Wie oft sind eure Kinder bei Oma und Opa?

    • (1) 16.02.16 - 09:54

      Hallo!

      Als mein Sohn damals in den Kiga kam, hat es sich so ergeben, dass meine Schwiegereltern ihn jeden Mittwoch abgeholt haben (ich musste länger arbeiten und das hat mir sehr geholfen). Er hat dann halt den Nachmittag da verbracht und abends haben sie ihn wieder gebracht.
      Das hat meine Mutter natürlich irgendwie gefuchst und so bekam sie auch ihren Enkel-Nachmittag. #augen

      Inzwischen ist mein Sohn 8 Jahre alt und in der 2. Klasse. Der Mittwoch gehört nach wie vor meinen Schwiegereltern und meine Mutter fragt auch immer, wann sie ihn abholen kann (sie arbeitet noch).

      Nun ist es aber so, dass mein Sohn jetzt ab und zu sagt, dass er keine Lust hat und lieber zu Hause bleiben würde. Klar ist er gerne bei den Omas, aber manchmal möchte er lieber zu Hause bleiben. Ich sage dann immer, dass er die Oma anrufen soll und es sagen soll, weil ich nicht die Böse sein will.#schwitz Das macht er aber nicht, weil er denkt, Oma ist dann bestimmt traurig.
      Und ich weiß genau, dass meine Schwiegermutter hochgradig beleidigt sein wird. Meine Mutter würde noch weiter gehen und sowas sagen wie "du entziehst mir meine Enkelkinder".
      Sie sagen zwar immer, es wäre doch eine Hilfe für mich (habe noch ein Baby von 6 Monaten), aber mein Kind stört mich doch nicht, im Gegenteil. Er verbringt gerne Zeit mit seiner Schwester und hilft mir sogar freiwillig bei manchen Sachen.

      Er geht einmal in der Woche zum Sport und demnächst wird noch 1-2 Mal in der Woche Krankengymnastik dazu kommen. Dann hat er fast gar keine Freizeit mehr und es kann nicht sein, dass er nie Zeit hat sich mit seinen Freunden zu treffen, weil Oma ihr Recht einfordert.
      Eine Zeit lang ist meine Schwiegermutter auch mit ihm zur Krankengymnastik gegangen. Das war ja nett von ihr, bringt mir aber nichts. Ich bin die Mutter und ich muss ja auch mal sehen, was mein Kind da macht, ob es Fortschritte gibt usw.
      Genau wie mit den Hausaufgaben. Die Omas machen Hausaufgaben mit ihm. Ist ja auch nett gemeint, aber wenn ich sie nachschaue, kommt direkt ein blöder Kommentar. Ob ich ihnen nicht vertrauen würde. #klatsch Ja sorry, ich möchte auch wissen, was mein Sohn in der Schule so macht. #aerger Sie wissen auch immer genau, was in der Elternmappe ist. Können sie ja im Prinzip auch wissen, aber das Teil heißt Elternmappe und nicht Großelternmappe. ;-)

      Deshalb würde mich mal interessieren, wie oft andere Kinder in dem Alter zu ihren Großeltern gehen und inwieweit sie in den Alltag und die Erziehung eingeschlossen sind.

      #danke

      • (2) 16.02.16 - 10:06

        Unsere Eltern wohnen ca 300km, entfernt deshalb gibt es keine Regelmäßigen Treffen.

        (3) 16.02.16 - 10:09

        Hallo,

        bei uns ist es ähnlich, allerdings war meine Schwiemu Lehererin und macht einmal die Woche an einem festen Tag mit unserer Tochter Sachen, die sie noch üben muss oder übt mit ihr für bevorstehende Arbeiten. Jetzt mag meine Tochter aber nicht mehr jede Woche hin, da es aber unter anderem für die Schule ist, muss sie #schein

        (4) 16.02.16 - 10:12

        Naja, ich empfände es auch als Ungleichbehandlung - kann Deine Mutter verstehen. Kann allerdings auch Deinen Sohn verstehen, wenn er mit 8 nicht jede Woche dahin will, allerdings ist er dann auch tatsächlich in der Pflicht, seinen Oma anzurufen und abzusagen. Außerdem würde ich mir ihr nochmal sprechen und ihr versuchen begreiflich zu machen, dass es die Entscheidung Deines Sohnes, wenn er eben mal nicht hin möchte.

