Meinung zur Kinderärztin...

    • (1) 18.06.19 - 15:07

      Hallo!

      Ich muss mir mal was von der Seele schreiben...

      Wir haben für unsere Kinder (4 und 12) eigentlich eine ganz gute Kinderärztin, wir waren bis vor kurzem sehr zufrieden.
      In letzter Zeit aber drängt sich bei mir die Frage auf, ob besagte Ärztin nicht ein wenig übereifrig ist, was zusätzliche Untersuchungen und Behandlungen betrifft.
      Ich versuche mal ein paar Beispiele zu nennen:

      - meine Tochter hatte mit 1,5 Jahren einen einmaligen Fieberkrampf. Bis jetzt sind alle weiteren Fieber Anfallslos geblieben.
      Heute 2,5 Jahre später bekomme ich einen Anruf aus der Praxis, meine Tochter soll jetzt doch mal zum EEG wegen dem Fieberkrampf. Als ich fragte warum kam nur die Antwort „als Vermerk für die Akte“ 🤷🏼‍♀️.

      - Sie soll nun das 3. mal zum Augenarzt, weil die KÄ ständig ihre Sehfähigkeit überprüfen lassen will (also nach jeder U-Untersuchung nochmal extra)
      Der Augenarzt hat nie eine Beeinträchtigung gefunden und ist langsam auch schon genervt...die KÄ besteht drauf. Gleiches ist so beim Thema Ohrenarzt und Hörtest.

      - sie soll Paukenröhrchen bekommen, weil sie in einem Jahr 2x eine Ohrenentzündung hatte. Das wäre nicht normal und ist behandlungswürdig.

      - sie hatte vor 1,5 Jahren eine Lungenentzündung. Jetzt soll sie plötzlich jedes Quartal einen Lungenfunktionstest machen um Asthma auszuschließen 🤔 (sie hat aber keinerlei Beschwerden)

      - wir sollen zur Visuomotorikgruppe, weil meine Tochter, Zitat „jetzt mit vier Jahren schon über das Strichmännchenalter hinaus sein sollte und bildlich klar erkennbar malen können muss“ außerdem ist sie ja ein Mädchen und deshalb müsste sie viel mehr Interesse beim malen zeigen.
      (Diese Gruppeleiter ihr Mann in seiner angeschlossenen Praxis) außerdem würde sie alle Kinder mit 4 Jahren dort standardmäßig vorstellig werden lassen um Defizite erkennbar zu machen. Man könne dann gleich ein passendes „Therapiekonzept“ bei ihrem Mann ausarbeiten und weitere Termine besprechen 🤷🏼‍♀️ Dazu soll ich bestimmte Malbücher über die Praxis bestellen, damit sie richtig zeichnen lernt...

      - wir sollen ihr das Zungenbändchen durchtrennen lassen, um Probleme in der Aussprache zu umgehen. (Natürlich waren wir daraufhin bei einer Logopädin, die dieses Vorhaben für überflüssig hält, da ihre Aussprache völlig in Ordnung ist)

      ... die Liste geht ewig so weiter und auch bei meinem Sohn (den sie beispielsweise jedes Quartal einmal wiegen und messen will um seine Entwicklung in der Pubertät zu kontrollieren) könnte ich noch etliche Sachen aufzählen.

      Ich meine, klar ist Vorsicht besser als Nachsicht und gäbe es wirklich Grund dazu, eine extra Untersuchung oder Behandlung zu machen, dann würde ich auch gar nicht weiter hinterfragen, aber ich habe das Gefühl ich renne ständig in diese Praxis oder zu Fachärzten, weil sie mal wieder irgendwas untersuchen lassen will und jedes Mal sagen mir die anderen Ärzte, dass alles in Ordnung ist.

      Sorry für den langen Text und danke an alle, die ihn bis zum Schluss gelesen haben...

      Welche Meinung habt ihr dazu?

