Der coolste Romanheld/die tollste Romanheldin?

    • (1) 19.08.11 - 07:11

      Moin an alle #tasse

      Angeregt durch die Diskussion, welche Filmfigur man gerne wäre, starte ich einfach mal ne Umfrage, welches euer Lieblingsromanheld ist.

      Wer wäret ihr gerne?
      Wen bewundert ihr?
      Wen findet ihr schaurig-schön?
      Wer hat euch beeindruckt?
      Wen könnt ihr euch besonders gut vorstellen?
      etc
      etc, alles ist möglich.

      Ich fange mal an:
      Mein coolster Romanheld ist Lestat aus der Chronik der Vampire. Der ist einfach unverschämt, arrogant, größenwahnsinnig, ein Charmeuer, ein dreister Casanova, und trotzdem sehr gefühlvoll. Einfach wunderbar gelungen.

      Bin gespannt auf eure Antworten!

      LG
      Yanis

      • Hallo!


        Kay Scarpetta, die Pathologin - toughe Frau mit Herz.
        Zsadist, der Vampir (Black Dagger Reihe) - unglaublich anziehend.



        Liebe Grüße

        Talula

        (3) 19.08.11 - 08:13

        Hallo,

        ich hätte gerne einige Zeit als Dr. Cassandra Clarke aus dem Buch "Wer den Himmel berührt" von B. Bickmore verbracht - mutig, unerschrocken, sehr intelligent, bereit, das Unmögliche zu wagen und dabei sehr sexy.

        Oder aber Samantha Hargrave aus dem Buch "Sturmjahre" von Barbara Wood, auf die die oben genannten Eigenschaften ebenfalls zutreffen, nur, dass sie es zusätzlich gewagt hat, gegen gesellschaftliche Konventionen zu verstoßen.

        Sehr beeindruckt hat mich auch die echte Person "Jaquline Gordon" aus dem Buch "Schenkt mit ein Wunder", ebenso wie ihre Tochter. Wie sie mit der tödlichen Krankheit des Mädchens umgehen, dem Leben dennoch Sinn abgewinnen und sich gegenseitig Kraft geben, obwohl sie wissen, dass sie einander verlieren, ging mir unter die Haut.


        Und der "kleine Prinz" wäre ich auch mal ganz gerne, eine ganz wundervolle Romanfigur, die mit ihren kindlichen Fragen philosophischen Themen ganz neue Nahrung gibt.

        LG,
        delfinchen

        Mir fällt da nur Scarlett O'Hara aus Vom Winde verweht ein. Eine Person, die man gleichzeitig liebt und hasst.

        Und dann noch Großmutter Pono aus dem Buch Haifischfrauen - ist eine hawaiianische Mehr-Generationen-Geschichte.

        Zwei Geschichten mit zwei starken Frauen, die beide auf ihre Weise über Leichen gehen, aber eigentlich nur das Beste für sich und die Familie wollen.

        Wenn ich mal lese, dann sind es eher realitätsnahe Bücher. Da gibt es selten Helden.

      • Die Hauptdarsteller in "Die Liebenden von Leningrad" - ich fürchte, der wird gerade verfilmt und kann mir nicht vorstellen, wie der besetzt werden soll...

        (6) 19.08.11 - 09:09

        Hallo Yanis,

        also am absolut schrägsten finde ich die Figur der Rosemarie Hirte aus Ingrid Noll's Roman "Der Hahn ist tot". Einerseits eine immer korrekte, pedantische Frau - andererseits geht sie für ihre "Liebe" (ist schon totales Stalking) im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.
        War total enttäuscht, als der Film rauskam, da ich mir die Hauptdarstellerin GANZ anders vorgestellt hab. Auch der Film selbst war nicht so dolle.

        Und am meisten bewundere ich die Figur der O-lan aus dem wirklich alten Roman von Pearl S. Buck "Die gute Erde". Eine wirklich starke Frau, die mit ihrem Mann, einem Bauern, durch schwere Jahre hindurch geht, aber nie von ihm geliebt wird, da ihr körperliche Schönheit fehlt. Am Schluss erträgt sie sogar seine Nebenfrau und stirbt schließlich an einer schweren Tumorerkrankung. Die Frau hat alles gegeben und nichts zurück erhalten. Jedes Mal wenn ich dieses Buch lese, kommen mir die Tränen.

        LG Emestesi

    hi

    bei Lestat geh ich glatt mal mit ^-^
    vor allem in "Der Fürst der Finsternis". Leider lässt die Rolle nach und nach immer etwas mehr nach, wird zu melancholisch.... aber gerade in o.g. band fand ich diesen Charakter einfach nur *WOW*
    Mal nicht son 0815-Vampir, der immer mit sich hadert, sondern das Leben genießt ^-^


    und weil "er" mich überhaupt erst zum Lesen gebracht hat und für mich in meiner Jugend wahnsinnig wichtig war, ich durch "ihn" erst gut in englisch wurde, weil ich nicht abwarten konnte, bis die deutsche Version rauskommt ;-):

    Harry Potter.... wobei ich Hermine hier eher als meine Romanheldin nennen muss, da ich sie für ihren Ehrgeiz zu lernen und ihr logisches Denken immer bewundert hab.

    lg

    • Unterschreibe ich genau so.

