Kennt ihr das? Ißt nichts "kaputtes"..

    • (1) 20.03.17 - 14:52

      Hallo ihr lieben..

      Der Betreff klingt jetzt komisch aber mir ist nichts treffenderes eingefallen..

      Es geht um meine 2 Jahre und drei Jahre alte Kleine. Sie muss grundsätzlich alles selber und alleine machen. Egal was ,egal ob sie es kann.

      Sie muss jede banane selber Auspacken, jeden Babybell, jedes brot selber schmieren, jede Scheibe Wurst Auspacken. Klingt toll könnte man denken. Aaaaaber.. geht dabei etwas kaputt,ißt sie es nicht mehr. Also bricht die banane ab, der Babybell durch, kommt ein Loch in die Scheibe Wurst etc. Sie möchte dann ein neues. Wenn nicht, bekommt sie dann einen richtigen Wutanfall und brüllt sich richtig weg, wird knallrot, übergibt sich im worst case. Ich mache es nur im Rahmen mit, z.b. ich mache mir selber keine banane auf sondern warte, da ihre immer irgendwann abbricht und nehme dann ihre und sie bekommt eine neue. Sie weiß das sie nicht zehn Bananen aufmachen kann wenn wieder eine abbricht. Jedes essen wird zum Drama. Und es geht irgendwie gar nicht darum dass sie ihren Kopf durchsetzen will, es scheint für sie ein echtes Problem zu sein, das ihr essen "kaputt ist". Sie besteht ohnehin immer sehr drauf dass alles seine Ordnung hat, macht Schubladen richtig zu, räumt gerne auf, liebt Spülmaschine ausräumen usw. Also "alles in Ordnung" ist wichtig für sie generell.
      Hilfe lehnt sie generell katagorisch ab. Ich habe auch schon Alternativen ausprobiert. Also z.b. banane mit Gabel und Kindermesser zum (selber!) kleinschneiden angeboten.. nein die Stücke hatten niemals die richtige Größe.. Bananen schon kleingeschnitten anbieten? Niemals! da werden dann auch schon Mal Bananenstücke geworfen (geht gar nicht, banane weg), wütend auf dem Tisch zerdrückt (dito) usw..

      Ich bin etwas unsicher, irgendwie ist es ja wirklich ein Problem für meine Tochter und ich kann ihr nicht helfen ausser geduldig abwarten bis sich der Wutanfall gelegt hat und dann trösten (die kaputte banane z.b. wird aber auch dann nicht mehr angerührt).
      Ideen? Es ist nur ein Phase? :-D

      Lieben Dank fürs lesen bis hier!!

      (4) 20.03.17 - 15:42

      Ich glaube eignetlich eher nicht, dass es eine Phase ist, sondern eine Art "Perfektionismus". Mein Sohn (heute acht) hatte das lange genauso, seine Schwester gar nicht. Für ihn war in diesen Zeiten schon eine Scheibe Brot nicht mehr schön, wenn es angebissen war, ein durchgebrochenens Stöckchen mussten die Erzieher ihm kleben, also es bezog sich nicht nur aufs Essen. Das alles hat irgendwann aufgehört und ich hötte jetzt gar nciht sagen, dass er deshalb sehr achtsam mit seinen Sachen ist, aber ein Perfektionist ist er geblieben. Fußballverein wollte er nie, "Weil ich soweiso nicht so gut bin wie der und jener", und überhaupt macht er nur Dinge, wenn er weiß er kann sie wirklich sehr gut. Das kann (wie du schreibst) ein Vorteil sein, aber natürlich stehen sich die Kinder damit auch manchmal im Weg. Ich denke, man muss einfach dern Vorteil darin sehen... Bei ihm weiß ich zum Beispiel, dass alles was er macht, er dann auch kann und nichts passiert (und das schon immer). Also wie gesagt, ich glaube es ist eher eine Eigenschaft als eine Phase, aber ich glaube auch Du kannst da wenig entgegenwirken, außer sie immer wieder zu bestätigen, dass sie Dinge Toll macht usw.
      Alles Gute Julk

      • (5) 20.03.17 - 21:28

        Lieben Dank für deinen Beitrag. So habe ich das noch gar nicht gesehen. In der Art geht es in eine Richtung Perfektionismus oft bei ihr. Ich werde das bei diesen Konflikten Mal im Hinterkopf behalten.
        Lieben Dank für diesen Input und alles gute euch!!!