      • (2) 18.06.19 - 15:38

        Oha, also ehrlich gesagt finde ich vom Lesen Deines Textes die Maßnahmen auch ein wenig arg vorsichtig.

        Vor allem dem Wink in die Praxis ihres Mannes ist sehr deutlich. Manche Kinder malen einfach nicht gerne - unser 5jähriger wird auch bestimmt kein van Gogh werden #schein
        Man muss nicht gleich alles Therapieren lassen, was noch im normalen Rahmen ist.

        Bei den anderen Themen finde ich auch: mit vernünftigem Menschenverstand rangehen, ggf mal eine Zweitmeinung einholen. Zuviel Kontrolle ist ja auch nichts. Ist MEINE Meinung.

        Ich hoffe das hilft Dir etwas!
        Liebe Grüsse

        (3) 18.06.19 - 16:52

        Also wir haben ein Extremfrühchen das von Verzögerungen bedroht bzw schon betroffen ist und wo man immer etwas genauer hinschaut bei Augen und anderen Organen weil man nicht weiß ob sich alles so entwickelt wie es soll, und das deswegen auch in der Beziehung engmaschig überwacht wird, aber an das was Du da schreibst kommen selbst wir noch nicht mal im Ansatz ran!

        Ja, zum regelmäßigen Sehtest gehen wir, allerdings hatte er schon mal eine Brille und in dem Alter kann man die Sehkraft ggfls therapeutisch verbessern, und solange er da "grenzwertig" ist machen wir das.

        (4) 18.06.19 - 18:47

        Oje das klingt wirklich komplett übertrieben!
        Hätte auch keine Lust ohne begründeten Verdacht dauernd zu Fachärzten zu rennen.
        Hast du mal versucht sie drauf anzusprechen?
        Und seid ihr privat versichert?
        Die Tochter einer Freundin ist das und meine Freundin hat auch das Gefühl, dass da gerne mal was mehr gemacht wird

      • (5) 18.06.19 - 22:15

        Sei doch froh dass du so eine Ärztin hast. Im Ernst unsere ist das Gegenteil ich muss jeder Überweisung selber nachrennen und jede "Verzögerung" selber erkennen, ich wäre echt froh eine Ärztin zu haben sie sich wirklich um die Entwicklung kümmert und auch nach dem Uheft geht und nicht irgendwelche eigenen Grenzen setzt eine die nur wiegt/misst und dann kann man schon nach Hause!

        Du hast eine tolle Kinderärztin die sich wirklich um die Entwicklung und Gesundheit ihrer Patienten kümmert!

          • (7) 19.06.19 - 13:30

            Naja ich denke eine Ärztin ist nicht so hobbylos und verschreibt einem gesunden Kind Therapien. Ich habe eher das Gegenteil miterlebt dass die meisten Eltern die Probleme ihrer Kinder ignorieren und als es zur Einschulung kommt, bekommen diese Eltern die bittere Wahrheit.

            Für mich kommt es so rüber als ob die TE die Probleme ihres Kindes nicht wahrnehmen will oder was verschweigt!

            Ps. Ein Kind "muss" bei der u7a einen Kopffüssler malen können, wenn ein Kind es mit 4 Jahren nicht schafft was Menschen ähnliches zu malen, hat es schon Feinmotorische Probleme, also ist eine Therapie nicht so verkehrt! Statt mich so aufzuregen wie die TE wäre ich froh über die Überweisung.

            Übrigens meine Kinder haben bsw hatten im Babyalter Probleme mit Augen und wir mussten bsw müssen auch alle 6 Monate in die Augenklinik, allerdings muss ich im Gegensatz zur TE immer selber nach der Überweisung fragen. Mit meinem Sohn musste ich alle 6 Monate in die AuKlinik weil er ein Frühchen war bis er 2,5 war. Mit meiner kleinen muss ich alle 6 Monate hin weil sie auf einem Auge eine Hornhautverkrummung hat. Deswegen glaube ich der TE nicht dass es da wirklich kein Problem gibt, wahrscheinlich hatte ihre Tochter mal im Baby-/Kleinkindalter Augenprobleme und muss deswegen alle 6 Monate hin. Ein gesundes Kind würde keine Ärztin einfach so mal auf Spaß 2 mal im Jahr zum Augenarzt schicken!

