Tochter wird in Kita von andrem Mädchen geschlagen

    • (1) 04.07.19 - 17:21

      Hallo!
      Ich hätte gerne mal ein paar Meinungen zu folgendem Problem:
      Meine Tochter geht seit einem Jahr in die Kita. Sie ist drei Jahre alt. In ihrer Gruppe gibt es ein weiteres Dreijähriges Mädchen, welches meine Tochter als ihre Freundin bezeichnet. Die beiden können, laut Erzieherinnen, super miteinander spielen.
      Jetzt kommt es seit ein paar Monaten immer öfter vor, dass das Mädchen meine Tochter haut, schubst, beißt, kneift...
      Ich habe, bevor ich die Eltern angesprochen habe, mit den Erzieherinnen gesprochen. Es heißt, meine Tochter hat daran absolut keine Schuld. Sie ist ein liebes Mädchen und haut auch nicht zurück.
      Sie weint dann einfach. Verständlich!
      So langsam werde ich ziemlich stinkig über die ganze Situation. Denn es ändert sich einfach nichts. Die Eltern scheinen überfordert.
      Ich wurde nun mittlerweile schon von anderen Eltern angesprochen, dass sie solche Angriffe gegen meine Tochter beobachtet haben und es heftig finden. Eine Mutter berichtet zb. von einer Situation an der Garderobe. Meine Tochter saß wohl auf dem Boden und zog sich ihre Schuhe an, als das besagte Mädchen angelaufen kam und sie mehrfach trat.
      Das ist doch nicht normal.
      Hat jmd vielleicht Tipps oder vielleicht Ähnliches erlebt?
      Ich möchte nicht, das meine Tochter jeden Tag Schläge kassiert

      • (2) 04.07.19 - 19:00

        Hallo
        Das ist natürlich keine schöne Situation. Ich verstehe aber, dass die Eltern des anderen Mädchens da überfordert sind. Sie sind ja noch nicht mal dabei.
        Ich würde mich da eher an die Erzieher wenden. Wenn die Eltern nicht da sind, ist es denen ihre Aufgabe deine Tochter vor Übergriffen zu schützen und darauf solltest du bestehen.
        Alles Gute

        • (3) 04.07.19 - 19:50

          Danke für deine Antwort!
          Die Erzieherinnen tun was sie können.
          Sie können aber zu zweit bei 16 Kindern nicht alles im Blick haben.
          Das verstehe ich auch.

          • Dannn sag ich Dir mal, wie so etwas im Kindergarten bzw. jetzt in der Schule bei meinem Sohn geregelt wurde: Kinder, die ihr Verhalten nicht in den Griff bekommen, dürfen den Erziehern nicht von der Seite weichen. Die können dann eben nicht schön mit den anderen Kids spielen und dürfen sich durchaus ein bisschen an der Hand eines Erziehers langweilen. Damit schützt man zumindest mal die Opfer, meistens kapieren die Kleinen Schläger aber auch ganz schnell, welches Verhalten von ihnen erwartet wird.
            Und in der Schule: in der Klasse meines Sohnes (1. Kl.) wurde ein Junge als Inklusionskind mit Förderschwerpunkt Sozial-emotionale Entwickelung beschult. Dieser Junge war auch noch ein Jahr älter als die meistrn Klassenkameraden, dabei eher groß und auch kräftig. Dieser Junge war anfangs mit der neuen Situation in der Schule total überfordert und hat zugeschlagen, sobald ihm etwas nicht gepasst hat. Zum Schutz seiner Mitschüler blieb dieser Junge immer unter direkter Aufsicht eines Lehrers. Bei Lehrerwechsel in der kl. Pause blieb der 1. Lehrer so lange in der Klasse, bis der nächste Lehrer da war. Und vor der großen Pause wurde der Junge direkt an die Pausenaufsicht übergeben. Der Junge hatte gar keine Chance mehr, die anderen Kinder zu schlagen. Das Ganze passierte natürlich in Absprache mit den Eltern.
            Und wenn so etwas in einer Grundschule (in der Klasse waren übrigens 25 Kinder) funktionieren kann, wüsste ich nicht, warum das in einer Kita, wo der Betreuungsschlüssel immer noch etwas besser ist, nicht gehen sollte. 2 Erzieher auf 16 Kinder ist übrigens traumhaft . Üblich sind eher 2 Erzieher auf 25 Kinder (Ü3).
            Die Eltern haben jedenfalls nur sehr wenig Möglichkeiten, das Verhalten des Kindes im Kindergarten zu beeinflussen. Wenn sie zuhause mit dem Kind über seine Aggressivität sprechen, ist das für ein 3jähriges Kind doch viel zu abstrakt, die eigentluche Situation ist viel zu lange her.

