An alle Co-Sleeper: Wie macht ihr das?

Hallo ihr Lieben,

mein 5 Monate alter Sohn schlief bis vor ein paar Wochen abends immer im Beistellbett ein und hat sich dort auch nach dem Stillen nachts problemlos wieder ablegen lassen. Nun hat er seine ersten zwei Zähne bekommen, vielleicht ist es auch der 19-Wochen-Schub (er kam drei Wochen zu früh) oder die 4-Monats-Schlafregression, keine Ahnung, auf jeden Fall sind die Nächte seit einer Weile echt anstrengend. Seine längste Schlafphase am Anfang dauert jetzt so 2,5 Stunden, danach wacht er im Stundentakt auf und ich brauche eine halbe Stunde bis Stunde, bis ich ihn wieder schlafend in seinem Bett hab.
Ich bin ziemlich gerädert und frage mich, ob ich nicht vielleicht doch mehr Schlaf bekomme, wenn ich ihn nach dem Stillen neben mir liegen lasse, zumindest bis diese Phase (oh Gott, lass es bitte nur eine Phase sein) vorbei ist. Nur leider finde ich das furchtbar unbequem. Aber es gibt ja jede Menge Leute, die immer so schlafen 🙂 Wie macht ihr das? Liegt euer Baby auf der Seite direkt an euch dran? Oder auf dem Rücken neben euch? Wenn auf der Seite: Wie liegt ihr da? Mir ist mein Sohn da total im Weg. Ich kann die Beine nicht weit genug anziehen, den oberen Arm nicht gemütlich ablegen und mich nicht so weit Richtung Bauch lehnen, wie ich es sonst in Seitenlage mache. Stell ich mich nur zu doof an? Wie findet ihr da eine bequeme Haltung? Und wie macht ihr das mit der Decke? Ich kann mich nicht ordentlich zudecken, wenn er an mir dran liegt, also lieg ich da in meiner unbequemen Haltung und frier auch noch 😂
Würde mich über Erfahrungen von erfolgreichen Co-Sleepern freuen!

1

Hallo,

mein Baby liegt auf dem Rücken neben mir, sie liegt etwas höher als ich damit nicht ausversehen nachts meine Decke über sie kommt.
Ich bin eine Rückenschläferin und wenn ich aber auf der Seite liege dann ist mein Arm unterm Kopfkissen geparkt. (Hab ich aber auch vorher schon so gemacht)
Wenn die kleine sehr sehr unruhig ist (Schübe, nach Impfungen, usw.)dann lass ich sie auf meinem Bauch schlafen. Decke halt dann nur bis unter Babys Arme.
Einfach ausprobieren.
Ich gehörte übrigens zu den Mamis die immer sagen "das Kind schläft sofort im eigenen Bett" 😂 Mittlerweile sage ich "es gibt nichts schöneres als das Familenbett"

2

Ich würde versuchen die Phase durchzustehen ohne dein Kind ins Elternbett zu legen. Zum einen ist das sicherer, zum anderen schaffst du dir damit andere Probleme. Bei uns hat das anfängliche Co Sleeping erstmal geklappt. Als unsere Tochter älter würde, aber überhaupt nicht mehr. Da klappte weder die Einschlafbegleitung, noch das Schlafen im Elternbett. Sie war eigentlich nur am rumturnen und ist übers Bett gekrabbelt (auch nicht ungefährlich). Naja, zu dem Zeitpunkt hat sie aber natürlich auch das Beistellbett und Gitterbett verweigert. Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, dass ich sie in der schwierigen Phase einfach immer wieder ins Beistellbett/Gitterbett gelegt hätte. Hätte uns am Ende wahrscheinlich einiges erspart😐

10

Ja, ich hatte mich auch schon gefragt, ob ich mir da langfristig einen Gefallen mit tue. Auf Dauer ist das Familienbett definitiv keine optimale Lösung für mich, ich kann ja nicht mal angekuschelt an meinen Mann schlafen 🙄 Und ich hab auch schon so viel Nerven investiert, um meinem Sohn tagsüber das Schlafen im Bett näher zu bringen. Was jetzt auch langsam klappt. Also wäre es sicher nur mal was für Ausnahmenächte.

