Milchmenge abpumpen normal ?

Hallo ihr lieben,

Ich hab am 8.4. ein frühchen in der 33+1 bekommen. Ist soweit alles gut, bis auf die Ernährung durch die Sonde und mit der Flasche.

Wollte euch fragen wieviel Muttermilch ihr so abpumpen konntet nach einer Woche/10 Tagen ??. Ich versuche alle 3 Stunden abzupumpen, auch nachts und bekomme pro brust 10-20 ml. Ich finde das sehr wenig und bin traurig, dass die Milch nur für 4 von 8 Mahlzeiten ausreicht .
Vielen Dank schonmal im Vorraus !

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Liebe bambuna,
herzlichen Glückwunsch zum Baby! #verliebt
Bitte sei nicht traurig - Dein Kind bekommt Deine Milch, und ob es derzeit für alle Mahlzeiten reicht oder nicht, ist unerheblich. Hat man Dir im KH das Abpumpen gut erklärt? Oft klappt es besser, wenn man schwächer pumpt und öfter die Seite wechselt. Schaust Du Dir beim Pumpen ein Bild Deines Babys an? Das hat bei mir gut geholfen.

Kannst Du schon abschätzen, wann Du Deinen kleinen Schatz anlegen darfst? Dann tanzen die Hormone nämlich nochmal richtig Tango und bei sehr vielen (mich eingeschlossen) ist Milchmangel dann kein Thema mehr.

Und wenn man dann erst zuhause ist und rund um die Uhr kuscheln und stillen kann, klappt es nochmal besser. Ich hatte immer ein paar Tetrapacks Fertig-Pre im Schrank, als Notfallreserve. Das zu wissen hat mich so entspannt, daß ich sie kaum gebraucht und letztlich 8 Monate voll gestillt habe. Unsere Maus war insgesamt 11 Wochen im KH. Anfangs konnte ich sie durch's Pumpen voll ernähren, aber nach 10 Wochen hat's nicht mehr gereicht....bis sie heimkam.
Bleib unbedingt dran und übersteh' die nervige Pumpzeit, es lohnt sich!
Liebe Grüße, tatzel #winke

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Herzlichen Glückwunsch zum Mini. Die Abpumpmenge ist ok, das Baby saugt später effektiver. Oft pumpen, ich empfehle noch das Stillöl (z.B. Weleda) Stilltee und versuch Ruhe beim Pumpen zu haben und setz dich nicht unter Druck. Es iat zoll, dass dein Baby Muttermilch bekommt Sei stolz auf jeden Tropfen.
LG esha mit ihrem Trio infernale

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Moin,

mach Dich bitte nicht verrückt, es kann durchaus sein dass die Milchmenge so gering ist. Ich hatte auch nie mehr als 20 ml und hab gepumpt und gepumpt und Kügelchen genommen und Malzbier getrunken und was nicht alles noch aber außer dass ich fast 7 Kilo zugenommen habe und ein heulendes Häufchen Elend war wenns um die Milchmenge ging kam nix dabei rum.

Was mir etwas geholfen hat war ausstreichen, durch die Wärme der Hände und der Massage kann es besser werden, mir hat das ne Hebamme gezeigt.

Ansonsten ist das Wichtigste für Dein Kind dass Du stark bist und zuversichtlich, sie spüren Deine Emotionen und Du kannst soviel tun für Dein Kind ...
Ich kenne viele Frühchenmamis die alles getan haben jeden Tipp jedes Hausmittelchen ausprobiert haben aber es hat trotzdem nicht geklappt. Es ist nunmal eine Extremsituation in der man ist, und man meistert als Frühchenmama soviel mehr als normale Mamas, da muss man das mit der Milch einfach abhaken wenn es nicht klappt. Du tust Dein Bestes, mehr kannst Du nicht machen, und wenn man jeden Tag ne Stunde länger entspannt kuscheln kann weil man nicht ständig wie ne Bekloppte versucht jeden Mililiter rauszudrücken gibt man seinem Baby auch etwas unsagbar Wichtiges für seine Entwicklung! Es heißt zwar "Die Milch machts", aber sie macht es nicht nur ;-)

