Wie viel Geld ansparen für die erste eigene Wohnung? Eure Erfahrungen?

    • (1) 03.02.17 - 16:27

      Huhu!
      Ich bin Studentin und habe ein kleines Kind und wohne leider noch bei meiner Mutter, weil es finanziell kurz nach der Geburt nicht anders ging... Nun spare ich, damit ich bald mit meinem Spatz ausziehen kann und ich frage mich wie viel ich da so ca. gespart haben sollte, damit ich ohne Sorgen umziehen kann... Da kommt ja ziemlich viel zusammen...

      Ich bräuchte eigentlich alles, außer das Kinderzimmer und einen Wohnzimmerschrank und Schreibtisch und ein Regal habe ich, aber sonst bräuchte ich wirklich alles :/
      Ich habe schon oft versucht alles mal aufzulisten, aber irgendetwas vergesse ich dann doch immer und mir fehlt da einfach die Erfahrung, was die einzelnen Dinge so alles kosten...
      Was habt ihr da so für Erfahrungen gemacht? Ich kam bei einer groben Rechnung einmal auf etwa 10000€, dann mal 12000€ und dann mal deutlich weniger... Das verwirrt mich etwas... Ich möchte eben wirklich vorbereitet sein und nicht mitten drin merken, dass da noch ein paar Tausend Euro fehlen...

      Mit meinem Freund möchte ich momentan noch nicht zusammenziehen, weil er nicht wirklich gut mit seinem Geld umgehen kann und ich erstmal sehen möchte, ob er überhaupt haushalten kann, wenn er denn will (Er zieht im Frühjahr in eine WG).
      Was hat der Umzug in die erste Wohnung bei euch gekostet?
      Danke und LG

      • Fast nichts. Unsere Möbel waren die Reste unserer Kinder- bzw. Jugendzimmer. Dazu kamen dann noch ein paar "Erbstücke" aus der Verwandschaft. Neu gekauft haben wir die Küchenzeile (war vom Möbeldiscounter, würd ich nie mehr machen, dann lieber ordentliche Qualität gebraucht) und ein Bett mit Matratze.

        Dazu kamen dann natürlich noch Farbe, Vorhänge, Kleinkram... Insgesamt glaube ich aber nicht, dass wir mehr als 1500 Euro ausgegeben haben. Trotzdem war die Wohnung immer gemütlich und sah nicht zusammengewürfelt aus. Auch bei eBay oder den diversen Kleinanzeigenportalen kann man tolle Möbel für Spottpreise bekommen.

        Einige von den ersten Möbeln haben wir auch heute noch.

        lg

        Wieviel es war, weiß ich gar nicht mehr. Aber Möbel kann man wunderbar gebraucht bei ebay Kleinanzeigen oder Facebook verkaufsgruppen kaufen. Auch ikea Möbel sind nicht teuer oder sb möbelhaus o.ä. denk bei deiner Berechnung aber an die Kaution. Das sind in der Regel 2-3 Monatsmieten, die du im voraus bezahlen musst und bei Auszug wieder bekommst. Aber an diese Kosten solltest du auf jedenfall denken und sie angespart haben.

        Hallo!
        Bei uns ging das auch schrittweise....vom Kinderzimmer über diverse WG's...dann gemeinsame Wohnungen.
        Deshalb kann ich dir keine Summe nenne....das kam nach und nach.
        Kaution wurde ja schon angesprochen. Außerdem ist es mit Kind sinnvoll genug Geld für z.B. Stromnachzahlungen, Reparaturen,... zu haben.

        Wenn das eure erste eigene Wohnung ist, dann würde ich eh nicht sofort alles neu kaufen. Vieles braucht man hinterher doch nicht. Außerdem ziehst du nach dem Studium dann wahrscheinlich eh um.
        Wie bereits oben geschrieben wurde sind "Erbstücke" oder Ebay-Möbel wirklich gut geeignet.

        Für die restlichen Dinge würde ich einfach mal online einen Ikea-Warenkorb füllen, das gibt nen Überblick und du siehts auch was das ganze "Kleinzeug" (Vorhänge, Handtücher,...) ausmacht.
        Als wir noch studiert haben hatte ich damals für die Umzüge auch zwei Shoppinglisten: "Muss" und "Kann auch später". Vieles braucht man ja nicht unbedingt sofort.

        Praktisch sind auch schlichte und flexibel nutzbare Möbel. So stehen z.B. die Billy-Regale aus der WG heute bei mir im Arbeitszimmer :-)

        Bezüglich der Wohnung würde ich darauf achten, dass möglichst eine Einbauküche drin ist. Das finde ich lohnt sich für Studentenwohnungen.

        Alles Gute!

      Meine erste eigene Wohnung (mit 17 und Kind) bestand aus zusammen gewürfelten Möbeln, von bekannten/gebrauchtmöbelgeschäft/eBay.

      Es ist immer eine Sache der Ansprüche und der finanziellen Mittel. Mit 17 hatte ich sicherlich nicht die Möglichkeit 10000 Euro anzusparen, wohlgefühlt habe ich mich trotzdem und mit kind bei den eltern gewohnt habe ich nicht.

