Silopo... an alle Mamas mit Schlafmangel

    • (1) 07.01.11 - 21:53

      Huhu,

      wie oft denke ich eben an meine eigene Kindheit.
      Ja, meine Eltern hatten es echt nicht einfach.

      Daniel ist echt ein Megabündel. Morgens ab halb 9 im Kiga, Mittags Heim.
      An Mittagsschlaf ist irgendwie nicht mehr zu denken.
      Abends geht er zwar pünktlich nach dem Sandmann ins Bett, aber wirklich schlafen tut er nie vor 22 Uhr.
      Lieber kommt der kleine Mann alle 5 Min raus um mir irgendwas zu erzählen.... oder er hat Durst, muss aufs Klo, hat ja heute noch gar nichts zu Essen bekommen (jaja) oder sonst irgendwas.

      Wann geht Frau also mal in die Badewanne oder duschen? Nachts ab halb 11 oder auch später.

      Irgendwie mag bei klein Daniel auch Nichts helfen. Da powert man ihn wirklich aus und geht Abends den Ritualen nach, damit er zur Ruhe kommt, aber auch das bekommt ihn nicht klein.

      Woher nehmen unsere Kinder nur diese Energie?

      Ich will ja nun wirklich nicht Jammern, aber ich gebe zu, das es schon anstrengend ist und ich mich ab und zu echt zusammen reißen muss um ruhig zu sein. Manchmal würd ich hier wirklich gerne einen Boxsack stehen haben, damit ich wenigstens etwas hätte an dem ich meinen Frust los lassen kann.
      Der Schlafmangel stört mich noch nicht mal sonderlich. Ich bin auch so ein Energiebündel und komme auch mit 4 Stunden Schlaf aus, aber ich komm hier noch nicht mal richtig dazu ein Schreiben für Irgendwas aufzusetzen, weil ich nicht mal 5 Min richtig Nachdenken kann.

      Ich wünsche uns Müttern noch viele Jahre solcher Energie und Ausdauer, damit wir nicht mit 40 aussehen als ob wir schon 60 wären ;)

      Grüßchen
      Angi und klein Daniel der schon wieder im Bett spielt

      • Hallo, ich weiss nicht ob du einen Rat willst, aber vielleicht ist er einfach um 7 noch nicht müde. Ich hab keine Lust auf Nervenkrieg, daher bring ich meinen Sohn (knapp 3,5 Jahre) erst ins Bett, wenn er WIRKLICH müde ist, und das ist momentan zwischen 21 Uhr und 21.30. Er hat auch echt viel Energie, schläft bis ca. 8 Uhr, powert den ganzen Tag. Aber es bringt nichts, ihn hinzulegen, nur weil ICH nicht mehr kann. Wenn ich ihn jetzt um 9 hinlege, les ich ihm noch ne Geschichte vor, und während der pennt er meist schon ein.

        #winke

        Das ist ja lustig, mein Badewasser läuft gerade ein. Ja, ich erkenne mich in dem Beitrag wieder;-)
        Aber ich muss zugeben diese Woche hat mich auch etwas geschlaucht.
        Montag, Dienstag war noch alles gut. Schlafmangel hielt sich in Grenzen.
        Mittwoch hatten wir Blutprobe mit der Kleinen, leider nicht so gut. Lag natürlich wieder ewig grübelnd im Bett.
        Die Große mußte dann auch nicht mehr in den Kiga. Ihr ging es nicht gut. Pustekuchen.
        Energie hoch 10.
        Mittagsschlaf ist bei Beiden out, naja bei der Großen schon seit 4 Jahren#aerger
        Dann rennt man Nachmittags knietief im Schnee rum um die Beiden auch ja auszupowern und was ist?!
        Natürlich Beide ewig wach.
        Vorige Woche haben es Beide auf einen Rekord gebracht 23.30 Uhr#schock#aerger
        Naja, sie müssen aber trotzdem um 20 Uhr spätestens ins Bett bzw. Zimmer.
        Ganz ehrlich hier ist ab 6.30 Action, irgendwann ist auch mal Feierabend.

        So, stürz mich in die Fluten.
        LG und erholsame Nacht
        Dani

        • Ich will auch endlich baden :(

          Daniel liegt auch jetzt noch wach im Bett.
          Ich weiß ja das er müde ist, aber nein...schlafen ist out!

          Wir haben ja extra unsere Rituale. Darauf besteht er auch.
          Er versucht eben nur wieder seinen Willen durch zu setzen.
          Das versucht er aber auch bei allen Dingen die dazu dienen könnten.
          Trotz pur.

