Eure Meinung zur Kiga Eingewöhnung

    • (1) 13.08.18 - 13:21

      Hallo!
      Wir hatten heute unseren ersten Tag zur Eingewöhnung im Kindergarten. Ich und der Papa gewöhnen gleichzeitig unsere Beiden Jungs (4 und 3) ein.
      Der Größe ist aufgeschlossen und macht sofort mit Begeisterung Alles mit.
      Der Kleinste ist eher ruhig,sensibel und spielt gern für sich...was er dann auch getan hat. Wir haben uns im Hintergrund gehalten und waren oft im Vorraum und das klappte sich schon problemlos.

      Eingewöhnt werden soll ja nach dem Berliner Modell sein.

      Trotzdem bin ich eher skeptisch wegen der Erzieherinnen.

      In der einen Gruppe sind die Kinder gelangweilt,machen teilweise was sie wollen und werden wenig beschäftigt.

      Deswegen rennt der Große gern rüber in die Gruppe vom kleinen Bruder. Da beschäftigen die sich wirklich toll mit den Kindern und basteln viel. Trotzdem wäre der Große auch deswegen lieber dort,aber das geht angeblich nicht.

      Heute am ersten Tag wurde ich von den Erzieherinnnen aus der Gruppe vom Großen gleich blöd angezickt und es wird einem gleich unterstellt ich könnte mich ja schlecht lösen,obwohl ich kaum mit im Raum war und eigentlich kann ich morgen schon weg bleiben. Was soll denn das?

      In der Gruppe vom Kleinen wurde mir von der Chefin was anderes gesagt. Gerade weil der Kleinste uns auch noch braucht.
      Dort sollen wir die ganze Woche mitkommen und am Freitag wird dann entschieden wie es weiter geht. Das gilt für Beide Gruppen und das habe ich beim Großen auch so mitgeteilt nach Rücksprache.

      Dann kamen die mir wieder mit,ja aber beim Großen bitte nicht,da bleiben Sie ab Mittwoch weg.

      Was wenn es nach hinten los geht mit der Trennung und erst Alles klappt und dann wird es doch schwierig?
      Ich hoffe ja nicht und das es auch gut geht,aber bin etwas sauer jetzt weil ich am ersten Tag schon gedrängt werde. Wir waren noch nie getennt und ich möchte,dass meine Kinder eine Bezugsperson haben und sich dort wohlfühlen. Dazu ja noch mit zwei Kindern.

      Was meint Ihr dazu? Ist das normal?

      LG Ivy

      • (2) 13.08.18 - 17:59

        Hi,

        wenn dein Großer gut zurecht kommt, ist es doch auch unnötig, dass du bei ihm sitzt.
        Du bist ja noch in der Einrichtung im Notfall wegen dem Kleinen.

        Ich finde es auch etwas seltsam von einem!! Tag gleich zu behaupten, die Kinder wären gelangweilt und würden sich unwohl fühlen in einer Gruppe.

        Probleme kann es auch immer nach abgeschlossener Eingewöhnung geben.
        Unser Großer hatte eine problemlose Eingewöhnung ohne Tränen.
        Jetzt, nach 6 Monaten!, wollte er auf ein Mal nicht dableiben und heulte. Sobald ich weg war, hat er sich beruhigt und kam mir Mittags auch freudestrahlend entgegen.
        Am letzten Tag vor den Ferien ging es dann das erste Mal wieder ohne Tränen. Bin gespannt wie es nach den Ferien wird.

        Also verabschiede den Großen und geh zum Kleinen. Finde die Situation etwas unglücklich, aber geht ja nicht anders, wenn beide gleichzeitig eingewöhnt werden.

        (3) 13.08.18 - 19:42

        Du klingst aber sehr danach, dass du diejenige bist, die sich nicht von ihren Kindern lösen kann. Du warst gerade mal einen einzigen Tag da, weißt aber schon, dass die Erzieherinnen der einen Gruppe sich nicht ausreichend um die Kinder kümmern. Wie will man das denn nach nur einem Tag beurteilen können?
        Auch deine Wortwahl „wurde gleich angezickt“ empfinde ich als unschön. Redet man so über die Erzieherinnen, denen du dein Kind anvertraust?
        Und ich verstehe auch nicht, warum du dich nicht darüber freust, dass dein Großer sich anscheinend toll lösen kann und deine Anwesenheit nicht benötigt. Er ist ja auch schon vier Jahre alt und nicht eins oder zwei! Vertrau doch bitte den Erzieherinnen, die haben doch viel mehr Erfahrung. Und wenn sie sagen, du sollst dich mehr raushalten, dann wird das schon seine Richtigkeit haben.