      Ohne "Fürst der Finsternis" und "Königin der Verdammten" hätte ich bestimmt meinen heutigen Musik- und Literaturgeschmack nicht...grade die tollen Diskussionen über Philosophie, Glauben, Liebe haben mich sehr bewegt, die Figuren sind allesamt sehr sinnlich und faszinierend, die Bücher sind durchweg anspruchsvoll.

      Harry Potter finde ich als Figur auch sehr symphatisch, da er durch und durch unaufdringlich ist und sich nie absichtlich in den Mittelpunkt stellt. Das mag ich allgemein an Menschen und daher hab ich die Reihe auch mit besonders viel Freude gelesen.

      LG
      Yanis



      • ja das stimmt, die vampirchronik ist teilweise sehr anspruchsvoll.
        aber das ist auch grad das faszinierende daran.
        anne rice hat aber auch nen verdammt guten schreibstil.
        nur lestats werdegang vom rebellen zum melancholischen engelsvampir stört mich etwas.

        ich liebe ja auch elton johns musical lestat. leider kam es nie nach deutschland. :-(


        bei harry potter bin ich heut noch traurig, dass es vorbei ist. mir fehlt das mitfiebern, das mitraten, was geschehen wird. und hermine war immer meine lieblingsfigur, weil sie das war, was ich nicht war: lerneifrig, klug, aber nicht megaaufdringlich damit (bis auf die ersten kapitel)...

        für mich sind diese bücher mit diesen figuren immer son bissel flucht aus der realität gewesen. :-)

        lg

(17) 19.08.11 - 11:33

Meine Lieblingsroman-Leute sind eindeutig Jamie und Claire aus den Büchern von Diana Gabaldon.

Lichtchen

(21) 19.08.11 - 12:26

Oh, wie schön, dass du Lestat erwähnst! Ich war auch lange Lestat-Fan. Die neueren Bücher aus der Chronik der Vampire allerdings finde ich allesamt langweilig und nichtssagend...Aber Band 1-3 sind super!

Ansonsten, Romanhelden, mmhhh.....naja, wahrscheinlich "Hildegunst von Mythenmetz" aus "Die Stadt der träumenden Bücher" oder RUMO von Walter Moers....das sind mal richtige Abenteurer :-)

Und dann natürlich Holden Caulfield aus "Der Fänger im Roggen" von Salinger. Ein Klassiker. Und Holden ein Held.


Grüße
K.

Ich bin eine Frau. Ich kenne aber keine Romanheldinnen, die mir so weit imponierten, dass ich wie sie sein wollte.

Stattdessen wäre ich gern ein Mann. MEIN Romanheld.

Commissario Montalbano.

Ein Leben, das aus selbst erwählter Einsamkeit, sehr gutem Essen, und ein paar Kriminalfällen besteht.
Dazu eine Frau, die ab und zu da ist, um innig geliebt zu werden (und die MICH dann na klar auch liebt, immer mit viel italienischem Pfeffer dabei), eine andere Frau, die regelmäßig zum Putzen kommt und mir leckeres Essen in den Kühlschrank stellt.
Ich schätze gute Musik, Wein und eben gutes Essen. Ich gehe Spätabends nackt schwimmen, spaziere ausserdem Stunden um Stunden am Meer entlang, um über meine Arbeit oder über gar nichts nachzudenken. Wenn es sehr heiss ist, schlafe ich auf meiner Veranda. Abends telefoniere ich mit meiner Liebsten, mit der ich eine Fernbeziehung führe.
Ausserdem habe ich Humor, gute Freunde und spassige Kollegen.

Also. Paradies. Finde ich.

Ich muss mal schauen, ob und wann es einen nächsten Roman über ihn gibt...

(23) 19.08.11 - 13:45

#herzlich tolle Umfage :)

meine Lieblings Charakter sind:

Begemot, Voland und Margarita aus "Meister und Margarita",

Schweik, aus den "Abenteuer des braven Soldaten Schweik",

Madame Bovari,

Oblomov,

Red Batler,

Santiago Nassari,

Aureliano Buendia,

und ich were sehr gerne die Margarita :)


LG
Morena


(24) 19.08.11 - 14:22

Ich mach es mal einfach:

Harry Potter :-)

(25) 19.08.11 - 14:59

lisbeth salander

kommissar wallander



und die weibliche hauptrolle in "kim nowak badete nicht im see von genezarett"(mir fällt grad ebim besten willen nciht der name ein

aber das buch ist jetzt schon ein klassiker

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