          Nur wie setzt man sich als Mama durch?
          Ja, lieb sein, auf die andere Art konsequent und vorallem viel Ausdauer.
          Ich kann mit Daniel fünfmal eine Absprache treffen und er sagt mir fünfmal das er das auch wirklich so macht... er macht es trotzdem nicht.
          10 Sec. später hat er es wieder vergessen.

          Wie bekommt ihr das eigentlich hin Freizeit zu haben?
          Ich hätte noch nicht mal Zeit um in mein ersehntes Fitnesstudio zweimal die Woche zu gehen.
          Meine Woche besteht aus Haushalt und Kind versorgen.
          Mein Mann ist leider auch nicht viel da. Zwei Wochen hat er Tagschicht (06 Uhr bis 15:30) und alle zwei Wochen Nachtschicht (16 Uhr bis 3/4 uhr).
          Manche denken nun, in der Nachtschicht hat er ja viel Zeit für uns.
          Nix da... bis 12:30 Uhr schläft er, dann gibts Mittagessen und dann legt sich Mann wieder auf die Couch um bis 16 Uhr zu schlafen und Tv zu schauen.

          Selbst am Wochenende komm ich hier nicht raus.
          Ach menno das ist doch gemein. Ich kann meinen Popo nicht still halten. Bin fast 20 Jahre jeden Tag geritten und hab stundenlang an der frischen Luft verbracht. Mir fällt die Decke total auf den Kopf. Zum Reiten komm ich auch nicht mehr :(

          Sorry, ich jammer viel zu viel. Irgendwie hab ich gerade eine Tief Phase. Morgen isses wieder vorbei (sag ich mir alle paa Sec). Bin eigentlich ein immer grinsender und lachender gute Laune Mensch.

          • Freizeit#kratz
            Was war das nochmal?
            Spaß beiseite, also so wirkliche Freizeit habe ich auch nicht.
            Sport habe ich voriges Frühjahr das letzte Mal gemacht, also jetzt ohne Kids, mir so richtig die Zeit dafür genommen.
            Aber dann, kam immer mal wieder was dazwischen. Sind die Kids krank kann man ja auch wieder nicht gehen. Mir fehlt dann auch die Motivation.

            Ich denke das liegt auch vielleicht an der Einstellung. Ich habe die Kids einfach zu meinem Hobby gemacht. Ich gehe gern im Schneckentempo spazieren oder renne auf Spielplätzen rum. Ich buddel gern im Sand oder baue Schneemänner. Sogar Pfützenspringen macht Spaß.
            Es geht nun mal Momentan nicht anders.
            Irgendwann werden die Zwei auch mal größer und dann werde ich mich wieder nach anderen Hobbys umschauen. Mein Mann und ich träumen vom Angeln, nur wir zwei, den ganzen Tag lang:-)
            Wochenende ist eigentlich immer Erholung bei uns angesagt. Man muß nicht aufstehen wenn der Wecker klingelt(naja, meine Kinder haben eh eine innere Uhr). Wir frühstücken immer lang und sitzen manchmal bis 12 im Nachthemd da#schock
            Dann leben wir einfach so in den Tag.
            Sonntag nach dem Frühstück wird der Pc angeschalten und wir tanzen#zitter(frag lieber nicht)

            Ich hätte zwar auch gern mal wieder einen richtigen Tag nur für mich aber ehrlich gesagt habe ich die Befürchtung das ich es nicht richtig geniesen könnte.
            Mir gefällt es so, klar ist es manchmal stressig aber anders wöllte ich es mir auch gar nicht mehr vorstellen.
            Vielleicht spricht auch momentan die beruhigende Wirkung des Badewasser aus mir;-)
            Frag

            • Ja in die Wanne gehe ich auch gleich. Daniel ist vor 10 Min eingeschlafen. Jipiiiiiiiiii, hüpf, tanz.

              Ok. Du kennst also auch keine Freizeit.
              Ach ich würd so gern wieder reiten gehen. Hätte auch schon ein Angebot.
              Eine geniale Herausforderung sogar noch, da das Pferd nicht einfach ist.
              Die Besitzerin kenne ich sehr gut und der Stall ist 3 Min zu Auto entfernt.
              Eigentlich klasse. Mein Mann sagt aber...Dann hast du wieder keine Zeit und bist lieber jeden Tag im Stall.
              Mann ist es lieber wenn Frau alles, aber auch wirklich alles erledigt und die brave Hausfrau spielt. Für Pferde hat er eh nichts über, obwohl er als Daniel ein halbes Jahr alt war, jeden Tag mit im Stall war und sogar geholfen hat.
              Männer vergessen wohl? Auch die schönen Stallpartys die es gab...