            • (8) 19.06.19 - 18:23

              Mooooooment mal... verschweigen tue ich hier nichts, aber danke für deine Unterstellung 😉

              Meine Tochter hat beispielsweise durchaus einen Kopffüßler gemalt. Der hatte allerdings (was das Wort „Kopffüßler“ schon aussagt, keinen Bauch. Die KÄ war allerdings der Meinung, sie müsse einen kompletten Menschen malen.) Dreieck, Kreis und Viereck hat sie auch malen können.

              Ich ignoriere auch nichts. Wäre ich sonst die ganze Zeit zu den empfohlenen Untersuchungen gegangen? Wohl kaum. Ich beginne nur, zu hinterfragen, warum ständig nach Defiziten geschaut werden muss, die anscheinend nicht da sind.

              Meine Tochter hat auch noch keine Therapien verordnet bekommen, da hast du was falsch verstanden. Wie denn auch, wenn bei den Fachärzten immer alles in Ordnung war und die keine Notwendigkeit gesehen haben. Soll ich dann als Mutter auf Teufel komm raus darauf bestehen, mein Kind dennoch zu operieren?
              Und davon, dass meine Tochter alle 6 Monate zum Augenarzt muss, habe ich nichts gesagt. Sie schickt mich nur nach jeder U-Untersuchung zusätzlich zum HNO und Augenarzt, damit dort mit besseren Geräten genauer geschaut werden kann.
              Allerdings fragt mich der Augenarzt schon selbst, was er da eigentlich finden soll?

              Die erwähnte Visuomotorik-Gruppe geht 2x 30 Minuten und wäre mit anderen Kindern und Eltern zusammen. Das ist keine Therapie, sondern den Kindern soll dort ein Anreiz gegeben werden, ihre Feinmotorik zu verbessern. Außerdem bekommen die Eltern Tipps, was sie dabei unterstützend tun können in die Hand-Augen-Koordination zu fördern. Finde ich grundsätzlich ok, ich fand aber das Argument der Ärztin einfach komisch.

              Meine Tochter war dazu weder ein Frühchen, noch hatte sie jemals Probleme mit den Augen, Ohren oder in ihrer sonstigen Entwicklung.
              Und ich versichere dir, sollte eines meiner Kinder ein Problem haben und medizinische/therapeutische Maßnahmen erforderlich sein, wäre ich die Letzte, die sich dann verweigern würde oder die „Probleme“ ignoriert.

          (9) 19.06.19 - 13:39

          Nachtrag:

          Das Kind hatte mit 1 Jahr einen Krampfanfälle, statt SELBER zum Arzt zu rennen und ein EEG machen lassen, wartet sie einfach mal über 2 Jahre, bis der Arzt mal selber auf die Idee kommt eins zu machen! Hallo geht's noch?

          Mein Sohn machte mit 13 Monaten komische Bewegungen mit dem Kopf (schütteln) ich habe SELBER ein Video davon aufgenommen und habe die Kinderärztin SELBER um eine Überweisung wegen Verdacht auf Krampfanfälle zum EEG gebeten und kurze Zeit später war der Termin. Ich verstehe nicht wie man bei sowas ewig warten kann und seelenruhig weiterleben, ich wette hätte die Ärztin der TE nicht gesagt, würde sie nie auf die Idee kommen ihrer Tocher ein Termin zum EEG zu machen. Wahrscheinlich geht sie eh nicht zu den ganzen Ärzten und ignoriert die Probleme ihres Kindes. Typischer Fall von Vernachlässigung...

          • (10) 19.06.19 - 13:48

            typischer Fall von Vernachlässigung? Das alles kannst du aus dem Post der TE rauslesen? Na du musst ja hellseherische Fähigkeiten haben.....