            LG

      Also ehrlich gesagt habe ich selten erlebt, dass sich irgendetwas ändert, wenn man mit den Eltern spricht. Schnapp dir doch einfach das Mädchen und deine Tochter beim Bringen oder Abholen und sag dem Mädchen, dass du weißt, dass sie deine Tochter schlägt und man das als Freundin nicht machen darf und sowas nicht nochmal vorkommen darf. Du bist eine fremde Frau und das Mädchen hat bestimmt Respekt vor dir. Ich denke dass sie sich dann nicht mehr trauen wird.

      • Danke für deine Antwort!
        Genau das habe ich schon bestimmt 4 oder 5 mal getan.
        Ich habe mir das sogar von der Erzieherin absegnen lassen. Sogar die Mutter des Kindes bat mich um genau das.
        Aber dieses Kind ist einfach resistent dagegen.
        Ich habe das Gefühl, nichts bringt etwas.
        Das Mädchen muss sogar ab und zu in die Nachbargruppe, weil es eskaliert.
        Nichts schreckt sie ab meine Tochter anzugreifen.
        Die eine Erzieherin sagte Schub, das Kind braucht eine Therapie

        • Oh je das ist ja dann wirklich verfahren. Vielleicht sollte sich deine Tochter von dem Mädchen fernhalten und ihr sagen, dass sie nicht mehr ihre Freundin ist und nicht mehr mit ihr spielt, weil sie von ihr geschlagen wurde. Vielleicht bewirkt das, dass das Mädchen merkt, das es gemieden wird, weil es sich so verhält und ändert sich oder deine Tochter steht nicht mehr im Fokus ihrer Quälereien, weil sie keine Bezugsperson mehr für sie ist.

          • Deine Gedankengänge gleichen meinen und genau das versuche ich seit Wochen.
            Ich sage meiner Tochter, dass sie doch mit anderen spielen soll, das das Mädchen doof ist weil es immer haut, das sie sich an ... und ... halten soll.
            Die Antwort meiner Tochter ist dann:“ ...ist aber meine Freundin“

            Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll.
            Eine andere Mutter hat sogar ihrer Tochter verboten mit dem Mädchen zu spielen.
            Die ist aber schon 4 und versteht das.
            Meine Tochter würde das nicht verstehen.
            Ich weiß echt nicht weiter

            • Vielleicht versteht deine Tochter ja deinen Plan und Sinn dahinter nicht. Nicht sagen, spiel nicht mehr mit ihr, weil das Mädchen haut. Sondern vielleicht getreu dem Motto: „Wir müssen jetzt einen Plan aushecken, wie wir es schaffen können, dass das Mädchen dich nie wieder haut. Ich weiß, sie ist deine Freundin,aber du darfst heute nicht mit ihr spielen und wenn sie dich fragt dann sagst du folgendes... Das probieren wir heute aus und du sagst mir, ob es geklappt hat und sie dich nicht gehauen hat, okay?Abgemacht?“ Diesen Plan jeden Morgen aufs Neue durchgehend und ausmachen und immer Feedback geben lassen. Vielleicht hilft das ja, das deine Tochter Abstand halten kann?

    (12) 04.07.19 - 23:38

    Also irgendwo muss die kleine das her haben. Von nix kommt das nicht. Ich denke das es zuhause nicht anders abläuft.

    • (13) 05.07.19 - 07:37

      Das befürchte ich auch.
      Ich hoffe die Erzieherinnen haben da ein besonderes Auge drauf.

