Bäume auf dem Grundstück

    • (1) 28.08.19 - 08:54

      Hallo ihr lieben,
      Vielleicht hat hier jemand Erfahrung!?
      Wir liebäugeln damit ein Grundstück zu kaufen... eigentlich ist bis auf Unterschrift alles unter Dach und Fach... Hausbau ist auch schon geplant, soweit alles gut. Nun ist uns aufgefallen, bzw haben wie am Rande erfahren, dass die Grundstücksgrenze, bzw. Die Bäume und Büsche die dort stehen, von uns mit gekauft und „gewartet/gepflegt“ werden müssen. Das war erstmal ein Eimer kaltes Wasser für uns. Damit haben wir nicht gerechnet. Aber tatsächlich auf dem Bebauungsplan steht, dass wir für die Grünstreifen verantwortlich sind... nun gut, für mich ist das ein halber Kleinwald, nicht nur ein Grünstreifen. Nun dürfen wir auf 6 Meter dort nichts hinstellen, bauen etc. was nochmal 200 qm2 von unserem Grundstück abziehen würde😪 nun gut, ärgerlich, aber damit könnte man sich ja noch arrangieren. Was uns eher Kopfzerbrechen bereitet ist die „Wartungsarbeit“ kennt sich da wer aus? Hatte evtl. Jemand ein identisches Problem? Welche Kosten fallen da jährlich auf uns zu!? Wie zeitintensiv sind solche Arbeiten? Wer bezahlt den Schaden, wenn ein Baum bei einem Unwetter umfällt? Bzw für muss diesen Fall zusätzlich eine Versicherung abgeschlossen werden?
      Wie ihr seht, fragen über fragen.
      Eigentlich hatten wir uns schon so gefreut und nun das. Mich schüchtert das Thema sehr ein. Mein Mann sieht das lockerer, „ach, hier mal stutzen, da mal stutzen (Sträucher so hoch wie Häuser) ich sehe das nicht so locker. Die Grenze ist lang, also nicht nur ein zwei Bäume und Büsche, sondern die ganze Grenze lang.. ich denke dass man da nicht einfach nach Lust und Laune schnippeln darf, da man sonst Schaden anrichten kann, die zu Ordnungswidrigkeiten zählen... von daher würde ich mich gern, bevor wir kaufen informieren, welche Verantwortung wir eingehen und welche Kosten jährlich so ca. auf uns zukommen. Noch können wir vom Kauf zurücktreten. Klar ist alles berechnet und dem Kauf steht nicht mehr im Weg... aber unser Puffer ist ja auch nicht unbegrenzt und ich möchte einfach vermeiden, dass wir einen Posten übersehen, der unser Limit sprengen könnte. Ist ja irgendwie, wie beim Autokauf... das Auto an sich ist vielleicht nicht das Problem, aber der Unterhalt... ich finde diesbezüglich einfach zu wenig und gestehe, wir wurden überrollt.
      Hat jemand Rat, Tipps, kennt sich aus?

      Vielen Dank!

      • Ich würde wohl einen Landschaftsgärtner fragen oder beim städtischen Bauhof, die ja auch für die öffentlichen Bäume verantwortlich sind.
        Wie ich das bei Nachbarn mitbekomme, sind sie schon zuständig dafür, was ihre Bäume anrichten können, wenn sie nicht nachweisen können, dass die Bäume regelmäßig fachgerecht geprüft wurden. Ob man das versichern kann, weiß ich nicht, bin kein Hausbesitzer. Wenn ich mir so anschaue, welches Ungeziefer es mittlerweile so gibt, vom Buchszünsler angefangen bis hin zum Eichenprozessionsspinner und Borkenkäfer usw., stelle ich mir das Ganze nicht so billig vor.
        Bitte frag deswegen lieber einen Fachmann, wenn es wirklich soviel Grünzeug ist.
        LG Moni

