Brauche dringend Hilfe! Haus neben einer Grundschule (schlechter Ruf) kaufen?

    • (1) 23.06.16 - 10:17

      Hallo,

      wir suchen bereits seit mehreren Jahren in unserer Stadt nach einem Haus (Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reiheneckhaus mit etwas Garten...)..
      Inzwischen haben wir 2 Kinder und unsere jetzige Eigentumswohnung mit Balkon und kaum Keller ist uns eindeutig zu klein. Zu Mal wir drigend ein Homeoffice brauchen. Derzeit ist Büro im Schlafzimmer untergebracht. D.h. Mann schläft schon und ich bin am Rechner...und Licht ist noch an...furchtbar sage ich nur...
      oder unsere Sachen müssen regelmäßig zu unseren Eltern auf die Bühne weggefahren werden (100 km)..Waschmaschine und Trockner in der Wohlnung..laut...Wäschekörbe fahren im Wohnzimmer rum...sonst kein Platz...ätzend..

      Jetzt haben wir endlich nach knapp 5 Jahren unser Traumhaus gefunden:
      1. Riesengarten, fast uneinsehrbar > 500 qm... mehr als wir wollten
      2. Tolles sehr grosses qualitativ hochwertiges Haus mit einer gigantischen Wohnfläche und Nutzfläche von insgesamt 300 qm (mehr als wir wollten und brauchen..)
      3. in Feldrandlage
      4. mit einer verkehrsberuhigten Strasse am Haus
      5. mit Doppelgarage
      6. relativ neuwertiges Haus
      7. man muss vor dem Einzug nur Wände und Böden neu machen, restliche Sachen sind nur Geschmackssache...
      8. das erste Haus in dem man die Küche und die Bäder sogar nutzen kann
      9. das Haus erfüllt selber 8 von 10 Punkten...10 Punkte würde nur ein Neubau erfüllen...
      also am Haus selbst ist nichts auszusetzen...

      Jetzt kommen aber die Probleme:

      Lage:
      1. Mischgebiet, d.h. in der Nähe ca. 70 Meter, auf der anderen Seite befindet sich eine Industrie (Holz..angeblich leise lt. Nachbarn)
      2. Am Ende des Grundstücks befindet sich ein verlassenes Haus mit verwildertem Garten und einer sehr lauten Strasse (50 KM/H) - die besagte Immobilie steht ca. in 2 Reihe zu der lauten Strasse
      3. Kindergarten Fussläufig 3 Minuten (brauchen wir nur 1 Jahr)
      4. Grundschule Fussläufig 5 Minuten - eigentlich unser Traum...da beide Kinder die Schule ohne die Strasse zu überqueren die Schule täglich slebst erreichen können.. Feldweg
      6. andere Stadt ...10 Kilometer weiter...
      7. Supermarkt 4 Gehminuten entfernt
      8. Im Wohngebiet bzw. in der Ecke in der das Haus steht, gibt es Kinder im Alter von unseren Kindern gerade max. 2-3 wenn überhaupt...
      9. Nachbarn direkt haben keine Kinder, sind z.Teil Migranten

      Wir tun uns mit der Entscheidung sehr sehr sehr schwer und würden uns mega freuen, wenn wir eure Meinungen dazu lesen könnten...
      Evtl. kommt dann eine Erleuchtung...:)

      Grds. können wir uns das Haus leisten (obwohl Preis an der obersten Grenze, 20 Jahre finanzieren...) und rein Haustechnisch werden wir nie etwas besseres kriegen und zu diesem Preis in unserer Stadt schon gar nicht.

      Eigentlich wollten wir das Haus auch schon kaufen, nur haben wir nachträglich erfahren, dass die Grundschule vor Ort (teilt den Hof mit Realschule und Hauptschule und Förderschule etc.) wohl bei Eltern einen schlechten Ruf hat... 3 Quellen (davon eine Lehrermama)

      Wir haben gefragt warum:

      1. Sehr grosse Schule, sehr viele Kinder ...
      2. Hauptschule unmittelbar daneben, somit ältere Kinder
      3. An der Hauptschule und Realschule ist ein sehr hoher Migrationsanteil...
      4. Grundschule selbst hat ca. 35% Migrationskinder
      5. Hauptschule sicherlich 85%
      6. Kooperation Lehrer - Rektor /Verwaltung ... funktioniert nicht bzw. ist mies

      Wir haben uns daraufhin entschlossen, dass unsere Kinder diese Schule nicht besuchen werden und dass sie dann in der Stadt in der wir aktuell leben zur Grundschule gehen...bzw. in der sind sie bereits für 2016/2017 angemeldet.