      (14) 05.07.19 - 10:48

      Mit solchen Unterstellungen sollte man vorsichtig sein.

      Ich kenne mehrere Familien, die das gesagt haben, als ihr großes, friedliches Kind im Kindergarten war.

      Als deren kleine Brüder dann im Kindergarten oder in der Grundschule anfingen, zu prügeln, waren die auf einmal ganz kleinlaut...

      Diese Theorie von wegen, solche Kinder werden zu Hause geschlagen, ist Blödsinn.

      Den Kindern macht auch keiner vor, Hundekot in den Mund zu stecken oder die Wände zu bemalen.
      Trotzdem tun viele das, weil der Mensch lernt, indem er Dinge testet.

      Die Kinder testen auch Sozialverhalten und das gerade im Kindergartenalter.
      Was passiert denn, wenn ich andere Kinder schlage oder trete?

      Ob ein Kind das testet, ist individuell verschieden und hängt vom Charakter ab.
      Es bekritzelt auch nicht jedes Kind Wände.

(15) 05.07.19 - 00:04

Was du noch probieren kannst, ist deiner Tochter sagen, dass wenn ihr weh getan wird, sie laut! sagen soll:"Aua, lass das!"

Das hat mehrere Vorteile.
Einmal bekommt das andere Kind eine deutliche Ansage, deine Tochter fällt nicht in eine Opferrolle und im Zweifel, weiß jeder gleich, wer angefangen hat.

Puh, 3 Jahre ist auch ein schwieriges Alter.

Ich finde aber auch, dass die Erzieher da durchgreifen müssen. Anders geht es nicht.
Ich kenne es von meinem Sohn. Er haut auch für meinen Geschmack zu viel. Und natürlich bleibt es nicht kommentarlos meinerseits.
Aber denn noch passiert es immer Mal.

Ich finde aber auch Kinder müssen lernen auch mit der "Opferrolle" umzugehen. Auch das gehört dazu.
Ich kann es aber verstehen, dass man es als Mutter eines eher schüchtenen Kindes nicht gerne sieht und sein Kind beschützen will.

Ich würde an deiner Stelle eindeutig das Gespräch mit den Erziehern nochmal suchen. Die Eltern können da nichts ausrichten.

(18) 05.07.19 - 09:37

Sich kann nur schreiben, was ich persönlich in dieser Situation machen würde. Das Vorgehen über dein Kind oder andere Kind bzw deren Eltern ist nicht erfolgsversprechend. Du kannst die Situation nur über die Erzieherinnen klären. Und hierfür muss der Druck auf diese Erzieherinnen groß genug sein. Wie erreiche ich dies? Ein förmliches Schreiben an die Kita Leitung und Kopie an den Träger. Die dokumentierten Fälle mit Art und Datum auflisten und die Kita auffordern, zum Schutz deines Kindes tätig werden. Die mögliche zivilrechtliche Haftung der Kita ansprechen. Dann werden die Erzieherinnen aber ganz genau darauf schauen, was passiert.

  • (19) 05.07.19 - 19:58

    Genau. Mit zivilrechtlichen Konsequenzen drohen. Super.
    Das ist mit einer der Gründe, warum die Kinder in den Kitas immer weniger dürfen, weil die Einrichtung wegen jedem Mist gleich verklagt wird.

    Das ist auch einer der Gründe, warum immer mehr Erzieher ihren Job irgendwann hinschmeißen. Macht ja nix, gibt ja genug Fachpersonal.

    Ich verstehe das Problem, und als Mutter würde ich auch gerne eine Lösung finden.

    Und bei mir als Erzieherin wäre das schlagende Mädchen ununterbrochen an der Hand.

    Es geht wirklich, ohne daß man da schwere Geschütze auffahren muss. Ein Gespräch, gerne auch mit Leitung, aber ohne Drohungen und direktem Einschalten des Trägers.

