Jugendamt sucht Nadel im Heuhaufen und stresst rum

    • (1) 03.04.18 - 16:43

      Hallo Leute, ich bin Papa von zwei ganz unterschiedlichen Söhnen. Mein Großer ist 7 und hat ne Entwicklungsverzögerung und mein zweiter ist 5 und hat leichte Sprachstörung. Die beiden sind auch sonst vom Charakter her völlig gegensätzlich und nur schwer zu bändigen. Hilfe vom Jugendamt brauchten wir uns nicht zu holen, das hat schon ein Anonymer Anrufer erledigt. Der Vorwurf: mein mittlerweile verstorbener Vater und seine Frau sollten meinen ältesten Sohn sexuell missbraucht haben. Es folgte zurecht eine Strafanzeige gegen die unbekannte Person. Seit mehr als 4 Jahren gammeln nun bei uns SPFHs rum, Leisten keinerlei nennenswerte Erziehungshilfe oder Hilfe zur Selbsthilfe, sondern suchen bei uns massiv nach der Nadel im Heuhaufen. 2014 war es einer SPFH scheisegal, ob unser ältester 80% Schwerbehinderung hat, er sollte eine geländerlose Betonkellertreppe genauso bewältigen, wie es ein gesunder 3 Jähriger zu tun hat, und sie stellte sich mir drohend in den Weg, als ich zu meinem Sohn sputen wollte um ihn am Runterfallen zu hindern. Zum Glück hat dieser sich lieber hingesetzt ;) Die nächste SPFH versuchte verzweifelt meine Frau mit beiden Kindern von mir zu trennen. Zersetzung der Familie scheint beim Jugendamt eine tolle Familienhilfe zu sein, besonders meine Jungs hätten davon ja sooo viel. Seitdem mein Jüngster im Heilpedagogischen Kindergarten ist, haben wir Eltern einen erheblichen Mehraufwand ihm Schimpfwörter, falsche Verhaltensweisen und aufgeschnappten Blödsinn wieder auszutreiben. Aber anstatt sich für seine Entwicklung einzusetzen und seine Einschulung gut zu heisen sind nur aufgrund von seiner Sprachauffälligkeit sowohl ASD als auch beide SPFHs und Kiga massiv gegen seine Einschulung und legen dieser nun sogar Steine in den Weg. Dabei sagte die Pedaudiologin ganz richtig, das es sogar noch mehrere Jahre dauern könne bis er alle Buchstaben richtig ausspricht. Ein Jahr Kindergarten brächte ihm also nicht nur so gut wie gar nix, er würde auch die gemeinsame Einschulung mit seinen beiden Freundinnen verpassen. Nein, ich glaube nicht das hier das Jugendamt die folgerichtige und nicht Kindeswohlgefährdende Haltung einnimmt. Darf das Jugendamt denn gegen das Kindeswohl arbeiten? Meiner Frau hat der ASD das bereits vorgeworfen und gegen unseren Willen beide Kinder vorübergehend aus der Familie entrissen und in wildfremde Hände gegeben. Der Vorwurf war, das zwei andere Eltern aus dem HeilpädaKiga gesehen haben wollen, wie meine Frau unseren jüngsten getreten haben soll. Dabei hat sie lediglich zu verhindern gewusst, das dieser nochmals zum Tritt gegen sie ausholen kann. Ein klärendes Gespräch gabs nicht, nur die sture und voreilige Kindesentnahme. Also behauptet niemals, das Jugendamt würde niemals Grundlos Kinder entnehmen - der ASD tut es wohl - und wohl nicht nur bei uns! Vor knapp zehn Tagen rief mich unsre zugeteilte ASD schikaniererin an und prahlte durchs Telefon, das sie endlich meinen Neurologen erreicht hätte und behauptete ich hätte sie angelogen und sie würde nun vors Familiengericht ziehen. Heute wollte ich bei meinem Neurologen nachfragen, wann mein nächster Termin ist, weil ichs nicht notiert hatte. Ich fand heraus, das mein Arzt seit mehr als zwei Wochen im Urlaub ist. Also wer hat hier gelogen? Die Dame vom ASD!! Nächste Woche sollen wir uns mit unseren aktuellen SPFHs treffen um uns dazu Nötigen zu lassen einem nicht vertretbaren Halbjahresbericht zuzustimmen und diesen zu unterzeichnen. Auffällig ist, das in diesem Hilfeplan-Kurzbericht der SPFHs gar keine Hilfe genannt wird, die diese uns zuteil haben lassen. Auch fehlt es an jeglichem Fortschrittskommentar. Dagegen sind alle, auch einmalige schlechte ereignisse kleilichst genau breit dokumentiert. Tolle Familienhilfe, nicht? Vielleicht kann uns ja mal eine der hier herumstreunenden Jugendamt Mitarbeiterinnen hilfreich zur Seite stehen, oder einen Tip geben wie mer den ASD wieder los wird, vor allem wenn dieser niemals die Anonymen Anrufer auf Glaubhaftigkeit prüft, sondern immer nur auf die zu schützende Familie losgeht.