        • (4) 13.08.18 - 23:20

          Das stimmt und da vertraue ich meinem Kind auch. Es war ja nicht nur einen Tag. Hatten davor 5 Schnuppwrtage und da war es auch immer ziemlich laut und ein Chaos und eine Erzieherin genervt. Ich schaue erstmal und lasse mich auch vom Gegenteil überzeugen. Mir ging es nur darum,dass mir die erste Trennung zu schnell geht. Ein paar Tage finde ich besser.

          • (5) 14.08.18 - 08:01

            "Mir ging es nur darum,dass mir die erste Trennung zu schnell geht. Ein paar Tage finde ich besser."
            Aber das ist doch genau der Punkt! DIR geht die Trennung zu schnell.
            Nicht dem Kind. Dein Kind kommt offenbar super zurecht. DU hast damit ein Problem.
            Bitte mach Dein Problem nicht zu dem Problem Deines Kindes! Dein ältester Sohn ist doch nun schon 4 Jahre alt. Warum soll er dort nicht zurecht kommen und sich schnell einleben? Ich finde es völlig normal, dass ein 4 jähriger keine lange Eingewöhnung mehr braucht. Wie gesagt, er ist doch nicht mehr ein oder zwei Jahre alt!
            Selbst meine einjährige Tochter hat damals nur ein paar Tage gebraucht, dann war sie komplett eingewöhnt.

            Und das hier: "Ich schaue erstmal und lasse mich auch vom Gegenteil überzeugen." finde ich auch echt bedenklich. Was ist das für eine Einstellung? Du gehst vom Schlimmsten aus (das die Erzieherinnen sich nicht vernünftig um die Kinder kümmern) und läßt Dich dann gnädigerweise vom Gegenteil überzeugen, sollte das nicht stimmen.
            Aber andersrum wird doch ein Schuh draus! Eigentlich erhalten doch die Erzieherinnen einen Vertrauensbonus und nur, wenn einem als Elternteil wirklich etwas auffällt, was dem Kind schaden könnte, ist der Vertrauensbonus aufgebraucht. Du aber gehst doch schon mit einem negativen Gefühl an die ganze Sache ran...
            Entspann Dich und freu Dich, dass es Deinen Kindern offenbar in der Kita gut geht und dass sie unter Kindern sind!

            (6) 17.08.18 - 12:00

            Wenn Ihr schon 5 (!) Schnuppertage hattet, waren das doch schon einige Tage und es wurde keine Trennung am 1. Tag verlangt...

      (7) 13.08.18 - 20:42

      Es kommt oft vor, dass Kinder sich erstmal recht schnell und unkompliziert in eine Gruppe integrieren. Und es nach einiger Zeit nochmal einen Rückschritt gibt. Das sehe ich als Erzieherin aber ganz häufig und in der Regel normalisiert sich sowas recht schnell wieder.
      Kinder brauchen Klarheit und Eltern eben auch. So würde ich dir raten nochmal genau nach zu fragen wie die Eingewöhungszeit geplant ist. Wenn alles gut läuft, vertraue deinem Kind!
      Und auch die Erzieherinnen können meist ganz gut einschätzen was die Kinder brauchen.
      Bitte sei dir bewusst, dass eine schlechte Stimmung zwischen den Erwachsenen sehr schwierig fürs Kind sein kann. Denn er steht dann zwischen den Stühlen und merkt Spannung. Vielleicht hat er viel Spaß dort, darf es aber nicht haben, weil du ihm signalisierst, dass es dort doof ist...
      Ich sage nicht, dass du das machst! Es könnte aber zu Gefahr werden...

      Alles Gute...

      Was bin ich bei solchen Beiträgen froh, daß es bei uns noch kein "Eingewöhnungsmodell" gab. Kind wurde gebraucht und je nach dem, wie lange es brauchte, was das Ding in einer Woche durch. Bei uns waren es 2 Tage. Man sollte seinem Kind auch vermitteln, daß dieser Schritt richtig und schön ist und ja, da musst Du wohl auch los lassen!

