Mit dem Rad zur Kita - wie macht Ihr das bei schlechtem Wetter?

    • (1) 04.01.19 - 13:08

      Hallo Ihr Liebe,

      möglich dass ich gerade ein Brett vorm Kopf habe (soll ja vorkommen #rofl ), aber mich beschäftigt eine Frage:

      Zur Situation: Wir werden dieses Jahr im Sommer ein Haus kaufen und umziehen. Zurzeit wohnen wir nur 200 Meter von der Kita weg und gehen natürlich immer zu Fuß. Nach dem Umzug werden es etwa 3 km sein, innerorts, flache Strecke mit durchgehend breitem Fußweg, mit dem Rad also kein Problem. Wir haben ein Auto, ein Motorrad und ich borge mir ab und an das Auto meines Vaters, der nebenan wohnt.

      Mein Mann fährt von März bis November (ca.) mit dem Motorrad zur Arbeit, außer er hat danach noch einen Termin, aber das ist ja auch die Jahreszeit, wo Radfahren kein Problem ist - außer es regnet junge Hunde ;-) In der Zeit ist unser Auto also verfügbar. Im Winter jedoch fährt er mit dem Auto, im "Notfall" auch mal mit dem Bus, aber das ist umständlich und teuer, zumal er da morgens schon halb 5 los muss.

      Unser Kleiner ist 3 (wird dann im Sommer 4 sein) und fährt seit seinem 3. Geburtstag sehr gut und sicher mit dem Rad, auch im Straßenverkehr. Ich staune wirklich, wie umsichtig und vorausschauend er da ist, während er mit dem Laufrad eher so ein kleiner "Hau-drauf" ist ;-) Ich habe also vor, ihn dann immer mit dem Rad in die Kita zu bringen.

      Was mich jetzt beschäftigt: Was macht Ihr, die Ihr Eure Kids auch mit dem Rad bringt, bei richtig ekligem Wetter oder im Winter bei Eis und Schnee? Nehmt Ihr was zum Umziehen mit in die Kita? Es gibt ja Regenumhänge, reichen die? Macht es den Kleinen was aus, so halb verschlafen in der Kälte mit dem Rad loszumüssen (er frühstückt in der Kita, es wäre also tatsächlich aufstehen - anziehen - Milch - losgehen)? Wie ist die Konzentration am frühen Morgen? Er ist ja dann erst grad vier. #zitter Habt Ihr eine Lösung/Alternative für Schlechtwetternotfälle? Ein Bus oder einfach das Auto der (neuen) Nachbarn leihen kommen natürlich nicht in Frage.

      Danke für Eure Denkanstöße - vielleicht steh ich auch einfach nur auf der Leitung ;-)

      • (2) 04.01.19 - 15:43

        Fahrradanhänger. Das Kind kann da drin gemütlich chillen und nur Du wirst nass ;).

        An unseren Anhänger konnte ich auch noch die Minifahrräder der Kurzen hängen, wenn sie bei Radtouren keine Lust mehr hatten, selber zu fahren.

        Bei Schnee und Eis ist das natürlich auch nur suboptimal - aber die Tage sind ja (zumindest in unserer Gegend) selten. Vielleicht kann Dich dann auch eine andere KiTa-Mutter mitnehmen.

        Grüsse
        BiDi

        (3) 04.01.19 - 16:12

        Aber auch mit knapp 5 hatte ich Sohnemann jetzt noch ab und an im Fahrradsitz. Gerade weil es dunkel ist bei der Rückfahrt. Ich fühle mich dann sicherer, allerdings ist er an der Gewichtsgrenze und das merkt man dann schon beim fahren.
        Wir fahren durch die Stadt.
        Jetzt wollte er wieder selbst fahren. Er hat das an, was er eh auch zum matschen und manschen in der Kita anhat. Gott sei Dank mag er Leggings und Skihose recht gern tragen, das ist praktisch.
        Klar und dann Sicherheitsweste und den ganzen Kram.

        Bei Eis und Schnee fahre ich nicht. Ich mag mich nicht lang legen.
        Bei Regen fahre ich allein schon, wenn es pladdert erspare ich es aber meinem Kind. Dann nehmen wir die Straßenbahn.

        • (4) 04.01.19 - 16:13

          Achso, wir frühstücken allerdings noch zu Hause und fahren zumindest morgens wenn es bereits hell ist.
          Ich stelle bei der Rückfahrt schon fest, wenn Sohnemann müde ist.