      Heute 12 Jahre später sieht mein hausstand natürlich ganz anders aus, man entwickelt mit der Zeit ganz andere Ansprüche, hat mehr finanzielle Mittel und kann es sich nicht mehr vorstellen so zu wohnen wie in der 1. eigenen Wohnung. Man ersetzt nach und nach die gebrauchten und zusammen gewürfelten Möbel.

    • Hey,
      ich hatte mir vorher eine Liste gemacht, wie viel wir maximal für bestimmte Möbelstücke ausgeben wollen. Wir waren insgesamt dann bei etwa 6000€ wenn ich mich recht entsinne. Vieles haben wir aus Ikea, einige technische Dinge haben wir gebraucht gekauft (waren vom Zustand aber wie neu), andere Dinge haben wir uns erst ein halbes Jahr nach dem Einzug gegönnt (neuer Herd, Regale,...). Unsere Couch war sehr teuer, weil wir bestimmte Maße benötigten, hierfür haben wir eine 0% Finanzierung gemacht, wo wir nun monatlich 40€ bezahlen :-) Ich würde dir auch empfehlen mal bei Amazon zu gucken, da gibt es schöne Möbel auch günstig mit kostenloser Lieferung :-)

      Also ich habe für meine erste eigene Wohnung während meines Studiums ca. 600 € zusammengespart. Ich habe alle Sachen aus meinem Kinderzimmer mitgenommen und nach und nach alle Möbel gekauft, die noch nötig waren, wie Regale, Kommoden etc.

      Da das Kind alles rundum bereits hat, kannst du ja einfach schauen, dass du das nötigste noch hinzuholst wie -> Waschmaschine, Bügeleisen, Schrank, Bett, Küchengeräte, Geschirr.
      Und so viel Geld brauchst du dafür nicht, zumal, wie einige hier schon erwähnten, man alles nach und nach holt und ggf. bei Ebay-Kleinanzeigen alles kostengünstig bekommt.

      Danke für eure Antworten!

      Ich hatte mir eine Liste gemacht, wo wirklich schon sehr viel drauf war, und ich habe die Preise für die einzelnen Sachen aus einem Katalog, der nicht wirklich die günstigsten Sachen verkauft^^ habe mir eben gedacht, dass man lieber mit mehr Geld rechnen sollte als mit zu wenig, aber als dann über 10000 Euro raus kamen, war ich schon erstmal geschockt :-D

      Ich habe aber auch Dinge mit berechnet, die man auch nicht ganz so dringend braucht, vor allem direkt beim Einzug^^ also sowas wie Spulmaschine und ganz viel Kleinkram... Aber mich interessiert es eben, wie dann die Realität aussieht... 10000 euro hätte ich allerfrühstens in 3 Jahren :/ Aber ich würde eben gerne wissen wie viel man auf jeden Fall braucht... Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht so ganz, wie das dann mit Strom und Versicherungen usw. aussieht.... Oder wie viel ein Unzugswagen usw. kostet oder Renovierung... 600€ kann ich mir z.b.gar nicht vorstellen, die erst Miete wäre ja schon 500 bis 600 Euro und die Kaution dann nochmal 1000 bis 1800 euro... Mietwohnungen mit Einbauküche habe ich bisher noch keine gesehen, deshalb habe ich das auch mit berechnet.... Wäre ich alleine, würde ich mir da nicht so ganz viele Sorgen machen, aber mit Kind möchte man ja auch nichts falsch machen :/

      • Du solltest deine Ansprüche etwas herunterschrauben. Eine Spülmaschine z.B. braucht theoretisch kein Mensch. Vor allem nicht, wenn man das Geld dafür nicht übrig hat.

        Möbel kannst du gebraucht kaufen. Auch Küchen gibt es en masse im Internet gebraucht.

        Einen Möbelwagen braucht kein Mensch. Da geht man zum Baumarkt und leiht sich für einen Tag einen Transporter. Kostest hier 20 Euro für 3 Stunden. Hausrat und E-Geräte bekommst du auch alles im Internet gebraucht.

        Als ich in meine 1. Wohnung gezogen bin, brauchte ich nur eine Couch und Auslegware. (Internet gab es damals noch nicht so wie heute). Den Rest der Möbel habe ich in der Verwandtschaft "zusammengenschnorrt". Ich musste nur ein bißchen Kleinkram und weiße Farbe für die Wände kaufen. Alles in Allem habe ich nicht mehr als 1000 Mark (500 Euro ausgegeben). Der Witz an der Sache, ich hatte damals schon ein gutes Polster auf dem Sparbuch. Ich war aber viel zu geizig, das Geld für neue Möbel aus dem Fenster zu werfen. Kaution hatte ich normal vom Konto bezahlt. (1000 Mark)

        <<<<Aber mich interessiert es eben, wie dann die Realität aussieht<<<<

        In deinem Fall findest du die "Realität" abr nicht in einem Möbelkatalog. Passe deine Ansprüche an deinen Geldbeutel an, dann klappt das auch.