      • (2) 03.04.18 - 18:36

        Und nun? Was willst du hören?Ich sehe keinen Sinn in deiner „Frage“...

        Lg

        Wenn dein verstorbener Vater, angeblich den ältesten Sohn mißbraucht hätte, würde das JA euch deshalb nicht die Kinder erziehen.Ihr seid ja nicht die Beschuldigten...
        Hat es Euer Sohn die Fälle bestätigt oder nicht.
        Ich denke mal, das die Entwicklungsverzögerung und Sprachprobleme Eurer Kinder mit verschiedenen Hinweisen vom Umfeld dem JA Hinweise gibt, dass bei Euch was gewaltig schiefläuft.
        Wenn die HeilpädaKiga gesehen haben will, das deine Frau euren Kleinen getreten hat, muss sie es auch vor Gericht unter Eid aussagen...glaube kaum, dass sie durch eine Falschaussage ihren Job riskiert und eine Straftatverfahren (Falschaussage ) in Kauf nimmt.

        Ich arbeite zwar nicht beim Jugendamt, aber ich hatte früher beruflich viel mit dem Jugendamt zu tun und weiß, wie überlastet sie hier sind.

        Ich habe in 20 Jahren NIE erlebt, dass ein Jugendamtsmitarbeiter Maßnahmen bezahlt hätte, deren Sinn ihm nicht einsichtig waren. Gerade bei teuren Maßnahmen wie Inobhutnahme muss der Vorgesetzte zustimmen.

        Und wenn man wirklich Eltern erwischt, die mit dem Amt an einem Strang ziehen, dann können die auch gerne mal Methoden hinterfragen und Gegenvorschläge machen.

        Ich habe leider sehr oft erlebt, dass Eltern mit massiven Problemen uneinsichtig sind und meinen es gäbe ja gar keine Probleme. Zusammenarbeit? Nein danke, da müsste man ja etwas ändern.

        Insofern würde meine Lebenserfahrung mir sagen, dass Du vielleicht doch mal hinschauen solltest, was bei EUCH schief läuft und wo DU etwas verbessern könntest, damit es den Kindern besser geht.

        Mit den Maßnahmen, die Du dann getroffen hast, kannst Du ja auch mal schauen, ob Du dann nicht einen besseren Stand bekommst.

      • Hallo,

        ohne Euch als Familie persönlich zu kennen und nur aus Deiner Schilderung kann man absolut nicht einschätzen, ob Eure Kinder durch Euch als Eltern zu irgendeinem Zeitpunkt- in welchem Ausmaß auch immer- gefährdet waren.

        Zu einer Inobhutnahme (der von Dir beschriebenen "sturen und voreiligen" Herausnahme der Kinder aus der Familie) kommt es definitiv nur, wenn gewichtige Gründe nach §8a SGB VIII vorliegen. Dies kann zum Einen der Fall sein, wenn akut etwas Gravierendes vorgefallen ist, jedoch auch, wenn die Kooperation mit den eingesetzten Hilfen sowie dem fallzuständigen ASD über längere Zeit nicht zielführend (also zum Wohl und im Interesse der Kinder) läuft trotz diverser Hilfeplan-Gespräche, etc. .

        Wie sich das in Eurem Fall gestaltet hat, kann von außen Niemand beurteilen. Es ist aber Fakt, dass eine solche Einschätzung nicht EINE Mitarbeiterin des Jugendamtes allein vornimmt und in deren Folge eine Entscheidung trifft, sondern das ist IMMER eine Team-/Leitungsentscheidung auf der Basis bisheriger Erfahrungen. Wenn mehrere SPFHs sowie das Personal eines Kindergartens zu der gleichen/einer ähnlichen fachlichen Einschätzung kommen, wird das durchaus für eine fundierte "Bewertung" der Situation der Kinder zugrunde gelegt.

