Einschlafstillen abgewöhnen

Hallo ihr Lieben,

meine Maus ist zehn Monate alt. Ich würde ihr gerne langsam das Einschlafstillen abgewöhnen. Zwar kann sie in Ausnahmefällen auch im Kinderwagen einschlafen, aber da war sie immer so abgelenkt dass sie wohl vergessen hat zu jammern. Kam auch erst 3-4 mal vor.

Jedenfalls ist das hier der Plan:

Wenn mein Mann ab dem 21.12. für drei Wochen Urlaub hat geht's los.
Beginnend mit den beiden Tagesschläfchen: ich stille, bis sie nur noch nuckelt und nicht mehr trinkt, dann gehe ich und mein Mann übernimmt. Evtl. gehe ich für sie sichtbar die Haustür raus, dass sie denkt, ich wäre nicht mehr da.
Wenn es tagsüber klappt, wollen wir auch das Stillen abends angehen. Selbes Vorgehen.

Meine Fragen an euch:
1. Würdet ihr auch mit den Tagesschläfchen beginnen oder direkt jedes Einschlafstillen beenden? Und warum?
2. Wenn sie weint - wie lange weinen lassen? Hat sie eventuell nochmal Durst oder gilt "Papa tröstet bis sie schläft".
3. Wenn sie im Moment abends wieder wach wird (nach ca. 30 Minuten) hat sie wieder Hunger, weil sie beim ersten Mal zu schnell wegpennt und wohl nicht satt ist. Also würde ich auch da wieder trinken anbieten bis sie nur nuckelt und dann verschwinde ich. So würde ich es die ganze Nacht durchziehen. Oder soll der Papa Mal trösten ohne dass ich zuvor die Brust angeboten habe? Ich habe halt nur Angst, dass sie Hunger hat und wir das dann übergehen.

Ich will ja stillen. Nur soll die Einschlafbegleitung anders werden, damit ich abends nicht mehr viermal in zwei Stunden von der Couch hoch und stillen muss, sondern der Papa mal trösten kann bzw sie lernt, dass man auch ohne Brust im Mund einschlafen kann.

Bitte verurteilt mich nicht dafür. Ich liebe meine Maus. Und trotzdem brauche ich nach zehn Monaten stillen auch mal wieder das Gefühl, dass ich mich auch Mal um mich kümmern darf.

Danke für eure Tipps.

Liebe Grüße
Kassy

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Hi,
sie ist 10 Monate alt, und wird schon einigermaßen ein Abendbrei essen, oder?

Ich würde das stillen, nicht mehr mit schlafen gehen verbinden.

Ich habe es vom 1. Tag an so gemacht, gestillt wurde im Wohnzimmer. Abgedockt, hoch ins Schlafzimmer getragen, Windel neu, Schlafanzug und Schlafsack an, Schnuller und ab ins Bettchen. Spieluhr und Nachtlicht an, rausgehen.

6 Wochen im Stubenwagen neben dem Bett, der Kleine knapp 12 Wochen, danach im eigenen Zimmer im Bett.

Ich würde daher, im Wohnzimmer bei "Festbeleuchtung" stillen, und Dein Mann, bringt sie offiziell ins Bett.

Schläft sie im eigenen Zimmer?
Wenn nicht, schlaf in ihrem Zimmer, so daß Dein Mann nur greifbar ist, der nicht nach Muttermilch riecht. Schnuller, Wasserflasche und Geduld.

alles Gute

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Danke für deine Antwort.

Derzeit gibt's abends keine Beikost oder Brei. Mag sie nicht im Moment.

Sie schläft derzeit mit mir im Elternbett, mein Mann ist ausquartiert. Wenn wir das Thema angehen, werden wir tauschen.

Sie wacht derzeit alle 1-2 Stunden auf und will in den Schlaf gestillt werden, da ist es für uns alle so am einfachsten. Sonst wäre ich ein Zombie hoch zehn...

Nachts nur Wasser wird zu wenig, sie braucht nachts nochmal Milch. Ich beobachte die kommenden Nächte aber mal, wann genau sie immer Hunger hat.

Danke nochmal.

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Ich lese gerade das Buch "Entspannt einschlafen, glücklich aufwachen" von Miriam Ende. Dort lernst du das genaue Vorgehen bzw. suchst dir die für euch passende Methode raus. Es hier zu erklären würde zu umfangreich werden. Ich hab es noch nicht durchgeführt, weil wir mit dem Buch ein anderes Problem in den Griff bekommen wollen. (Er wacht alle 1-2h nachts auf und will immer die Brust).
In dem Buch werden sehr viele solcher Schlafproblemchen bearbeitet.
Ich würds nicht ohne einen sehr guten Plan angehen!

Alles Gute und viel Erfolg

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Danke für den Buchtipp! Werde ich mir besorgen. 👍

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Das interessiert mich. Hast du schon einen Plan bzgl des nächtlichen Stillens?