        • Vielen Dank,
          Ja, ich habe mir das auch schon fast gedacht und die halbe Nacht im Internet gesucht. Mal schauen, ob mir die Behörden mehr Infos geben können. So wie es an der Grenze ausschaut (überwuchert) hat da keiner was getan. Da es ein Neubaugebiet ist, vermute ich, möchte uns die Gemeinde das aufs Auge drücken. Dann ist es unser Problem. Wir wollen ja auch wissen, was da auf unserem Grundstück steht und vor allem wieviel und gehört und wieviel dem Nachbarn daneben. Hinterher gibt es nur Streitereien zu wem Baum xyz gehört. Sowas kann ich nicht gebrauchen. So gern ich die Natur habe, ich muss ja auch die Kapazitäten (finanziell/ zeitlich) haben mich zu kümmern! Auf den Bildern sieht es aus, als ob da Birken stehen. Aber man hat ja auch nicht alle Bäume, ihre Beschaffenheit und Bedürfnisse/ Pflege im Kopf! Grrr ich wollte ein Häuschen mir netten Garten, keinen Kleinwald😂😅

          • Ich habe vier Birken ums Haus herum stehen - und - herzlichen Glückwunsch - die machen das ganze Jahr über unendlichen Dreck. Nicht nur, dass Allergiker sehr stark darauf reagieren, es geht schon im Frühjahr los mit Blütenstaub ohne Ende. Später kommen die "Würstchen", die dann in die kleinen eckigen Samen zerfallen, die ich in der ganzen Wohnung habe den kompletten Sommer über und die sich überall wunderbar verhaken;-). Geschlossene Fenster sind ja keine Option. Birken verlieren auch das ganze Jahr über Blätter und sind gerne mit Birkenwanzen und winzigen Käferchen befallen, nicht gefährlich, aber eklig. Wenn wir Nachbarn abends reingehen, werden erstmal Haare gebürstet und Klamotten ausgezogen und ausgeschüttelt. Auf dem Gartentisch kann auch nichts stehen, ohne abgedeckt zu sein.
            Im Herbst geht dann das große Kehren der vielen feinen Blättchen los, bei Stürmen kommen auch dicke vertrocknete Astbüschel runter. Bei uns teilt es sich durch 4 Parteien, da gehts noch, aber wenn man das alles alleine macht, ist es spürbar.
            Die Überwucherungen wirst Du ja auch erstmal beseitigen wollen/müssen.
            Deswegen würde ich in Deinem Fall wirklich einen Profi fragen, was auf Dich zukommen kann, besonders auch bei dann mal großen Bäumen. Es gibt Wurzelwerk, welches Teile von Gehwegen hochdrücken oder Mauern von unten her beschädigen kann - ich weiß ja nicht, was es bei Dir gibt. Das muss dann ja auch gemacht werden vom Baumbesitzer usw. LG Moni

            • 😖😖😖

              Ok, dass man auf dem Land mehr mit der Natur konfrontiert wird, war mir ja schon klar. Aber das klingt wirklich echt lästig und Käfer lastig! Das ist ja was für mich! Hab ja eh schon einen Putzfimmel, das würde mich dann wohl entweder kurieren oder außer Gefecht setzen🤔🤭😱🙈
              Dabei hab ich noch gedacht hmmm Birken sind vielleicht pflegeleicht.

              Zum Nachbarn nach hingen weg gibt es zwar keinen Gehweg, aber sie haben damals das Stück als Sichtschutz/nun Grenze anlegen müssen. Sie haben das Haus dann genau dort angesetzt. Wieviel Abstand gelassen wurde weiß ich auch nicht so genau, da müsste man wohl mal anklopfen und fragen, ob man auf ihrem Grundstück schauen darf. Aber da die Birke ja flach wurzelt bestünde wohl immer die Gefahr, dass sie dort am Haus, caport (was auch immer dort steht) hochdrückt. Das ist doch Mist! Immerhin haben sie das angelegt. Es jetzt uns in die Schuhe zu schieben ist ja fein. Ich sehe auch nicht ein, das (falls wir noch kaufen sollten) zu bezahlen. Bisher waren sie ja auch dafür zuständig, dem sind sie augenscheinlich nicht nachgekommen. Da nun die Kosten zu übernehmen, was in den letzten Jahren nicht gemacht würde, käme mir nicht in die Tüte. Wäre aber ja auch gleich ein toller Start für die Nachbarschaft. Wir werden uns wohl gut beraten lassen müssen, bevor wir da weiterdenken. Hinterher die Kosten und Konsequenzen zu übernehmen, wenn da einfach gepfuscht wurde, Abgrenzungen nicht eingehalten wurden etc. Habe ich keine Lust. Ärgert mich aber, dass keiner uns mal sagen kann, was genau zu unserem Bestand gehört/gehören würde, im Bebauungsplan steht auch von einer Baum Buschhecke. Das dort ist alles, aber keine Baum Buschhecke. Da Kommt das Gefühl hoch, dass man getäuscht wird und das mag ich nicht.