      Dadurch entstehen folgende Überlegungen:

      1. Haus kaufen und Kinder in die Problemschule stecken ...(und hoffen, dass alles gut läuft, Kinder von grossen Kindern nicht verprügelt werden und etc. )
      - Vorteil: endlich ein Haus
      - Nachteil: alles neu für Kinder, Schule und Kindergarten und Haus...keine Freunde vor Ort etc....

      2. Haus kaufen und Kinder jeden Tag selbst in die Grundschule mit dem Auto fahren in unsere Stadt, in der wir aktuell wohnen ( Fahrtzeit 9 Minuten)
      Grundschule in unserer Stzadt, bzw. die Klasse hätte max. eine Migration von 10% - 1-3 Kinder in der Klasse
      Vorteil: Kind (älteres) hätte weiterhin seine Freunde in der Schule...dafür aber nachmittags keine vor Ort

      3. Haus gar nicht kaufen und hier bleiben..und hier weiter suchen...(Problem, hier ist alles mindestens 150.000 € teurer und es gibt einfach nichts...).. kein Homeoffice, kein Garten, räumliche Enge...mit der Gefahr, dass wir in unserer Wohnung noch x Jahre bleiben müssen...

      Was würdet Ihr tun?

      Was ist wichtiger Haus, Platz, Garten und Frieheit für die Kinder oder

      sehr gute Schule (guter Ruf) und bekanntes Umfeld (Freunde) für die Kinder?

      Ich danke für jede Meinung...

      • Hallo,

        bevor ich noch was anderes schreibe...

        Ist es denn so einfach die Kinder in eine andere Schule zu schicken? Oder müsstest du einen Gastschulantrag stellen und dann hoffen, dass er genehmigt wird?

        LG
        Ina

        • Ja wir müssen einen Gastschulantrag stellen und zwar nach der 1.Klasse unsere Begründung wäre:
          1. längere Betreuung und hier: bis 17 Uhr am Ort der neuen Immobilie: max. bis 13.30 Uhr

          2. Freunde des Kindes

          3. Schule ist auf dem Weg zur Arbeit

          aber klar, wir müssen dann auch hoffen, dass er dann genehmigt wird...

          danke, dass du nachfrägst..

          • Kannst du in Erfahrung bringen wie es sich bei euch mit Gastschulanträgen insgesamt so verhält? Ich frage weil bei uns Gastschulanträge grundsätzlich oft genehmigt werden, ABER: die eine Problemschule die wir hier haben kämpft um jeden einzelnen Schüler. Und wenn ich mir eure Begründungen durchlese finde ich - aus Sicht der Schule - Punkt 2 und 3 irrelevant. Wenn die Kinder in die Schule gegenüber gehen ist das ja besser als auf dem Weg zur Arbeit und Freunde kommen und gehen. Punkt 1 KANN ein Argument sein aber nur dann wenn es von der Schule im neuen Ort kein Alternativangebot gibt. Hier ist z.B. auch eine Maximalbetreuung bis 16 Uhr. Wer es länger braucht schickt sein Kind in einen externen Hort. Das würde ich auch in Erfahrung bringen ob da derartige Angebote existieren.

            Ihr müsst euch meines Erachtens zuerst klar werden ob ihr euch grundsätzlich vorstellen könntet, dass eure Kinder an diese Schule gehen. Wenn nein wäre für mich das Thema Hauskauf gestorben denn auf einen Gastschulantrag würde ich mich echt nicht verlassen.

            Die andere Seite der Medaille ist natürlich, dass ihr nicht wisst wann ihr wieder ein Haus findet und wenn ja wo. Vielleicht gibt es dann gar nichts nennenswertes mehr und ihr kauft letztendlich ein schlechteres Haus als jetzt zu kaufen wäre und müsst doch in diese (oder auch eine andere) Schule mit schlechtem Ruf.

            Migranten sehe ich grundsätzlich nicht als Problem. Allerdings kommt es drauf an wie die Schule darauf reagiert. Das kann auch schief gehen. Zu bedenken hier wiederum: in wenigen Jahren werden an jeder Schule viele Migranten sein...

            Liebe Grüße
            Ina

          • (5) 23.06.16 - 12:03

            Deine Gründe werden sicher nicht reichen.

            Folgende Kriterien können z. B. nicht als zwingende, persönlichen Gründe anerkannt werden:

            -Das Kind hat einen Kindergarten besucht, der im Bereich der Gastschule liegt.
            -Freunde und Spielkameraden des Kindes besuchen die Gastschule.
            -Ein längerer Schulweg, wenn nicht besondere, nachgewiesene Umstände vorliegen, da alle Kinder, die am Rande eines Schulsprengels wohnen, einen etwas weiteren Schulweg als andere Mitschüler haben.

