Kind mit besonderem Förderbedarf - Lernbehinderung

    • (1) 21.07.06 - 11:33

      Undere Tochter, 9 Jahre 3. Klasse braucht in der Schule besondere Förderung. Sie ist kein Förderschulkind aber für die Regelschule eigendlich nicht gut genug. Ihr IQ liegt zwischen 70 und 95. Sie hat besonders Probleme in verknüpfenden Denken. Ihre Rechtschreibung läßt sehr zu wünschen übrig, in Mathe kann sie einfache klare (eindeutige) Aufgaben gut lösen. Bei Textaufgaben kommt sie ins schleudern. Außerdem hat sie so wie kein Selbstwertgefühl und hat ADHS Prägungen und Depressive Phasen.
      Nach den Sommerferien soll sie einen heilpädagischen Hort besuchen, sofern denn ein Platz frei ist (ehr unwahrscheinlich). Wir möchten sie gerne fördern ohne sie zu überfordern, aber wie? Ihre Frustrationstoleranz ist sehr gering und sie rastet sehr schnell aus.
      Freue mich über Tips und Austausch. Ina

      • (2) 21.07.06 - 19:16

        Hallo Ina,

        uns geht es auch so.

        Meine Frau hat es mit Kinesiologie versucht
        und gute Erfolge erzielt.
        Sicher, Du und Dein Kind benötigen weiterhin Hilfe.
        Sprich mit der Schule (Lehrer/in).

        Du brauchst gute Nerven.
        Ich wohne in Ba-Wü und dort bekommen die
        Kinder in knapp 10 Tagen Zeugnisse.
        Du wirst Dir vorstellen können, was in uns vorgeht.

        Alles Liebe und alles Gute

        Gruß
        Jürgen

        • (3) 21.07.06 - 20:47

          Wir wohnen auch in ba/Wü(Freiburg), und ich traue mich gar nicht an das zeugnis zu denken, wir haben gute Kontakte zur Schule und die Lehrerin ist auch sehr bemüht uns zu unterstützen, aber in Richtung Lernbehinderung kann sie uns auch nicht helfen.Kannst du noch etwas mehr zu Kineslogie schreiben, denn damit kann ich nicht allsoviel anfangen#kratz. Ina

      (4) 23.07.06 - 14:13

      Hallo Ina,

      habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, Eure Tochter durch einen Integrationshelfer besonders fördern zu lassen. Bei uns im Rheinland wird dies meistens ab der 1. Klasse beantragt. Der Integrationshelfer würde sie stundenweise in die Schule begleiten und könnte ihr dort gezielt bei den gestellten Aufgaben helfen.

      Wenn Du mehr wissen möchtest, schreib mir über die VK

      lg Hanni

    • (5) 26.07.06 - 14:05

      Ich bin Volks- und Bsonderschullehrer und käme nie auf die Idee, dass ein Kind nicht gut genug für die Regelschule sei, in der Regel eher umgekehrt.
      Wenn ich mich mit Deiner Tochter ein Viertelstündchen beGEISTert über ihre Talente unterhalte und ihr mit ein paar kleinen Experimenten beweise, dass Sie VIEL BESSER ist als alle von ihr glauben, dann ist sie mindestens einen halben Meter gewachsen und dann packt sie Aufgaben mit links, für die sie noch Minuten vorher zu schwach war. Die Seele braucht eben auch Nahrung, nicht bloß der Körper. Das ist eine der Grundideen der neuen Ich-kann-Schule. Und es geht nicht um die Nahrung, die sie eh schon immer bekommt: Wenn jemand in Mathe gut ist und Deutsch schwach, wird er dummerweise in Mathe als Genie gefördert und in Deutsch als Versager. Logischerweise wird er dank der verkerhten päd. Vorlage dann in Mathe immer besser und in Deutsch immer schlechter durch Förderung. Behandle ich den Deutschversager als Deutschgenie, so erholt er sich und wird ein Genie. So einfach ist es.
      Ich denke, wenn Du möchtest, dass man Dein Kind in Schule, Hort, beim Psychologen etc. wirklich fördert, dann lernst Du es am besten sofort selber, damit die es dann von Dir lernen können. Wenn wir das Kind nicht weiter im Lernen behindern, dann gibt´s auch keine Lernbehinderung. Viel Vergnügen mit Deinem guten Beispiel wünscht
      Franz Josef Neffe

Top Diskussionen anzeigen