Eingewöhnung, nun Bezugsperson krank

Hallo,

meine Tochter (3) geht seit zwei Wochen in den Kindergarten. Da sie bisher in keiner Krippe etc war, machen wir das Berliner Modell zur Eingewöhnung. Ich muss dazu sagen, dass sie schon sehr anhänglich ist.

Anfangs ging es noch einigermaßen gut. Als dann die ersten Trennungen kamen, hat sie zwar mal kurz geweint, dann war aber wieder alles gut. Die letzten Tage wurden aber immer schlimmer. Dass sie tagsüber sowie abends und nachts extrem klammert, ist auch in Ordnung. Dass sie abends weint, weil ja am nächsten Tag die Mama wieder geht, auch noch ok. Seit drei Tagen ist aber auch schon morgens der Wurm drin: kurz nach dem Aufstehen geht das Weinen los: "Mama, bleib bitte da" "Ich hab Angst" etc. Man kann sie dann auch nicht wirklich ablenken. Natürlich ist es im Kindergarten dann nicht wirklich besser. Die Trennung verlief zwar schwierig, ihre Bezugsperson hat das aber echt gut gemacht und sie bei mir abgeholt.

Heute war dann noch ihre Bezugsperson krank. Es war wirklich schlimm, sie hat geschrieen wie am Spieß. Die zwei anderen Erzieher wussten wohl anfangs nicht, wie sie reagieren sollten. Bin dann trotzdem gegangen, scheinbar hat sie sich dann recht schnell wieder beruhigt. Ich musste sie dann trotzdem nach zwei Stunden wieder abholen, es ging einfach nicht mehr. Sie hat ständig geweint und nach Mama gefragt.

Wie lange die Frau krank ist, weiß ich nicht, auf jeden Fall noch die ganze Woche. Morgen sind dann noch zwei Erzieher da, die sie gut kennt. Ab Mittwoch ist es nur noch eine, die anderen "Ersatzerzieher" kennt sie noch nicht wirklich.

Ehrlich gesagt: Mir graut es schon wieder vor morgen :-( Wäre ihre Bezugsperson da, würde ich das Ganze einfach durchziehen. Jetzt bin ich mir aber absolut unsicher.

Was meint Ihr?

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Unterbreche die Eingewöhnung und mache weiter, wenn die Bezugserzieherin wieder da ist. Natürlich nur, wenn es absehbar ist, dass sie schnell wieder da ist und das du noch Zeit hast.

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Das ist mal kompletter Schwachsinn und macht auch überhaupt keinen Sinn.

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Bla bla bla

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hi du,

unterbrechen ist falsch. es ist klar, dass sie Theater macht , weil sie merkt du bist nicht mehr da,, manche haben das lange manche kinder gar nicht , manche weinen einfach nur am Anfang ,Ich würd es durchziehen. brauch ja nicht lange sein , aber geb einer Erzieherin eine Chance , sprich mal mit den Erziehern. Wenn du jetzt aufhörst, wird sie es immer wieder versuchen . Kinder sind in dem Punkt sehr schlau.....
andrea

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Ich würde bei der Eingewöhnung einen Schritt zurück gehen, aber sie auf gar keinen Fall unterbrechen. Die Erzieherin wird noch häufiger krank sein, im Urlaub sein oder auf Weiterbildung. Daran muss sie sich gewöhnen. Ich würde mit der anderen Erzieherin die sie schon kennt zwei Schritte zurück gehen und die Eingewöhnung fortsetzten.

Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit, dass der Papa ein Stück der Eingewöhnung übernehmen kann? Das klappt oft wesentlich besser als mit der Mama...

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Hallo,

unterbrich auf keinen Fall die Eingewöhnung..Das würde euch total zurückwerfen und es würde es in Zukunft nicht einfacher machen..

Klar ist es nicht schön, wenn die Bezugserzieherin nicht da ist, aber es wird immer passieren, daß mal gefehlt wird ( Krankheit, Fortbildung, Urlaub etc..)

Besprich mit den " Ersatz-Erziehern ", daß ihr die Bleibezeit im Kindergarten etwas verkürzt, aber sag deiner Tochter, daß du sie nach dieser Zeit wieder abholst...
Die verkürzte Zeit macht ihr solange, bis die Bezugserzieherin wieder da ist und dann verlängert ihr die Bleibezeit wieder schrittweise..

LG #winke

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Hallo,

vielen Dank für alle Antworten.

Wir haben heute ausgesetzt, morgen geht es dann schrittweise wieder von vorne los.

Evtl ist morgen ihre Bezugsperson doch schon wieder da, mal sehen wie wir das dann machen. Ganz unterbrechen wollte ich auch nicht, nur bringt es ja auch nichts, wenn sie dann dort nur weint.

Ich habe halt ein sehr ungutes Gefühl der anderen Erzieherin gegenüber. Sie ist eine vom "alten Schlag" und sieht manches doch ganz anders als wir. ("Wenn das Kind mal eine halbe Stunde weint, ist das halt so" etc) Das spürt unsere Tochter sicherlich auch. Ihre Bezugsperson ist halt ganz anders: sie nimmt ein weinendes Kind auch mal auf den Arm oder trennt kurzfristige die Gruppe, wenn sie merkt dass es den kleinen Kindern zu viel wird. Sprich: sie geht auf die kleinen Mäuse ein.

Schönen Abend Euch allen #gaehn;-)