              Man muss sich vorstellen. Ich verkaufte sogar mein eigenes Pferd für meine kleine Familie. Ich ritt es sogar noch im 9ten Monat. Es war etwas sehr Besonderes, aber die Geschichte wäre zu lang.
              Ich bereue es auch noch nach 3 Jahren! Klingt doof für Manche, ist aber so.

              Ich bin so ein Mensch der Ausgleich braucht. Ich muss körperliche Anstregung erfahren. Der Haushalt und Kind sind für mich keine körperliche Anstrengung. Deshalb dachte ich ans Fitnesstudio...

              Arbeiten gehen will ich aber auch wieder. Zumindest auf 400 Eur Basis. Ich suche mich dämlich.

              Ohne Kind kann ich es mir auch nicht mehr vorstellen. Daniel gibt mir so viel. Da kann ich manchmal noch so wütend auf ihn sein. Er lächelt mich an und ich schmelze dahin.
              ABER ich werde Niemandem sagen das ich es total leicht finde.

              So und nun will ich ein wenig Baden gehen bevor mein Mann wieder anruft. Wir telefonieren dauer wenn er Nachtschicht hat. Hab ja sonst nichts von Ihm und er nicht von mir ;)

      hi Angi!

      Wann steht der denn morgens auf? Das kann ich doch nicht glauben, dass der vielleicht mit 9 Stunden Schlaf auskommt...

      Und dass du dich fragst, wann frau duschen soll, kann ich nicht ganz verstehen: morgens nach dem Aufstehen mache ich das, während meine Kinder spielen oder streiten oder sich anziehen für den Kindergarten (je nach Belieben und ganz sicher nicht nach meiner Anweisung ;-)

      Was genau meinst du mit "bei klein Daniel will nix helfen"? Was hast du denn schon ausprobiert, um ihn wirklich früher zum Einschlafen zu bewegen? Meine Kinder können auch bis 22 Uhr im Bett liegen und sich (wenn sie mal in einem Zimmer zusammen schlafen) einen Schwank nach dem anderen aus ihrer Jugend erzählen - kein Problem. Aber ich erlaube das ganz einfach nicht und bringe das auch ziemlich deutlich zum Ausdruck. Genau so, wenn abends einer Zicken macht. Ich brauche nämlich meinen Schlaf sehr dringend und werde sonst ziemlich schnell krank.

      Einerseits bewundere ich dich ja, dass du das so gelassen siehst. Andererseits denke ich mir: ganz schön anstrengend für das Kind und dich. Und so ein Kind wird ja nicht ausgeglichener, wenn es immer so wenig schläft...

      Naja, halt die Ohren steif und freu dich auf dein 11-Uhr-abends-Bad ;-)

      LG
      cori

      • Hi Cori,

        leider wurde aus dem 11 Uhr Bad noch nichts ;)

        Er steht Morgens um spätestens halb 8 auf. Da ist mein kleiner Mann hellwach und weckt mich.
        Alle zwei Wochen stehen wir um halb 5 auf, weil wir meinen Mann an die Arbeit fahren müssen.
        Auch da kann er Abends so lange aushalten.

        Was haben wir schon versucht?
        Ich habe ihn schon länger auf gelassen. Da durfte er dann bis 20:15 Uhr wach sein. Allerdings mit der Absprache das er danach auch lieb ins Bett geht. Wir reden sehr viel über Alles. Warum das nun so ist und warum es besser ist. Er versteht auch alles immer schön.
        Ich bin immer konsequent und sage ihm das nun Heiazeit ist. Erkläre ihm wie spät wir es schon haben und das seine Kigafreunde bereits schon ganz lange schlafen.

        Ich muss auch ehrlich gestehen das mein Mann auch schon mal aus der Haut gefahren ist. Er hat nicht so viel Geduld wie ich. Deshalb kümmere ich mich meist darum. Das aus der Haut fahren brachte aber auch nichts.
        Eher ein geknicktes Kind das die Welt nicht mehr versteht. Daniel ist so sensibel. Leider war ich nicht schnell genug zur Stelle.
        Was ich aber noch sagen muss. Mein Mann ist in der Regel ein sehr liebevoller Vater, aber er ist noch jung und versteht so vieles manchmal nicht wie ein kleines Kind. Er lernte aber schon sehr viel dazu.