    Hallo, völlig normale Phase :-). Gerade das Bananenbeispiel gab's hier auch. Mein Sohn hatte dann die Wahl, diese (kaputte) Banane zu essen oder gar keine. Wutanfälle hatten wir auch deshalb. War aber irgendwann wieder vorbei (er ist jetzt 3). Tiiiiief durchatmen, ausharren und kuscheln nach der ersten Wut.
    LG

  • (7) 20.03.17 - 17:03

    Hallo, ich weiß nicht ob dir meine Antwort hilft, meine Tochter war etwas älter als sie diese Phase hatte.

    Ja, es ist eine Phase und ja, es geht wieder vorbei. Nur war das die erste Phase, die ich nicht einfach hingenommen habe. Meine ist auch ein kleiner Monk, Ordnung muß sein und wehe etwas entspricht nicht ihrer persönlichen Ordnung. Damit kann ich leben, denn mal ehrlich, es gibt schlimmeres. Beim falschen Becher zB, herrje da war nur Wasser drin, den kann ich einfach austauschen und abtrocknen.

    Jetzt kommt mein "aber". Als das mit den kaputten Lebensmitteln losging habe ich dagegen gesteuert. Das war mir einfach zu crazy. Für mich hatte ich das Gefühl falsche Signale zu setzen, wenn ich dann die nächste Banane auspacken lasse. Ich bin mir sicher, das der Frust nicht ein kaputtes Lebensmittel verursacht, sondern viel mehr die Tatsache, das es kaputt gegangen ist. Okay, das darf in dem Alter gerne zu einem Wutanfall Grad 5 führen. Trotzdem gibt es keine weiteren Lebensmittel...."der, die, das oder gar nichts" war mein Motto. Eine kurze Zeit wollte sie nicht, dann habe ich es immer gegessen. Ich habe ihr gezeigt, das "kaputt" sein nicht "ungenießbar" ist. Ich habe ihr nicht meine Banane stattdessen angeboten.

    Für mich war dieses "kaputt"= "ungenießbar" der erste Schritt zum miesen Umgang mit Lebensmitteln. Nur perfekte Gurken kaufen und so etwas;-). Sie war sauer, weil sie ein anderes Ergebnis wollte (heile Banane), dafür hatte ich großes Verständnis. Ich habe ihr auch gezeigt, was man trotzdem noch mit einer kaputten Banane machen kann....zB Bananenmilch. Das fand sie super.

    • (8) 20.03.17 - 21:26

      Hallo
      Lieben Dank für deinen Beitrag. Die Idee mit der Bananen Milch gefällt mir. Mal sehen ob das hilft.

      Unzählige neue Bananen etc bekommt sie ja nicht, ich tausche dann maximal gegen meine und esse ihre. Eben weil sie ja noch essbar ist.. nun ja bisher hilft diese Strategie nur bis die andere auch zerbrochen ist.