        Was ich mich an Deiner Stelle fragen würde ist, wieso es bei den anderen Großeltern diese Schwierigkeit nicht gibt. Schließlich bringt es nichts andere zu fragen, wie oft deren Kinder bei den Großeltern sind... meine z. B. gar nicht - weil es entfernungstechnisch gar nicht geht.

        VG, Andrea

        • (5) 16.02.16 - 10:15

          Wenn die Entfernung es nicht hergibt, dann bist du da natürlich der falsche Ansprechpartner. ;-)

          Mich würde halt nur mal interessieren, ob es noch mehr Großeltern gibt, die so ihr "Recht einfordern" und wie man damit umgeht.
          Ich will den Großeltern ja wirklich nicht ihr Enkelkind entziehen, allerdings sollen sie sich ja auch nicht ausgenutzt vorkommen, wenn ich sie wirklich mal brauche (wobei das wirklich selten ist).

          • (6) 16.02.16 - 10:32

            Also mal Butter bei die Fische - willst Du Dein Kind wirklich zwingen? Wenn ja, was soll das bringen? Sie hat das Problem - sie muss einsehen, dass er älter wird und Oma/Opa da eben nicht mehr so spannend sind. Geht meiner sogar schon mit 6 so...

          • (7) 16.02.16 - 10:45

            "...allerdings sollen sie sich ja auch nicht ausgenutzt vorkommen, wenn ich sie wirklich mal brauche (wobei das wirklich selten ist). ...."

            Das ist aber kein griffiges Argument. Wenn DU mal auf die Großeltern angewiesen aus zeitlichen oder anderen Gründen für Betreuung oder ähnliches, können die Kinder nichts dafür. Also sind sie auch nicht in der Pflicht (bzw. momentan Dein Sohn). Genauso unpasend sind Aussprüche von Großeltern wie: "Wenn sie mich brauchen, bin ich gut genug; aber ansonsten lassen sie die Kinder nicht zu mir....".

            Dein Sohn solte nicht das Gefühl haben, dass er aus Pflichtgefühl dorthin geht oder "gezwungen" wird. Das kann nach hinten losgehen.

            Ich habe früher "Pflichtbesuche" bei meinen Großeltern machen müssen, darauf haben meine Eltern bestanden. Ich fand es ätzend und es hatte zur Folge, dass ich irgendwann die Situation gehasst habe und meine Großeltern überhaupt nicht mehr sehen wollte, egal unter welchen Umständen.

            Denkt Euch lieber alternative Möglichkeiten aus, keine festen Termine. Dein Sohn sollte nach Lust und Laune hingehen. Oder, wie unten von mir beschrieben, macht ihr gemeinsame Aktivitäten.
            Eventl. wäre ja auch mal eine Ferienwoche (nur Enkel und Großeltern) möglich?

      Hallo,

      unser Sohn ist erst 5 Jahre alt. Meine Eltern sowie Schwiegereltern sind alle noch berufstätig. Wenn meine Mama es einrichten kann, holt sie beide Kinder mal 1 Nachmittag von der Kita ab, ansonsten sehen wir uns am Woen. Meine Schwiegermutter würde nie auf die Idee kommen, ein oder beide Kinder abzuholen, ist mir aber auch Recht und hat seine Gründe ;-).

      In eurem Fall ist es so, dass ich es nicht ihm überlassen würde, denn letztendlich bist du seine Mutter und weißt wann er welche Termine hat und wann er eben Freizeit hat. Selbst wenn dein Sohn es deiner Schwiemu sagen würde, bist du in ihren Augen die böse ;-).