      Schwierig. Aber grundsätzlich würde ich nur in einem Umfeld ziehen wollen in dem ich mich wohlfühlen kann. Dann zur Not Abstriche bei Platz und Garten machen.

      Wir wohnen in Traumlage (für uns), mussten dafür massive Abstriche beim Wohnraum machen. Statt geplanter >200qm wurden nur 120qm genehmigt. Keller haben wir leider für unnötig erachtet. Garage wurde nicht genehmigt. Zu fünft inkl Büro (wir sind selbstständig) ist das wirklich oft gefühlt zu eng. Aber woanders würde ich trotzdem nicht wohnen wollen. Das ist der Preis für die Traumlage.

      LG

    • Die Realschule meiner Tochter war und ist die verrufenste Schule überhaupt. Jeden Tag wäre der Krankenwagen dort, Drogen ohne Ende, Passanten trauen sich nicht vorbei usw.Sagte ein befreundeter Lehrer sowie einige Bekannte.
      Die Tochter und der Sohn von anderen Bekannten sind vor meiner Tochter dahin gegangen und siehe da, es sind alles nur Gerüchte nichts stimmt.

      Lass dich von Gerüchten nicht beeinflussen, schau dir die Schule an, Stell dich mal zum Schulschluss davor.und beobachte ,die meisten Schulen haben eine Internetseite wo auch die Stundenzeiten stehen.

      Ich würde mein Haus jetzt nicht von der Schule abhängig machen.
      Die Kinder gehen ca 10-13 Jahre zur Schule, ihr wollt aber ein lebenlang da wohnen.
      Wie wohnen auch abgeschirmt von der Außenwelt ;-) Freunde für meine drei Kinder haben hier auch nicht in Massen gewohnt was solls, da kommen Freunde mit oder die Kinder gehen zu Freunden, meine 3 haben es überlebt.

      <<<<..(und hoffen, dass alles gut läuft, Kinder von grossen Kindern nicht verprügelt werden und etc. )<<<< Das kann überall passieren.Mache deine Kinder stark.
      Meine Tochter hat in der 5. Klasse ihre Freundin gegen 2 8 Klässler verteidigt.Die 2 Jungs waren nicht aus Ihrer Schule,

      Ich empfehle immer wieder gern:
      http://www.kids-wingtsun.de/

      • Hallo!

        Diesen Beitrag kann ich nur voll unterstützen. Gerüchte über schlechte Schulen gibt es immer und überall. Aber eines gebe ich ganz stark zu bedenken: Seit wann sagt der Anteil an Migranten-Kindern etwas über die Qualität des Unterrichts aus? Mein Schwager hat in Berlin an einer Schule unterrichtet, wo Schüler aus den unterschiedlichsten Nationen und Kulturen unterrichtet wurden. Die deutschstämmigen Kinder waren absolut in der Unterzahl. Trotzdem hat er total tolle Dinge mit den Kids veranstaltet, dich ich mir für meine Kids nur wünschen kann (und bei uns gibt es kaum Migranten an der Schule). Es liegt doch nicht an der Herkunft der Schüler, wie die Schule ist, sondern an der Qualität der Lehrer. Ich selbst bin in unsere kleine Dorfschule gegangen. Migranten? - Wir wußten nicht einmal was das ist. Die Türken, die in unseren Ort zogen, als ich 10 oder 12 war, waren eine Sensation mit ihren vielen Kindern! Trotzdem war es - im Nachhinein betrachtet - eine grottenschlechte Schule: Die meisten Lehrer kamen nicht pünktlich mit dem 2. Gong in die Klasse sondern 5-10 Minuten später. Damit hatte dann die Schulstunde nicht 45 sondern nur noch 35 Minuten. Meine Schwester hat in der 1. Klasse (!) einmal gesagt, es wäre gar nicht schlimm, wenn sie mal ihre Hausaufgaben nicht hätte, die könne sie ja noch in der "Nachpause" machen (also die Zeit, in der die Kids im Klassenzimmer auf den Lehrer warteten).