            Du bist wohl eher so ein typischer Fall von alles zu pathologisieren. Vielleicht solltet ihr die Ärzte tauschen. Wäre wohl jedem geholfen.

            • (11) 19.06.19 - 14:09

              "Vielleicht solltet ihr die Ärzte tauschen. Wäre wohl jedem geholfen."

              Gerne! Mich nervt eher dass unsere Ärztin alles nicht ernst nimmt.

              Mal ein Beispiel: Mein Sohn konnte mit etwas über einem Jahr noch kein Wort sprechen, auf die Nachfrage ob das Normal sei kam nur die Antwort Zitat: "Das ist normal viele Jungen sprechen erst mit 2-3 sprechen!" Aha klar🤔. Bei der u7 musste ich SELBER um eine Überweisung zur Pädaudiologen bitten weil mein Sohn knapp über 50 sprach und das meiste davon nur für mich und meinen Mann verständlich, er hat noch heute Probleme mit der Aussprache und wir müssen alle 6 Monate zum Pädaudiologen weil er undeutlich Spricht und Buchstaben verdreht, mit 3 fangen wir Logo an weil uns das in der Pädaudiologie so empfohlen wurde. Ich als Laie habe das Problem früher erkannt als unsere Ärztin die darauf spezialisiert ist. Komisch oder?

              Bei der u7 habe ich gefragt ob sie meinen Sohn auch kognitiv untersucht darauf kam nur "ach sie gehen doch sowieso in 2 Monaten ins SPZ da wird auf die Entwicklung geschaut" (ins SPZ mussten wir von der Klinik aus wo er geboren wurde wegen unter 1500 g Geburtsgewicht). Toll wiegen, messen, paar Fragen und das war schon die u7, wenn ich von anderen Leuten höre wird bei der u7 viel mehr gemacht. Wir haben nächsten Monat die u7a bin gespannt was sie dieses mal macht und was sie zum Sprach Problem sagt.

              Noch was vergessen: mit 1,5 habe ich mal die KiÄ auf die Phimose von meinem Sohn angesprochen, sie meinte Zitat: "er hat keine Phimose!". Musste mit 2 jahren SELBER zum Urologen und was glaubst du er hat Phimose und muss mit Cortion Creme behandelt werden. Komisch dass ich und die Urologin es erkannt haben und die KiÄ nicht....

              Also ehrlich ich würde schon gerne eine Ärztin wollen die auf die Entwicklung schaut und wo ich nicht als Laie alles selber beurteilen muss. Würde mit der TE gerne tauschen...

              • (12) 19.06.19 - 17:27

                Verengungen sind in dem Alter total normal....urologen verdienen daran und es wird heutzutage immer schnell gecremt und geschnippelt...solang das Kind pipi machen kann ohne schmerzen und probleme darf das....ist bei meinem Sohn auch so...doc wollt auch gleich mit cortison da ran, son schmarrn hab ich verweigert,2. Meinung "ist alles noch im rahmen" jetzt ist er 4 und es löst sich langsam von ganz allein....denkt mal drüber nach wieso die Natur das vllt so gemacht haben könnte dann kommt man selbst drauf das es so sein sollte und auch darf...
                Du klingst für mich eher hysterisch und lässt deinem Kind null zeit sich zu entwickeln.

                (13) 20.06.19 - 21:35

                Dann Wechsel doch den Kinderarzt?!

                • (14) 21.06.19 - 09:52

                  Was hab ich davon? Wenn ich Pech habe ist die neue Ärztin noch schlimmer und weigert sich mir Überweisungen zum Facharzt zu geben (was meine zum Glück nicht tut). So wie ich aus meinem Bekanntenkreis oder von hier weiß sind die meisten Ärzte so wie meine.

