Erschließung Haus

    • (1) 13.09.19 - 08:37

      Hallo,

      wir überlegen ein Baugrundstück zu erwerben. Genauer gesagt, ein Hammergrundstück.
      Ich weiß das die Erschließungskosten höher sind als die für das vordere Grundstück.
      Ich habe bereits einige Telefonate geführt und mir in etwa die Kosten zusammen gerechnet.
      Ca. 25.000€. Da der Weg bis zum Haus recht lang ist (ca 50m) wurde mir gesagt das ein Schacht für die Wasseruhren gebuddelt werden muss.
      Kann mir Jemand Tipps geben, wie wir eventuell die Kosten ein wenig minimieren können. Klar, selbst buddeln. Aber welche Firmen nimmt man da?

      Hast du denn wenigstens alle Versorgungsleitungen bei den 25.000€ schon mit drin, oder sind das nur die Erdarbeiten?
      Informiere dich mal über den Boden in der Region. Nicht dass da eine böse und extrem teure Überraschung auf dich wartet.

      • Ja. Ich habe bei den Versorgern angerufen und kam in etwa auf den Preis. Leider sind die Erschließungskosten so unübersichtlich, dass wir echt zweifeln ob wir es wagen sollen.

    Was ist es denn für eine Straße? Eine öffentliche? Ein Privatweg? Wem gehört der?
    Selbst buddeln wird nur gehen, wenn es komplett deine Straße ist und in dem Schacht keine Leitungen zu anderen Häusern laufen,... Denn wie willst du garantieren (und sich dafür haften!!), dass du fachmännisch schachtest, keine Leitungen beschädigst, wieder fachmännisch verdichtest, pflasterst,...?

    Meine Cousine hat sich so ein Grundstück gekauft. Der kleine Hammer war Privatstraße von den zwei angrenzenden Neubauhäusern. Im B-Plan war genau festgelegt, wie die Straße auszubauen ist (Pflaster, Beleuchtung,...). Das sollte man berücksichtigen, meist könnte man es günstiger umsetzen, aber die Vorgaben müssen nunmal eingehalten werden und machen es teurer.

    Nicht vergessen: das wirkt sich auch auf die Grundsteuer aus, wenn es Privatweg ist. Niederschlagswasser, ...

    Bis wohin müsst ihr die Mülltonnen rollen, damit sie abgeholt werden? Wer macht für den ganzen Weg den Winterdienst (Verkehrssicherungspflicht)? ...

    Ist alles zu bedenken!

Hallo,
wir haben so ein Grundstück abgelehnt.Das eine sind die Kosten, aber das weitaus schlimmer ist der Winterdienst. Überlegt euch das gut in ihr im Winter räumen möchtet, 50 m ist der Wahnsinn. Wir hatten mal paar Jahre etwa 10 m und das teils 2 bis 3 mal am Tag räumen....oh nee...

(13) 15.09.19 - 23:01

Bei uns in de Region ist es so. Dass die versorgungslritung nur von den Stadtwerken ausgeführt werden dürfen. Da braucht mm nix vergleichen, man bekommt vom den Stadtwerken ein Angebot und fertig.

Wir sind selbst fachfirma und durften es auf unserem Gelände nicht machen, weil wir nicht von der Stadt zertifiziert sind...

Je länger, desto teurer, Wasser und Strom. Gute 600 Euro pro Meter. Gas wäre nochmal so teuer gewesen. Kanal ging extra, den durfte der Bauunternehmer machen. Kanalanschluss 2m 12000 Euro.

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