      (5) 04.01.19 - 16:15

      Hallo,

      ne, ich finde überhaupt nicht, dass du ein Brett vor dem Kopf hast ;-)

      Ganz ehrlich, ich kenne bei uns im Ort niemanden, der diese Strecke (3km) mit dem Rad fährt, und ich kenne fast alle Kinder und Eltern im Kiga unserer Kinder. Wir wohnen nur 1km entfernt und schaffen es höchstens 2-3 pro Woche mit dem Rad zu fahren und gehören damit schon zur absoluten Ausnahme.

      Erkennt man am Parkplatz und am Fahrradständer vor dem Kindergarten ;-)

      Dein Vorhaben ist natürlich nicht unmöglich. Wetterfeste Kleidung, zur Not noch Wechselsachen im Kiga und ausreichend Zeit morgens einplanen.

      Darf ich mal fragen, wie du das mit deiner Arbeit und deinen Arbeitszeiten machst, liegt der Kiga auf dem Weg ... weil dabei scheitert es meistens bei uns ...

      (6) 04.01.19 - 16:19

      Ich würde auch zum Fahrradanhänger raten. Da würde ich dann auch nicht gerade ein hochpreisiges Modell nehmen.
      Seit unsere Tochter (jetzt 9) selber Rad fährt, nutzen wir den Anhänger vor allem im Sommer um das ganze Gedöns fürs Schwimmbad zu transportieren oder ich lade da meine Einkäufe rein.

    • (7) 04.01.19 - 16:27

      Hier kommt das Kind auch in den Hänger, wenn das Wetter schlecht ist oder die Zeit knapp morgens.
      Unser Großer fährt seit er 6 ist eigentlich immer selber. Wobei jetzt geht er eh zu Fuß in die Schule.
      Bei Eis und Schnee fährt hier keiner Rad. Das ist mir zu gefährlich und Spikes aufzuziehen zu doof.
      Anziehen würde ich ggf. die matschkleidung die man im Kindergarten ja eh braucht.

      Hallo,
      Ich musste gerade schmunzeln, wie regional und persönlich unterschiedlich so etwas ist. Für mich ist es normal immer und überall mit dem Rad hinzufahren. Egal bei welchem Wetter. Wir verzichten auf ein Auto. Das ist aber auch eine Frage der Region und der Infrastruktur, das ist klar.
      Wie das funktioniert?
      Regenkleidung fürs Kind und mich, ebenso Wechselkleidung. Bei der Arbeit angekommen ziehe ich die Regenkleidung aus, wechsel u.U. Schuhe und richte mein MakeUp. Anhänger ist mit Kleinkind praktischer als ein Sitz. Mit 4 Jahren eher so eine Art Tandem oder eine Stange um das Kinderrad am Erwachsenenrad zu befestigen, wenn das Kind zu müde oder die Strecke zu lang ist. Bei mehreren Kindern ein Lastenrad...Es gibt viele Möglichkeiten.
      Wenn du aber in einer Region lebst, in der es im Winter regelmäßig schneit, es gar keine Busse gibt, dann ist es ohne Auto wahrscheinlich kaum möglich.

      Liebe Grüße und viel Spaß beim Radfahren!

      (9) 14.01.19 - 21:38

      Fahre seit Jahren immer mit dem Rad. Winter wie Sommer. Wir hatten immer einen radanhänger im Winter. Drinnen ein Lammfell und die Kids haben nie gefroren (hatten auch immer eine Decke drin). Für mich ist das Rad die optimale Lösung— selbst be Schnee und Regen bleiben die Kids im Anhänger trocken. Mittlweile sind sie schon groß, aber im Sommer nutze ich den Anhänger immernoch wenn wir viel transportieren. Freibad, See, Grillen... es passt immer alles rein.
      Ohne Anhänger könnte das Kimd im Overall hinten sitzen— warm eingepackt für 3 km natürlich kein Problem. Weite Strecken (also mehr als 30 min) würde ich aber so zwecks frieren nicht fahren bei Eis und Schnee. In München sieht man viele Leute auch im Winter mit kodierst auf dem Rad oder im Anhänger. Lg

      • (10) 14.01.19 - 21:43

        ... und mit 4 sind beide Kids schon mit mir mit Rad gefahren am Morgen (wenn Sie Lust hatten selbst zu fahren). Konzentration war da nie ein Problem, aber meine beiden sind auch nicht verschlafen u
        In der Früh :) gefrühstückt habe sie auch immer erst in der Kita. Probier es doch einfach aus

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