Pamperskind und Kindergarten - Verzweiflung naht

    • (1) 06.02.18 - 10:35

      Guten Morgen zusammen,

      ich bräuchte mal eure Meinung und Hilfe. Es geht um meine Tochter (4,5 Jahre), die sich beharrlich weigert auf Toilette/Töpfchen zu gehen. Mittlerweile klappt es, dass sie morgens ohne Pampers in den Kindergarten geht und auch daheim ohne Pampers rum läuft. Sobald sie aber muss, kommt sie an und fordert die Pampers ein. Alle Versuche diese wegzulassen sind kläglich gescheitert. Sie brüllt und heult Rotz und Wasser und hält über Stunden ein. Die Erzieherinnen haben sie mal im Kindergarten auf Toilette gesetzt, nach langer Zeit hat sie dort Pippi gemacht, aber gesagt, dass die Erzieherin es niemandem erzählen soll. Der nächste Versuch im Kindergarten sie auf Toilette zu setzen scheiterte ebenfalls, weil sie alles zusammengeschrieen hat.

      Zu Hause bekommt sie, wenn sie muss, die Pampers (ist wahrscheinlich falsch :-(), im Kindergarten bekommt sie keine (mir wurde mitgeteilt, dass sie ihr "gerne" vormittags eine anziehen, aber sie weigern sich, ihr diese dann zu wechseln, wenn sie voll ist). Das heißt also, dass sie von ca. 8-15 Uhr einhält. Oder es zumindest versucht. In den letzten Tagen hat sie dort ein paar Mal eingenässt, dummerweise immer auf Teppichen oder nicht waschbaren Kissen. Gestern hatte sie beim Abholen ihre Wechselsachen an, allerdings hat keiner darauf geachtet (oder es war egal?), dass die Felleinlagen ihrer Hausschuhe ebenfalls nass waren. So hat sie die ganze Zeit die Füße in ihren vollgepinkelten Schuhen gehabt. Heute wurde ich kurz an Seite gebeten und mir wurde mitgeteilt, dass ich an der Situation etwas ändern soll, ansonsten müsste ich demnächst die Einrichtung im Kindergarten auf eigene Kosten ersetzen.

      Sie ist ein intelligentes Kind, das sagt selbst der Kindergarten. Aber bei diesem Thema verzweifele ich langsam. Vor allem weiß ich langsam nicht mehr, was ich glauben und machen soll. Ich habe schon alles mögliche gehört: "sie testet damit ihre Grenzen aus und du musst ihr Grenzen setzen", "du musst mit ihr zum Psychologen", "lass einfach die Pampers weg und lass sie toben, nach paar Tagen ist alles vorbei und sie geht auf Toilette", "irgendwann kommt sie schon von selber und es macht klick".

      Was würdet ihr machen? Ich bin leider ratlos...

      Liebe Grüße.
      patchoulie

      • (2) 06.02.18 - 11:03

        Kann sie benennen, warum sie nicht auf Toilette mag? hat sie Angst?
        Was spricht dagegen, sie mit diesen Windelhöschen in den Kindergarten zu schicken?
        Die kann sie doch zur Not selbst ausziehen und sich eine neue nehmen.

        • (3) 06.02.18 - 12:22

          Nein, wirklich benennen kann sie es nicht. Der Kindergarten vermutet da einen Dickkopf, weil von ihr dann "Ich will nicht auf Toilette" kommt.

          Das mit den Höschenwindeln ist eine Idee. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! Vielen Dank!

      Euren KiGa finde ich sehr merkwürdig. Du sollst die Einrichtung ersetzen??? 😱

      Gibt doch nur die Möglichkeiten:

      1) entweder mit Windel - dann muss der KiGa aber auch wechseln. Ich finde es grenzt fast an Körperverletzung, ein Kind den ganzen Tag in einer vollen Windel zu lassen.