              • Was ich noch vergaß - Birken saufen unendlich. Der Rasen um eine Birke sieht weiträumig immer gelb aus.. Eine kleine Blumenrabatte haben wir ganz schnell wieder aufgegeben, ist alles verkümmert :-( Man hätte mit der Gießkanne daneben stehenbleiben müssen.
                Das Blödeste bei euch sind aber wirklich die ungeklärten Eigentumsverhältnisse.

            Wir hatten keine Birken, aber 8 große Linden. Die Beschreibung über den Ganzjahresaufwand fällt fast genauso bescheiden aus. Ich bin so froh, mein großes Haus unter den dicken Linden los zu sein und ein kleines Haus, mit kleinem Kirschbaum in der Nähe zu haben. Baumbestand wäre bei jedem Umzug nun ein wichtiges Kriterium für mich.

            LG

    Wir haben uns gefreut über das Grün und es ist nicht die Welt dies zu pflegen,Du machst aus einer Mücke einen 🐘.

    • Du weißt auch wieviele Bäume an der Grenze stehen und was das alles kostet? Es geht hier nicht, um kein Bock haben und Bäume doof finden. Es geht hier um eine Verantwortung, die man für die Bäume hat und Schäden, die sie verursachen können über Lebewesen, die dort wohnen und artgerecht geschützt werden sollten und ich eben keinen Plan habe, was wir diesbezüglich finanziell erbringen könnten oder eben nicht, da ich überhaupt mit nicht weiß, worauf wir uns da einzustellen haben. Das ist nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen, sonder ermessen, ob man dieser Verantwortung gerecht werden kann und lieber die Finger davon lässt, ehe man Blödsinn treibt oder alles einfach wuchern und absterben lässt, weil man nicht die finanziellen Mittel hat, sich so darum zu kümmern, wie es sich gehört!
      Keiner kauft die Katze im Sack, für gewöhnlich möchten Menschen wissen, was sie erwartet, wenn sie selber keine Landschaftsgärtner etc. Sind.
      Aber da du anscheinend keine vernünftige Information zu dem Thema hast, lass die Sprüche! Keiner baut sich irgendwo ein Haus auf dem Land, wenn er kein grün mag! Aber sich daran erfreuen, der Umwelt etwas Gutes tun und eine Verantwortung zu übernehmen, die die eigenen Kompetenzen vielleicht Sprengt, sind zwei verschiedene paar Schuhe!
      Vielleicht kannst du außer Sprüche klopfen, mal sagen, wieviele Bäume ihr so an eurer Grenze habt und was euch die Wartung und Beschneidung vom Fachmann kostet!?
      Ist echt nicht bös gemeint, aber solche Antworten kann ich gar nicht leiden. Ich suche hier Menschen, die mir grad mal weiter helfen können, keine die mir sagen, ich soll mich über das Grün freuen! Ich freue mich nämlich nur solange über mein grün, wie mein Nachbar nicht vor meiner Tür steht und sich beschwert, dass die Wurzeln meines Baumes sein Caport hochgedrückt haben.
      Sorry, gibt eben Menschen, die machen sich darüber Gedanken (über grün und Mensch) und welche, die tun da nicht. Da muss jeder dann mir den Konsequenzen leben, dass sich einige eben keine Gedanken machen!
      Solltest du aber helfende Tipps haben, bin ich die für deine Zeit sehr dankbar.