        Früher habe ich mich auch oft zu Daniel ins Bett gelegt. Das brachte aber das Gegenteil. Daniel lag max. 10 Min lieb da und dann ging das Theater los.
        Ich hab mich auch schon nur neben das Bett gesetzt. Nix da...Mamaaaaaaa
        Licht im Flur angelassen... Musik leise angemacht...Hörspiel CD.
        Im Moment ist das Licht im Flur aus und er hat ein kleines Licht bei sich oder manchmal auch eine Taschenlampe.
        Es gibt bestimmt noch mehr Dinge, aber ist ja schon spät ;) Da arbeiten die grauen Zellen nicht mehr so dolle und meine lassen in der letzten Zeit eh etwas nach.

        Unser Ritual sieht auch wie folgt aus:
        Sanndmann zusammen schauen und mitsingen. Nochmal was trinken. Dann gehts zum Zähneputzen und nochmal aufs Klo. Er putzt zuerst, ich putze nach.
        Nach dem Zähneputzen suchen wir Bettsachen raus und er zieht sich mit meiner Hilfe an. Papa kommt zum gute Nacht sagen und ich lese ihm dann was vor. (Mein Mann und ich tauschen auch mal, so das er vor liest). Nach dem Vorlesen drücken wir uns nochmal eine Weile ganz dolle, ich wünsche ihm eine tolle Nacht und sage ihm das ich ihn ganz doll lieb habe.

        Er darf sich auch jeden Abend aussuchen was vorgelesen wird. Oftmals sprechen wir einfach auch noch über Dinge die er uns eben erzählen mag.

        Seine Tür bleibt immer Offen. Er mag keine geschlossenen Türen. Nicht mal wenn ich nur die im Wohnzimmer zu mache. Da neigt er sofort zu Panik. Deshalb lehnen wir unsere Wohnzimmertür auch nur etwas an. Damit kommt er klar.

        Wenn er nur im Bett liegen würde und noch was erzählen würde, wär das ok. Allerdings kommt er ja laufend raus und versucht Zeit zu schinden.
        Da kann ich sagen was ich will. Daniel kommt halt leider da total nach mir.
        Ich bin als Kind auch so gewesen. Meine Mutter erzählt es mir immer wieder.
        Den Oberknaller brachte ich mit, ich meine, knapp drei Jahren.
        Ich gab keine Ruhe und meine Eltern waren dann so im Eimer das ich aufbleiben durfte. Irgendwann bin ich während dem Spielen einfach umgefallen, weil ich im Stehen eingeschlafen bin.
        Meine Eltern hatten es noch einen Tuck schwerer, weil Sie selbstständig waren und oftmals bis Mitten in die Nacht arbeiten mussten.

        Die Energie habe ich eben auch Heute noch. Ich bin trotz meines Schlafmangels top fit und könnte auch jetzt noch Bäume ausreissen.
        Wie ich das mache? Keine Ahnung.

        Duschen Morgens ist leider nicht immer drin. Mein Mann hat ja alle 14 Tage für 14 tage Nachtschicht und unser Dusche grenzt direkt an das Schlafzimmer. Das Wassergeräusch an sich wäre kein problem, aber Daniel macht dann so einen Krach, das mein Mann davon wach wird und nicht mehr schlafen kann.
        Daniel würde auch morgens keine 10 Min vor dem Tv sitzen bleiben.
        Er klebt förmlich an mir und ohne mich geht gar nichts.
        Inzwischen darf ich aber immerhin auch mal alleine aufs Klo gehen ;)

        Er spielt übrigens auch nicht alleine in seinem Zimmer. Ich hab schon x-mal versucht das er es doch noch lernt, aber er will nicht.
        Als er zwei Jahre war ging das wunderbar. Warum auf Einmal nicht mehr?
        Keine Ahnung. Vielleicht weil er ja nun im Kiga ist und mich nicht mehr den ganzen Tag hat.
        Er ist seit August im Kiga.

        Naja, ich bin ein Geduldsmensch. Das haben mich die Pferde gelehrt. Mich bringt so schnell Nichts aus der Ruhe und ich kann auch 10 Dinge gleichzeitig wenns von Nöten ist. Die Pferde haben nur irgendwie besser auf mich gehört. Da galt ich als außergewöhnliches Talent mit super Händchen. Bei Kindern war das auch immer so, nur beim Eigenen ist doch immer alles anders.
        Kann mich so nun auch wieder nicht beklagen. Daniel hört super auf mich und gilt als tolles und sehr braves, anständiges Kind. Nur beim Schlafen hört die Liebe wohl auf. Die Trotzerein zwischendurch sind ja normal. Gehen auch schnell vorbei und wir einigen uns immer ganz toll (ich gewinne, nicht er ;) )

        Ich denke echt das er einfach wie ich ist. Gut für ihn später, schlecht für meine Freizeit jetzt.