      Aber es tröstet mich total, das andere diese Phase auch kennen!!!! Lieben Dank dafür

      • (9) 21.03.17 - 05:58

        Du, den Ansatz vom Julk finde ich auch ganz interessant. Ich habe da mal drüber nachgedacht und in der Tat sehe ich da auch bei meiner Tochter eine Art Charaktereigenschaft. Das war mir gar nicht so bewußt. Meine ist jetzt 4 und geht mit sich selber sehr hart ins Gericht. Sie ist schnell frustriert, wenn sie zB etwas nicht korrekt ausgeschnitten hat, das ist für sie echt schlimm und sagt das auch ganz deutlich.
        Ich glaube ich korrigiere meine Antwort in wenig;-) um: Ja, es ist eine Phase, die auch ein wenig auf eine Charaktereigenschaft deuten kann. Und natürlich geht diese Phase vorbei, denn die Kinder können ja irgendwann die Bananen heile aus der Schale bekommen oder das Brot schmieren ohne das es zerbricht....bis dahin wird es wohl noch ein paar Tränen und Wutanfälle dauern.

        Hast du deinem Kind schon mal zugestimmt? Also so etwas wie "Oh ja, das ist jetzt aber schade." Ich kann die Zeit ja nicht mehr zurückdrehen, aber ich glaube ich probiere da mal etwas anders aus, wenn sie wieder so frustriert ist. Nur was, da muß ich noch mal drüber nachdenken#rofl.

Hallo!

eigentlich ist dein Kind frustriert, weil es nicht geklappt hat wie erhofft, also Banane abgebrochen, Loch im Brot etc., also ganz einfach Frustration, weil es nicht klappt. Die gleiche Frustration, die Du hast, wenn ein Kuchen nicht aufgeht sondern als ungenießbares Brikett aus dem Ofen kommt, oder die man hat, wenn der PC mal wieder nicht so will, wie man selbst.

Ich weiß nicht, ob es der richtige Weg ist, da immer gleich Ersatz zu geben, nur um den Wutanfall zu stoppen, oder ob es besser wäre, das Kind diese Frustration einfach mal durchleben zu lassen. Es muss eben lernen, dass nicht immer alles so klappt wie vorher gewünscht, manchmal auch was schief geht.

Die Wutanfälle sollen ja nur dazu dienen, dass ein Kind lernt, seine Gefühle selbst zu regulieren, sich zu stoppen statt sich reinzusteigern, und da ist doch so ein pillepalle wie eine abgebrochene Banane ein gutes Feld, um es zu lernen. Besser es übt an unwichtigen Dingen, als wenn man es von aller Frustration fern hält, bis es dann in der Schule merkt, dass andere Kinder schneller rennen, besser buchstabieren und fehlerfreier rechnen, und dein Kind hat aber noch nicht gelernt, den Frust dann einfach auszuhalten und runter zu schlucken.

Lass sie wütend sein, und wenn sie sich langsam beruhigt wird getröstet. Und entwedet sie isst die Banane dann noch oder es gibt eben nichts mehr.

Ihr Problem ist auch gar nicht das "kaputte" Essen, sondern eben ihre Unfähigkeit, es richtig zu machen. Du lenkst sie einfach nur von ihrem Gefühlen ab, statt zuzulassen, dass sie sie durchlebt.

Du kannst das auch gerne aussprechen: Du bist jetzt wütend, dass die Banane zerbrochen (nicht kaputt gegangen) ist, aber das ist nicht schlimm, du kannst sie trotzdem noch essen,"

  • Hallo,
    Danke für den nen Beitrag.
    Keine Sorge sie lebt genügend Frustration dabei aus gerade. Sie bekommt ja eben nicht zehn neue Bananen etc sondern ja dann manchmal meine. Aber neue aufmachen ist nicht drin, keine Sorge. Dann müsste ich permanent Bananenmilch machen und Unmengen zerbrochene Babybell essen.. ich dachte vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben diese Wutanfälle zu umgehen, denn ich habe sie nicht gerne ständig schreiend neben dem Tisch liegen. Aber vielleicht hast du Recht und das ist gar nicht sinnvoll das überhaupt zu versuchen, sondern einfach eine Phase zum aushalten und trösten.. danke für diesen Impuls.

Ich hätte das nicht angefangen. Dann hätte ich so lange gewartet, bis sie Hunger hat. Aber was Neues aufmachen? Nö!