                  Sorry wenn ich hier Sachen lese wie "mein Kind ist 2 und spricht nicht, meine Kinderärztin sagt das kommt schon noch", da hat für mich jemand definitv den falschen Beruf gewählt! Anscheinend sind wohl viele Ärzte so drauf.

                  Ein Beispiel von meiner Schwägerin. Mein Neffe (6) ist behindert und leidet an einer schweren Form von Autismus und ist nonverbal. Bei ihr hieß es mit 3 Jahren bei der u7a noch ach das kommt ja noch, dass er nicht mal andere Menschen wahrnimmt, geschweige den in die Augen schaut wurde anscheinend ignoriert, dass er nicht auf seinen Namen reagiert selbst wenn man nen halben Meter von ihm steht Wahrscheinlich auch. Mit 2 waren die Symptome so ausgeprägt dass man sicher die Diagnose stellen könnte, selbst für mich als Laie war das schon klar sichtbar um welche Krankheit es sich hier (wahrscheinlich) handelt. Dank der "tollen" Ärztin hat er die Diagnose erst mit 4 Jahren bekommen, als meine Schwägerin selber einen Termin ins SPZ gemacht hat und ab da das Ärzte Marathon angefangen hat. Sorry als Eltern vertraut man doch den Ärzten und sowas geht gar nicht.

                  Da ich leider weiß dass es schlimmere Ärzte gibt denke ich echt ich habe mit meiner Glück. So wie ich sehe sind solche die sich wirklich Gedanken um die Gesundheit und Entwicklung machen eher die Seltenheit. Ich bin froh dass meine Ärztin mir auch nie irgendwelche Überweisungen verweigert hat oder sonst was.

              (15) 21.06.19 - 19:43

              Ach herrlich. Da hat mal wieder jemand seinen Doktor bei Google gemacht.

          (16) 20.06.19 - 13:26

          👍 👍 👍 👍 🤣🤣🤣🤣

      (17) 19.06.19 - 18:29

      Oooooohhh... jetzt mal den Ball flachhalten!!

      Falls du meinen Text mal gelesen hast, war ich nach dem Krampfanfall mit meiner Tochter durchaus in stationärer Bahandlung im Krankenhaus. Aber selbst die Ärzte dort waren der Meinung, das ein EEG nach dem ersten Anfall nicht nötig sei. Sie haben uns gesagt, wir sollen das Kind beim nächsten Fieber beobachten und sollte es dann zu einem erneuten Anfall kommen, dann wäre ein EEG sinnvoll. Das war aber nie der Fall.

      Sorry, du nimmst dich selbst ziemlich wichtig und glaubst du weißheit mit löffeln gefressen zu haben!

      Du bist so dreist und unverschämt und unterstellst der TE Dinge die du dir zusammenspinnst.

      Ich hoffe du bringst deinem Kind andere Werte bei....anderen vernachlässigung zu unterstellen, ist schlicht und ergreifend dreist.

      PS. Ich halte GARNICHTS davon ein kind permanent zu untersuchen ohne den funken an Auffälligkeit zu haben.

(19) 20.06.19 - 08:14

Ich denke beides sind Extreme die nicht gut sind

Entweder ist sie wirklich einfach nur fürsorglich oder sie will mehr geld für extra Leistungen abkassieren. Da du beim Mann auch noch vorstellig werden sollst und Bücher bestellen sollst würde ich letztes vermuten.

(21) 19.06.19 - 04:25

Sind Deine Kinder privat krankenversichert?

Grüsse
BiDi

(22) 19.06.19 - 06:42

Hi,

wenn ihr ansonsten zufrieden sied, würde ich einfach die Dinge machen, die ihr für notwendig erachtet. Unser Arzt ist tatsächlich eher das Gegenteil. Habt ihr denn mal ein EEG schreiben lassen, nach dem Fieberkrampf? Wir sollten nach dem 1. auch eins schreiben lassen, die anderen Male dann nicht mehr. 2. EEG kam dann erst nach ihrem letzten Krampf, der aber extrem heftig (45 Min nicht ansprechbar) und mit stationärem Aufenthalt war. Mein Sohn hatte übrigens schon mehrere Lungenentzündungen und musste nie zu Lugenfunktionsprüfung. Vielleicht kannst du mit ihr ja mal das Gespräch suchen, vor allem, wenn es sich im Vergleich zu fürher verändert hat.