        Ach Eins muss ich noch sagen. Sylvester... da hat seine Lieblingsfreundin hier geschlafen, weil ihre Eltern mit Uns und meinen Eltern zusammen reingefeiert haben.
        Lana hat gechlafen tief und fest. Klein Daniel war auch noch so fies, das er versuchte Lana zu wecken. Zum Glück bekommt man die Maus kaum wach.
        Aber daran sah ich das mein Kind einfach kein Bock zum Schlafen hat.
        Im Auto bekomm ich ihn schnell zum Schlafen. Da hab ich auch immer sofort geknackt ;)
        Hab nur leider bei Nachtschichtzeiten kein Auto da.

        Sorry das es so lang wurde. Man merkt mir wohl an das ich eben nichts Besseres zu tun habe. Mein Haushalt ist auch jetzt zum zweiten Mal aufgeräumt und fertig. (Ja ich räume bei Nachtschichtzeiten zweimal am Tag auf, ich räume laufend auf...)

        • Ich denke auch das es eher normal ist das er so wenig schläft.
          Unsere Große ist genauso.
          Mit einem Jahr hat sie den Mittagsschlaf komplett abgeschafft und hält wirklich durch.
          Nie quengelig oder müde. Als Beide vorige Woche bis 23.30 auf waren musste Marie ja Morgens in den Kiga. Alles kein Problem. Sie ist ohne Murren um 7 aufgestanden und hat Abends wieder nicht vor 21 Uhr geschlafen. Sie kommt damit komplett aus.
          Ist schon manchmal nervig.

          Eure Rituale sind gut so. Anders würde ich es auch nicht machen. Aber er muß verstehen das irgendwann Schluß ist.
          Heute z.B. habe ich nach dem Vorlesen gleich gesagt das wenn sie heute so ein Theater machen(sobald der Papa nicht da ist, denken sie sie können aufdrehen) es Folgen haben wird.
          Unsere Größe hätte für Morgen TV Verbot bekommen
          Bei der Kleinen habe ich gesagt das ich die Türe schließe, sollte es laut werden. Sie unterhalten sich immer von Zimmer zu Zimmer und stacheln sich an das einer zum anderen kommt.
          Die Kleine käme an die Türklinge, aber sie will ja nicht das die Tür zu ist(schlafen beide mit offenen Türen und Nachtlicht).
          Es hat geklappt. Haben beide noch in den Zimmern gespielt. Beide sind auch noch mehrmals rausgekommen, gingen dann aber nach Durst, Klo....ohne zu Murren in ihre Zimmer.
          Bei uns funktioniert das auch nicht immer, aber immer öfter;-)

          • Du Glückliche ;)

            Ich habe auch schon Konsequenzen walten lassen.
            Ergebnis: Ein mich anschreiendes Kind das versuchte seinen Dickkopf durch zu setzen. Pah, aber nicht mit Mama die trotzdem die Ruhe selbst ist.
            Hat aber auch nicht interessiert. Mit Tür zu drohe ich nicht. Das habe ich ein einziges Mal versucht und NIEEEEEE wieder. Das war für Daniel seelische Grausamkeit. Er soll ja nicht leiden, sondern verstehen.
            Okay, er leidet auch wenn sein Caillou nicht bei ihm sein darf, aber nur halb so schlimm wie Tür zu.

            Ich bin aber auch erfinderisch. Habs sogar schon mal mit Bestechung versucht. Die Versuchung war groß für Daniel, aber schlafen ist doof. Da hatte ich dann wieder auf Deutsch gelitten.

            Also wenn Jemand ein Geheimrezept hat, grins. Ich nehms gerne.
            Vielleicht bin ich auch doof und komme nicht darauf was bei jedem Kind zieht. Irgendwas muss es doch geben?!

            • Nee, nee es ist ja nicht so das die Kleine dann schluchzend hiersteht und bettelt das ich die Tür auflasse.
              Es geht darum das sie sich gegenseitig wach halten.
              Gerade die Kleine rennt dann immer rüber zu ihrer Schwester.
              Da sage ich klipp und klar das ich die Tür schließe, weil ja so keiner einschlafen kann.
              Bei ihr klappt das. Bin auch der Meinung das sie das versteht.
              Bei uns stehen die Türen weit offen, schon ein leichtes ranmachen wäre Strafe. So sehen sie ja nix mehr was draußen noch so los ist;-)
              Aber sie ist auch ein "einfaches" Kind. Sie legt sich sogar freiwillig zum Mittagsschlaf hin:-)
              Die Große ist da nicht so ganz einfach. Sie kommt auch öfter als ihre Schwester raus und will noch etwas.
              Bei ihr werde ich dann auch schonmal lauter, gerade weil sie auch jede Nacht in unser Bett kommt. Der Nachtschlaf nicht so ganz erholsam ist und wir wenigstens unsere Abendstunden mal in Ruhe verbringen wollen.
              Also, ein Geheimrezept habe ich auch nicht, außer Durchhalten#liebdrueck

        hi angie!