    • (20) 06.07.19 - 08:50

      Als ultima ratio ist dieses Vorgehen zum Schutz des eigenen Kindes sinnvoll. Das Problem besteht seit mehreren Monaten und die Erzieherinnen und die Leitung kennen das Problem, wollen dies aber nicht lösen. Die Eltern des anderen Kinden wollen oder können das Problem nicht lösen. Somit bedarf es konkrete Konzepte durch die Leitung. Ohne Druck sind sie anscheinend nicht bereit, konstruktiv mit der TE zu kommunizieren.

(21) 05.07.19 - 10:25

Hallo,

unsere Tochter hatte mit 3,5 im Kindergarten immer Stress mit einem Jungen im Vorschulalter. Der hat sie dauernd getreten, geschlagen oder gekniffen.
Sie hat sich zwar mit Worten gewehrt, aber das nutzte nichts.

Die Erzieherinnen haben natürlich mit dem Kind geredet und Konsequenzen gezogen. Die Eltern wussten auch Bescheid und fanden das Verhalten ihres Sohnes gar nicht gut. Das sind vernünftige Eltern.

Das Problem bei so etwas ist immer, dass man als Eltern nicht dabei ist. Deswegen sind alle Eltern damit überfordert.

Wir kennen das, weil unser Sohn in der Schule eine problematische Phase hatte.
Bei uns und bei anderen Lehrern hat er pariert, aber bei der Klassenlehrerin nicht.
Was hätten wir tun sollen? Eine Videokonferenz schalten und darüber ein Donnerwetter loslassen, wenn er nicht auf die Lehrerin hört?
Wir haben zu Hause Konsequenzen gezogen und uns den Mund fusselig geredet. Nur hat er in der Situation in der Schule nicht an uns gedacht.
Das fiel ihm erst später ein, weswegen er uns an manchen Tagen schon heulend entgegen kam, weil er wusste, dass es von uns Ärger gibt.

Die Konsequenz muss sofort erfolgen, nicht nachmittags. Das funktioniert schon bei einem 8-jährigen nicht. Bei einer 3-jährigen funktioniert das noch viel weniger.

Vielleicht ist das Mädchen ja brav, wenn ihre Eltern in der Nähe sind, weil sie weiß, dass die Konsequenzen ziehen. Nur hilft das im Kindergarten nicht.

Deine Tochter muss lernen, sich zu wehren.
Sie soll mal richtig losbrüllen, wenn das andere Mädchen auf sie los geht. Sie kann zum Beispiel rufen: "XY! Hör auf, mich zu schlagen!".
Erstens erschreckt sich das Mädchen dann wahrscheinlich und zweitens weiß jeder, inklusive Erzieherinnen, Bescheid.
Wenn das auch nicht hilft, soll sie zurück schlagen, treten oder was auch immer. Manchen Kindern kommt man leider nicht anders bei.

Bei unserer Tochter hat sich die Situation dann so gelöst, dass ihr irgendwann der Kragen geplatzt ist und sie sich körperlich gewehrt hat. Sie hat den Jungen richtig fest in die Wange gekniffen.
Daraufhin ist der, zur Abwechslung, mal heulend zu den Erzieherinnen gerannt. ;-)
Seitdem haben die zwei sich gut verstanden.

Unsere Tochter (12) ist seitdem übrigens total energisch, wenn ihr einer etwas tun will. Der wird erstmal mit Worten abgekanzelt. Da sind die meisten schon bedient, auch wenn sie älter und einen Kopf größer sind.
Wenn das nicht hilft, hat sie in der Grundschule auch schon Rabauken in einer dunklen Ecke verprügelt. Spätestens dann waren die friedlich.
Die haben sogar ihren kleinen Bruder in Ruhe gelassen, weil sie Respekt vor ihr hatten.

Sie ist und war übrigens immer klein und zierlich, aber das Auftreten macht sehr viel aus.

LG

Heike

(22) 05.07.19 - 13:36

Hallo,

wir haben Ähnliches erlebt, aber nur mit beißen. Mein Sohn (damals 3) wurde Monate lang fast jeden Tag von seinem besten Freund gebissen. Und er hat wirklich nur ihn gebissen. Einfach so beim Spielen. Die Mutter hat sich immer wieder entschuldigt es war ihr immer unangenehm. Der Junge war noch nicht mal 3 Jahre alt.