        Die Lehrer waren zum größten Teil so etwas von gleichgültig und desinteressiert, dass man gar nicht glauben kann, wie wir es trotzdem später auf dem Gym. geschafft haben. Und wer entgegen der Strömung engagiert und diszipliniert war, wurde über kurz oder lang rausgemobbt.
        In der 4. Klasse hätten wir Deutsch und Mathe beim Klassenlehrer gehabt, dieser hatte aber ein Fable für Mathe - also hatten wir nicht einmal 1Std. Deutsch in der Woche. Und vor der großen Pause durften immer 2 Mädchen 5 Minuten früher den Unterricht verlassen, damit sie für die Lehrer Kaffee kochen - wo gibt es denn so etwas?
        Ach ja, und als ich in die 4. Klasse ging, war einmal die Lehrerin der 2. krank. Da kein anderer sie vertreten konnte, mussten in jeder Stunde zwei 4.Klässler die kleinen beaufsichtigen #kratz.

        Ich könnte noch ewig so fortfahren - aber es war eine reine Grundschule ohne Migranten #pro. Nur gelernt haben die Kinder aus den Nachbarorten mit höherem Migranten-Anteil mehr.
        Abgesehen ist die Wahrscheinlichkeit ja eher gering, dass die Kinder wirklich bis zum Ende der Schulpflicht auf diese Schule gehen. Die Grundschule dauert 4 Jahre, danach geht es auf die weiterführende Schule, die Anzahl an Haupt- und Förderschülern wird immer geringer... Von daher würde ich jetzt nicht von 10 Jahren (geschweige denn 13 Jahren) ausgehen, sondern eher von 4 Jahren, die jedes Kind auf dieser Schule verbringen muss.

        Und diese Zitat möchte ich noch kommentieren:
        "Das kann überall passieren.Mache deine Kinder stark."

        Meine Schwester und ich haben die gleichen Schulen besucht (allerdings nicht zeitgleich ;-)). In der 5. und 6. Klasse (nannte sich "Orientierungsstufe", erst danach ging es auf die weiterführende Schule) gingen wir auf ein Schulzentrum, wo eben neben den 5.+6. Klässler auch Haupt- und Realschüler unterrichtet wurden. Die größeren haben natürlich immer die Kleinen geärgert (v.A. im Schulbuss, wo kein Lehrer dabei war), was mich selbst wenig gestört hat und sich im Grunde auch im Rahmen hielt. Meine Schwester aber kam fast täglich weinend von der Schule, weil die Großen ihren Spaß daran hatten, sie zu ärgern. Sie ging aber auch immer gleich so schön in die Luft, da macht das ärgern natürlich doppelt Spaß. Gut, bei meiner Schwester half da gar nichts, der konnte man 1000 Mal sagen, dass sie nicht bei jedem blöden Spruch an die Decke gehen muss, aber normalerweise kann man das auch kleinen Kindern schon vermitteln, dass den Großen die Gemeinheiten viel weniger Spaß machen, wenn man nicht darauf eingeht oder schlagfertig konntert (Mein 4,5jähriger hat neulich einem 6jährigen, der ihn ärgern wollte, gesagt "Ich bin zwar klein aber clever. Und du bist groß und doof!" Danach war Ruhe#rofl).

        LG

        • Nach einem Umzug war ich auf einer Grundschule mit ca 90% Migranten. Das war nicht lustig. Viele konnten kein deutsch, der Unterricht war entsprechend schleppend und hing hinterher.

          Mädchen und Frauen (inkl der Lehrerinnen) wurden als minderwertig angesehen von einigen (nicht allen) Mitschülern.
          Ein gewisser Prozentsatz mag gehen, aber irgendwann gibt's doch etliche Probleme.

    (10) 23.06.16 - 14:20

    Hallo,
    fur den Hauskauf steht an 1. Stelle die LAGE LAGE und nochmal Lage.
    ich würde niemals ein Haus in einem Umfeld kaufen, das mir nicht liegt. Und dazu gehört nun mal die Schule. Mit deren Schüler werden deine Kinder dann viel Kontakt haben während ihrer Kindheit oder willst du sie immer woanders hin bringen . Deine Kinder werden in den Sport Verein gehn, Musik, was auch immer....
    und auch die Grundschule ist sehr prägend für die weitere lernentwickling deiner Kinder, ob sie Spass und Freude am Lernen haben oder ob sie ungern in die Schule gehn.
    ich würde das Haus nicht kaufen, auch wenn's verlockend klingt....

    (11) 23.06.16 - 14:53

    Hallo, ich würde nur in ein Umfeld ziehen, wo sich die GESAMTE Familie wohl fühlen kann. Dann lieber noch 2 Jahre kräftig sparen um dann dort zu kaufen wo ich auch hin möchte.

    Stell dich doch mal zu Pausenzeiten an den Pausenhof und wegen des Holzbetriebs vor allem unter der Woche an das Haus um zu hören, wie der Lärmpegel ist.n

    Frag bei der Grundschule nach, wie die Pausen geregelt sind. Selbst an unserer ausschließlichen Grundschule haben die Eingangsstufe und 1.Klasse zu anderen Zeiten Hofpause als die Großen 4.Klässler.

