Kita Eingewöhnung

    • (1) 09.04.18 - 12:48

      Hallo ihr lieben,

      Mein kleiner wird im September drei und geht seit dem 3.4. in die Kita.
      Nun arbeiten die dort nach dem Berliner Modell. Prinzipiell gut, allerdings halten Sie sich doch sehr starr daran.
      Aus folgendem Grund würde ich das gerne lockerer angehen mit der Eingewöhnung.
      Unser kleiner redet von nix anderem. Er geht alleine rein ohne weinen und wenn ich ihn abholen möchte sagt er nein will weiter spielen.
      Den ersten Tag sowie zweiter Tag war er eine Stunde mit Papa dort danach wieder heim. Am dritten Tag zwei std und Trennung von 30 min dann wieder heim. Vierter Tag zwei Std alleine inkl. Mittagessen. Danach heim. Dann war Wochenende und jeden Tag die Frage ob er in die kita darf. Letzte Woche ging er immer morgens. Diese Woche hat die Bezugserzieherin spät Dienst. Also kann ich ihn erst um 15.00-17.00 bringen.
      Das soll jetzt die ganze Woche so gehen. Und das nervt mich...Weil ich diese Woche keinen weiteren Schritt sehe der vorran geht was die längere Zeit angeht. Außerdem würde er so gerne länger bleiben und muss dann immer heim. Das finde ich sehr schade. Was würdet ihr tun?
      Das Gespräch suchen?

      Vielen Dank

      • (2) 09.04.18 - 13:51

        ALso ich finde das Berliner Modell ja auch grundsätzlich gut, halte aber auch nix von diesem starren daran festhalten. Es ist ja gerade dazu da, um individuell auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen.
        Unser KIndergarten arbeitet auch nach dem Berliner Modell. Ich habe direkt vorher gesagt, dass mein KInd sehr offen ist, die Krippeneingewöhnung auch nur dei Tage gedauert hat und ich nach einer Woche wieder arbeiten muss. Im Idealfall sollte die EIngewöhnung dann abgeschlossen sein (natürlich hätte mein Mann als Back Up Urlaub genommen).
        Naja, was soll ich sagen, an Tag 1 saß ich den kompletten Vormittag im Elternzimmer, an Tag 2 auch und an Tag 3 ist sie alleine bis zu Mittag hin, ab Donnerstag dann den kompletten Tag. Da ist keine TRäne geflossen.
        Die Bezugserzieherin ist doch bestimmt mehr als 2 Stunden da, oder? Wenn dem so ist, würde ich auf jeden Fall mal nachfragen.

        Alles Gute

        • (3) 09.04.18 - 15:30

          Hallo,

          Also hab ihn vorhin gebracht. Hab sie dann angesprochen. Sie meinte heute und morgen sei mit Personal schwierig. Daher erst 14.45 am Mittwoch dann 14.00
          Donnerstag evtl 13.00 Uhr.... Usw.
          Ich hoffe sehr das sich was tut diese Woche. Weil ich gesundheitlich mit panikattaken usw sehr kämpfen muss und mein Arzt meint ich muss mir dringend ruhe gönnen.

          Danke für die schnelle Antwort

          • Das kann und darf aber nicht die Kita ausbaden.
            Ihr seid nun mal in der Eingewöhnung, die Kita handhabt das so, und da können die keine Rücksicht auf die Ansicht deines Arztes nehmen.

            Wenn du Panikattacken hast und dich darum nicht richtig um dein Kind kümmern kannst, musst DU für einen Plan B sorgen.
            Übrigens würde ich mich an deiner Stelle hüten, das in der Kita so anzusprechen und einzufordern.
            Evtl. kommen sie sonst auf die Idee, das zu melden, wenn einen komplett überforderten Eindruck machst und sie der Meinung sind, daß das Kind darunter leidet, wenn es nicht sofort den ganzen Tag kommen kann.

            Mit dem Betreuungsvertrag hast du das Berliner Modell als Eingewöhnung akzeptiert. Dann halte dich jetzt auch daran und vertrau dem Fachpersonal. Ich erlebe oft Mütter, die eine Ruck-Zuck-Eingewöhnung fordern, der Meinung sind, ihr Kind packt das, und nach ein paar Wochen der große Einbruch kommt.

            Eine gute und langsame Eingewöhnung und gut und wichtig.
            Das hab ich jahrelang so erlebt und wird oft unterschätzt.

          • Mit "ruhe gönnen" ist es bei angst und panik Attacken" nicht getan. Ruhe hat man auch mit kita kind nicht. Klar mal hier und da ein paar Stündchen....Sonst ist man mit bringen....holen beschäftigt und hat das kind das kind meistens im 1. Jahr sehr viel krank zuhause.

            Alles Gute!

      Das ist aber kein Berliner Modell wenn man in Woche 2 sich nicht nach dem Kind sondern nach dem Schichtdienst der Bezugserzieherin richtet.
      Ich kenne wenn dann die Aussage, dass man Montags nochmal genau den Freitag macht und nicht erhöht. Wo bei ich die Kinder bereits mit 1,5 bzw 1 eingewöhnt habe und es da schon gedauert hat bis sie eingewöhnt waren. Und das langsame steigern war für meine Kinder sinnvoll. Wobei mein Großer nach 3 Wochen die volle Zeit dort war und die Kleine 7 Wochen gebraucht hat.

      • Naja, aber wie sollen sie es dann anders machen wenn die Bezugserzieherin erst mittags da ist. Also wir haben heute auch nicht erhöht. Genau zwei Std. Wie am Freitag. Morgen dann 30 min länger.

        Mal abwarten.

        • Naja keine Ahnung wie oft sie wann arbeitet. Aber bei uns werden die Dienstpläne auf sowas abgestimmt und dann hat die Erzieherin die gerade eingewöhnt eben mal 3 Wochen keinen Spätdienst. Zumal in der Kernzeit von 9.30 - 15 Uhr bei uns eh alle im Haus sind. Um 7 starten zwei und Spätdienst bis 17 Uhr haben auch zwei. Aber da gäbe es selbst von 9.30 bis 17 Uhr genug Erweiterungsmöglichkeiten.

    Ich persönlicher finde das Berliner Model gut!... Allerdings finde ich sollte individuell auf das kind eingegangen werden. Die erste Woche finde ich persönlich ok so und ist die "kennenlern Woche"Die 2. Woche hingegen finde ich merkwürdig. Wieso soll er eine Woche lang täglich nur 2 Stunden kommen!? OHNE essen? Obwohl er die woche zuvor schon mit gegessen hatte?

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