        Ganz ehrlich?
        Ich finde es toll, wenn jemand viel Geduld hat (habe ich nicht immer). Aber ich finde es übertrieben, wenn man mit seinem Kind allen Tod und Teufel diskutiert und sich dabei von einem 3-Jährigen komplett einwickeln lässt.

        Wenn du ihm erklärst, dass es Schlafenszeit (HEIAzeit??? Er ist doch kein Baby mehr!!!) ist, dann reicht das als Erklärung im Grunde. Gut, vielleicht kannst du das Argument noch stützen, indem du ihm erklärst, dass alle Kinder in dem Alter jetzt schlafen gehen, aber letztlich spielt das ja kein Rolle für euch. Also brauchst du es auch nicht immer erwähnen.

        Diese Regelung, dass du deinen Sohn alle zwei Wochen morgens zu nachtschlafenden Zeiten aus dem Bett klauben musst, ist natürlich nicht unbedingt förderlich für einen ausgeglichenen Schlafrhythmus... Gerade bei einem Kind, das - wie dein Sohn - eher schwierig ist beim Thema Schlafen, wirkt sich das natürlich kontraproduktiv aus. Gibt es nicht die Möglichkeit, dass dein Mann selbst zur Arbeit fährt und du in der Zeit auf das Auto verzichtest? Oder dein Mann eine Mitfahrgelegenheit nutzt?

        Nicht jedes Kind zeigt übrigens typische Symptome von Müdigkeit. Bei vielen zeigt es sich auch einfach dadurch, dass sie sich nicht allein beschäftigen können und immer aufgedrehter werden...

        Dass er mit 3 Jahren sich wirklich nichtmal 10 Minuten während deiner Dusche beschäftigen kann, finde ich komisch. Gut, nun ist jedes Kind gleich und vielleicht sind meine Kinder da tatsächlich außergewöhnlich verlässlich (glaub ich aber nicht), aber das lernen Kinder doch im Grunde von klein auf, weil Mütter ja schließlich in der Regel regelmäßig duschen ;-)

        Du sagst, Daniel ist ein lieber Junge, der auch sehr gut gehorcht. Ich finde aber, wenn du ihm sagst, dass jetzt Schlafenszeit ist und er deshalb im Bett bleiben muss, dann ist das auch eine Ansage, auf die er hören sollte und das solltest du einfordern. Dass er dann immer wieder rauskommt und Zeit schinden will, hat vor allem sicher damit zu tun, dass er es SCHAFFT. Und er schindet nicht nur Zeit, sondern er heimst auch noch deine ganz konzentrierte Aufmerksamkeit ein - das ist doch ein voller Gewinn... Wirklich, ich finde, du dürftest in dieser Situation auf jegliche Diskussionen verzichten und ihn mit deutlichen Worten zurück ins Bett befördern.

        Dass Kinder abends die Kurve beim Schlafen nicht bekommen, ist bei manchen natürlich mal eine Phase. Aber aus einer Phase wird leider auch ganz schnell eine Gewohnheit... Und ich befürchte einfach, bei Daniel ist es schon zur Gewohnheit geworden. Er hat sich seine "Spätschichten" SOO angewöhnt, dass er natürlich auch noch nicht müde ist, weil er ja schließlich um die Zeit IMMER diskutiert und NIE schläft. Solltest du wirklich vor haben, ihm da etwas konsequenter zu begegnen, solltest du etwas Zeit einplanen. So was braucht schon mal 2-3 Wochen, bis ein Kind seinen Rhythmus ändert.

        Davon abgesehen hat eine Taschenlampe (Spielzeug) in meinen Augen nichts im Bett eines 3-Jährigen zu suchen. Ein Nachtlicht und die offene Tür geben ja sicher genug Licht.

        Seine Angst/Panik, dass die Türen geschlossen werden, kann ich ja teilweise nachvollziehen: er will es halt nicht dunkel haben und noch Geräusche von euch hören. Aber es kann natürlich auch irgendwann in eine Art Terror ausarten, wenn Kinder die offenen Türen (z.B. Wohnzimmertüren) erzwingen...