  • Nun ja, sowas ist ja immer sehr leicht dahin gesagt. Viele Dinge hier würde ich auch nieeeemals tun. Wenn man in der Situation ist, sieht man vieles anders. Ich gebe ihr ja nicht zehn neue Bananen, sondern tausche maximal gegen meine. Und versuchte eben ihr Lösungsvorschläge an die hand zu geben, wie die Banane selber klein zu schneiden etc. Ich dachte vielleicht gäbe es einen konstruktiven Tipp hier

(14) 20.03.17 - 21:29

Hallo
Wie ist sie denn sonst so, z.b mit dreck. Kann sie sich die finger dreckig machen?
Müssen ihre spielsachen immer an einer bestimmteen stelle liegen?
Und was ist mit keksen, kann sie zerbrochene kekse essen oder geht das auch nicht?

Mein neffe hat mit ca 2 angefangen ncihts kaputtes zu essen, nicht mal kekse oder knabberbrezen. Emmentale käse ging nciht wegen den löchern.
Zerbrochene bananen gingen auch nicht.
Mit ca 2,5 fing er an seine spielsachen genau zu ordnen. Lego duplo türme durften nur viereckig gebaut werden und zwei gleiche farben nebeneinander gingen nicht.
Sein essen durfte sich am teller nciht berühren (z.b die schnizel nicht die pommes berühren)
Irgendwann fing es an dass die kleidung nicht passte. Er hat nun 5 jeanshosen, alle die selbe marke, größe farbe im schrank hängen und 3 oberteile die er akzeptiert.
Schuhe sind grundsätzlich zu eng, zu weit, zu locker, bei. Essen hat es sich verschlimmert (meine meinung), zum teil dürfen gewissen nahrungsmittel gar nicht auf den selben teller liegen!
Allerdings akzeptiert er mittlerweile zerbrochene bananen! #klatsch

Was ich sagen will, ist dass wenn es jetzt nur ein paar zerbrochene lebensmittel sind würde ich es als phase einstufen.
Ich persönlich würde vielleicht einfach mal ne zeitlang keine bananen mehr kaufen, damit ein stressfaktor einfach schon mal nicht vorhanden ist.
Auch würde ich nicht was neues aufmachen lassen, nurnweils zerbrochen ist....das ist allerdings einfacher gesagt als getan.

Was mich noch interessieren würde ist, was ist wenn die zweite banane auch auseinander bricht? Oder das zweite brot ein loch bekommt?

Lg

(15) 21.03.17 - 07:52

Hallo #blume

von drei meiner Kinder hatten das zwei. Sogar zerbrochene Kekse wurden nicht angerührt.#rofl

Eine Wurst in Stücke geschnitten. Oh nein! Schlimmer Fehler. Die Wurst sollte doch ganz sein! Einen Tag später die Wurst nicht in Stücke geschnitten. Oh nein, sie soll doch geschnitten werden. Oh nein, das kann ich jetzt leider doch nicht mehr essen, da hängt ja noch ein Fetzen Haut dran.#schock Und außerdem wollte ich sie nicht geschnitten haben.#gruebel

Verhungert ist noch keines.

Ein Kind, das alles selbst machen möchte, haben wir hier auch. So war hier allerdings nur eines von dreien.#schein

Keines meiner Kinder ist ein Ordnungsfanatiker.:-p

Erklären, dass man das trotzdem essen kann, hat nichts gebracht. Irgendwie ging das aber trotzdem vorbei und man kommt damit klar. Gibt Schlimmeres.:-D

#liebdrueck
Sanne #sonne

(16) 21.03.17 - 08:24

Meine Tochter ist ähnlich. Auch so Ordungsliebend, alle Schübe müssen zu sein. Wenn etwas rumliegt was nicht hin gehört fragt sie "wo gehört das hin?"