      • Sorry aber diese Schauermärchen von Wurzeln Sie das Haus Deines Nachbarn fressen sind echt hausgemacht.
        Scheint hier im Ländle weit verbreitet,immer diese Panik...
        Wir haben 18 Bäume und haben es alleine mit Vernunft und etwas nachlesen geschafft uns alleine seit 26 Jahren darum zu kümmern und bis jetzt haben es alle überlebt
        🤷🏻‍♀️

        • Wie gesagt, wenn du Rat hast, immer her damit! Wenn du nur diskutieren möchtest, was deiner Meinung nach Märchen sind, lass es. Nur weil du etwas nicht kennst, heißt es nicht, dass es das nicht gibt! Bei Sturm fallen auch keine Äste auf Autos etc.. ok. Bei dir noch nicht passiert. Ich möchte aber wissen was passieren kann und mich darauf vorbereiten. Schön, dass ihr 18 Bäume habt. Habt ihr so viele Bäume auf 600qm2? Oder habt ihr doch etwas mehr Land?
          Bei einer Fläche von 600qm2 200qm2 Wildwuchs ist nicht angenehm. Wer möchte im Busch sitzen anstatt im Garten? Es geht hier nicht darum, dass ein „bisschen“ grün stört. Sondern das wir 200 qm2 Wald erhalten lassen müssen, auf kleiner Fläche! Mich würde das weitaus weniger ärgern, hätte das Grundstück 1000 qm2!
          Da hilft es mir nämlich null, wie ihr es macht! Ich hab nicht eure Gegebenheiten!
          Und keiner kauft ein Grundstück, dass er letztendlich nicht nutzen kann! Wir spreche hier nicht von ein bisschen grün, sondern Sträuchern mit einem Durchmesser von drei Meter...

          • Wir haben Bäume,viele Bäume und wir pflegen diese und es ist nicht die Welt und zwar ohne Fachmann,man muss sich nur richtig erkundigen und es umsetzen.
            Äste fallen nur ab wen man es nicht richtig macht!
            Und so Probleme hat man,wen man nicht richtig genau alles anschauen was man kauft,man kann nur veräppelt werden lässt man es zu,bei den was Du aufzählst frage ich mich wie dies passieren kann,da ist man selber schuld.
            Also bitte weniger Ist Panik und mehr Besonnenheit damit das nächste Projekt RICHTIG über die Bühne läuft.

        Mein Nachbar seine Flachwurzler haben meine komplette Hofeinfahrt gewellt. So viel zum Thema keine Wurzeln. ;-) #schwitz

    Hallo

    Wieviele Bäume sind es denn und wie hoch ca? Und sind da Sträucher zwischen?
    Hecke/Sträucher kann man zur erlaubten Zeit selber schneiden. Bäume ist da schon schwieriger, wenn man nicht weiß wie etc. Da würde ich wirklich einen Fachmann kommen lassen und fragen. Auch kläre bitte, wem was gehört. Für Schäden müsstet ihr we wohl aufkommen, wenn das nicht ordnungsgemäß gemacht wird.

    Lg

    • Diesen Beitrag hab ich glatt übersehen.

      Sind letztendlich 3 Bäume, die definitiv uns gehören. Sind noch andere da, aber da ist unklar, wo genau die Grenze ist. Aber die Bäume sind echt nicht mehr das größte Problem.
      Dort sind Sträucher, so groß, wie die Bäume, die versetzt gesetzt wurden und riesig im Durchmesser sind. Da sind zwei, das sind keine Sträucher (vielleicht ja doch, hab zu wenig Ahnung), aber die haben dicke Äste und ragen Total heraus. Wenn man die stutzt wären sie mir zu hart und spitz (weiß gar nicht, wie man das richtig beschreibt) jedenfalls wäre das nicht prickelnd, würde meine kleine da beim Spielen gegen laufen/Fallen/stolpern.
      Auch ist alles so uneben und chaotisch versetzt gepflanzt. Der eine Busch ragt heraus, beim anderen entsteht eine große Lücke. Ist halt keine klare Grenze und ran kommt man nicht wirklich. Es ist halt wild, nichts was sich kn einen Garten integrieren lassen würde. Es sind auch keine Gärten Büsche oder Hecken, sondern Sträucher, die man an Flussufern anfindet oder im Wald. Gebüsch irgendwie.