    andersherum gedacht:

    wieviel geld HABE ich

    a) angespart und
    b) jeden monat zur verfügung?
    habe ich 10.000 euro, könnte (!) ich im katalog bestellen. habe ich nur 3.000 euuro, fahre ich zu ikea oder roller etc. habe ich nur 1.000 euro, nehme ich das nötigste gebraucht (möbel, geschirr...).

    man sollte sich die hose anziehen, die einem passt und damit starten. kommt mehr rein, kann man nach und nach ersetzen. pass deine ansprüche deinen finanziellen mitteln an.

    was ist aktuell wichtiger?
    neue möbel oder ausziehen?
    wenn es neue möbel sind, musst du noch sparen. wenn es um's ausziehen geht: klein anfangen.
    zur not mit matratze auf paletten für dich. es gibt in den kleinanzeigen auch immer möbel zu verschenken. hauptsache, du kannst deine monatlichen kosten bestreiten und verdienst genug, um euch 2 gut über die runden zu bringen.

    vg & alles gute

    Such dir einfach eine kleine Wohnung und zieh ein.

    Was du brauchst ist eine funktionierende Küche mit Spüle, Herd und Kühlschrank.

    Ein Bett für jeden und ein Kleiderschrank und Regal.

    Ebay Kleinanzeigen eignen sich sehr.

    Auf keinen Fall würde ich so viel Geld für Möbel ausgeben!

    Die kann man später immer noch erneuern.

    (13) 04.02.17 - 11:49

    Hallo!
    Ich würde lieber mit 10.000€ rechnen.
    Ich habe etwa 7.000€ gebraucht für meinen neuen Hausstand.

    Einbauküche und Satellitenschüssel könnte ich übernehmen, ebenso viele Gardinen/Gardinenstangen und die Badezimmerspiegel und -Schränke und einen großen Schrank (ich kannte meine Vormieterin).
    Geschirr, Besteck, Töpfe, Küchenutensilien, Handtücher, Bettwäsche, Besen, Essecke bekam ich geschenkt (Familie sortierte aus) oder günstig (Haushaltsauflösung im Bekanntenkreis).
    Was sonst noch anfiel und sich läpperte waren Sachen wie Staubsauger, Werkzeug (Akkuschrauber, Bohrer, dann noch Dübel, Nägel und all so einen Kram, das wollte ich einfach da haben), Schneeschieber, Eimer, Sofadecke, Wäscheständer, -körbe, -klammern, natürlich Lampen, Glühbirnen, Kehrblech, Teppich/Laminat/PVC, Schuhabtreter, Tapeten, Kleister, evtl. Deko und Pflanzen...

    Ein Fass ohne Boden ;)

    LG

    (14) 04.02.17 - 16:25

    Hallo!

    Wir haben für die erste gemeinsame Wohnung nicht viel gezahlt. Wir hatten aus den Jugendzimmern alles. Küche hatten wir gebraucht für 800. Dann Gardinen und Tapeten vielleicht noch mal 500 Euro. Wir haben nicht mehr als 2000 ausgegeben mit Küchenequipement. Tupper hatte ich komplett dabei. Dann haben wir alles in kleinen Schritten erneuert bis wir nun das zusammen haben, was wir uns wirklich erspart haben (weiße Echtholzmöbel). Außer großes Bett und neuer Kleiderschrank, was wir noch neu brauchen, ist das alles neu und hochwertig und mag einen Gesamtwert von 10.000 bis 15.000 haben. Kinderzimmer haben wir gebraucht Echtholz.

    Wir haben damals nach der ersten gemeinsamen Wohnung tatsächlich schon mal alles neu gekauft und auch 5000 gelassen. Ging wegen Schimmel komplett auf den Müll und war Presspappe, obwohl so teuer. Suche lieber gebraucht mit Geduld aber dafür qualitativ hochwertige Sachen (meine Schwester sammelt seit Monaten gebrauchte Echtholzmöbel zusammen). Das rechnet sich eher. Ich wünschte, wir hätten es so gemacht. Wir haben unnötig so viel Geld ausgegeben. Echt traurig. Du kannst dann nach und nach immer noch neu kaufen, wenn du dir das wünschst.

    Liebe Grüße

    (15) 04.02.17 - 16:59

    Ich hab damals frühzeitig angefangen, mir meine "Aussteuer" zusammenzukaufen. Wenn es irgendwo im Angebot Besteck gab, das ich schön fand, hab ich ein Set gekauft. Oder sonst Kram für die Küche, alles "Schnäppchen", wenn sie bei Discountern angeboten wurden, oder im Restpostenmarkt günstig geschossen. Möbel hatte ich eine schöne Mixtur aus geschenkten und gekauften Möbeln, sowie Resten aus meinem Jugendzimmer.

    Aber das wichtigste war wirklich, den ganzen Kleinkram dann zu kaufen, wenn er günstig ist, und auf Halde zu legen. Erstens summiert sich der ganze Kleinkram doch ganz schön auf und zweitens kann man ein paar Euro nebenbei auch aus dem Monatsbudget rauszaubern. Damit erspart man sich dann einen teuren "Paketkauf".

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