      2) ohne Windel - dann gibt es aber auch mal eingenässte Klamotten und Teppiche, wenn das Kind eben noch nicht trocken ist. Finde es aber auch ein Unding, dem Kind dann nicht komplett neue Sachen zu geben, inklusive Schuhe.

      Wären Trainingsunterhosen ne Option? Die saugen nicht so viel wie Windeln, das Kind merkt, dass es nass ist und geht hoffentlich bald selbst, der Teppich bleibt halbwegs trocken. Müssten dann aber auch gewechselt werden.

      • Ja, ich soll die Einrichtung ersetzen. Sie darf sogar im Moment ab einer bestimmten Zeit nicht mehr auf den Teppichen spielen, sondern nur noch am Tisch. Weil die Stühle abwaschbar sind #aerger

        Pampers wechseln will der Kindergarten nicht mehr, weil sie ja schon so groß ist und eigentlich auf Toilette gehen könnte.

        Die Höschenwindeln sind aber wirklich eine Idee, ich werde es mal probieren. Vielleicht kann sie die dann auch selber ausziehen im Kindergarten #gruebel

        • Am Tisch spielen? Das schließt sie doch von den anderen aus.

          Ich würde ganz klar argumentieren, dass du da keine Einrichtung ersetzen wirst. Der KiGa sollte nämlich waschbare Einrichtung haben. Wenn sich ein Kind mit Läusen auf dem Teppich wälzt, muss der doch auch mal gewaschen werden. Oder ein anderes sich übergibt. Oder wenn ein Kind Spielzeug kaputt macht.

          Die Gebühren sind ja auch für die Betriebskosten des KiGa, nicht nur das Gehalt der Erzieherinnen.

    Kann sie denn Kaka aufs Klo machen?
    Wenn ja scheint sie ja keine "Angst" vorm Klo zu haben.
    Die Einrichtung ersetzen ist doch lächerlich. Ob ein gerade trocken werdendes Kleinkind den Teppich einnäst oder ein 4.5 Jähriges macht doch keinen Unterschied, das gehört doch dazu.. dass ein Kind emal auf den Boden pieselt.
    Was ist mit Höschenwindeln, soforn die nur vollgepieselt sind und nicht vollgekackt könnte sie die ja sogar selber wechseln...und ggf sogar selbstständig auf Toilette - ohne dass ihr jemand hilft? Vllcht schämt sie sich?
    LG

    • Nein, auf Klo funktioniert gar nichts. Dabei habe ich sogar extra einen Aufsitz mit der Eiskönigin gekauft. Sie bekommt schon Panik, wenn man nur erwähnt, dass man die Pampers weglassen möchte. Als wir sie letztes Jahr gefragt haben, was sie sich denn zu Weihnachten wünscht, kam wie aus der Pistole geschossen "Pampers". Und es waren keine für ihre Puppen gemeint #heul

      • Die arme Maus...#schmoll.. Tut einem richtig weh zu hören wie ihr seitens des KiGa unter Druck gesetzt werded...Ich bin ja nicht so ein Fan von gleich zum Arzt rennen und so, aber vllcht gibt es ja doch die Möglichkeit, dass Deine Tochter mal bei einem Kinderpsychologen vorstellig wird, sie scheint ja panische Angst vor der Toilette zu haben, was durch das Verhalten des Kindergartens ja nicht gerade gemildert wird... Theoretisch scheint sie es ja im Griff zu haben. Bestimmt haben die eine Idee..
        Ich kenne einige Kinder die das "Problem" hatten, dass sie zunächst noch nach der Windel verlangten, aber da hatte es sich schnell von selbst gegeben. Aber die Erzieher (zugebenerweise Krippe) haben das unterstützt und das "Spielchen" mit gespielt. Alles gute Euch!