Viel Ahnung hast Du nicht oder eben genug "Personal" in der Familie, welches Dir gerne hilft bei den diversen Arbeiten. Schön für Dich - andere haben das evtl. nicht. #augen
LG

  • Bitte die Kirche im Dorf lassen,immer diese Panikmache und Übertreibung was ach so schlimmes kommen kann.
    Dir auch einen schönen Tag

    • Gegenargument: Immer diese Verharmlosungen - und nachher steht die TE da und guckt dumm aus der Wäsche, weil jeder ja alles nur ach so grün und positiv sah.
      Stecks einfach weg.

      • Komisch,in meinem Leben scheine ich mit meiner positiven Meinung einfach nur Glück gehabt zu haben.
        Statt Panik Schieben fährt man gut sich zu erkundigen und besonnen zu handeln.
        Übrigens wäre mir dies nicht passiert,wer kauft und sich nicht alles genau anschaut ist selber schuld.
        Dir trotzdem einen schönen Tag

        • Und wer hat hier gekauft?

          Und was tue ich hier gerade? Mich nicht erkundigen und besonnen handeln? Aha!

          Vielleicht liest du erstmal richtig! Dabei scheint dich dein Glück gerade zu verlassen!

          • Genau so ist auch alles zu lesen in Deinen Beiträgen...
            Ich bin hier raus und gehe unseren Garten mit meinem Kaffee genießen
            🙋🏻‍♀️

            • Zwischen damit liebäugeln ein Grundstück zu kaufen und es kaufen, ist ein himmelweiter Unterschied, nur mal nebenbei!

              Ich würde mich mal fragen, warum ich die einzige bin, die es so versteht... alle anderen haben ja verstanden worum es geht.

              Da du auch die einzige bist, die hier überhaupt nichts beiträgt und keine Erfahrungsberichte teilt, sondern nur stänkert, wäre es tatsächlich sinnig, du würdest euren Garten mit Kaffee genießen Und mich in Ruhe lassen!

              Solltest du dein Verhalten doch mal überdacht haben und dich dazu entschließen vernünftige Beiträge zu leisten, wonach gebeten wurde, bist du herzlich willkommen.

              Guten Morgen!

    Also wenn von einem Garten, der eh nicht so groß ist 200 qm2 nicht nutzbar sind, ist das schon eine Menge und eine große EInschränkung.

(24) 28.08.19 - 09:58

Hm. Also ehrlich gesagt: Ich wäre da vorsichtig. So gut ich die Freude über das neue Grundstück nachvollziehen kann (wir haben selbst gerade erst ein Haus samt Grundstück gekauft), wir hatten hier erst vor Kurzem eine Situation im Ort:

Die Leute hatten ein Grundstück, an dessen Rand (AUSSEN!) ein großer alter Baum stand, um den sich die Stadt gekümmert hat. Dann kann jemand auf einen Vermessungsfehler, alles wurde neu vermessen, die Grundstückgrenze angepasst, plötzlich gehört dieses große Ding zum Grundstück und damit den Eigenheimbesitzern. Und jetzt rate mal: Wer durfte zahlen, als bei Sturm ein dicker Ast auf ein parkendes Auto fiel? Wer zahlt demnächst die Straßenausbesserung, weil die Wurzeln Gehweg und Asphalt hochdrücken? Wer zahlt die Firma, die mit Hebebühne zweimal im Jahr zum Verschneiden anrücken muss, damit der Verkehrsraum frei bleibt? Von der Entsorgung von Laub und Grünschnitt ganz zu schweigen #zitter