      LG

      (9) 14.08.18 - 11:21

      Hallo liebe Ivy,
      ich fühle mit Dir!!!!#blume
      Ich habe dieses Jahr im März meine 3 jährigen Zwillinge und meine 2 jährige Tochter gemeinsam in den KiGa eingewöhnt. Auch nach Berliner Modell.
      Zu uns hieß es im Vorgespräch, dass nur 1 Elternteil die Eingewöhnung machen sollte- weil es den Kindern sonst noch schwerer fällt, sich von beiden Elternteilen zu lösen, als nur von Einem. Das hat sich dann auch tatsächlich als Richtig rausgestellt: mein Mann durfte für 1 Tag ausnahmsweise mitkommen- es war eine Katastrophe!
      Die Kinder reagieren anders, wenn sie die Eltern dabei haben.Unsere 3Jährige hat sich Anfangs gegen die Regeln im Kiga gestellt, wollte nicht mitmachen. Das war mit dem Tag, an dem ich nicht mehr dabei war VORBEI. Ab da hat sie plötzlich Alles mitgemacht.
      Vertraue den Erziehern- auch wenn es schwer fällt, ich weiß!
      Mir hat außerdem die innere Einstellung geholfen,dass es meine Kinder dort gut haben und ich ihnen vertraut habe und sicher war, dass sie das schaffen! Ich habe die Kinder positiv bestärkt.
      Die Eingewöhnung hat insgesamt ca 6 wochen gedauert. Zeitweise dachte ich: ich nehme meinen 3 Jährigen Sohn wieder raus. Er hat sich am Schwersten getan- herzzerreißende Anschiede mit Winken am Fenster.
      Aber genau ER ist es, der am Meisten vom Kindergarten profitiert hat! Er hat seine Schüchternheit überwunden und einen großen Entwicklungsschub dadurch gemacht! Freundschaften geschlossen, er ist selbstbewusster geworden#pro

      Alle Drei gehen heute SEHR gerne und jeden Morgen freudig in den Kiga.

      Also: Halte durch#klee
      Vertraue den Erzieherinnen und Deinen Kindern#klee

      In einigen Wochen habt ihr das Überstanden!Ich drücke Dir die Daumen#klee
      Das wird gut!#klee

      Alles Liebe,
      Clara

      (10) 14.08.18 - 13:41

      Ist doch schön, wenn deine Kinder gleich Zugang zu anderen Kinder der Gruppe gefunden haben.
      Dein kleiner sich auch alleine beschäftigt, in dem Alter ist es nicht unnormal das Kinder erst mal für sich spielen. Deine Kinder entdecken all die Spielsachen, Kinder und Räumlichkeiten.
      Du solltest positiv an die Sache gehen, deine Kinder spüren deine Emotionen und sehen auch dein verhalten den Erzieherinnen gegenüber.
      Also ich finde du lehnst dich ganz schön weit aus dem Fenster mit deiner Aussagen " Die Kinder sind gelangweilt und machen teilweise was sie wollen" du warst für ein paar Stunden da und kannst sowas nicht beurteilen.
      Auch beim Berliner Eingewöhnungsmodell kann individuell auf jedes Kind eingegangen werden.
      Du solltest die Erzieherinnen nicht jetzt schon verurteilen, sonst wird das nichts den schließlich sollen deine Kinder dort täglich hin.
      Man darf nicht vergessen auch Erzieherinnen sind nur Menschen, und es kann nicht immer alles rund laufen eine gewisse Lautstärke und Chaos gehört dazu. Dich möchte ich mal sehen bei 25 Kinder oder so gar noch mehr wie du alles immer schön im Griff hast und auf jedes Kind eingehen kannst, dass am besten auf alle gleichzeitig!!!

      (11) 14.08.18 - 15:16

      Ich war vom ersten Tag an gar nicht im Kiga meiner Tochter dabei. Ich habe sie hingebracht und zu einer bestimmten Uhrzeit wieder abgeholt. Dies wurde Woche zu Woche verlängert und klappte vom ersten Tag an super.

      Denke du solltest dir da keine Gedanken machen. Die Erzieher wissen schon was sie tun.


      Lg

      (12) 15.08.18 - 10:13

      Also ich habe die Erfahrung gemacht das Erzieher das Prima einschätzen können was gut ist, was nicht, bei unserem 3 Jährigen ging die eingewöhnung in 3 Tagen, er war zu dem Zeitpunkt gerade 2 geworden und es waren 3 Wochen eingeplant, aber da ich am Tag 1 vom Kind schon einfach in der Ecke sitzen gelassen wurde ;) und am Tag 2 das Kind reinging als es daheim wäre,wurde ich für ne Stunde weggeschickt und bekam kurz vor ablauf den Anruf, doch bitte nicht wiederzukommen sondern das Kind in weiteren 1,5h abzuholen, am Tag aß es mit und blieb 3 h und ab Tag 4 blieb es für die geplanten 5h dort...

      auch bei den anderen Kinder sahen es die Erzieher richtig...von daher hab vertrazuen und zuir beschäftugung eigentlich beschäftigen sich kinder prima selber mit gleichaltrigen und langeweile fördert die kreavität , Kinder brauchen doch nicht ständig programm...

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