        • (10) 06.02.18 - 13:10

          Danke. Wenn ich dann noch höre, dass sie ab einer bestimmten Uhrzeit nur noch am Tisch spielen darf, aus Angst, dass sie wieder auf einem Teppich oder einem Kissen Pippi machen könnte, dann blutet mir echt das Mutterherz #heul Wenn ich das alles vorher gewusst hätte, hätte ich versucht sie im Nachbarort im Kindergarten unterzubringen. Jedenfalls kann ich jetzt eine Bekannte verstehen, die gesagt hat, sie wäre heilfroh gewesen, als ihr Sohn endlich in die Schule gegangen ist, der Kindergarten bei uns wäre doch nur eine "Verwahranstalt" #aerger

          Vielleicht sollte ich meine Vorbehalte Psychologen gegenüber mal kurzfristig über Bord werfen und wirklich mal mit der Kleinen hingehen...

(11) 06.02.18 - 11:49

Huhu,

mein Sohn wurde vor ein paar Wochen mit 4,5 trocken. Sauber war er mit ziemlich genau mit 3.

Wir hatten auch den Streß mit dem Kindergarten. Und je mehr Streß vom Kindergarten kam, desto mehr war ich unter Strom, desto mehr Pipi-Unfälle hatten wir. Ich hab über ein halbes Jahr Wechselsachen und rauen Mengen mitgeschleppt. Und dann hab ich gesagt: Schluss, er bekommt die Windel zurück. Und jetzt ein paar Monate später kam es von ihm aus und war sofort erledigt.

Ich konnte dem KiGa gegenüber entspannt sein, weil er nur von 8:30-12:00 Uhr geht und eben sauber war, sprich das große Geschäft zuhause auf der Toilette erledigt hat. Meisten noch morgens bevor wir los sind.

Und die Pipi-Windel musste in dieser Zeit nicht gewickelt werden.

Ich bin wegen des Alters auch bald verrückt geworden. Hab Termine beim Urologen ausgemacht... Aber nur Entspannung hat zum Ziel geführt.

Setze Dich mit dem KiGa zusammen und verlange, dass sie die Windel behalten darf und sich keiner der Erwachsenen negativ oder manipulierend dazu äußert.

Alles Gute!

LG Jelinchen

  • Ganz ehrlich: wenn der Kindergarten nicht wäre, würde ich mir auch weit weniger Stress machen. Wenn es nach denen gehen würde, wäre ich schon letztes Jahr im Sommer bei einem Psychologen vorstellig geworden. So langsam glaube ich, dass die alle denken müssen, dass es an mir liegt. Dabei hätte ich sie gerne trocken! Dass es auf dem Weg bis dahin etliche Male daneben geht und ich häufiger Wäsche waschen muss ist mir egal. Ich sehe auch nicht so ganz, dass sie damit ihre Grenzen austestet. Konsequenzen androhen kann ich bei diesem Thema wie ich lustig bin: es interessiert sie alles nicht :-(

    • Sprich mit dem KiGa. Nimm Druck raus. Stell absolut keine Erwartungen an Deine Tochter. Sie ist nicht blöd, sie hat mitbekommen, dass ale anderen zur Toilette gehen. Sie wird es auch machen, wenn sie soweit ist.

      Aber sprich mit dem KiGa! Nimm Dir Verstärkung (Deinen Mann, Deine Mutter, eine Freundin...) mit zu dem Gespräch.

      Sag dem KiGa, dass Ihr in Zusammenarbeit mit dem KiA dran seid, aber jetzt erstmal aller Druck raus muss.

      Ich drücke Euch die Daumen!

      LG Jelinchen

(14) 06.02.18 - 12:04

Ich kann voll verstehen, dass Du langsam verzweifelst. Finde die Situation für alle Beteiligten schlimm, vor allem für die Kleine.
"Die Erzieherinnen haben sie mal im Kindergarten auf Toilette gesetzt, nach langer Zeit hat sie dort Pippi gemacht, aber gesagt, dass die Erzieherin es niemandem erzählen soll." Hast Du das mal mit ihr besprochen? Wieso soll es keiner wissen? Bei uns wurde jedes Tröpfchen riesig gefeiert, deswegen irritiert mich diese Aussage. Schämt sie sich?