Ich würde mir an Eurer Stelle vor allem die Fragen stellen: Wie groß sind die Bäume? Kommt man da ohne Weiteres zum "mal hier was Stutzen" ran oder muss man jemanden beauftragen? Liegt der Grünstreifen an einer Straße, wo ggf. den parkenden Autos was passieren kann? Gibt es ein Nachbargrundstück, das ggf. bei Sturm Schaden nehmen kann (Zaun, Dach etc.)? Dürft Ihr von den Sträuchern/Bäumen was entfernen, damit der Aufwand geringer und das Grundstück etwas größer wird? (wir haben hier auf dem neuen Grundstück eine riesige Konifere - braun und tot. Ich habe bei der Stadt eine Fällgenehmigung beantragt. Abgelehnt. Weiß der Geier warum #kratz ).

Ich hoffe für Euch, dass alles gut ausgeht!

Liebe Grüße

  • (25) 28.08.19 - 10:26

    Hallo und danke für deine Rückmeldung.
    Ja, so Ähnliche Gedankengänge haben mich gestern Nacht geärgert!

    Das Problem ist, wir dürfen es eben nicht entfernen. Es wurde dort vor va 15 Jahren angelegt. Bzw. Die Hausbesitzer dort wurden dazu verdonnert diesen Grenzstreifen anzulegen. Erst vor zwei Jahren wurde aus dem Rest des Gebietes entschieden, dass dort ein Neubaugebiet entsteht. Nun haben sich die Nachbarn dort, die es anlegen mussten aufgestellt, weil das ja viel Arbeit ist und durch uns ja nun potenzielle Nachbarn kommen, mit denen es diesbezüglich Ärger geben könnte. Vorher würde es ihre Gebäudeversicherung abdecken, durch uns müssten sie die Bäume regelmäßig warten lassen, damit die Versicherung bezahlt. Also hat die Gemeinde entschieden, drückt sie es den neuen aufs Auge uns spart sich den Stress mit den anderen. Wir haben nun durch Zufall eines Nachbarn dort davon erfahren. Da wir uns zu wenig auskennen, klar die Scheu vor der Verantwortung und der zusätzlichen finanziellen Belastung, die eben nicht kalkulierbar ist. Sowas mag ich gar nicht, wenn ich nicht weiß was mich erwartet!
    Vor allem gibt es nichts in den Unterlagen darüber, wer welche Bäume gehört etc. Ein Gutachten über den Zustand der Bäume. Das ergibt ja gleich erstmal Streit mit den neuen Nachbarn rechts und links, die auch neu bauen, da noch keine klaren Grenzen gesetzt wurden. Also weiß man nicht mal wieviele Bäume es sind und wie ihr Zustand ist. Wenn sich darum bisher niemand gekümmert hat. Mit viel Pech, hat man dann kranke Bäume, die aufwändig gepflegt werden müssen. Man kennt es ja. Jahrelang hat das wuchern keinen gestört, weil man selbst es hätte bezahlen und pflegen müssen, aber sobald es jemanden anderen aufs Auge gedrückt wird, wird sich über jedes Blättchen beschwert, dass ein Millimeter Zuviel über das Grundstück ragt.

    Bei sowas bin ich ja komisch. Ich mag es dann ja auch nicht, die Verantwortung zu übernehmen, mich dann aber nicht zu kümmern. Vor allem darf man an den meisten Bäumen nicht selber Hand anlegen , weil man sie dadurch schädigen kann und in der Falle hohe Bußgelder drohen.

    Wie bei euch der Fall... Rechtlich müssen einige Bäume zeitig gefällt werden, um Schäden zu vermeiden. Aber praktisch, stellen sich die Behörden oftmals dagegen und man steht zwischen beiden Stühlen und ist der dumme! Im dümmsten Fall kann das teuer werden.
    Aber manchmal steht im Netz ja auch so viel Mist. Da sieht man das Grundstück vor lauter Bäumen nicht. Sorry. Der musste irgendwie sein.😪🤬
    Ich könnte mich ärgern!
    Hier ist Bauland sooooooo rar. Wir suchen schon seit 7 Jahren! Kann ja nicht wahr sein. Ich ärgere mich

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