        Bezüglich des Neurologen könnte es sein, dass die ASD-Mitarbeiterin diesen kurz vor dessen Urlaub erreicht hat. Warum sollte sie lügen- das ließe sich doch im Zweifelsfall rechtlich ganz einfach nachweisen/klären.

        Du schreibst, dass Eure beiden Söhne besonderen Förderbedarf haben und nur schwer zu "bändigen" sind. Ich finde es gut, dass Euch das als Eltern schon lange bewusst ist. Sicherlich ist es wünschenswert, dass man sich diesbezüglich selbst um Hilfe bemüht und diese Einem nicht "von außen auferlegt" wird. Jetzt ist es jedoch so und lässt sich grundsätzlich nicht mehr ändern. Ihr habt jedoch die Möglichkeit, wenn die "Chemie" mit der zuständigen ASD-Mitarbeiterin so gar nicht (mehr) stimmt, einen entsprechenden Personal-Wechsel zu beantragen. Den solltet Ihr bei der Amtsleitung so sachlich begründen wie möglich.

        Einen Tipp habe ich durchaus: das Ziel von Jugendhilfe ist immer, dass diese überflüssig wird, also nicht mehr erforderlich ist. Je mehr Ihr als Eltern an Euren eigenen "Baustellen" arbeitet, Eure (Erziehungs-)Haltung reflektiert und vor allem mit den eingesetzten Hilfen kooperiert, desto eher können diese Maßnahmen Erfolg haben und eines Tages möglichst beendet werden! Das bedeutet nicht, dass Ihr als Eltern alles hinnehmen und immer "ja" sagen müsst, aber die Zusammenarbeit sollte so konstruktiv wie möglich laufen, was u.a. bedeutet, dass man sich grundsätzlich darauf einlässt, über Handlungs-Optionen nachdenkt, etc. . Wenn etwas/Jemand gar nicht "passt", kann man das wie gesagt so besprechen. Aber grundsätzlich die komplette Hilfe und "Geschichte" dahinter in Frage zu stellen, macht leider im Interesse Eurer Kinder wenig Sinn.

        Warum soll Euer Fall denn vor das Familiengericht gehen? Wegen Sorgerecht? Ihr könnt und solltet Euch da natürlich Eurerseits ebenfalls rechtlichen Beistand holen (falls nicht sowieso schon geschehen). Aber nicht, um gegen das Jugendamt "zu Felde zu ziehen", sondern um eine möglichst einvernehmliche Lösung im Sinne des Wohles Eurer Kinder zu finden!

        Vielleicht hilft Dir/Euch das ja als "Denkanstoß" ein wenig weiter.

        Viele Grüße & alles Gute!

        Den Text kenn ich doch 🤔... Alle halbe Jahre dasselbe

      • Hallo,

        warum macht Ihr jahrelang so einen Zirkus mit?

        Nehmt Euch endlich einen Rechtsanwalt und zeigt dem Jugendamt und den anderen Institutionen, dass Ihr Euch nicht alles gefallen lasst!
        Treffen nur noch mit Rechtsanwalt an Eurer Seite. Alles, was zur Sprache kommt, hat schriftliche zu erfolgen. Keine Schweigepflichtsentbindungen an den Kindergärten oder irgendwelche Ärzte für's Jugendamt abgeben! Nichts unterzeichnen, wo Ihr nicht voll dahinter steht!
        Das ist bei Jugendämtern, wie Eurem, die einzige Sprache, die sie verstehen.

        Wir sind mit einer Frau befreundet, die selbst ein behindertes Kind hat und als Familienhilfe bei einem privaten Träger arbeitet. Sowohl sie selbst als auch viele ihrer Kunden werden von Jugendämtern mit sinnlosen Maßnahmen, der Vorenthaltung sinnvoller Maßnahmen bis hin zur drohenden Inobhutnahme der Kinder terrorisiert. #aerger

        Wenn es in einem Gebiet zu einem Todesfall in einer Familie kommt, weil das Jugendamt nicht geschaltet hat, und die in der Presse durch den Wolf gedreht werden, werden nachher vorsichtshalber alle Kinder in Obhut genommen, wo es möglicherweise ein Problem geben könnte. Wie es damit den Kindern und den Eltern geht, interessiert die Herrschaften einen feuchten Dreck. Hauptsache sie stehen gut da. Unberechtigte Inobhutnahmen interessieren leider wiederum die Presse nicht bzw. die Betroffenen trauen sich nicht, sich dort zu melden, aus Angst, dass sie ihre Kinder dann erst recht nie wieder sehen.