      Ich würde schon dafür "sorgen", dass er Oma und Opa weiterhin sieht, aber auch, dass er seine Freizeit als solche nutzen kann. Das kommt nunmal mit dem Alter. Und nur zur Oma zu gehen, damit sie nicht beleidigt ist, finde ich auch Quatsch. Vielleicht kann man den Oma/Opa Nachmittag auf alle 2 Wochen ausdehnen, oder die Oma's und Opa's wechseln sich ab, 1 Woche da, 1 Woche da und nicht beide in 1 Woche ;-).

      Lg Annika

      (9) 16.02.16 - 10:14

      Hallo,

      ja das Problem der Großeltern mit dem Älterwerden der Enkel.
      Bei uns gibt es keinen festen Termin mit meinen Eltern, da bis vor kurzem noch beide gearbeitet haben und zudem ihr eigenes Freizeitprogramm haben. Meine Schwiegermutter und Schwiegeroma wohnen mit uns im Haus, die sieht er täglich. Aber eher nur so nebenbei. Die Zeiten wo er richtig zum Spielen zu Oma runter geht werden weniger. Zu meinen Eltern geht er so alle 3-4 Wochen mal einen Nachmittag und am WE auch mal über Nacht. Das macht er dann aber gerne und freiwillig. Sehen tun wir uns öfter, aber dann alle zusammen.

      Die Großeltern müssen auch lernen das die Kinder nicht mehr so an ihnen hängen und jede Woche dieses Programm brauchen. Dies war bei uns damals ein riesen Thema, als mein Bruder und ich nicht mehr so häufig dort sein wollten.

      Ich würde es in aller Ruhe mit ihnen besprechen, das eurer Sohn nicht in der Pflicht ist, zu ihnen zu gehen. Wenn sie es nicht einfordern, wird er es von sich aus viel lieber machen.

      LG
      Tanja

      (10) 16.02.16 - 10:26

      Meine gehen von Anfang an jeweils einen Tag in der Woche zu jeder Oma, bzw. kommt eine Oma zu uns da sie weiter weg wohnt.

      Mein Großer ist schon älter als dein Sohn aber wehe ein Oma Tag fällt aus weil es z.B. ein Feiertag ist oder Oma mal im Urlaub.
      Beide machen viel Sport in der Woche und trotzdem ist neben Schule noch Zeit um mit Freunden zu spielen. Mit Freunden die nicht gerade nebenan wohnen muss es halt organisiert werden. Da kommt auch schon mal ein Kind nach der Schule direkt mit und bleibt dann bis 16.00 weil dann schon wieder Sport ist.

      (11) 16.02.16 - 10:28

      Hallo,

      bei uns ergibt sich das Thema nicht, da meine Mutter zu weit weg wohnt.

      Ich kenne die Problematik allerdings von meinem Neffen und meiner Nichte. Seit die Kinder älter sind, selbstständiger und vermehrt Hobbys und Freunde haben, wollen sie nicht mehr so oft zu den Großeltern. Meine Mutter hat schon mehrfach den blödsinnigen Verdacht geäußert, dass mein Bruder und seine Frau die Kinder absichtlich von ihr fernhalten #klatsch (die anderen Großeltern sind genauso drauf).

      Die Eltern haben es so gelöst, dass sie die Großeltern häufig zum gemeinsamen Abendessen einladen oder am WE alle zusammen etwas unternehmen. Manchmal bietet sich auch ein verlängertes WE zum Übernachten bei den Großeltern an, wenn mein Bruder und seine Frau zu zweit wegfahren.

      Allerdings schliessen sie die Großeltern nicht in die Erziehung mit ein (sehr zu deren Verdruss ;-)). Auch wenn sie sich damit öfters schlechte Stimmung einhandeln.