Einmal hat er meinen Sohn in die Brust gebissen. Dann sagte ich zu ihm: "Schubs ihn doch einfach weg, wenn er dir so nahe kommt!" Daraufhin sagte mein Sohn: "Nein Mama, er ist mein Freund, ich werde ihn niemals weg schubsen!" Da war für mich klar, dass es einfach nichts bringt und man muss es einfach aussitzen.

Dann einmal hatte er einen riesigen blauen Fleck auf der Wange... es war auch sein bester Freund.

Die Erzieherinnen sagten auch, dass wenn er gebissen hat, durfte er mit den anderen Kindern nicht spielen und musste auf der Bank mit den Erzieherinnen sitzen. Und was hat mein Sohn gemacht!? Er saß daneben und wartete, bis sein Freund wieder spielen durfte. Er mochte ihn einfach so sehr.

Die Mutter des Jungen hat mit ihm gesprochen und frage ihn: "Warum beißt du den Philipp denn? Er ist doch dein Freund!" Da antwortete der Junge: "Mama, ich beiße ihn doch nur, weil ich so lieb habe!"

Irgendwie konnte er anscheinen seine Emotionen nicht kontrollieren. Die Phase verging und die zwei sind immer noch unzertrennlich (mittlerweile sind sie seit 5 Jahren befreundet).

Das Komische war, dass der Kleine ein super liebes Kind war und immer noch ist und nicht mal ich konnte ihm böse sein.

(23) 11.07.19 - 14:41

Hallo Anni,

ich kann sehr gut verstehen wie belastend diese Situation ist. Ich stehe auf der anderen Seite, mit einem 3 Jährigen der seine Interessen und Gefühle körperlich Ausdruck verleiht (nett ausgedrückt).
Ich würde deine Tochter darin bestärken, ihre eigenen Grenzen zu wahren. Anstatt die Situationen zu vermeiden, würde ich deiner Tochter erklären wie sie sich wehren kann (Laut Stopp! sagen oder Ich möchte das nicht!, schlimmstenfalls wehrt sie sich körperlich).
Mein Sohn weiß ganz genau bei wem er sich körperlich durchsetzen kann. Kriegt er genau so Contra, überlegt er sich zwei Mal ob er dieses Kind noch mal angeht.

Generell ist der Rückschluss, dass Kinder die häufig schlagen,beißen treten etc. so was von zu Hause kennen, ein Trugschluss. Häufig sind diese Kinder entweder sprachlich noch nicht so weit sich und seine Gefühle gut genug ausdrücken zu können oder sie schaffen es noch nicht sich selber zu regulieren. Hinzu kommt die entwicklungsbedingte Autonomiephase mit 3 Jahren, die so einiges Konfliktpotenzial mit sich bringt.

Es wäre eher interessant zu wissen, wie diese Situationen entstehen. Das wäre Sache der Erzieher vor Ort. Einfach nur so, schlagen normale Kinder eher nicht. Es wird entweder ausgetestet wie weit man gehen kann oder Frust abgebaut, leider nicht immer an den richtigen Adressaten.

Mein Sohn schlägt oder tritt regelm. seinen Freund. Wir waren damit ebenfalls überfordert bis wir immer häufiger mit gekriegt haben was da hinten rum gelaufen ist zwischen den beiden. Mein Sohn möchte auch mal alleine spielen oder mit einem anderen Junge.Sein Freund kann das schlecht akzeptieren und mischt sich ständig in das Spiel ein. Irgendwann hat mein Sohn die Nase voll und haut zu. Freund kreischt und Sohn ist wieder der Sündenbock. So was passierte mehrmals am Tag. Seit dem wir das wissen, wird daran gearbeitet Grenzen zu akzeptieren und mein Sohn lernt, nach dem er zwar Stop! gesagt hat, nicht direkt zu zu schlagen.

Helfe deiner Tochter, nicht in eine Opferrolle zu verfallen und bitte die Erzieher ein Auge auf die beiden zu haben und bestenfalls herauszufinden wieso es zu solchen Situationen kommt.

Alles Gute

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