        Du sagst, er ist wie du und das ist gut für ihn (später) und schlecht für dich. Du solltest da mehr an dich jetzt und ihn später denken und dabei auch mal umdenken: Wenn er erst zur Schule geht, kann er doch nicht bis abends um 22 Uhr rumhampeln. Und bis er groß ist, sollte er es doch gelernt haben, dass er nicht der Nabel der Welt ist und sich auch mal allein beschäftigen muss...

        Eure Abendrituale finde ich übrigens vollkommen in Ordnung. Aber nach den Abendritualen muss dann eben auch wirklich Schlafenszeit sein, und nicht Diskussions- und Aufsteh- und Zickereizeit. Sondern wirklich eben nur Schlafenszeit!!! Und wenn sich der Schlaf dann wirklich mal noch nicht sofort einstellen will, so dürfen meine Kinder natürlich auch sich selbst was erzählen oder noch was singen usw. Aber sie bleiben dabei halt im Bett.

        So, ich hoffe, du hälst mich jetzt nicht für eine komplett fiese Mutter, nur weil ich so anders als du über viele Dinge denke. Da ich auch lange Zeit von meiner schlecht schlafenden Tochter traktiert wurde, kann ich dir auf jeden Fall nachfühlen, dass es dich nervt. Aber es ändert sich eben nicht von allein und Daniel wird es auch nicht ändern (er ist ein KIND, ihm muss gesagt werden, was gut für ihn ist). Also musst du halt ran. Und nur weil DU ein Geduldmensch bist, darfst du deinen Mann nicht verurteilen, wenn er mal ein Machtwort spricht und dabei nicht so freundlich bleibt. Man muss sein Kind ja nicht anbrüllen, nur um mal deutlich werden zu können. Ich halte es für eine wichtige Erfahrung für Daniel, dass nicht jeder stundenlang mit ihm diskutiert, sondern irgendwann auch mal gut ist. DAS muss er lernen. Wie soll das sonst mal in der Schule laufen???

        So, das ist jetzt auch ziemlich lang geworden, aber das musste mal raus ;-)
        Ich wünsche dir einen schönen (vermutlich noch langen) Abend. Ich muss jetzt Abendbrot machen, meine Kinder liegen hoffentlich um 19.30 Uhr im Bett und das ist auch gut so ;-)

        LG
        cori

        • Hi Cori,

          keine Angst, ich halte dich nicht für eine fiese Mama.
          Wo fange ich an?

          Ich habe heute viel gelesen über das Thema Schlafen. Er hat wohl wirklich Einschlafprobleme und unter anderem auch das Problem Angstattacken.
          Diese Angstattacken hatte er letzte Woche zweimal. Da wusste ich noch gar nicht was das genau ist, leider. Ich hätte anders reagieren können/müssen.

          Heute Mittag habe ich direkt mal mit dem Durchsetzen angefangen.
          Daniel war tierisch müde und so war ein kurzer Mittagsschlaf echt angesagt.
          Ich habe durchgesetzt das die Tür bis auf einen mini Spalt angelehnt wird. Fast zu sogar. Er machte zwar kurz Terror und versuchte das alte Schema wieder, aber nicht mit mir.
          Nach 10 Min Terror (Mama rufen, alle möglichen Dinge erledigen wollen usw.) hat er dann friedlich im Bett gelegen und geschlafen.

          Ich muss dazu sagen. Ich hatte Angst das ich ihm mit so einem Durchsetzen schaden könnte. Genau deshalb habe ich ihm immer versucht begreiflich zu machen warum das nun so ist.
          Mein Mann neigt leider wirklich zum Schreien. Wenn er hilflos ist und nicht weiter weiß dann brüllt er vom Feinsten.
          Genau deshalb darf er da erstmal nicht mehr ran. Es muss einfach nicht sein das Gebrüllt wird.
          Ich kann doch auch ruhig bleiben. Der Tonfall ändert sich doch so oder so, aber dafür muss man nicht brüllen.

          Eben liegt Daniel auch wieder im Bett. Wo auch sonst. Schlafen tut er noch nicht. Allerdings steht er nicht mehr alle 5 Min im Flur.
          Er wollte heute Abend natürlich wieder so anfangen, aber ich habe klip und klar gesagt was ich erwarte und gut ist.
          Natürlich hat er auch mal geweint, aber nicht lange. Er erzählt eben mit sich selbst und das ist auch ok für mich.

          Wie es heute Nacht werden wird. Keine Ahnung?
          Wie reagiere ích denn am besten, wenn er wieder zu uns ins Bett will?

          Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich heute Nacht die Kraft habe um wieder nur so wenig Schlaf zu haben.
          Ich weiß nicht wie ausdauernd Daniel nun sein wird, nachdem ich mich anders gebe?!

          Zur Arbeit und Auto.
          Leider ist es uns nicht möglich das ich das Auto dann nicht habe.
          Daniels Kiga ist nicht zu Fuß zu erreichen. So wäre er dann 14 tage nicht im Kiga und den halte ich für sehr wichtig, auch wenn nur Vormittags.
          Während der Nachtschichtzeit habe ich Nachmittags kein Auto, aber das stört nicht. Da habe ich ja bereits alles erledigt und Daniel hat Nachmittags keinen Kiga.
          Eine Fahrgemeinschaft lässt sich leider nicht finden, auch wenn der Konzern rießig ist. Wir haben vor einiger Zeit schon mal nach einer gesucht, aber die Fahrtzeiten für die Fahrgemeinschaften sind leider zu spät.
          Irgendwann wird ein zweites Auto her müssen.
          Ich dachte auch schon an eine Tamu für die Zeit morgens, aber a) war keine zu finden die so früh kommen mag und b) würde das eben finanziell schon reinhauen.

          So, nun werd ich auch mal weiter machen.

          Vielen Dank für deine ehrliche Meinung! Ich werde versuchen mein Bestes zu geben.

          Liebe Grüße
          Angi

          • hi Angi!

            Und wie war die Nacht?

            Ich finde es toll und mutig, dass du nun versuchst, die Sache konsequenter zu handhaben. Das allein ist schon einmal ein großer Schritt in Sachen Schlafen.

            Was genau meinst du denn mit Angstattacken?

            Nur weil ein Kind mal - wenn er seinen Willen haben will - brüllt, hat er doch noch keine Angstattacken. Wenn es sich wirklich um eine Angststörung handeln würde, würde er vermutlich nicht mit sich verhandeln und sich von deiner neuen Konsequenz beeindrucken lassen und Ruhe geben. Also geh erstmal davon aus, dass es doch vielleicht nur Trotzverhalten und keine Angststörung ist.

            Du hast Angst, ihm mit deinem "Durchsetzen" schaden zu können??? Ich glaube, man schadet einem Kind viel mehr, wenn man eben nicht konsequent ist. Du willst dich ja nicht durchsetzen um des Durchsetzens Willen, sondern um ihm ein möglichst gutes Leben später zu ermöglichen (indem du ihm Werte und Normen vermittelst und ihm zeigst, wie er sich in der Gesellschaft verhalten muss, um anerkannt zu werden und glücklich zu sein). Das musst du dir immer klar machen. Es läuft ja nicht so, dass du dir sagst "ach, ich möchte um 18.40 Uhr eine Sendung im TV gucken, darum muss das Kind halt früher ins Bett - ob er müde ist oder nicht." Sondern du sagst dir ja: "Der muss morgen früh aufstehen und hat einen anstrengenden Tag vor sich. Außerdem muss der arme Kerl auch noch Kraft tanken, um zu lernen und zu wachsen - und das jeden Tag. Darum beschließe ich, dass er bis 20 Uhr im Bett liegen muss und über die Schlafenszeit, die ich bestimme, nicht diskutiert wird." Also rede dir bitte kein schlechtes Gewissen ein!

            Dass du deinen Mann "erstmal nicht mehr ran lässt"(ich nehme an, in Sachen Kindererziehung ;-)), finde ich ehrlich gesagt nicht so gut. Wie soll er es dann lernen, es besser zu machen??? Vielleicht solltet ihr konstruktiv an dem Thema arbeiten und eine Erziehungsberatung aufsuchen. Oft werden auch Kurse angeboten, wie Eltern sich bei der Erziehung regulieren können, um nicht auszuflippen und zu schlagen und zu schreien. Erkundige dich mal bei einer Familienberatungsstelle, ob es bei euch in der Nähe die Möglichkeit gibt. Es wäre ja toll, wenn dein Mann so ein Angebot wahr nehmen könnte. Dass du ihm sagst, du könntest schließlich auch ruhig bleiben, bringt ihn nicht weiter, sondern setzt ihn vermutlich nur zusätzlich unter Druck. Und unter diesem Druck (nicht zu schreien, es besonders gut machen zu wollen, ...) wird es vermutlich noch schlechter klappen...

            Das mit der nächtlichen Übersiedlung des Kindes ist ja so eine Sache. Den einen stört es (mich), den anderen lässt es kalt. Ich finde, das solltet ihr für euch entscheiden.

            LG
            cori

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