Was gar nicht geht ist, dass der KiGa die Windel nicht wechselt! Wieso wollen die das nicht? Das gehört bei einem Wickelkind gleich welchen Alters doch wohl dazu!
Die Einrichtung zu ersetzen finde ich ebenso unmöglich! Da wundere ich mich eher, dass es nicht waschbare Kissen gibt. Es gibt doch bspw. bei Magen-Darm o.ä. auch mal Unfälle.
Hier solltest Du klar Stellung beziehen. Was schlägt denn die Kita vor, wie es gehen soll? Ist ja nun nicht das erste Kind, das dort trocken wird.

Was sagt denn Deine Tochter zu der ganzen Sache? Hast Du mal in Ruhe mit ihr gesprochen? Wovor hat sie Angst, falls es Angst ist, was gefällt ihr nicht an der Toiletten-Situation?

  • (15) 06.02.18 - 12:53

    Ich vermute mal, dass sie sich schämt, aber ich weiß nicht wieso. Bei anderen Dingen ist es aber genauso. Wenn man sie wegen etwas lobt, was sie toll gemacht hat, dann schämt sie sich auch.

    Die Windel wechseln will der Kindergarten nicht mehr, weil sie ja schon in einem Alter ist, in dem sie auf Toilette gehen könnte. Ich habe es letztes Jahr im Sommer probiert und habe ihr keine Pampers gegeben, als sie eine haben wollte mit dem Ergebnis, dass sie gebrüllt hat. Wirklich gebrüllt! Und das über Stunden hinweg. Anscheinend hat mir das im Kindergarten keiner geglaubt, als ich das dort erzählt habe. Ein paar Tage drauf haben sie es dort selber probiert, aber nach kurzer Zeit wieder abgebrochen mit den Worten "sie brüllt ja dann" Ach wirklich?! Hatte ich noch gar nicht gewusst #aerger

    Der Kindergarten stellt mich quasi vor zwei Möglichkeiten: entweder, sie ziehen ihr gegen 11 Uhr eine Pampers an, die dann aber nicht mehr gewechselt wird (sprich: sie muss mit einer vollen Pampers bis zum Abholen gegen 15 Uhr rum laufen und (O-Ton) damit bekomme ich sie dann aber nie trocken) oder aber sie setzen sie auf Toilette.

    Ich habe schon einige Male mit ihr gesprochen. Sie kann es mir nicht sagen. Einmal sagte sie, dass sie Angst hätte in die Toilette zu fallen. Ich habe ihr gesagt, dass sie ja auch ein Töpfchen hat, da könnte gar nichts passieren oder ich bleibe bei ihr und halte sie fest. Ich bin langsam so verzweifelt, dass ich sogar bereit wäre, ihr unter dem Küchentisch eine Höhle zu bauen und sie darf dort ihr Töpfchen aufstellen. Aber auch das will sie nicht. Manchmal glaube ich auch, dass es einfach nur ein wahnsinniger Dickkopf ist, der da durchkommt #heul

    • Hm Ängste sind in dem alter oft für uns nicht verständlich.. Meine knapp fünfjährige hat gerade panische angst es könnte ein Krokodil durch den Ablauf der dusche kommen während sie Duscht.. Du glaubst nicht wie oft wir besprochen haben dass da kein Krokodil durchpasst und die da auch nicht Leben in der Kanalisation... Egal, panische angst.. Witzigerweise kein Problem mehr wenn man einen Waschlappen über den Ausguss legt..

      Vielleicht hat sie wirklich Angst reinzufallen und weggespült zu werden. Und da kommst du wahrscheinlich auch mit logischen argumenten nicht weiter.. Für das Töpfchen findet sie sich vielleicht zu alt?

      Ich würde hochzieh Windeln kaufen und mit ihr üben die selber zu wechseln. Es gibt welche von drynights mit Anna und Elsa drauf z.b. vielleicht findet sie die cool...
      Und vielleicht mal so einen bidet Einsatz fürs WC kaufen.. Das gibt es Recht günstig. Vielleicht nimmt ihr das die Angst zuhause.
      Dazu einen Belohnungskalender mit Aufklebern und was cooles als Belohnung was sie unbedingt will. Und dann abwarten.