LG

Isabel

(23) 19.06.19 - 10:37

Erst einmal vielen Dank für eure Rückmeldungen! 😊

Ich versuche mal, auf ein paar Fragen näher einzugehen:

Unsere Kinder sind nicht privat versichert, sondern ganz normal über uns als Eltern.

Grundsätzlich finde ich es ja auch gut, dass unsere Ärztin sehr genau ist und nicht nur oberflächlich alle Untersuchungen abhandelt. Bei den ersten Terminen bei den Fachärzten war ich auch dafür, sie meinte halt „die haben die besseren Geräte und können genauer schauen“
Aber wenn die nix finden, dann frage ich mich einfach, warum wir immer und immer wieder Kontrollen machen sollen.
Wäre bei irgendeiner Untersuchung ein auffälliger Befund gewesen, dann ist das ja auch nachvollziehbar, dass man „am Ball“ bleibt und regelmäßig vorstellig wird, aber es gab bei uns nie einen Indikation 🤷🏼‍♀️

Das EEG wegen dem Fieberkrampf war vor 2,5 Jahren ihrer Meinung nach nicht notwendig, da der Krampf einmalig war. Nur wenn sie bei erneutem Fieber einen Krampf gehabt hätte, dann wäre das wohl nötig gewesen. Dieser Meinung waren auch die Ärzte in der Klinik.
Da sie aber nie wieder einen Krampf hatte stellt sich mir halt die Frage, was das EEG 2,5 Jahre nach dem Krampf bringen soll. Hätte man das direkt gemacht, hätte ich das auch nicht hinterfragt.

Was ich nicht erwähnt habe ist, dass die KÄ sehr, ich sage mal, beleidigt und von oben herab reagiert, wenn man von ihr angeordnete/empfohlene Untersuchungen als Eltern hinterfragt oder ablehnt. Sie kommt dann immer mit den größten Horrorgeschichten und mit dem erhobenen Zeigefinger. Sie ist sehr defizitorientiert und arbeitet genau den Katalog ab, was ein Kind wann können muss. Andere Interessen oder Fähigkeiten des Kindes, die gerade nicht auf ihrer Liste stehen, schenkt sie keinerlei Beachtung.

Es ist halt ein Für und Wider...
auf der einen Seite bin ich natürlich froh, dass für meine Kinder alles getan wird aber ich frage mich halt, bis zu welchem Punkt es sinnvoll ist...

  • Die Ärztin wäre mir viel zu anstrengend und eine Ärztin die der Meinung ist von oben herab zu sprechen, hätte mit mir ohnehin keine Freude

    (25) 19.06.19 - 23:28

    Die Ärztin möchte Geld verdienen. Das liegt doch auf der Hand. Deswegen macht sie ständig Untersuchungen, die sie abrechnen kann und am Besten sollst du noch dein Kind bei ihrem Mann therapieren lassen und ihre Bücher kaufen.

    Da Ärzte für einen Patienten nur einmal im Quartal einen Pauschalbetrag bekommen und danach jede weitere herkömmliche Untersuchung nicht weiter abzurechnen ist, trifft es sich doch sehr gut, dass dein Sohn genau einmal jedes Quartal da zum Messen und Wiegen antanzen muss. So kann sie den maximalen Ertrag aus deinem Sohn ausquetschen.

    Ich bin leider keine Kinderärztin aber ich wette mit dir, dass sie die Augenuntersuchungen extra abrechnen kann.

    Und das mit dem Malen ist absoluter Mist. Was glaubst du wohl wie viele Kinder eingeschult werden und ,nur‘ Kopffüßer zeichnen?

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