HILFE - Baby 2 Wochen jeden Abend übermüdet

Ich bin absolut verzweifelt und mit meinem Latein am Ende. Unsere Tochter, gerade mal 16 Tage alt, ist einfach jeden Abend vollkommen übermüdet und findet nicht in den Schlaf. Es ist immer ein absoluter Krampf!

Tagsüber alles kein Problem. Ich stille sie, sie kommt alle 2/3 Stunden und schläft nach dem Essen friedlich und fest ein. Abends hingegen ist sie schon beim stillen selbst oft unruhig und wird dann immer wieder kurz vorm einschlafen wach. Oder sie schläft für ein paar Minuten ein und wacht dann immer wieder auf. Dann will sie wieder an die Brust, zur Beruhigung, das endet in einem Schreikonzert und sie dockt nicht richtig an. Und so geht das über Stunden😩 teilweise von 18-02 Uhr. Das ist doch nicht normal 😖 egal was wir versuchen, es ändert nichts. Irgendwann sind wir und auch sie völlig fertig und sie schläft endlich ein.

Ich weiß nicht was wir falsch machen oder anders machen können. Tagsüber klappt es doch so gut und jeden Abend ist es eine Katastrophe 😪 klar sie verarbeitet viel vom Tag aber es kann doch nicht normal und gesund sein dass sie jeden Tag abends so lange braucht um in den Schlaf finden zu können 😔

Ich wäre um jeden Tipp oder eure Erfahrungen dankbar!

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Vielleicht hat sie Blähungen und Bauchschmerzen. Unser Baby hatte das auch vor allem Abends. Wir sollten ihm dann lefax geben. Das hat ein wenig geholfen. Vielleicht ist das auch so eine Art Clusterstillen, das bei ihr am Abend ausgeprägt ist, weil sie den Tag verarbeitet. Vielleicht hilft am Abend etwas premilch, wenn das für euch in Frage kommt überhaupt. Etwas herumtragen oder spazieren gehen mit Trage oder Kinderwagen bis sie einschläft? Mehr fällt mir leider auch nicht ein. Nimmt sie einen Nuckel zur Beruhigung?

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Schnuller bekommt sie schon aber auch der ändert am Abend nichts. Mit Pre haben wir es auch schon versucht, die spuckt sie meistens komplett wieder aus weil sie eigentlich satt ist und diese nur trinkt um zu nuckeln bzw es nicht mal richtig wahrnimmt weil sie sich in dem Moment so sehr reinsteigert😞 laut Hebamme dürfte es kein Bauchweh o.ä. sein. Sie zieht die Beinchen nicht an beim schreien abends und auch so wirkt der Bauch nicht gebläht oder so. Rumtragen tun wir sie die ganze Zeit. Oder schuckeln sie, sind auf dem pezziball, Federwiege ist auch im Einsatz. Aber egal was, sie wacht ständig kurz vorm fest einschlafen wieder auf 😩

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Deine Kleine ist noch so klein und braucht die Nähe. Wie du schon selbst schreibst: sei froh klappt es tagsüber so gut!
Abends war und ist bei uns immernoch die schwierige Zeit. Schnelleres Quengeln, kürzere Zündschnuur, häufigeres Stillen und Kurznickerchen.
Seid schon viel unterwegs, habt oft Besuch, etc? Vielleicht ist das momentan auch zu viel für sie?

In diesem Alter hatte unsere von 16-23Uhr geclustert. Das ist wichtig für die Milchbildung und sollte nicht mit der Flasche verhindert werden, sofern du stillen möchtest.
Damit wird nicht nur Hunger gestillt, sondern auch Nähe, Wärme, Geborgenheit.

Ich denke, da hilft nur aushalten und ruhig bleiben. Gar nicht zu viel probieren, denn das kann wieder neue Reize und Unruhe schaffen.

Es wird vorbeigehen und eine neue Phase wird kommen 😅🍀

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Besuch haben wir ja, aber nicht jeden Tag. Und es macht abends auch keinen Unterschied ob jemand da war oder wir den ganzen Tag alleine zuhause waren.

Stillen möchte ich auf jeden Fall, aber ich merke dass mir einfach die Milch bis abends bzw. generell einfach schon irgendwann „ausgeht“ 😔 je öfter ich sie anlege und sie dann dazu nochmal unruhiger wird, deswegen geben wir ihr dazu die Flasche.

Es ist echt zermürbend 😞

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Je öfter du die Flasche gibst, desto weniger reicht deine Milch. Das ist ein negativer Teufelskreis.

Gerade jetzt am Anfang muss sich die Milchbildung einpendeln und das geschieht durch clustern des Babys.
Die Milch ist nie leer, sie wird während des Stillens gebildet und je mehr gestillt wird, desto mehr Milch wird bereitgestellt: Nachfrage regelt das Angebot

Google mal nach clustern 🤗

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Bei uns waren in dem Alter auch die Abende das schwierigste. Wie lange ist denn der Abstand vom letzten Schläfchen bis zum ins Bett gehen?
Ich habe festgestellt, dass morgens und abends die Abstände zwischen den Schläfchen am kürzesten sind.
Morgens nach dem Aufwachen schafft unsere Tochter 45-60 Minuten maximal, abends das gleiche. Den Tag hindurch schafft sie mittlerweile Wachphasen von 1.5-2 Stunden.
Vielleicht hilft es abends früher ins Bett zu gehen?

Ehrlich gesagt, denke ich aber auch, dass es sich um die Verarbeitung des Tages handelt und sich dieses Schreiber halten mit der Zeit verwächst.