      Und mit der Kita Tacheles reden. Sie sollen deine Tochter zu bestimmten Uhrzeiten zumindest erinnern ihre hochzieh Windel zu wechseln selbst und falls nötig Hilfestellung leisten dazu.

      Alles gute euch!

(17) 06.02.18 - 12:14

Hallo

also bei uns im Kindergarten wird gewickelt und es gab nie einen Druck dass das Kind bis zum Tag x windelfrei sein muss. Wir hatten jetzt Glück das Junior 3 Wochen vor Beginn des Kindergartens tagsüber keine Windel mehr gebraucht hat.
Hat sie Angst vor der Toilette?
Wir hatten immer wieder auch Bücher gelesen z.B vom Windelfutsch. Vielleicht auch was für euch?
Wenn organisch alles in Ordnung ist würde ich eventl auch ein Belohnungssystem einführen. Wir hatten am Anfang daheim ein großes Blatt an die Toilettentür gehangen und jedes mal wenn es geklappt hat durfte er einen Stempel auf das Blatt machen. Nach 10 Stempeln gab es eine zusätzliche gute Nacht geschichte (also jetzt nix materielles sondern etwas mit gemeinsamer Zeit).

LG Hexe12-17

  • Sie hatte einmal gesagt, dass sie Angst hätte in die Toilette zu fallen (trotz Aufsitz). Sie hat aber auch ein Töpfchen stehen. Das will sie aber auch nicht benutzen. Wenn man sie fragt warum nicht, dann kommt immer "Weil ich das nicht will!".

    Beim Spezialisten waren wir deswegen noch nicht, aber der Kinderarzt hat letztes Jahr einen Ultraschall gemacht und gemeint, dass soweit alles in Ordnung ist. Es muss wohl eine Kopfsache sein. Und ich weiß nicht, wie ich ihr da helfen kann. Die Pampers sind unser größtes Problem, auch wenn es vielleicht lächerlich klingt.

    Ein Belohnungssystem würde bei ihr wahrscheinlich nichts bringen. Ich habe ihr schon das Blaue vom Himmel versprochen, wenn sie endlich keine Pampers mehr braucht. Aber es bringt einfach nichts #heul

    • (19) 06.02.18 - 13:31

      Steinigt mich aber mein Sohn war mit 2,5 trocken. Ich habe das töpfentraining damals eiskalt durchgezogen. Klar sind Tränen geflossen weil er nicht auf Toilette bzw. Topf wollte. Aber wenn ich wusste er muss mal blieb er sitzen bis er seine Geschäfte erledigt hat.
      Ich finde es sowieso komisch das ein Kind ist fast 5 noch nicht trocken ist.
      Sicher sollte man das Kind nicht unter Druck setzen. Aber das ist auch Stress fürs Kind so wie es jetzt gerade läuft.

(20) 06.02.18 - 13:28

Halli!
Das ist ja eine furchtbare Situation, vor allem für deine Tochter.
Ich hatte mit meinem Sohn ähnliche Probleme, zwar nicht so extrem, aber trotzdem schlimm. Besonders der Druck im Kindergarten.
Wir haben es so gelöst:
Kind bekam Windelhöschen, auch im Kiga, mit 4 konnte er sich selbst aus und anziehen und hat es auch im Kiga gemacht (Höschen gewechselt). Ich habe argumentiert, dass so die Erzieher ja keine Arbeit haben, allerdings hat er sein großes Geschäft IMMER nur zu hause gemacht.
Das war ihm schnell zu viel Aufwand. Ein paar Wochen später ging es plötzlich ohne Windel.
Ich denke, er wollte die Kontrolle behalten und geschämt hat er sich auch. Ich bzw. niemand durfte im Raum sein, wenn er auf dem Klo war. Im Kiga natürlich nicht so einfach umsetzbar, aber er hat einen Weg gefunden.

