Geburt nach Einleitung bei Schwangerschaftsdiabetes

    • (1) 14.09.19 - 20:55

      Hallo zusammen.
      In einer Woche hab ich Entbindungstermin von unserem Sohn und habe schon Panik vor der Geburt.
      Die Geburt unserer Tochter vor 2 Jahren war der absolute Horror. Wegen Schwangerschaftsdiabetes musste ich am Termin eingeleitet werden. Hatte 2 mal Tablette bekommen und 2 mal Gel, immer in den entsprechenden Abständen. Hatte 2 Tage schlimmste Wehen ( in 2-3 Minuten Abstand), die nix am MuMu gebracht haben. Habe die beiden Nächte jeweils einen Schmerztropf bekommen, aber die haben auch nicht wirklich geholfen, der zweite lief sogar daneben, weil die Nadel nicht mehr richtig saß, was mir ewig keiner glauben wollte. Nach 44 Stunden ist mir die Fruchtblase geplatzt. Habe dann eine PDA bekommen und erst dann ging der MuMu endlich richtig auf. Wegen Geburtsstillstand wurde die PDA dann wieder ausgemacht und ich bekam einen Wehentropf. Mir wurde während der gesamten Geburt und die 2 Tage Einleitung überhaupt nichts erklärt oder mit mir richtig gesprochen, die Hebamme kam immer nur kurz nach mir sehen, hatte nie Zeit für Fragen, wenn ich klingelte dauerte es ewig bis sie kam. Nach 48 Stunden haben 3 Ärzte und eine Hebamme mit der Saugglocke und Dammschnitt meine kleine geholt, weil ich sie aus eigener Kraft einfach nicht rausbekommen habe. Ich fühlte mich als wurde sie richtig mit Gewalt aus mir heraus gerissen. Ich war so fertig das ich mich erstmal überhaupt nicht über meine kleine freuen konnte, sondern habe einfach nur bitterlich und laut geheult. Das nähen war auch schrecklich 3 Leute haben an mir rum genäht und dauerte ewig, weil es die Assistenzärzte lernen sollten, von den Schmerzen will ich gar nicht reden. Nach so einer langen und harten Geburt, wird an einem auch noch rum geübt. (Aber gut, sie müssens ja auch mal lernen) Ich war richtig traumatisiert wie mit mir umgegangen wurde. Dennoch dachte ich das es wohl halt so abläuft bei einer Geburt und redete mir ein das ich einfach nur so empfindlich war, obwohl mein Mann mir immer sagte wie wahnsinnig still und tapfer ich war.
      Erst als ich den Beitrag von Stern TV sah, wurde mir bewusst, das es so eben nicht sein sollte und alles kam wieder so richtig hoch. Kaiserschnitt ist für mich keine Option, nur im Notfall. Habe mir dieses mal ein anderes Krankenhaus ausgesucht. Ein kleines mit wenigen Geburten und keines wo man sich vorkommt wie bei einer Massen Abfertigung. Ich hoffe so sehr das es diesmal spontan losgeht und mir eine Einleitung erspart bleibt und man in diesem Krankenhaus besser behandelt wird.

      • (2) 15.09.19 - 06:44

        Ich hatte bei beiden Kindern eine Einleitung und es waren beide super schön und schnell! Es muss also nicht unbedingt an der Einleitung liegen sondern eher am Krankenhaus! Wünsche dir eine schöne Geburt und dass es dieses Mal nach deinen Wünschen geht!

        Hi, ich wünsche dir eine angenehmere Geburt als beim ersten Mal!
        Ich würde an deiner Stelle das "Nein"-sagen üben. Die Ärzte oder Hebammen wollen was an dir machen? Dann sollen sie dir vorher auch erklären warum! Sonst sagst du "Nein"!
        Bei mir stand der Chefarzt vor mir und wollte mich zum Kaiserschnitt überreden. Ich wollte eine Erklärung und bekam sie. Ich habe mich dann dagegen entschieden. Die Hebamme wollte mir während der Presswehen ohne mich zu fragen einen Dammschnitt verpassen. Da habe ich sie angebrüllt, dass ich das nicht will. Meine Tochter ist auf natürlichem Wege ohne Dammschnitt (ich bin nicht gerissen) gesund auf die Welt gekommen.

        • Hallo und vielen Dank. Ich glaube diesesmal ist man besser drauf vorbereitet und ich werde mehr hinterfragen oder auch ablehnen. Bei der ersten Geburt war ich irgendwie total überfordert, wahrscheinlich einfach auch schon zu fertig um deren Arbeit zu hinterfragen, man denkt ja sie wissen schon was sie tun....

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