Heizkosten - schockiert

    • (1) 18.09.17 - 12:42

      Hallo liebe Community,

      ich bekam letzte Woche meine Nebenkostenabrechnung und mir ist die Kinnlade runtergefallen. Ich muss 916€ nachzahlen.
      Es liegt wohl an den Heizkosten.

      Folgendes liegt vor:
      Meine Wohnung ist etwa 66qm groß, Heizungsquelle: Fernwärme.
      Ich zahle 460,- € kalt und 170,- € NK.
      Zzgl. Strom. Heizung ist in den NK inklusive (denkste...).

      So nun kam die Abrechnung von 1.07.16-30.06.17. Mit einem Minus von 916,- €. Demnach betragen meine Heizkosten 1500,- € für ein Jahr.

      Meine Whg besteht aus einer kleinen Küche (da lief die Heizung so gut wie nie), Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer und Kinderzimmer.
      Ich hatte zudem ständig Probleme mit der Heizung im letzten Winter und deswegen einen großen Streit mit der Hausverwaltung. Entweder wurde die Heizung nicht wirklich warm, oder hat extrem gerauscht obwohl sie entlüftet war. Ständig kamen Installateure zu mir - was mich auch schon extrem genervt hat.

      Ich heize weder extrem ein, noch aus dem Fenster raus. Die Temperatur im WZ liegt bei 21 Grad auf dem Schrank und 19 Grad auf dem Boden. Dafür muss die Heizung voll aufgedreht sein Wärmer kriege ich es nie. So und nun soll ich fast Tausend Euro dafür nachzahlen. Lt. Abrechnung von Techem ist der Verbrauch einfach ziemlich hoch.

      Wie kann ich mich dagegen wehren? Ist es normal heutzutage in einer kalten Wohnung zu sitzen, damit die NK bezahlbar sind?
      Ich wohne in der obersten Etage eine Mehrfamilienhauses, habe auf beiden Seiten andere Wohnungen unten auch nur über mir ist der unbeheizte Speicher.

      Vielen Dank für einen Tipp!

      • Lasse dir die zugrunde gelegten Kosten vorlegen, du hast ein Recht auf Einsicht in die weiterberechneten Kosten.

        Möglicherweise wurden in den den Heizkosten auch Reparaturen umgelegt, dies ist jedoch nicht erlaubt.

        • Die Heizkostenabrechnung liegt mir vor. Es ist einfach ein horrender Verbrauch...

          • Das kann ich gar nicht glauben. Soviel kannst du doch gar nicht verbrauchen!

            Mal zum Vergleich: ca. 1500€ jährliche Heizkosten haben wir mit einem freistehenden Haus mit ca. 3x soviel Wohnfläche. Und unser Haus ist noch nicht mal sonderlich gut gedämmt, da müssen wir noch nachrüsten. Dazu heizen wir nicht nur auf 21 Grad im Wohnzimmer, denn das wäre mir persönlich zu kalt.

            Also ich zweifel gerade sehr an deiner Abrechnung. Ich würde mal bei den anderen Mietern fragen, wie deren Heizkosten so ausfallen.

                • Was du bezahlt hast, hat aber nichts mit der TE zu tun. Fernwärmepreise sind regional so unterschiedlich, dass man da überhaupt keine Vergleiche ziehen kann.

                  "Generell ist aber eine pauschale Preisbetrachtung bei Fernwärme nur schwierig möglich, da erhebliche regionale Preisunterschiede bestehen. In einer Studie des Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) vom Oktober 2012 traten relative Preisunterschiede von bis zu 90% bei den Fernwärmepreisen auf. Ein wesentlicher Grund für diese gewaltigen Preisunterschiede liegt laut der Meinung des Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. in der faktischen Monopolstellung des jeweiligen Anbieters. "

                  Quelle: https://www.heizsparer.de/heizung/heizungssysteme/fernwaerme/fernwaerme-kosten

      Ich kenne das von vielen Fällen.
      Erstmal was ist alles in den Nebenkosten? Ist da nicht ein geringer Teil an Nebenkosten dabei? Für mich klingt das viel bei m²Bei uns sind im Schnitt die Nebenkosten Halbe Halbe. Also 50 % Müll, Wasser usw und 50 % Heizkosten

      Ich kann dir nur empfehlen,als erstes soll dein Vermieter das Ablesedingsda (komm nicht auf den Namen)austauschen. gerade die alten mit Röhrchen zählen die Raumtemperatur auch im Sommer, wenn es heiß ist. das bezahlt man dann mit.

      Ich weiß nicht was du für ein Teil an deiner Heizung hast.bei manchen kann man den Verbrauch ablesen.Wenn du so eins hast dann beobachte mal ob sich etwas ändert wenn du keine Heizung anhast.

      Wenn das Ableseprotokoll stimmt wirst du nichts ändern können.Hast du beim Einzug die Heizung abgelesen?Vergleich mal den Verbrauch mit dem Daten von jetzt und dem Verbrauch, nicht das du vom Vorgänger mit bezahlst.

      Hallo,
      genau aus solchen Gründen lese ich jeden Monat Gas, Wasser und Strom ab - ist zwar Eigentum - aber einfach, um den Überblick zu behalten.
      Evtl. war dein Abschlag viel zu niedrig, der Gasanbieter teuer oder es rauscht extrem viel Wärme durch die schlecht isolierte Decke ab?!
      VG

      >>>Es liegt wohl an den Heizkosten.<<<

      Nimmst du das nur an, oder weißt du das sicher?
      Ich nehme an, deine Kosten für das Warmwasser sind darin enthalten.

      Insgesamt sind 170 Euro für Nebenkosten recht knapp bemessen.

      Lebst du allein?

    (12) 18.09.17 - 20:54

    Nur für dich zum Vergleich- wir zahlen 1200€ Abschlag (reine Heizkosten) für 140 qm Reihenendhaus. Allerdings Gas, aber so eklatant sollte der Unterschied nicht sein. Wir heizen drei Etagen, ich hasse es zu frieren.

    Letztes Jahr bekamen wir noch einiges an Rückzahlung für Heizung und Strom.

    Ich würde mal genau schauen lassen, da stimmt was nicht. Du kannst auch auf kostenlosen Portalen online den Durchschnittlichen Verbrauch für deine Wohnung feststellen- liegt der Betrag deutlich unter deinem (wovon ich ausgehe) ist was faul.

    (13) 18.09.17 - 21:20

    Einiges an Wärme wird wohl auch über den Dachboden verloren gehen, leider.

    Dann sind 170€ NK, inkl. Heizung nicht wirklich viel. Wie ist das genau aufgegliedert?

    • finde ich schon ganz schön viel

      Gruß chantalele

      • (15) 19.09.17 - 08:54

        Also ich bin jetzt kein Mathegenie, aber laut TE zahlt sie zZt 50€ Heizkosten monatlich....das finde ich heutzutage (sogar bei 66qm) nahezu lächerlich. Das da eine saftige Nachzahlung kommt ist klar.
        Wieviel der Nachzahlung allerdings einer schlechten Dämmung geschuldet ist, hm.
        Und anscheinend funktioniert die Anlage selber ja auch nicht einwandfrei....boom, das kostet halt auch, obwohl man nichts von hat.

        Wir haben unseren Dachboden (wirklich nur den Boden, nicht das Dach selber) nachträglich gedämmt, altes Haus. Das alleine hat den Verbrauch von fast 3000l Öl auf 2000l sinken lassen.

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