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Doch auch das ist normal 😅
War bei meinem kind2 auch genau so. Hat sich mit der Zeit eingependelt.
Was du machen kannst ist am Tag Reize zu reduzieren und akribisch auf den Tagschlaf zu achten. Letztlich ist es aber einfach ein 'Charakterzug' 🤷‍♀️ deines Kindes: bei Müdigkeit hektisch und weinerlich zu werden..das ist gaaanz normal. Und genau so normal ist es das du dich deswegen verrückt machst und verzweifelt bist.
Versuch gelassen zu bleiben. 'Entspannte Eltern = entspannte Kinder'. Babys und Kleinkinder die Schwierigkeiten haben sich zu regulieren sind gerade bei Aufregung besonders auf gelassen, ruhige, entspannte Eltern angewiesen!!

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Du Arme, das ist wirklich nicht leicht!
Für mich klingt das nach normalem abendlichen Schreien, das viele Babys haben, vor allem in den ersten drei Monaten.
Die wirkliche Ursache kennt man nicht (ich persönlich halte z.B. auch die Theorie irgendwelcher Blähungen für Quatsch - wer hat schon jeden Abend zur selben Zeit Blähungen?)...
Insgesamt ist den Schlaf am Abend zu finden für Babys viel schwerer als am Tag. Das ist absolut normal.

Was versucht Ihr denn alles damit sie schlafen kann? Habt Ihr eine Trage? Versucht Ihr weißes Rauschen (hat bei uns damals bei der Großen sehr geholfen)? Und legt Ihr sie weg wenn sie eingeschlafen ist oder behaltet Ihr sie im Arm?
Wenn sie die Brust nur noch anschreit, dann lass die weg.

Wenn alles nichts nützt, ist es manchmal am besten das Schreien eben zu akzeptieren. EDas Baby immer im Arm halten dabei, das ist ganz wichtig!
Und dann ruhig bleiben, man kann sich auch ablenken, z.B. mit Musik über Kopfhörer. Und sich sagen dass es nach einigen Wochen besser werden wird und aufhören wird.

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Ja es ist wirklich nicht leicht und geht an die Nerven wenn es jeden Tag, Abend für Abend so ist 😔

Also wir haben sie immer im Arm, alleine einschlafen lassen haben wir sie nie. Probiert ja, aber direkt wieder sein lassen. Auch wenn sie schreit legen wir sie nicht ab, weil es gefühlt nur schlimmer wird. Ich habe die ganze SS über den Schlummerotter abends auf dem Bauch gehabt, den lassen wir laufen. Und auch das weiße Rauschen von ihm. Aber keins von beidem beruhigt sie langfristig.

Es ist so schlimm wenn sie die Brust anbrüllt und sich immer wieder abnabelt. Sie wird richtig sauer dabei und schlägt mit ihrem Ärmchen um sich, da denke ich immer dass sie einfach Hunger hat und nicht satt geworden ist an der Brust 😞

Jetzt ging es schon wieder los und sie hat seit halb 5 nie länger als 30min geschlafen. Immer wieder wacht sie ganz plötzlich schreiend auf 😪

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Ich glaube nicht dass sie noch Hunger hat wenn sie die Brust nicht mehr will. Ich denke es ist Müdigkeit. Das Aufwachen nach 30 Minuten ist normal. Babys wechseln da ihre Schlafphase und werden kurz wach. Nicht alle können dann gleich wieder einschlafen, das müssen sie erst lernen. Am Abend wird das dann immer schwieriger weil sie so müde sind und dann hilft ihnen leider nur noch schreien :-(.
Bei meiner Großen bin ich in den ersten Wochen auch meistens irgendwann nach Mitternacht auf dem Sofa endgültig eingeschlafen, das Baby auf mir drauf und nebenher das weiße Rauschen (richtig laut). Irgendwann hat dann das Rauschen immer geholfen wenn die Kleine nicht mehr konnte.

Aber halte durch! Es wird bald besser! Bei uns war es nach drei Monaten vorbei.

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Mein kleiner Mann braucht mindestens 1x unter Tags eine längere, ruhige Kuschelphase von 1-3 Stunden - bekommt er die nicht, kommt abends das Echo. Einfach überreizt ist er dann...

Wie schlaft ihr denn unterm Tag? "Nach dem Essen friedlich einschlafen" reicht hier nicht, also im Maxicosi, Tragetuch, Hochstuhl "zählt" für ihn irgendwie nicht. Ich muss mich wirklich (nach)mittags mit ihm mindestens ne Stunde hinkuscheln und auch dabeibleiben.

Machen wir diesen "Mittagsschlaf", klappt es auch abends problemlos.

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Sie schläft so gut wie immer noch beim stillen auf meinem Arm ein. Dann bleibt sie erst mal so liegen oder bei mir auf der Brust und dann erst lege ich sie ins Nestchen. Manchmal lag sie auch 1 oder vor ein paar Tagen sogar 3 Stunden auf mir und hat geschlafen, hat am Abend leider trotzdem nichts geändert 😞 aber vielleicht sollte ich es öfter probieren

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Also irgendwo Nickerchen halten "zählt" bei uns wie gesagt nicht 🤣 auf mir einschlafen und dann ablegen gilt bei ihm auch nicht...

Aber mit 1-3 Stunden auf der Brust liegen bleiben habt ihr die Pause ja eigentlich gehabt... Mein kleiner Mann braucht das wirklich jeden Tag...