiefen Scheidenriss (Saugglockengeburt). Gleich nach der Geburt war natürlich unten rum alles so geschwollen, dass ich 2 Tage mit einem Katheter im Krankenbett liegen musste. Konnte auch sowieso nicht aufstehen. Habe sehr viel Blut verloren und hatte dadurch schlimme Kreislaufprobleme. Die Gesamtesituation war trotzdem sehr gut aushaltbar. Unkontrollierbares pupsen hatte ich auch eine ganze Zeit lang😂. Habe bisher auch keine Beschwerden im Beckenbodenbereich. Der Sex ist intensiver geworden durch den genähten Scheidenriss vermute ich mal.
      Aber das unglaubliche Gefühl es geschafft zu haben und ein Kind zur Welt gebracht haben kann dir keiner nehmen.
      Übrigens kenne ich auch eine Person, die auch Not KS hatte und die Hüfte gebrochen hatte.

      Ich habe zwei Kinder per Kaiserschnitt bekommen. Bei meinem ersten war es ein Not-KS in Vollnarkose nach ganz ganz vielen Stunden Wehen. Es war eine furchtbar schlimme Erfahrung, ich hatte massive Kreislaufprobleme über Wochen hinweg. Meine Tochter habe ich leider erst am nächsten Tag nach der OP überhaupt wahr genommen. Sie war ein Schreikind und mit dem Stillen hat es anfangs auch Probleme gegeben.
      Beim zweiten musste es auch ein KS sein, diesmal aber geplant. Ich hatte mega Angst, aber es war eine wunderschöne Geburt :) Ich habe den Kleinen sofort auf die Brust bekommen, wir durften einen ganzen Tag bonden. Ich bin am gleichen Tag aufgenstanden und am 3. Tag durften wir nach Hause. Er ist ein ruhiges ausgeglichenes Baby, hat vom ersten Tag an super getrunken und überhaupt hat ihn die Geburt nicht so mitgenommen wie meine Tochter damals.

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