      LG

      (12) 16.02.16 - 10:40

      Hallo,

      bei uns sind die Großeltern nicht fest im Alltag eingeschlossen.
      Meine Mutter hilft mal aus, wenn sich Termine überschneiden oder ein zweites ,,Taxi" gebraucht wird (ich habe zwei Söhne 6 und 9).
      Allerdings fordert bei uns auch niemand etwas ein. Wir laden mal zum Abendessen ein oder verabreden uns bei den Großeltern.

      Ich glaube du kommst nicht um ein Gespräch herum ;-)

      Hallo,

      meine Mutter holt meinen Sohn 1-2 mal die Woche ab weil ich nachmittagstermine habe. Dann macht sie auch durchaus mit ihm Hausaufgaben. Allerdings hat sie kein Problem damit wenn ich sie mir auch nochmal anschaue. Andersherum hab ich auch kein Problem damit wenn sie die elternbriefe anschaut. Warum auch? Ist ja nix geheimes

      Warum musst du denn die Hausaufgaben kontrollieren während Oma daneben steht und du weißt wie sie reagiert? Mach das doch lieber in Ruhe zu Hause.
      Wenn dein Sohn nicht mehr zu den Omas will dann solltest DU es ihnen sagen. ich finde es von einem 8 Jährigen zuviel verlangt. Natürlich möchte er seine Omas nicht vor den Kopf stossen und es ihnen sagen. Und wenn die beiden dann beleidigt sind ist das deren Problem und nicht deines oder das deines Sohnes.

      Lg wirbeöwinds.mama

      (14) 16.02.16 - 10:59

      Hallo,

      also mein Sohn ist oft bei seinen Großeltern, allerdings nicht so regelmäßig wie bei euch. Sie sind allerdings bei jedem Fußballtraining + spielen mit dabei, sodass eben sehr häufig Kontakt ist.

      Sie haben mir auch schon gesagt, dass er einen Zettel in seiner Elternmappe hatte und machen natürlich auch die HA mit ihm, wenn er dort ist. Ehrlich gesagt ist mir noch nie eingefallen, diese nochmal nachzuschauen oder mich darüber zu ärgern, dass sie wissen, was in der Mappe ist. Und dennoch weiß ich, was mein Sohn in der Schule hat, auch wenn ich nun diese einen Ha nicht gesehen habe, denn das ändert sich ja nun nicht täglich in der Grundschule.
      Und auch bei der Krankengymnastik sehe ich das etwas anders als du. Wenn auch mal die Omas mit gehen, dann bedeutet das nicht automatisch, dass du zukünftig nicht mehr mitbekommst, was dort passiert. Ihr könntet euch auch darüber austauschen, wenn du mal nicht dabei warst und schon bist du wieder auf dem Laufenden. Aber ich glaube auch, dass bei der Krankengymnastik nicht jede Woche etwas so spannendes passiert, das man es als Mutter nicht verpassen dürfte.
      Dein Sohn traut sich im übrigen genauso wenig wie du, den Großeltern ehrlich zu sagen, dass er nicht mehr jeden Mittwoch dort mit hin will. von daher ist es viel von dir verlangt, dass er es sagen soll. Ich würde die Großeltern bitten, zukünftig einen der Nachmittagsaktivitäten mitzuübernehmen, entweder Sport oder eben einmal Krankengymnastik. Das erscheint mir die einfachste Lösung, allerdings muss ich wie gesagt nicht überall an vorderster Front dabei sein, selbst wenn es mein Kind ist. Da ticken wir beide scheinbar unterschiedlich.

      vg, m.

      • Im Prinzip hast du Recht mit einigen Dingen, allerdings tun sich da immer ein paar Probleme auf. ... ;-)

        Mit der Elternmappe: Klar können sie da reingucken. Aber mal ehrlich: was interessiert es sie, wann Elternabend ist? Und wenn sie schon zur Tür reinkommen: "Nächste Woche ist Elternabend, sollen wir dann abends aufpassen?" überfordert mich das etwas und ich würde gerne erstmal selber den Zettel lesen und auf meinen Kalender gucken, wie mein Mann arbeitet usw.