Das Drama mit der Banane hatten wir auch schon. Ich würde aber niemals auf die Idee kommen ihr eine neue Banane zu geben. Sie war fürchterlich wütend und hat geweint. Ich hab sie gelassen, als sie bereit war getröstet und ihr dann erklärt.
Nämlich, dass Bananen manchmal abbrechen, dass auch mir das passiert, dass ich verstehe, dass sie das ärgert, aber dass das gar nicht schlimm ist und man das immer noch essen kann und die Banane noch genaus schmeckt.
Sie kann sich selbstverständlich aussuchen ob sie es noch essen möchte, zwingen würde ich sie nicht, eine neue gibt es aber nicht.

Mit anderen Sachen handhabe ich es ähnlich. Ich habe auch schon in meine Wurst ein Loch gemacht und gesagt, schau meine hat auch ein Loch bekommen, kann man immernoch essen.

Wir hatten Theater auch schon mit Brot..... ich soll es schneiden, dann doch nicht, dann doch, dann passen die Stücke nicht - da lasse ich dann einen Brüller los, dass es jetzt reicht, dass sie das Brot so essen kann wie es jetzt ist oder sie sonst halt keins hat. Rumps und schon wird gegessen.
In Bezug auf dieses umentscheiden handhabe ich es so, dass ich sie frage wie sie etwas haben möchte. GGf hat sie (je nachdem) auch noch die Möglichkeit sich EINMAL umzuentscheiden aber dann ist Ende Gelände. Und das weiß sie mittlerweile ganz genau und das Theater hat sich erledigt.

  • (17) 21.03.17 - 08:34

    Jetzt muss ich dir noch erzählen was vorstestern passiert ist.
    Sie hatte von Oma so einen Lebkuchenosterhasen bekommen. Er war in Folie verpackt. Sie bat mich ihn auszupacken..... und dabei ist mir der Osterhase auseinander gebrochen.
    Ich war kurz selbst geschockt. Ich sah sie an wie sie reagiert, sie sah mich an wie ich reagier und dann haben wir beide angefangen zu lachen. Es war ein schöner Moment irgendwie.

    Danach hab ich mich bei ihr entschuldigt dass ich ihn kaputt gemacht habe und sie hat gesagt nicht so schlimm, mama.#verliebt

(18) 21.03.17 - 10:19

Hallo,

ich habe drei Kinder, und jeder hat, oder hatte einen anderen Knall. ;-)

Meine Kleinste, gerade drei Jahre alt geworden, ist so die sturste, was das "ich kann das schon alleine machen" angeht. So ist sie schon mit knapp über einem Jahr eine Treppe, die ich sie hoch getragen habe, wieder runter gegangen, um sie ALLEINE wieder hoch zu gehen. Oder sie zieht sich komplett wieder aus (schon bevor sie zwei wurde), wenn man ihr beim Anziehen geholfen hat, um das eben alleine wieder zu machen. Am krassesten war, dass sie einmal bei klettern von einem Sessel geplumpst ist, glücklicherweise in die Arme meiner Schwester die auf dem Boden saß. Zicklein ist wütend wieder auf den Sessel, weil sie alleine fallen wollte. #zitter

Na ja, jedenfalls ist sie eben auch so...und das schon eine Weile. Geht ihr selber was kaputt, wie eine Banane, oder das Brot, oder oder oder...wird sie wütend. Dann gibt's nichts Neues. Würde mir im Leben nicht einfallen dann meine Banane ihr zu überlassen. Kaputt ist doch nicht ungenießbar. Das muss sie doch lernen. Sie wird dann wütend und tobt...und geht brüllend in ihr Zimmer. Da hatten wir schon: vor Wut eingeschlafen,... Sie kann dann gerne später ihr kaputtes Brot weiter essen, was Neues gibt es nicht. Es gab schon Tage, wo sie vor Wut dann eben gar nichts gegessen hat, tagelang. Mittlerweile kommt sie irgendwann kleinlaut und zuckersüß hoch und ißt...auch wenn wir anderen dann schon längst fertig sind.

Halt durch!