    VG
    B

    • Hallo,

      diese Tipps finde ich gut. Und ich würde sogar noch weiter gehen und auch mal abends (gerade am Wochenende) schauen, ob und was da auf dem Schulhof so los ist. Oft dient der ja - jedenfalls hier aus Mangel an Alternativen - als Treffpunkt für Jugendliche. Am Monatg findet man bei uns auf dem Parkplatz gerne mal FastFood-Müll und benutze Kondome #aerger

      Viele Grüße,
      lilavogel

Ich weiß nicht, warum der höhere Migrationsanteil da ein Problem darstellen soll. An unserer Grundschule haben wir auch eine hohe Migration und das ist überhaupt gar kein Problem.

An mobbende und prügelnde Kinder kann man auch in einer Klosterschule geraten. Ich würde mir das ganze erst mal persönlich anschauen und dann ein Urteil fällen.

Als mein Sohn in den Kindergarten kam und nur noch ein Platz in einem anderen Stadtteil frei war, wurde mir überall geraten ihn da nur nicht hinzuschicken. Da würden die Kinder sich selbst überlassen und die Erzieher wären keine Erzieher sondern nur Putzfrauen.

Das waren alles Gerüchte die nicht stimmten. Wir waren sehr glücklich mit dem Kiga.

Schau es dir selber an und entscheide dann.

Unsere Kinder besuchen auch nicht die Schulen die wir vor Ort haben.
Eben weil sie keinen guten Ruf haben.
Migrationskinder haben diese Schulen so gut wie keine und sind kleine Schulen.

Unsere Kinder besuchen jetzt eine viel größere Schule , mit angeschlossener Oberschule.
Migrationskinder gibt es viele , jedoch nicht in den Klassen meiner Kinder (besuchen einen zur Schule gehörenden Zweig und sind im einem abgetrennten Teil der Schule untergebracht.

Auf dem Schulhof sind dann alle Kinder der Schule zusammen und brachte bisher keine nennenswerten Konflikte.
ABER was das Klassenniveau betrifft gibt es ganz klare Unterschiede von den "normalen" Klassen mit vielen Kindern mit Migrationshintergrund zu den Klassen "unseres" Zweiges.
Die Lehrer meinen es ist klar spürbar, dass die Kinder aus ganz anderen "Verhältnissen " kommen.
In der Betreuung sind alle Kinder wieder zusammen und da gibt es auch keine Probleme.
Die Kinder die ich da erlebe (gerade die mit Migrationshintergrund) sind sehr liebe, freundliche Kinder. Die Kinder die in der Betreuung Probleme machen sind häufiger die deutschen Kinder.

Also ich würde die Kinder in eine andere Schule schicken, wenn das Lernniveau wichtig ist!
Große Schule heißt nicht zwangsläufig schlecht, aber die Summe der Beanstandungen der Schule, wäre für mich Grund zur Wahl einer anderen Schule.

Was die Sozialkontakte betrifft ... unsere Kinder haben dennoch sowohl Kontakte zu ihren Schulkameraden als auch zu den Kindern im Dorf, wobei in ihrem Alter auch nicht viel mehr Kinder im Dorf sind wie bei euch.

Ihr zieht doch nicht soooo weit weg.
Wir fahren länger in die Schule unserer Kinder.

Was ich noch erfragen würde, wäre ob das Industriegebiet ausgebaut werden könnte.
Da würde ich mal nach Plänen fragen.

Naja, das kannst nur du entscheiden. ich wundere mich immer. Erst sind alle so tolerant, aber bloß keine Ausländer in meinem Umfeld und auf der Schule der Kinder.

Naja, ich halte es für wichtig sich mit anderen Kulturen auseinander zusetzen. In vielen Berufen mußt du mit Ausländern klarkommen.

Mir ist Platz , Garten und Feiheit wichtig. Ich wohne deshalb in der Stadt in einem "Problemstadtteil". Die Grundschule um die Ecke hat einen schlechten Ruf. Warum auch immer. In der Gemeinschaftschule meiner Söhne sind viele Migraten / Flüchtlinge / Behindete. Trotzdem ist die Schule sehr gut.Nebenbei Freunde kommen und gehen.

Für mich währe die Neubausiedlung nicht das richtige. Aber ganz schrecklich stell ich mir das Wohnen in der Hafencity in Hamburg vor.

Allerdings könte ich die Kinder auch auf alle möglichen Schulen schicken.

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