        Hausaufgaben: Zu Hause macht er sie alleine. Wenn er sie bei Oma gemacht hat, sind sie immer komplett richtig und er hat sehr ordentlich geschrieben ohne einmal zu radieren. Meine Schwiegermutter hat sogar schon zugegeben, dass sie ihm ein wenig hilft. Das ist nicht Sinn der Sache, aber da kann ich sagen was ich will.

        Krankengymnastik: Das ist ein etwas komplexes Thema. Er bekommt halt immer eine Hausaufgabe und meine Schwiegermutter guckt sich die Übung nicht richtig an. Das bringt mir nichts. Sie redet auch nicht mit der Therapeutin um mal zu fragen, wie es läuft. Sie kann mir da keine Auskunft geben. Sie sieht die Sache viel zu locker, dabei ist es wichtig, dass er sich da Mühe gibt, sonst muss er operiert werden und das würde ich gerne vermeiden.

        Du nennst es "überall an vorderster Front dabei sein". Ich sehe es einfach so, dass es MEIN Kind ist, für das ICH verantwortlich bin und nicht die Oma. ICH muss in der Schule antanzen,wenn was nicht ok ist und ICH bekomme den Anruf von der Physiotherapeutin, wenn sich was verschlimmert hat, trotz Übungen zu Hause. Ich möchte nicht nur halbherzig für meine Kinder da sein, sondern komplett.

        • Es ist DEIN Kind und IHR Enkel. Und alle Dinge, die du aufzählst, sind für mich keine Argumente. Dein Sohn wird nicht schlechter in der Schule, wenn Oma ihm einmal hilft und es wird auch keine schwerwiegenden Folgen haben, wenn du bist zum nächsten Mal Krankengymnastik nicht genau weißt, wie die Übungen sind. Du sollst schließlich nicht beide Termine an die Omas übergeben sondern nur einen. Dazwischen liegen maximal 3 Tage und es wird sich in diesen 3 Tagen mit Sicherheit nicht verschlechtern, wenn du eine Übung auslässt und lieber die machst, die du kennst. Wobei ich nicht vorstellen kann, dass alle Übungen so hochkompliziert sind, dass man sie sich stundenlang anschauen müsste. Und nachfragen, wie es läuft, kannst du beim zweiten Termin der Woche immer noch, dazwischen wird mit Sicherheit nichts dramatisches passieren.

          aber wie gesagt: Das ist nur meine Meinung.

          • Über die Krankengymnastik werde ich jetzt nicht weiter mit dir sprechen. Du kennst meinen Sohn nicht und du hast keine Ahnung was er hat.

            Würde es hier nur um Pillepalle gehen, würde ich nicht so einen Aufriss machen.

            • Stimmt, ich weiß nicht, was er hat. Wäre es so schlimm, dann würde nicht "demnächst" Krankengymnastik dazu kommen, sondern dann hättet ihr sie schon. Ich will gar nicht abstreiten, dass ohne Besserung eine Operation anstehen würde. Aber bis jetzt scheint es auch zu gehen, ohne dass sofort eine OP droht.

              • Meine Güte, er bekommt schon länger KG, wir hatten jetzt nur eine Pause, weil die KK noch Berichte brauchte, bis sie wieder genehmigen konnte.

                Meine Güte, wenn man keine Ahnung hat...

                Das ist jetzt gar nicht das Thema hier, aber schön, wenn man seinen unqualifizierten Senf dazu geben kann.

                • Damit bestätigst du jetzt doch nur das von mir Gesagte. Aber sag doch einfach, wenn du nicht mit gegenteiligen Meinungen umgehen kannst. Dann kann ich mir meinen "unqualifizierten Senf" demnächst sparen.

    (21) 16.02.16 - 11:13

    Hallo,

    meine Tochter hat meine Ex-Schwiegereltern etwa 1-2x im Jahr gesehen, meine Eltern ein wenig öfter, weil sie näher wohnen.

    Meine Tochter mag meine Mutter sehr, aber eine richtige Bezugsperson ist sie nicht.