(19) 22.03.17 - 01:06

Jep, das haben wir hier bei den zweieinhalb jährigen auch. Wobei Zwilling 2 da deutlich empfindlicher ist.

Auf www.gewünschtestes-wunschkind gibt es eine wie ich finde sehr schöne Erklärung zum Thema kaputte Banane.

Ich bin in diesen Fällen Mittel-konsequent und gebe schon mal ein "ganzes" Lebensmittel zum Ersatz. Oder ich lenke ab und sage der Stoffhase hätte das abgebissen oder mache ein Spiel daraus dass jetzt jeder von uns schnell in eine kaputte Hälfte beißen muss.

Mein Highlight bisher: Kind isst eine Breze. Am Anfang war die noch perfekt. Nach 10 Bissen - welch Überraschung und Drama - ist da doch tatsächlich ein Loch im vorher geschlossenen Kreis!!

Hallo,

ja, das ist eine Phase. Dein Kind will die Dinge alleine schaffen. Sie will eine Banane, sie will sie selber schälen und dann essen. Geht die Banane kaputt, hat sie es nicht geschafft und muss es nochmal versuchen. Klar soweit? ;-)

Ich kenne das von meiner Tochter auch. Inzwischen ist sie 5 und großzügiger mit sich selbst, aber zeitweise durfte ich auch alles essen, was sie zerstört hatte. Zum Glück war ihre Quote ganz gut, und so musste ich mich nicht ausschließlich von zerbrochenen Keksen und zerdrücktem Obst ernähren.

Spaß beiseite.... Lass sie machen. Sie wird es lernen, sie wird geschickter werden, und bald wird sie bereit sein, auch mal Misserfolge hinzunehmen. Je weniger Du reingrätschst und ihr Sachen abnimmst, Bananen schnippelst, ... , umso länger dauert es und umso wütender wird sie sein. Aber das geht vorbei.
Bis dahin gibt's einfach viel..... Bananenmilch? Bananenkuchen? :-D
(Meine Tochter mag zum Glück keine Bananen. Bei uns war es Brot, das beim selbst Schmieren kaputt ging.)

Viele Grüße und gute Nerven!

Ooohhhhh.... ich kenn das zu gut. Mein großer ist auch so ein exemplar. Er ist jetzt 3,5 Jahre und so langsam legt es sich etwas bei Lebensmitteln.

Wo er grad wieder etwas extremer wird sind situationen die nicht so verlaufen, wie er es sich vorher ausgemacht hat. Kleines Beispiel von gestern: wir wollten Hand in Hand zu Papa ins wohnzimmer hüpfen, aber irgendwas hat nicht gepasst (keine Ahnung was es war). Zumindest gab es riesen Theater, Millionen von tränen und wir mussten wieder zurück zum Ausgangspunkt und von vorne anfangen. So passiert es auch wenn er mit seiner kleinenSchwester spielt und die hat andere Pläne hat als er, dann ist er völlig aufgelöst. Zb. Saß er beim kaufladen spielen an der Kasse und die kleine hat sich auch einen stuhl geholt um beim bezahlen auch zu sitzen. Alleine der versuch von ihr einen stuhl zu holen endete in einem Drama. Erst als der stuhl da stand wo die kleine es wollte, und ich ihm erklärt hab, dass es doch witzig ist wenn sie auch sitzt und ich ja auch vor ihm aufm Boden sitze und nicht stehe, hat ihn beruhig.

Die kleine is da zum Glück anders. Wenn es mal nicht so gelaufen ist wie sie wollte, läuft sie einfach zurück und fängt nochmal an und wenn das Babybel oder die Banane zerbricht sagt sie 'Oh' und macht weiter.

Mit dem großen hatten wir bis er ca 3 war bei jeder Mahlzeit ein riesen theater.

Mein Sohn ist sehr sensibel und ich denk, dass hängt alles zusammen.

Tips kann ich dir keine geben. Ich gkaub da muss man durch

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