3

Ich hatte das Babybay neben mir stehen, in der Ritze ein gerolltes Handtuch, Baby lag auf unserem Bett auf meiner Seite. Einerseits neben mir und andere Seite am Handtuch als Begrenzung sozusagen. Das Babybay stand sehr weit oben an meinem Kopf, das Baby lag ebenso neben mit Kopf an Kopf. Ich konnte es also nciht über den Kopf versehentlich zudecken. Ich begann damit als es Winter wurde und deckte sie trotz Schlafsack sogar noch mit meiner Decke zu. Das war damals der Beginn von wundervollen Nächten mit 10 bis 11 Std Schlaf. 🙏🙏

4

Hallo,

meine Kleine liegt auf der Seite direkt dran. Ich ziehe meine Beine an, sie zieht ihre auch entsprechend an, sodass es passt oder legt sie dann eben auf meinen Beinen ab. Mein Arm ist unterm Kopfkissen über ihrem Kopf lang. So kann sie das Kissen nicht runterziehen. Die Decke habe ich zu ihr hin unter die Hüfte geklemmt und hinten so weit wie möglich nach oben, damit es am Rücken nicht kalt wird.
Es hat etwas gedauert bis ich die richtige Position für mich gefunden habe.
Inzwischen dreht sie sich auch manchmal nach dem Trinken von mir weg, dann werde ich wach und wunder mich, dass ich so viel Platz habe 😀
Einfach ein bisschen Ausprobieren.
LG

5

Ich glaube, man muss halt damit zurecht kommen können, unbequem zu schlafen. Zumindest, wenn sie noch so klein sind und der Babyschlaf so kostbar und zerbrechlich 🤣 und: langarmshirts für nachts kaufen!

7

Stimmt, ich habe mir extra Schafanzüge mit Knöpfen besorgt, damit ich warme Arme habe aber trotzdem schnell stillen kann.

6

Wir schlafen eigentlich immer so: Baby flach auf dem Rücken, ich flach auf dem Rücken daneben. Mein Kopf bei ihr auf Brusthöhe, sodass ich mich bis zum Hals zudecken kann, sie ist bis zum Bauch zugedeckt.
Früher war ich Seitenschläfer, aber so geht es auch.
Bin auch schon seitlich beim stillen eingeschlafen, ist nie was passiert. Dabei bin ich halt nicht zugedeckt. Ich habe dann den unteren Arm unter dem Kopfkissen, Baby unterhalb vom Kopfkissen an der Brust, mein anderer Arm stützt Baby oder liegt flach auf meiner Seite. Beine ziehe ich oft nicht so an, weil sie sich da instinktiv mit den Füßen abstößt und an der Brust immer weiter "hochkrabbelt".

8

Da wir gerade stillen, kann ich es dir kurz beschreiben. Ich liege seitlich mit einem Kissen im Rücken leicht nach hinten gebeugt, damit die Brust nicht in der Matratze versinkt. Mein unterer Arm geht unterm Kissen durch und ist ganz ausgestreckt, meine Beine sind angewinkelt, Babys Beine auch. Wir schlafen nach dem Andocken so immer beide weiter, ich drehe ihn nur immer von einer Seite auf die andere.. So schlafen wir seit 7 Monaten und obwohl er nachts glaub ich so alle 2 Stunden trinkt, bin ich morgens ausgeschlafen (obwohl ich meistens viel zu spät ins Bett gehe und Früh mit den beiden Großen aufstehen muss).
Liebe Grüße

9

Danke an alle für eure Antworten! Wenn es wieder mal ganz fiese Nächte gibt, werde ich das nochmal ausprobieren. Mit Langarmshirt! 😬 Aber die letzten beiden waren schon wieder deutlich besser, vielleicht ist das Gröbste jetzt doch schon überstanden.