    Sie hat in all der Zeit zweimal bei ihr übernachtet, da war sie aber schon größer.

    Ich wäre froh gewesen, wenn meine Mutter sich mal um die Hausaufgaben oder die Nachmittagsaktivitäten meiner Tochter hätte kümmern können.

    Sie hat das bei den Kindern meiner Geschwister gemacht (sie bringt jetzt auch noch die Jüngste meiner Schwester regelmäßig zur Schule und zum Turntraining), da wollte ich ihr das nicht auch noch zumuten.

    Wobei ihr meine Geschwister in allen Belangen voll vertraut haben (meine Mutter hat schon mal Arbeiten für die Schule unterschrieben) und meine Neffen und Nichten auch eine sehr enge Beziehung zu ihrer Oma haben.

    GLG

    (22) 16.02.16 - 11:23

    Meine Tochter ist 2 Nachmittag pro Woche bei meinen Eltern. Das ist schon immer so, früher war es sogar noch häufiger.

    Sie ist es so gewohnt und mag diese Nachmittage auch. Sie hat bei den Großeltern ihr eigenes Zimmer, ihre Spielsachen, macht dort Hausaufgaben. Abends hole ich sie dann wieder ab. Es ist ein bisschen wie ein zweites Zuhause.

    Mein großer Sohn war früher auch sehr oft bei den Großeltern, irgendwann war aber durch Nachmittagsunterricht und andere Termine so wenig Zeit, dass es hinfällig wurde. Notwendig war es auch nicht mehr. Der Übrgang war fließend, er unternimmt nach wie vor sehr regelmäßig etwas mit den Großeltern (auch oft mehrmals die Woche, weil sie das gleiche Hobby haben), aber er ist eben nicht mehr zu festen Zeiten dort.

    "Er geht einmal in der Woche zum Sport und demnächst wird noch 1-2 Mal in der Woche Krankengymnastik dazu kommen. Dann hat er fast gar keine Freizeit mehr und es kann nicht sein, dass er nie Zeit hat sich mit seinen Freunden zu treffen, weil Oma ihr Recht einfordert."

    Also, ich würde das als Mutter genau so kommunizieren. Es sei gut und nett, dass sie sich anbieten würden, aber derzeit habe Kind X so viel zu tun und brauche einfach die Zeit für sich und seine Freunde.

    Mir ginge es ein wenig an mir vorbei, wenn die Omis dann beleidigt wären. Allerdings würde ich das für mein Kind erledigen, denn wenn schon ich als Erwachsene mit den Vorwürfen der Großeltern/Schwiegereltern/Eltern zu kämpfen habe, kann ich doch nicht erwarten, dass das ein Kind meistern können muss?

    Das verstehe ich gerade nicht. DU willst nicht die Böse sein, siehst aber die Not deines Kindes. Hm. Merkwürdig.

    Meine Kinder sehen ihre Großeltern jeweils 2-3 mal im Jahr, öfter klappt es nie. Die einen leben 550km in die eine Richtung, die anderen 750 km in die andere Richtung.

    (24) 16.02.16 - 11:53

    Hallo.

    Vielleicht wäre es eine Option, wenn z.B. mal BEIDE Kinder am Wochenende nen Tag lang oder auch mal über Nacht bei den Großeltern (abwechselnd) verbringen und diese was mit ihnen unternehmen. So hättet ihr als Ehepaar auch mal ein paar Stunden zur freien Verfügung.

    Oder wenn Sohnemann 2x in der Woche zur Krankengymnastik muss, dann könnte doch davon 1 x eine Omi übernehmen und das zweite mal du. Oder auch generell die Großmutti und du kommst halt ab und an mit, um über die Fortschritte zu sprechen.

    LG

    • (25) 16.02.16 - 13:16

      Wie gesagt, meine Tochter ist erst 6 Monate alt, die wird so schnell noch nicht auswärts übernachten. ;-) Und für länger als eine Stunde kann ich sie nicht abgeben, ist aber auch ok für mich.

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