LG
Pikku

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Toll, dass dein Baby deine Milch bekommt. Darauf kannst du wirklich stolz sein. Mach dich nicht fertig wegen der Menge. Den Körper musste von 0 auf 100 schalten. Das ist schwierig und braucht viel Zeit. Ich habe selber sehr lange gepumpt (Frühchen aus der 28.woche) und immer wieder wegen der milchmenge geflucht. Wie bei Tatzel wurde es besser als der Zwerg zu Hause war und der Stress etwas nachließ. Außerdem habe ich gute Erfahrungen mit bockshornkleekapseln gemacht. Alles liebe #klee

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erstmal herzlichen glückwunsch zum kleinen wunder!

also ich hatte gerade am anfang viel zu viel milch! haben eingfroren und weggekippt... dann, nach 2 monaten bekam ich aber ne fette erkältung und da wars das dann mit der milch... innerhalb von 2 wochen war schluss #schmoll noch vor dem eigentlichen et...
die eingefrorenen vorrätewaren dann schnell aufgebraucht.

das wichtigste ist: mach dich nicht verrückt! sei stolz auf jeden tropfen, der verfüttert werden kann!
ansonsten hat bei mir wärme gut geholfen (kirschkernkissen o.ä. vor dem abpumpen auf die brust) und massieren während des abpumpens (ich gebe zu, da muss man sich erst einfuchsen^^) und ich habe auch immer solange abgepumpt, wie milch lief (obwohl die schwester meinte 15 min reichen) und auch immer beide brüste... und als ich shon zu hause war, er aber noch in der klinik, habe ich zusätzlich auch immer nach dem käguruen abgepumpt, weil da echt immer ein spürbarer milcheinschuss war...

sei so entspannt wie möglich und denk dran, wie sehr deinem würmchen das gut tut. das wird schon!!!

und wenn du dich traust, lass das würmchen schon mal an die nackte brust, sooo klein ist es ja nicht (will das nicht runterspielen, aber in der wochen kann man damit wirklich schon anfangen, wenn würmchen einigermaßen fit ist). vielleicht beginnt es schon zu suchen! hat meiner echt früh gemacht und ich durfte ihn nicht an die brust lassen, obwohl mein gefühl das gegenteil sagte, aber ich war so dumm, auf die anscheinend nicht sooo stillbegeisteten schwestern zu hören!
wenn anfangs nix geht, ist das ja nicht schlimm, aber dein kind riecht schon mal die brust und weiß, wo es hin muss. und deine brust wird hoffentlich merken, dass sie da jemanden zu versorgen hat^^ zur not nerve die schwestern, dass du frühstmöglich stillen willst, denn das ist in sachen milchmenge wirklich ein ganz anderes thema!

lg und viel erfolg^^

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Hi du,

herzlichen Glückwunsch zum Baby.

Ich kann dir nicht wirklich helfen, nur über meine Erfahrungen schreiben.

Meine Kleine kam 10 Wochen zu früh und anfangs kam beim Abpumpen auch nicht so wirklich viel raus. Und dass, obwohl ich täglich 4 Flaschen Malzbier getrunken habe!

Die Mama unserer Brutkasten-Nachbarin aus der 26SSW hat alle 4h 100ml aus jeder Brust abgepumpt. Wow, war ich neidisch. Die war aber auch total gelassen mit ihrem Frühchen weil sie schon eine erfahrene Frühchen-Mama war.

Ich schließe mich den anderen Müttern hier an. Nachdem ich die Motte ab SSW32+ selbst anlegen durfte, ging es besser mit dem Milchfluss.

Ab SSW37 durften wir nach Hause und ich habe sie 7 weitere Monate voll gestillt. Ich glaube, viel machen der Stress ums Kind und die unschöne Situation an sich aus.

Ich drück dir die Daumen dass es zu Hause bei euch auch besser wird. Und wenn nicht....ich bin auch Flaschenkind und hab trotzdem eine gute Bindung zu meiner Mutter. Zu meinem Vater aber auch ;-)

LG!