LG #winke

(21) 06.02.18 - 13:29

Huhu!

Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr packt die Pampers weg und lasst sie brüllen, begleitet sie dabei aber liebevoll. Dann müsst ihr das aber auch 100 % durchziehen und nicht einknicken. Am besten machbar in Ferien oder an einem Wochenende.

Oder ihr nehmt den Druck komplett raus und gebt ihr die Pampers zumindest eine Zeit lang ohne irgendeinen Versuch zu machen, sie davon zu entwöhnen. Kannst den Kindergarten ja anflunkern, dass der Urologe irgendwas festgestellt hat oder sowas in der Art.

Aber so ein hin und her ist für alle Beteiligten nichts, vor allem nicht, wenn du bei dem Thema schon verzweifelst, das merkt sie ja auch.

LG

(22) 06.02.18 - 14:50

Ich denke, dass deine Tochter sich so verhält, weil die ganze Sauberkeitsförderung komplett schief gelaufen ist. Du hast mit dem Kindergarten einen Vertrag geschlossen. Das beinhaltet z.B. Förderung, Betreuung und Pflege. Ich würde das Gespräch mit der Leitung suchen und zur Not mich an den Träger wenden. Du hast dir schon viel zu viel bieten lassen. Sie sind verpflichtet ihr die Windel zu wechseln.

(23) 06.02.18 - 15:57

Hey,

habt ihr da mit der Leitung gesprochen oder mit den Erziehern? Wie sieht die Leitung die Sache?
Ich würde mich, in eurem Fall, sogar an den Träger wenden. Steht irgendwas im Vertrag drüber?
Ich würde in der Tat mit 4,5 schauen, dass ich das Kind trocken bekomme, allerdings finde ich den Weg, den der Kindergarten geht unmöglich. In dem Alter kann man mit dem Kind sprechen, ihr erklären, auch kann man mal zum Arzt gehen und abklären ob es körperliche Ursachen hat, aber dieses ausschließen, nicht wickeln wenn Windel voll ist etc. grenzt an körperliche/ psychische Verletzung, das Kind ist ja nicht doof.

(24) 06.02.18 - 15:58

Ahhhhhhh Hilfe, man was soll das? Sie wollen sie nicht wickeln aber du sollst dann Sachen ersetzen, wenn sie diese voll pinkelt? Man was soll das!!!
Deswegen ließ ich meinen großen daheim, er war kurz vor seinem 5 Geburtstag trocken und sauber, Tag und Nacht.
Ich verstehe diesen Druck einfach nicht, sowie dieses Dickkopf bla bla...vllt ist sie einfach noch nicht soweit. Nun wird mit Druck versucht die Maus trocken zu bekommen, dass sowas nicht funktioniert ist doch logisch.
Selbst die Ärzte sagen, dass die Kids bis zum 5 Lebensjahr Zeit haben und erst danach wird abgeklärt, ob Organisch etwas nicht stimmt usw.

  • (25) 06.02.18 - 16:09

    Und das die Maus nicht mehr auf den Teppich darf, man da bekomme ich so eine Wut. Da wird sie ausgeschlossen, weil die Erzieher zu faul zum wickeln sind! Ich selbst bin Erzieherin, und trotzdem war mein Sohn so spät. Meine Tochter war mit 3 von ganz alleine trocken/ sauber. Jedes Kind ist anders und das müssen die Damen da akzeptieren! Ich würde auf die Windel bestehen und sie zum Wickeln auffordern, das ist ne Sache von 3 min. Lass ihr die Windel, wenn sie sich zu Weihnachten sogar wünscht, ach die arme Maus.
    Ich war auch etwas verzweifelt und dachte mein sohn wird mit ner Windel eingeschult..Aber es hat dann doch plötzlich sehr schnell sehr gut geklappt, dass wird es bei euch auch.

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