        Genauso werden irgendwelche Fördermassnahmen verhängt, die entweder nicht nötig sind und nicht weit genug gehen. Dann steht nämlich in den Akten, dass man etwas tut und braucht sich keine Untätigkeit vorwerfen zu lassen. Auf der anderen Seite spart man Geld, indem man aufwändige, aber sinnvolle Fördermaßnahmen ablehnt.

        Deutsche Jugendämter unterliegen keinerlei Kontrollinstanz. Die lügen zum Teil, wie gedruckt. #aerger
        Es besteht dringender Reformbedarf, wie diese Ämter schalten und walten dürfen und die Schaffung einer unabhängigen Kontrollinstanz, an die sich Eltern wenden können. Zur Zeit kann man sich nur über Familiengerichte gegen die Amtswillkür von Jugendämtern wehren.
        Aber Deutschland regt sich ja lieber darüber auf, dass in irgendwelchen Formularen ein "innen" fehlt. #aerger

        LG

        Heike

        Ich denke nicht, dass du mit deiner diffamierenden und abschätzigen Ausdrucksweise hier auf Hilfe eines "herumstreunenden JA-MitarbeiterINNEN" hoffen kannst.

        Wenn du dir nur Luft machen wolltest, ok... aber als erwachsener, normalentwickelter Mensch sollte man sich doch im Griff haben, wenn man bei seinem Gegenüber irgendwas Positives erreichen will.

        LG Lelamari

        (9) 06.04.18 - 07:38

        Hallo,

        ihr solltet euch dringend einen Rechtsanwalt nehmen, der sich mit so etwas auskennt. Dazu alle Schweigepflichtsentbindungen sofort schriftlich per Einschreiben widerrufen und bei Verstoß zur Polizei. So kann niemand hinter deinem Rücken mit dem Neurologen sprechen.

        Deine Frau und du müsst euch nach außen hin immer einig sein über die Therapien, sonst entziehen sie euch ruckzuck die Gesundheitssorge.

        Eigentlich ist ein Heilpädagogischer Kindergarten eine gute Sache, was ist denn dort das Problem?

        Die Schulanmeldung ist eure Sache, ihr habt das Sorgerecht! Sprich‘ in eurer Sprengelförderschule vor (macht einen Termin und kommt mit Kind), die kümmern sich darum.

        Wichtig vor einem Jugendamtsbesuch: putzen, putzen, putzen. Kinder niemals dreckig oder löchrig oder mit zu kleinen Sachen aus dem Haus schicken, täglich duschen, Tischdecken auf den Tisch, Blumen drauf usw...

        Weshalb versuchte sie, euch zu trennen? Bist du arbeitslos, trinkst du oder schlägst du deine Kinder oder deine Frau? Falls ja, zur Beratung zur Caritas oder Diakonischem Werk und Bestätigungen geben lassen.

        Ich wünsche euch alles Gute und bewahrt vor allem die Nerven!

        • Sie versuchte uns zu trennen, weil sich meine Partnerin nicht traute mir zu sagen, das ich im Haushalt mehr machen solle. Leider hat diese SPFH auch keinerlei Courage gehabt d.h. anstelle das gemeinsame Gespräch zu suchen, lieber einen für sie bequemeren Weg eingeschlagen. Das war im übigen diesselbe SPFH, die unseren Sohn an der Treppe gefährdet hatte. In meinen Augen ist diese Person inkompetent.
          Putzen fürs Jugendamt? Nach unseren Beobachtungen hat das keine einzige SPFH zur Kenntnis genommen, wie sauber und ordentlich es bei uns ist. Lediglich andere Mütter und Besucher werten das. Und zwar alle positiv.
          Arbeitslosigkeit gehört nun mal zur freien Marktwirtschaft dazu. Aktuell arbeite ich wieder, musste mich sogar zwischen mehreren Angeboten entscheiden. Leider sind die Löhne immer noch im Keller angesiedelt, was mich massiv stört. Bin ja mal gespannt, ob das Jobcenter Wort hält und den Kinderzuschlagsantrag durchwinkt. Anderenfalls lohnt es nicht mal mogends aufzustehen, bei diesen Babylöhnen.
          Anwalt haben wir nun. War extrem hilfreich.
          Das mit den Schweigepflichtsentbindungen hätte ich nicht gedacht, das das so weitreichende negative Folgen haben kann. Aber mer ist ja lernfähig.

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